Die Wahrheit über Leihmutterschaft

In „Wo bist du, Mama“ erzählt Olivia Maurel ihre Lebensgeschichte. Eine glamouröse Kindheit, dann Alkohol, Drogen, Suizidversuch. Heilung beginnt, als sie die Lebenslüge entlarvt, die am Anfang ihrer Existenz stand: Olivia wurde von ihren Eltern gekauft. Eine Wunde, die ihr ganzes Leben geprägt hat.

1991 wurde Olivia Maurel geboren, ausgetragen von einer Leihmutter. Anders als viele andere Betroffene hat sie Angst und Traumata überwunden und spricht offen über das, was Leihmutterschaft für ihr Leben bedeutet.

„Leihmutterschaft ist der Verkauf eines Kindes“, schreibt sie unumwunden. Sie selbst wurde auf diese Weise „zu einer Konsumware degradiert“.

Mit „Wo bist du, Mama“, liegen ihre Erinnerungen und ihr Plädoyer für die Abschaffung von Leihmutterschaft nun in deutscher Übersetzung vor. Ein kurzes, kompaktes Buch, erschütternd in seiner Einfachheit – und eine unverzichtbare Informationsquelle für jeden, der wissen möchte, was Leihmutterschaft bedeutet.

Menschenhandel im Namen der Toleranz?
Das Milliardengeschäft mit der Leihmutterschaft
„In den meisten europäischen Ländern ist Leihmutterschaft verboten (…). Dieses Verbot hat nichts mit der ‚progressiven‘ oder ‚konservativen‘ Ausrichtung der jeweiligen Länder zu tun, sondern schlichtweg mit einem bestimmten Verständnis von Humanismus, mit dem Prinzip der Menschenwürde und dem gesunden Menschenverstand“, stellt Maurel klar. Die Atheistin und Feministin will deutlich machen: Hier geht es nicht um links oder rechts, religiös oder säkular. Der Kampf gegen Leihmutterschaft ist in ihren Augen eine humanitäre Verpflichtung.

Einerseits werden hier Fakten zum Leihmutterschafts-Business aufbereitet, andererseits dient Maurels eigenes Schicksal als Fallstudie, die eindrücklich zeigt, wie sich Daten und Fakten im persönlichen Erleben, im individuellen Schicksal manifestieren.

Geschicktes Marketing – und die Wahrheit dahinter

Leihmutterschaft ist eine recht junge Form der Nutzung von Reproduktionstechniken: Ende der 80er Jahre kam sie in den USA auf, die ältesten Kinder, die auf diese Weise auf die Welt kamen, sind heute um die vierzig Jahre alt.

Doch in Windeseile hat sich um die Fruchtbarkeit der Frau und das Kind als Handelsware ein milliardenschwerer globaler Markt entwickelt.

Ein Markt, der nach außen hin von „Reichen und Schönen“ repräsentiert wird, die eine glanzvolle heile Welt vorgaukeln: Mutterschaft ohne Mühen, ohne Wehen und ohne Dehnungsstreifen. Ein Kind auf Bestellung, in vielen Fällen nach Maß: Darf es ein Junge oder ein Mädchen sein? Blonde Haare? Helle Augen?

Leihmutterschaft verspricht, die biologischen Mechanismen zu besiegen: Mit 70 Jahren noch ein Kind? Ein Kind für ein Männerpaar, ohne dass eine lästige Frau dabei eine Rolle spielt? Kein Problem.

Leihmutterschaft ist vor allem ein Geschäft mit der Lüge. Denn natürlich spielt die Frau, deren Körper vermietet wird, eine Rolle. Dafür, dass ein Star wie Paris Hilton mit makelloser Figur als Mutter posieren kann, muss sich eine andere Frau zunächst monatelang einer Hormontherapie unterziehen, einen Knebelvertrag unterschreiben, der ihr nur 10 bis 15 Prozent des mit ihrem Körper erwirtschafteten Geldes zuspricht, dafür aber neun Monate lang ihr Leben strikt reglementiert – von der Teesorte, die sie trinken, bis zum Ort, an dem sie sich aufhalten darf; eine andere Frau muss das – wegen der zumeist notwendigen In-vitro-Fertilisation erhöhte – Risiko für Schwangerschaftskomplikationen und Fehlgeburten tragen, muss in den Wehen liegen, und dann das Kind, das sie geboren hat, unmittelbar nach der Geburt abgeben.

Durch die Komplizenschaft des Staates verschwindet diese Frau nicht nur aus dem Leben des Kindes, sondern auch aus der Geburtsurkunde.

