Wie die KfW aus 36 Cent plötzlich 2,50 Euro macht

Die deutsche Entwicklungshilfe gerät als milliardenschwere Steuergeldvernichtungsmaschine massiv unter Druck. Da entdeckt ausgerechnet einer ihrer größten Profiteure, die KfW, ein Exportplus von 2,50 Euro je eingesetztem Euro, 2024 waren es noch 36 Cent. Der wundersame Sprung entsteht im Rechenmodell und verschwindet beim entscheidenden Gegencheck.

picture alliance / Joko

Deutschland hat offenbar die einträglichste Geldanlage seiner Geschichte entdeckt: Der Staat überweist einen Euro Entwicklungshilfe ins Ausland, deutsche Unternehmen können dafür um 2,50 Euro mehr exportieren. Rund 380.000 Arbeitsplätze hängen nach Berechnungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an diesem Geschäft. Wer jetzt noch bei der Entwicklungshilfe kürzen will, muss Deutschland geradezu vorsätzlich verarmen lassen wollen.

Das Geschäft mit der ewigen Abhängigkeit
Warum das Entwicklungsministerium seine Bilanz versteckt
So liest sich die Pressemitteilung der staatlichen Förderbank KfW. „Jeder Euro lässt deutsche Exporte um 2,50 Euro steigen“, verkündet sie – ein Satz wie aus dem Versandhandel für politische Wunderheilmittel. Das Timing könnte günstiger kaum sein. Bei der GIZ ist im Jemen ein mutmaßlicher Betrugsschaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden. Im Umfeld eines von der KfW mitfinanzierten Vermittlungssystems in Äthiopien gab es zahlreiche Festnahmen. Fragwürdige Projekte beherrschen seit Jahren zunehmend die Schlagzeilen. Im Bundeshaushalt drohen weitere Kürzungen. Und trotzdem: Nachdem die USA in dem Bereich rigoros zusammengestrichen haben, ist Deutschland nun größter Entwicklungsgeldgeber weltweit.

Immer mehr Milliarden Euro Verschwendungen in linken Unsinnsprojekten verschwinden auf Nimmerwiedersehen in Genderprojekten, in Fahrradwegen und sonstigen XXL-Wahnsinnsnummern. Auch Kritiker und Kenner der Materie wie Volker Seitz halten die Entwicklungshilfe an sich für nicht reformfähig.

Genau in diesem Auge des Hurrikans entdeckt die KfW den deutschen Steuer-Euro als wundersamen Exportvermehrer. Entwicklungshilfe plötzlich als Geschäft, das Deutschland reicher macht. Die Debatte über Kontrolle soll einer Debatte über angeblich gefährdete Arbeitsplätze weichen.

Die KfW betreibt einen politischen Zahlentrick mit einer unsicheren Schätzung. Das Arbeitspapier legt viele Schwächen offen. Die Presseabteilung entfernt die Zweifel und verkauft das gewünschte Ergebnis als erwiesene Tatsache.

Im Jahr 2024 waren es noch 36 Cent

Deutschland größter Geber "Entwicklungshilfe"
Endlich Weltmeister! Wenn auch nur beim Geld ausgeben
Schon der erste Blick zurück genügt für erhebliches Misstrauen. Im Oktober 2024 behauptete die KfW, ein Euro Entwicklungshilfe erhöhe die deutschen Warenausfuhren um 36 Cent. Damals sollten 139.000 Arbeitsplätze an der Entwicklungshilfe hängen.

Knapp zwei Jahre später bringt derselbe Euro angeblich 2,50 Euro Exportumsatz. Die Zahl der Arbeitsplätze steigt auf rund 380.000. Deutschlands Entwicklungshilfe hat sich in der Zwischenzeit weder grundlegend verändert noch ihre Mittel vervielfacht. Geändert haben sich nur das Modell und der Untersuchungszeitraum.

Die KfW verweist auf die erstmalige Einbeziehung von Dienstleistungen. Das klingt nach einer plausiblen Erklärung, bis man die Tabellen der vollständigen Untersuchung liest.

Für 2024 errechnen die Autoren etwa 53,1 Milliarden Dollar zusätzliche Warenexporte. Dienstleistungen tragen rund 4,1 Milliarden Dollar bei. Ihr Anteil am behaupteten Gesamteffekt beträgt gut sieben Prozent. Damit lässt sich der Sprung von 36 Cent auf 2,50 Euro nicht erklären.

Die eigentliche Vermehrung findet im Rechenmodell statt.

Kein Unternehmen meldete diese 2,50 Euro

Entwicklungshilfe nützt wem?
Millionen deutsches Steuergeld im Jemen gestohlen
Die Forscher haben keine deutschen Unternehmen danach gefragt, welche Aufträge sie durch Entwicklungshilfe erhalten haben. Sie haben auch keine einzelnen Zahlungen bis zu späteren Exportgeschäften verfolgt. Niemand konnte einen Euro Entwicklungshilfe nehmen und den daraus angeblich entstandenen Umsatz nachweisen. Verwendet wurden Statistiken über Hilfszahlungen an verschiedene Länder und über deutsche Exporte in diese Staaten. Ein Rechenmodell sucht anschließend nach einem gemeinsamen Verlauf.

Das bevorzugte Modell liefert folgende Aussage: Steigt die deutsche Entwicklungshilfe für ein Land um zehn Prozent, liegen die deutschen Exporte dorthin durchschnittlich etwa 1,1 Prozent höher.

