Drei Oberbürgermeister schreiben an Ministerpräsident Kretschmann

Die weitere Beobachtung der Medienlandschaft wird zeigen, ob, in welchem Umfang und wie der Brief aufgenommen wird.

imago images / 7aktuell
Ein Pflichtjahr für einen gesellschaftlichen Grunddienst fordern die drei Oberbürgermeister von Tübingen, Schorndorf und Schwäbisch Gmünd.

Der Südkurier veröffentlichte den Brief an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten und den Innenminister und Felix Serrao, NZZ, auf Twitter:

Gleich die ersten Reaktionen auf den Tweet zeigen die Bandbreite. Der Retweet von tavor1 (ohne es zu merken?) bestätigt einen wichtigen Teil der Diagnose der drei Briefschreiber:

So so, statt Deportation also Reichsarbeitsdienst. Wir brauchen in den Hotspots mehr Sozialarbeiter und mehr Freizeitangebote!

Dazu steht im Brief der Oberbürgermeister:

Der Retweet von Acolyte sagt:

„Gute Analyse, aber die Konsequenzen muten lebensfremd an. Dieses Klientel bspw als Altenpfleger vorzustellen, schlägt bei mir eher Alarm. Ein Dienstjahr könnte nur bei Personen interessant sein, die sich ohnehin nicht vor Integrationsgeboten drücken. Abschieben ist die Lösung.“

Damit zeigt er auf die Schwäche des Briefs der drei Oberbürgermeister: Diagnose auf große Strecken zutreffend, Therapie an der eigenen Diagnose vorbei. Schreiben sie doch selbst, „Von diesen sind mittlerweile viele nicht mehr für Sozial- oder Integrationsangebote erreichbar“ – warum sollen sie das dann im Pflichtjahr sein?

Aber vielleicht geht es den drei Briefschreibern auch weniger um das Pflichtjahr, sondern um das Aufzeigen des Problems. Das ist gelungen. Wenn der Brief nicht als Tagesereignis versandet.

Die weitere Beobachtung der Medienlandschaft wird zeigen, ob, in welchem Umfang und wie der Brief aufgenommen wird.

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Kommentare ( 233 )

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233 Kommentare auf "Drei Oberbürgermeister schreiben an Ministerpräsident Kretschmann"

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Da gibts für mich nur eines:Ausweisen,sofort mit dem ganzen Clan oder Familie. Wenn die Familie nicht in der Lage ist muß der Staat handeln.Ist nicht die Aufgabe des Staates diese Personen zu erziehen und Respekt beizubringen.Wird sich dann zeigen wie sehr die Familie dahinter steht oder nicht. Ansonsten alle RAUS!!!!!

Die Politiker, die dieses Problem zu verantworten haben, wollen jetzt die Gesamtgesellschaft zur Verantwortung ziehen ? Wird Zeit das der Bürger die von ihrem hohen Roß runterzieht und Klartext mit denen gesprochen wird. Gerne kann es da auch mal zünftig zugehen, damit die Ansage auch ankommt. Wer da keine Kritik vertragen kann, hat den falschen Job. Weshalb sollen hier alle ein soziales Jahr machen, wenn die Politik der offenen Grenzen hier die Kriminalität importiert ? Damit noch mehr junge Mädchen Opfer werden ? Diesen Politikern gehört die Spur neu justiert, gerne auch aufs Abstellgleis. Genug Schaden haben die schon angerichtet,… Mehr

‚ein kleine Gruppe gewaltbereiter junger Männer‘

Das ist nur die Schaumkrone einer Welle von Migranten die unser Land und unsere Lebensweise verachten. Der große Unterbau dieser Welle trifft sich regelmäßig in Moscheen und arbeitet zielstrebig daran unser Land auszubeuten und zu islamisieren.