Verschwunden, aber nicht vergessen

Es scheint, als sei sie nie da gewesen. Vermisst wird sie trotzdem. „Wo bist du, Mama“, ist ein Buch über diesen Verlust, über die Wunde, die ein Mensch sein Leben lang trägt, wenn ihm schon vor seiner Entstehung das Recht auf eine leibliche Mutter vertraglich entzogen wurde.

Nach der Lektüre bleiben dem Leser keine Illusionen über ein schmutziges Business. Maurel legt Wert darauf, nicht „die dunkle Seite“ der Leihmutterschaft zu offenbaren. Denn Leihmutterschaft hat ihrer Ansicht nach keine „helle“ Seite.

Was sich nach außen hin darstellt, ist eine Inszenierung, die Maurel am eigenen Leib zu spüren bekam:

Im Sommer zum Golfen nach Palm Beach, im Winter zum Skifahren in die französischen Alpen. Ein Leben zwischen Pool und Partys. Kindheit und Jugend in einem glamourösen Umfeld.

Doch hinter der Fassade lauert die Lüge, die Olivia Maurels Leben noch vor ihrer Entstehung geformt hat: Ihre Eltern haben sie gekauft, wie eines der vielen Luxusgüter, die sie umgeben.

Schon in ihrer Kindheit spürt Olivia Maurel, dass etwas nicht stimmt. Ihre Eltern belügen sie. Sie wird geplagt von Verlustängsten und dem Gefühl, dass etwas, jemand, fehlt. In ihrer Jugend bricht die Wunde auf, sie flüchtet sich in Alkohol, Drogen, chaotische Beziehungen, die belastet sind durch Bindungsprobleme; schließlich ein Suizidversuch, der das Tor öffnet zu therapeutischer Begleitung und Heilung.

Bereits Jahre bevor ein DNA-Test die Wahrheit belegt, weiß Maurel instinktiv, dass sie durch Leihmutterschaft geboren wurde. Die Wunde in ihr ist ein Beweis, der sich nicht verdrängen lässt. Maurel wird bewusst: Sie muss die Welt über Leihmutterschaft aufklären. Denn viele Opfer trauen sich nicht, zu sprechen. Maurel schildert den Loyalitätskonflikt, in dem sich die Betroffenen befinden: Sie verdanken ihr Leben dem Investment der Bestelleltern und fühlen sich ihnen verpflichtet. Und sie fürchten, nochmals verlassen zu werden, die Beziehung zu den Bestelleltern zu verlieren.

Die Stimme des Kindes

Maurel hat diesen Preis bezahlt. Gestützt von ihrer eigenen liebenden Familie, ihrem Ehemann, ihren Kindern und ihren Schwiegereltern, nimmt sie den erneuten Verlust in Kauf, um die Stimme derer zu sein, die stumm sind. Sie gehöre der ersten Generation von Leihmutterschaftskindern an, schreibt sie. Und sie wolle verhindern, dass es weitere gibt.

Ihr falle auf, „dass das Kind im langen Prozess der Leihmutterschaft vollkommen abwesend ist. Wir sprechen über die Rechte der Eltern, ihren unstillbaren Wunsch, aber was ist mit den Rechten des ungeborenen Kindes?“, fragt Maurel. Und schafft Abhilfe, indem sie selbst das Kind in den Mittelpunkt stellt.

Sie macht die Heuchelei und die Widersinnigkeit deutlich, dass immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse über Bindung und vorgeburtliche Erfahrungen vorliegen, und dennoch behauptet wird, das Kind bekomme nichts mit und leide nicht unter dem Bindungsverlust.

Maurels Schilderungen machen betroffen. Sie geht das Risiko ein, persönlich zu sein, weil dies die einzige Möglichkeit ist, das Kind zu Wort kommen zu lassen, das im Leihmutterschaftsbusiness lediglich Produkt ist: bestellt, bezahlt, in Besitz genommen.

Das Business hinter den Hochglanzbildern

Während Maurel im ersten Teil des Buches ihre eigene Lebensgeschichte niederschreibt, handelt es sich beim zweiten Teil um eine kompakte Darstellung der Praxis Leihmutterschaft. Ideal, um sich zu informieren, und um Informationen zu dem Thema weiterzugeben.

Der Leser erfährt, wie die Verträge für Leihmütter aussehen und welche rechtlichen Risiken Leihmutterschaft für die Kinder birgt.

