Landtagswahl Rheinland-Pfalz: CDU vorn

Für die Politik der Landesregierung hat die Frage, ob der Ministerpräsident weiter von der SPD ist oder nach 35 Jahren von der CDU, keine Bedeutung, solange beide grün regieren. Nach der ersten Prognose ist die CDU vorn.

picture alliance/dpa | Hannes P Albert
Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz, und Gordon Schnieder, CDU-Spitzenkandidat vor der SWR-Sendung «Rheinland-Pfalz wählt - das Duell» am 10.03.2026

Die erste Prognose des ZDF sagt in Prozenten CDU 30,5 – SPD 26,5 – AfD 20 – Grüne 8,5. Nach der ersten Hochrechnung kann man erkennen, ob es dabei eher bleibt oder sich noch ändern kann.

Für die Politik der Landesregierung hat die Frage, ob der Ministerpräsident weiter einer der SPD ist oder nach 35 Jahren einer der CDU, keine Bedeutung, solange beide grün regieren. So geht es nur um die Stimmungslage im politmedialen Betrieb. Aber in Deutschlands politischer Wirklichkeit geht es ja schon lange nur noch um Sprüche und nicht um tatsächliche Poltik. Insofern ist die Stimmungslage durchaus von Bedeutung.

Die CDU wird den Erfolg zu dem ihres Kanzlers hochreden. Für Klingbeil und Bas brechen noch schlechtere Zeiten an.

Die ersten Prognosen beruhen auf den Antworten der Wähler beim Verlassen der Wahllokale. Das ist seit Jahrzehnten die Praxis der Fernsehanstalten. Ihre Institute liefern vor den Wahlen die Umfrageergebnisse und mit Nachwahl-Befragungen die ersten Prognosen. Später folgen die Hochrechungen auf Grundlage der Auszählung der gemeldeten Wahlergebnisse.

Knapp drei Millionen waren wahlberechtigt für den Landtag mit 101 Abgeordneten, von denen 52 direkt in den Wahlkreisen, 49 über die Landeslisten der Parteien und Wählervereinigungen gewählt werden.

Bis 10 Uhr sollen ca. 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben haben. Rund 34 Prozent hatten Briefwahl beantragt, etwas sechs Prozent gaben heute in den ersten beiden Stunden nach Öffnung der Wahllokale ihre Stimmen ab, teilte der Landeswahlleiter gegen Mittag mit. 2021 wurden 44 Prozent Briefwähler bekannt gegeben, die Wahlbeteiligung mit 64,3 Prozent.

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Kommentare ( 4 )

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Evero
1 Stunde her

Dass es für die rot-grüne Klimasektenkoalition nicht mehr reicht ist das Wichtigste!

Last edited 1 Stunde her by Evero
Evero
1 Stunde her

AfD immer genau bei 20,0%. Ist das nicht komisch? Dürfen die nicht mehr?
Ich wette, dass die Grünen nach Auszählung der Briefwahlergebnisse noch zulegen werden.
Ist schon irritierend, dass ausgerechnet die Grünen, die sich Umwelt und Fahrrad auf die Fahnen schreiben, so viele faule Briefwähler haben, oder?

Last edited 1 Stunde her by Evero
Alf
1 Stunde her

Die CDU wird den Erfolg zu dem ihres Kanzlers hochreden?
Carsten Linnemann hört sich im TV ganz anders an.
Auch die Umfragen sagen etwas anderes.

Bundeskanzler Friedrich Merz legt laut aktuellem Politikerranking an Beliebtheit zu. Wie die Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Insa im Auftrag von „Bild“ durchführte, zeigt, verbesserte sich der Kanzler um zwei Plätze und belegt nun den 17. von insgesamt 20 Plätzen. 

https://de.euronews.com/my-europe/2026/03/12/kanzler-merz-baden-wurttemberg

Platz 17 von 20, großartig.

imapact
1 Stunde her

Eben. Große Änderungen sind nicht zu erwarten. Einen Rückstand von 4 Prozentpunkten wird die SPD kaum aufholen. Und nun bitte nicht wieder damit kommen, die AfD sei der eigentliche Gewinner. Sehr respektables Ergebnis, aber 10 Prozentpunkte hinter der CDU und ohne Chance auf Regierungsbeteiligung.