Die Michel-Deutschen Schafe haben sich ihre „Nie wieder Deutschland!“ -Parteien seit Jahren selbst herbeigewählt und nähren diese Schlangen unablässig an ihrem Steuerzahler-Busen. Merkel leistet aktive, ihre Migranten-Invasion passive Sterbehilfe. Schuldkomplex, Todestrieb und Wiederholungszwang – ein apokalyptischer, flotter Dreier ohne Aussicht auf Happy End.

Von Rotzlöffeln, Rotzbubengehabe oder Lausbubenstreich sprach man früher im Schwabenland wenn Jugendliche einen Streich, zum Beispiel beim Nachbarn Klingelputzen mit einem Zahnstocher, gemacht haben oder beim Straßenfußball mal eine Scheibe zu Bruch ging, oder auch wenn Erwachsenen freche Antworten gegeben wurden. Bei der Vielzahl von hoch kriminellen Migranten die in Stuttgart Flaschen und Pflastersteine mit vorsätzlicher Verletzungsabsicht, wenn nicht sogar noch mehr, auf unsere Polizeibeamte warfen, Scheiben mit Eisenstangen einschlugen, Polizeiautos bis zur Unkenntlichkeit demolierten, Geschäfte ausgeraubt, bestohlen und ausgeplündert und dabei mit martialischen Gebrüll Allahu Akbar, ACAB, Fuck The Police, Fuck the System geschrien haben, bei diesen Kriminellen kann… Mehr

Die drei Oberbürgermeister haben sich mutig weit aus dem Fenster gelehnt und die Wahrheit gesagt. Sie werden ihre Posten und ihre Parteizugehörigkeit nicht mehr lange genießen können. Hierzulande herrscht Meinungsfreiheit, solange es die Meinung der Regierung ist.

Opa Kretschmann hat zur heutigen Jugend einen ähnlichen Bezug wie eine Kuh zum großen Einmaleins. Mir kommt er vor wie ein Pastor, der lieber seine Lämmer auf der Weide behütet. Man komme ihm doch nicht mit Gewalt – so etwas versteht er gar nicht. Die Welt ist doch grün – wir haben Fahrräder und Tretroller für die vergnügte Partyszene. Und alle haben sich lieb!

Für die grüne Jugend in BaWü ist der Ex KBW Funktionär (zu seiner Studienzeit in Hohenheim ein glühender Anhänger Maos) der „Opi Kretschmann“. Die älteren „Semester“ und Ex-CDU-Wählerinnen (… ja, vor allem „innen“) im ehemals politisch dunkelschwarzen Ländle hat der von der Schwäbischen Alb stammende erz-katholische Biologie-Lehrer mit seiner bräsigen (schein-)konservativen Art längst eingefangen. Daher die hohen Stimmenanteile. Die jungen, noch grün hinter den Ohren, vom Schulsystem verpeilt, und die älteren, leicht manipulierbaren, bigotten Vorgartenbesitzer mit dem Heiligs Blechle mit 3-Zack Stern in der überdimensionalen Garaasch. Eine unheilvolle Allianz für das Ländle, bzw. was davon überhaupt noch übrig ist!

Wenn in ihren besseren Gegenden die ersten Mercedes und Vorgärten brennen werden sie vielleicht aufwachen.Denn jetzt sind es ja nur die Innenstädte,nicht die besseren Viertel

Sein Erfolgsrezept bei den verblödeten Schafen.

„Unter den Geflüchteten gibt es eine kleine Gruppe junger Männer… dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein strukturelles Problem mit etwa 50.000 Mehrfachstraftätern unter den Geflüchteten.“

Das linksgrüne Narrativ von den „Geflüchteten“ wird von den Verfassern des Briefs wirklichkeitsfremd aufrecht erhalten – erwartungsgemäß.
Weiter: „kleine Gruppe junger Männer“ und dann „50.000 Mehrfachstraftäter“ – finde den Fehler!

Im heute journal wurde gestern auch dazu berichtet. Professorin Susanne Schröter, von der Goethe-Universität FFM durfte sich auch äußern. Ihr Statement war allerdings mit Blick auf die Größe des Problems doch sehr relativierend.