Konstruktiv und ehrlich, engagiert und fair
Ein dringend notwendiger Beitrag zur Abtreibungsdebatte
Wie Frauen zur Abtreibung gedrängt werden, weil die Bestelleltern sich umentscheiden, wie Kinder zurückgelassen werden, weil sie eine Behinderung haben, oder weil, wie in der Ukraine, ein Krieg ausbricht und hunderte Kinder nicht abgeholt werden können; wie Kinder von Pädophilen bestellt werden, die sich auf diese Weise ein Opfer frei Haus liefern lassen.

Maurel geht intensiv auf den sozialen Aspekt ein. Denn hier setzt das Marketing der Profiteure ein, die das Wesen der Leihmutterschaft uminterpretieren. Kein Geschäft, sondern eine Liebestat – bei der ganz zufällig nebenbei sehr viel Geld verdient wird.

Frauen ermöglichen anderen Menschen, ein Kind zu haben. Das ist doch selbstlos!

Das Machtgefälle

Dieses Narrativ demontiert Olivia Maurel gründlich: „Es ist doch kein Zufall, dass noch nie jemand einer wohlhabenden Frau begegnet ist, die die Rolle einer Leihmutter gespielt hätte.“

In den USA kann eine gutaussehende und erfolgreiche Studentin mit dem Verkauf ihrer Eizellen ein Jahr ihres Studiums finanzieren. Sie verkauft damit ihre Fruchtbarkeit – ausgerechnet in dem Alter, in dem sie selbst am problemlosesten schwanger werden könnte. Sie riskiert, später nicht mehr schwanger werden zu können, und setzt sich einer belastenden Hormontherapie aus.

Und doch werben Kliniken und Agenturen bewusst unter Studentinnen und gaukeln ihnen vor, dadurch unkompliziert an Geld zu kommen – und dabei etwas Gutes zu tun.

Maurel macht die Verknüpfung von Leihmutterschaft mit dem internationalen Menschenhandel deutlich. „Leihmütter sind arme, mittellose Frauen in Indien, Thailand, Nepal und Mexiko, wo der Markt boomt. Es gibt regelrechte Leihmutter-‚Farmen‘, insbesondere in den Ländern des globalen Südens, in denen Frauen bis zu neun Monate eingesperrt werden. (…) Die Reichen mieten die Körper der Armen.“

Das ist es, was sich hinter Agentur-Bildern von lächelnden Paaren mit einem fremden Säugling verbirgt: die Ausbeutung von Frauen und Kinderhandel. Ein Geschäft, das erschreckende Parallelen zu Sklaverei und Prostitution aufweist.

Erfolge im Kampf gegen Goliath

Der internationale Kampf gegen Leihmutterschaft zeitigt bereits erste Erfolge. Allerdings stemmt sich hier eine kleine Gruppe von Menschen ohne Lobby gegen einen milliardenschweren Betrieb, der umgehend in ein anderes Land abwandert, sobald an einem Ort Restriktionen erlassen werden; und gegen ein System aus euphemistischen Narrativen, die die Wirklichkeit verharmlosen.

Olivia Maurels Buch klärt schonungslos auf. Wer noch meint, dass hier doch lediglich kinderlose Paare ihrem Familienglück ein wenig nachhelfen, wird mit einer grausamen, schier unfassbaren Realität konfrontiert. Maurels Fazit ist klar: „Es gibt nur eine Lösung für die Leihmutterschaft“, schreibt sie: „Ihre weltweite Abschaffung“.

Olivia Maurel. Wo bist du, Mama? Die Wahrheit über Leihmutterschaft. Kolek Verlag, Paperback, 278 Seiten, Preis 18,00 €


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Kommentare ( 19 )

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h.milde
25 Tage her

Die wohl meist „woken“ & reichen Bestelleltern, darunter neuerdings viele homosexuelle Paare, sind doch so gegen „Kolonialisierung“ & Sklaverei, oder?
Wie verträgt sich das mit deren „woken“ Gewissen, Frauen -meist aus prekären Verhältnissen- iwSdW. in LEIBEIGENSCHAFT zu halten & deren geborene Kinder zu entreißen? Das erinnert irgendwie dem Programm „Lebensborn“, nur das es wohl damals „freiwillig“ geschah?
Was sagen eigentlich die SCHEINkatholischen Bischöfe vom sog. „Synodalen Weg“, die im Schuletrschluß mit der PATRTEIstaats & Kirchensteuerkirche EKD in/direkt ja auch Massenabtreibungen, mindestens tolerieren?

