Statt zu sparen, häuft die Regierung Merz neue Schulden an. Doch schon wollen die ersten Anleger dem Bund kein Geld leihen: Immer mehr Anleiheauktionen scheitern. Also greift die EZB zu einem neuen Trick und inflationiert die Schulden weg. Damit das Geld dennoch im Land bleibt, werden den Bürgern schon einmal die ersten Fesseln angelegt.
Bald dürfen Europäer keine Auslandskonten mehr eröffnen. Diese Einschränkung für die Bürger wird als „Harmonisierung“ der Bankenregeln der EU gerechtfertigt – doch in Wirklichkeit ist sie eine Maßnahme der finanziellen Repression. Und immer mehr solcher Maßnahmen werden getroffen.
In dieser Folge von „Vor dem Sturm“ diskutieren Thomas Kolbe und Maximilian Tichy über eine Politik, die in der Sackgasse steckt: Um die übergroßen Staatsapparate zu bezahlen, müssen immer neue Schulden aufgenommen werden. Und da die deutsche Wirtschaft nicht mehr wächst, muss die Inflation angekurbelt werden, um die Schulden zu entwerten. Ein brutaler Kreislauf, bei dem die Bürger enteignet werden.
Das größte Problem, erklärt Börsen-Profi Philipp Mattheis, haben große institutionelle Investoren. Banken, Versicherungen und Co. sind per Gesetz verpflichtet, Staatsanleihen zu kaufen – Staatsanleihen, deren Zinsen niedriger sind als die Inflation. Doch auch bei Privatanlegern wird für Staatsanleihen geworben. Vor einem Kauf warnt Thomas Kolbe jedoch. Wer Staatsanleihen kauft, riskiert alles.




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