S´Minischderpräsidentle und saine grine Truppe werden hoffentlich nach den nägschten Landtagswahlen saudomm aus d´r Wäsch glodsa.
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Aber nicht derart, dass ich die denen fehlenden Stimmen der CDU oder der nur noch schemenhaft vorhandenen SPD zugeschlagen sehen möchte.

Ach DdH (der Angesprochene verstehts), Ihren unerschütterlichen Optimismus möchte ich haben, wo kann der bezogen werden? Gibts da ne App dafür?
Im übrigen bin ich der Meinung daß dieses unendlich feige und schier endlose Changieren zwischen CDU und SPD (Wähler: „…na, denen hab ichs jetzt aber gegeben!“) früher oder später diesem Land endgültig das Genick brechen wird. Die Grünen kamen (in BaWü) halt neu aufs Tableau, der mehrheitlich dumme Wähler wird es aber niemals verstehen (O-Ton, live hautnah gehört: „…diesmal meine Stimme der Xxx gegeben, habe das Gefühl die können es jetzt gebrauchen“). Sinnlos. Mehr noch. Völlig sinnlos.

Ach, @ Enrico, meinen unerschütterlichen Optimismus schöpfe ich aus den Reaktionen meiner unmittelbaren Nachbarschaft hier in der Vorstadt von Heilbronn, mitten in der Industrieregion Mittlerer Neckar. . Wirtschaftsingenieure, Kfz-Meister, Meister Maschinenbau, Arbeitsplaner, Werkzeugmacher…Viele darunter erstklassige Fachleute, Zuwanderer mit deutschen Vorfahren aus Siebenbürgen oder der ehem. Sowjetunion, die sich hier mit viel Fleiß und mitgebrachtem Können eine Existenz erschaffen haben. Gegen diese Leute kann das ganze Geschwirrl, das uns die Merkelsche Einladungen hierhergespült hat, sowas von abstinken. Aktuell viele auf Halbschichten/Kurzarbeit, einige schon seit 2 Jahren. Das junge Akdemikerpaar (Volkswirtin/Wirtschaftingenieur) im Nachbarhaus, das mit den Eltern als Schüler aus Rußland gekommen… Mehr
Leider kann man weder auf die Landtags- noch auf die Bundestagswahlen eine wirkliche Hoffnung setzen. In Baden-Württemberg gibt es danach vielleicht eine schwarz-grüne anstatt einer grün-schwarzen Koalition – doch im Ernst, was würde dann wesentlich anders laufen? Das Dogma der Zwangsbesiedlung durch ein afrikanisch-orientalisches Prekariat bleibt weiter bestehen, während Asylrecht- wie praxis einer umfassenden Revision bedürften. Wie man sieht, selbst bei den sich so betroffen äußernden Oberbürgermeistern gibt es keine Einsicht, daß man sich von diesen Leuten am besten durch Abschiebung trennt, egal, ob sie nun 4 Monate oder 4 Jahre im Land sind. Und die AfD? Die hat immerhin… Mehr

Habe meiner Bank jetzt auch einen Brief geschrieben und dringend Massnahmen gegen meinen stetig sinkenden Kontostand eingefordert.

Das haben die Schultes gar nicht angemerkt:
dass sie aus dem Stadtsäckel auch noch für die Krawallmacher zahlen!
Monatlich und all inclusive!

Wer zahlt, schafft an – das gilt in diesen Zeiten gar nicht mehr?

Werte Kassandra, das Stuttgarter Rathaus schwimmt in Geld (Jahresabschlüsse 2010 – jetzt im Netz unter diesen Stichworten leicht auffindbar). In diesem konkreten und weiteren Fällen ist dies leider nicht Teil der Lösung, sondern ein erheblicher Teil des Problems. Wir sollten die Italiener konsultieren, die wissen wie man Städte, Kommunen und die Regierungen rel. arm hält und das meiste selbstverdiente Geld für die eigenen Bedürfnisse behält.