LiKoDe
26 Tage her

Seit G. Orwell 1932 in Brave New World die ‚Anzucht‘ von Kindern in Laborinkubatoren beschrieb, wurde mit Mietmutterschaft ein neues Geschäftsfeld eingerichtet.
Damit wurden – moralisch/ethisch – bisherige menschliche Abgründe erweitert.

h.milde
25 Tage her
Antworten an  LiKoDe

„Brave New World“-Autor Aldous Huxley, war Mitglied im UrMARXistenclub -> „Fabian Society“ -ggr.1884, Wappen „Wolf im Schafspelz“-
Passend dazu, sein Bruder Julian Huxley, ebenfalls in der „FS“ war Mit/Erfinder der sog. „Eugenik“.

Deutscher
26 Tage her

Was für eine kranke Gesellschaft – und es hat doch auch was mit Links zu tun:
Geht es nach denen, ist man schon ein Unmensch, wenn man nicht vegan lebt, denn Mutterkühen werden die Kälber, Hühnern die Eier weggenommen. Einer Leihmutter aber das Kind und dem Kind die Mutter wegzunehmen, das ist ok; Sören und Malte wollen ja auch Eltern sein können!

Prevers, nichts anderes!

Last edited 26 Tage her by Deutscher
Peter Pascht
26 Tage her

Es kommt nicht auf die Biologie an, sondern auf die geschenkte Mutterliebe, die man mit keinem Geld der Welt kaufen kann. Millionen Kinder dieser Welt haben sie vom Schicksal nicht geschenkt bekommen oder sie wurde ihnen wie durch Putins, Napoleons, Stalins, Hitlers Krieg geraubt. Das sind die wahren Opfer.

Last edited 26 Tage her by Peter Pascht
Peter Pascht
26 Tage her

Immer wieder diese links-femministischen Selbstmitleid Story von „böse Welt ist Schuld“ Narative. „Die Atheistin und Feministin will …“ Glamouröse Kindheit, dann Alkohol, Drogen, Suizidversuch. Nein, die Leihmutterschaft ist nicht Schuld daran, dass sie Alkohol und Drogen verfallen ist, denn es ist die eigene Verantwortung für sein eigenes Leben, die nicht zwangweise zu Alkohol und Drogen führt. Sie hatte eine Mama die sie geliebt hat. Dieses Glück haben nich alle Kinder dieser Welt. Es gibt weltweit etwa 140 bis 150 Millionen Kinder, die einen oder beide Elternteile verloren haben. Trotzdem kein Alkohol und keine Drogen. Sie würden dem Herrgott auf Knien… Mehr

Last edited 26 Tage her by Peter Pascht
Peter Pascht
26 Tage her

Nein Frau Diouf, Leihmutterschaft ist nicht das moralische Problem. Leihmutterschaft hat 2 Seiten – ein Kinderschicksal und ein Mutterschicksal. Das Problem ist nicht Leihmutterschaft – sondern das Geschäft mit Leihmutterschaft. Olivia wurde von ihren Eltern gekauft. Eine Wunde?, die ihr ganzes Leben geprägt hat.? – eingebildeter Unsin!!! Die Suche nach einem Schuldnarativ für das durch Eigenschuld verpfuschte Leben. – Sie hatte eine Mama die sie geliebt hat. Dieses Glück haben nich alle Kinder. Es gibt weltweit etwa 140 bis 150 Millionen Kinder, die einen oder beide Elternteile verloren haben. Sie würden dem Herrgott auf Knien danken jeden Tag, wenn sie… Mehr

P.Schoeffel
26 Tage her
Antworten an  Peter Pascht

Ein Unrecht kann man nicht mit einem anderen rechtfertigen.
Wenn jeine Frau selbst nicht schwanger werden will, dann möge sie besser ein verwaistes Kind adoptieren.

Peter Pascht
26 Tage her
Antworten an  P.Schoeffel

Sie haben es nicht verstanden – es geht nicht darum, dass die Mutterschaft unmoralisch ist, sondern das Ausabeuter Geschäft das damit getrieben wir.

thinkSelf
25 Tage her
Antworten an  Peter Pascht

„Ich habe dich aus einer Welt geholt welche dich gezeugt aber nicht geliebt hat.“
Und genau das passiert bei „Leihmutterschaft“ ja gerade nicht (im Gegensatz zu einer echten Adoption, bei der mein ein Kind annimmt dem das Schicksal übel mitgespielt hat)!
„Sie hatte eine Mama die sie geliebt hat.“
Hat sie nicht. Wer Kinder kauft ist konstruktionsbedingt gar nicht liebesfähig. Dem fehlen nämlich die dazu notwendigen Schaltkreise. Was sich hier zeigt sind keine „zwei Seiten des Schicksals“, sondern lediglich dir Unfähigkeit von Narzissten mit der Schicksalhaftigkeit des Lebens klar zu kommen.

Peter Pascht
25 Tage her
Antworten an  thinkSelf

Lebensfremder Unsinn. Die Frau könnte ja biologisch nicht fähig sein Kinder zu bekommen. Weiterhin ist es ein Fakt, dass sie einem Kind ein Zuhause gegeben hat in „glamouriösen Lebensumständen“. Das Denken habe sie nichjt erfunden. Es gibt keinen Ziel Unterschied zwischen Adoption und Leihmutterschaft. Dieses hinterherige femministische Geheule dieses Kindes ist völlig unbegründet.

MartinKienzle
26 Tage her

Fräulein Diouf versteht offenbar nicht, dass die sogenannte „Elite“ unter anderem die sogenannte „Leihmutterschaft“ fördert, um dadurch seelisch entwurzelte Menschen wie Maurel zu generieren, die wiederum Substrat für die angedachte sogenannte „Neue Weltordnung“ bilden (https://www.epochtimes.de/politik/ausland/die-neue-weltordnung-ist-der-weltkommunismus-a2191312.html)!

Peter Pascht
26 Tage her
Antworten an  MartinKienzle

Ja, das Geschäft mit der Leihmutter ist ohne jeden Zweifel menschlich verwerflich und deswegen auch gesetzlich rechtlich verboten. Aber im Falle von Maurel, glamouriös aufgewchsen, ist das nur eine femministisches Narativ ihr Selbstversagen zu kaschieren. Alkohol und Drogen sind kein Zwangschicksal daraus. Es gibt keinen Grund für sie sich selber als Opfer zu betrachten, wie wohl sie diese Schäbigkeit selbstvertsändlich thematisieren darf in einem Buche.

joly
27 Tage her

Ich habe das Buch nicht gelesen, aber über die Ukraine, die vor dem Krieg wohl eines der Zentren dieser Ausbeutung war. Ich habe mir das alles ohne Ausbeutung der Leihmutter versucht vorzustellen. Ein Vertrag ohne das ausbeutende Dienstleistungsunternehmen. Ein direkter Vertrag von Leihmutter und Kundin. Das hielt ich für ethisch vertretbar, wenn die Kundin nicht selbst Kinder gebären kann. An die Risiken für die Eizellenspenderinnen und mögliche Traumata bei den Kindern habe ich nicht gedacht. Auch nicht an die Kinderschänder, die sich da so bestens ihrer Perversion hingeben können. Wieso werden eigentlich nicht all die überflüssigen Föten benutzt? Damit wären… Mehr

Peter Pascht
26 Tage her
Antworten an  joly

Immer wieder das gleiche Troll Narativ Ukraine – obwohl sie doch bestimmt nicht die geringste Ahnung von diesem Land haben über seine Geschichte Kultur uns Sprache.

Baer Buche
27 Tage her

„Bereits Jahre bevor ein DNA-Test die Wahrheit belegt . . . “

Ein DNA-Test kann eine Leihmutterschaft nicht beweisen, nur die Nichtverwandtschaft mit den „Eltern“. Ein Negativergebnis (die „Eltern“ sind die genetischen Eltern) wiederum schließt eine Leihmutterschaft nicht sicher aus, lediglich eine Adoption. Kinder zu kaufen ist auch ohne Reproduktionsmedizin möglich – nicht, dass das besser wäre.

Für das Kind zerstörerisch ist die Haltung vieler „Wunschkind“-Eltern, wenn sie so ist wie geschildert. Für „eigene“ Kinder nicht minder.

Peter Pascht
26 Tage her
Antworten an  Baer Buche

Korrekt analysiert. Millionen Kinder dieser Welt hätten gerne mit Murel getauscht ohne dadurch traumatisiert zu sein, sondern glücklich. Denn es kommt nicht auf die Biologie an, sondern auf die geschenkte Mutterliebe die man mit keinem Geld der Welt kaufen kann.

TomK11
27 Tage her

An die Kinder denkt in Wirklichkeit niemand. Es geht nur um das „Recht“ Kinder haben zu dürfen. Pervers. Wer keine Kinder bekommen kann, muss halt damit leben. Viele entscheiden sich auch gegen Kinder, obwohl sie wahrscheinlich welche bekommen könnten.