An dieser Stelle existiert noch kein Wert von 2,50 Euro. Der entsteht erst durch eine zusätzliche Umrechnung. Die Autoren vergleichen den geschätzten Effekt mit den durchschnittlichen Größen in ihrer Stichprobe. Die Untersuchung arbeitet mit US-Dollar. Da der errechnete Multiplikator das Verhältnis zweier Geldbeträge ausdrückt, überträgt die KfW ihn als 2,50 Euro Export je Euro Entwicklungshilfe.

Rund 61 Millionen Dollar Entwicklungshilfe stehen dort Exporten von durchschnittlich 1,414 Milliarden Dollar gegenüber. Die Exportbasis ist mehr als zwanzigmal so groß wie die Entwicklungshilfe. Eine geringe rechnerische Veränderung der Exporte erzeugt dadurch sofort einen hohen Geldbetrag. Aus diesem Verhältnis werden die 2,50 Dollar je zusätzlichem Dollar Hilfe.

Das Ergebnis wurde nie als konkreter Geldstrom beobachtet. Es lässt sich keinem Projekt zuordnen. Es handelt sich um eine Modellschätzung, die stark von den ausgewählten Ländern und ihren Exportvolumina abhängt.

Die KfW macht daraus: „Jeder Euro lässt deutsche Exporte um 2,50 Euro steigen.“

2,50 Euro Umsatz sind keine 2,50 Euro für Deutschland

Die KfW nutzt außerdem den Begriff der Exporte so, als handele es sich um einen Rückfluss an den Staat. Ein Exportumsatz ist noch lange kein Gewinn. Vom Umsatz müssen sämtliche Kosten des Unternehmens bezahlt werden. Der steuerpflichtige Ertrag fällt erheblich kleiner aus.

Selbst bei voller Gültigkeit des Modells bekäme der Bundeshaushalt keine 2,50 Euro zurück. Der Steuerzahler finanziert den gesamten Entwicklungshilfe-Euro. Ein Teil des hypothetischen Mehrumsatzes landet möglicherweise als Gewinn bei einem exportierenden Unternehmen. Der Staat erhält davon einen begrenzten Steueranteil.

Die KfW vergleicht eine öffentliche Ausgabe mit einem errechneten privaten Bruttoumsatz. Auf diese Weise lässt sich fast jede Subvention in ein scheinbares Geschäft verwandeln.

Gemeinsam auftretende Zahlen beweisen keine Ursache

Jürgen Milski
„Gebt endlich mal das Geld für Deutschland aus und nicht dauernd für so einen Schwachsinn!“
Die nächste Täuschung liegt in der behaupteten Wirkung. Wenn Entwicklungshilfe und Exporte gleichzeitig steigen, muss die Hilfe den Exportanstieg nicht ausgelöst haben. Das Prinzip kennt jeder aus einfachen Alltagsbeispielen. An Regentagen sieht man mehr Schirme auf der Straße. Daraus folgt keine wettererzeugende Wirkung des Regenschirms.

Deutschland vergibt bevorzugt Mittel an Länder, zu denen bereits politische Beziehungen bestehen. Wirtschaftlich wachsende Staaten können mehr deutsche Waren kaufen und zugleich mehr Entwicklungskredite aufnehmen. Verbesserte Handelsbedingungen beeinflussen ebenfalls beide Größen. Ein statistisches Modell kann solche Faktoren nur begrenzt erfassen. Die Autoren wissen das. In ihrem Arbeitspapier bezeichnen sie die Ergebnisse ausdrücklich als empirische Zusammenhänge. Sie schreiben, es handele sich um keine endgültigen Kausalschätzungen.

Diese wissenschaftliche Vorsicht überlebt den Weg in die KfW-Presseabteilung nicht. Dort „lässt“ jeder Euro die Exporte steigen. Aus einem möglichen Zusammenhang wird eine behauptete Ursache.

Die zweite Rechenmethode findet: nichts

Deutsche Entwicklungshilfe
4,3 Millionen Euro: Kühlschränke für Kolumbien sind die neuen Radwege in Peru
Den stärksten Einwand gegen die 2,50 Euro liefern die Autoren selbst. Sie kontrollieren ihr Ergebnis mit einem weiteren anerkannten Schätzverfahren. Es trägt die Abkürzung PPML und wird in der Außenhandelsforschung häufig eingesetzt.

Mit diesem Verfahren fällt der deutsche Effekt praktisch auf null. Der Koeffizient liegt je nach Berechnung ungefähr bei 0,002 oder bei minus 0,002. Beide Ergebnisse sind statistisch nicht signifikant. In verständlichem Deutsch bedeutet das: Diese Berechnung findet für Deutschland keinen belastbaren Exporteffekt der Entwicklungshilfe. Das Ergebnis lässt sich nicht sicher von einer zufälligen Schwankung unterscheiden.

Man stelle zwei anerkannte Waagen nebeneinander. Die erste zeigt ein zusätzliches Gewicht von 2,50 Kilogramm. Die zweite kann kein zusätzliches Gewicht feststellen. Die KfW veröffentlicht anschließend nur den Wert der ersten Waage und erklärt ihn zur Wahrheit. In der Pressemitteilung fehlt der gescheiterte Gegencheck vollständig. Die Förderbank spricht pauschal von Überprüfungen und erweckt damit den Eindruck besonderer Stabilität. Das wichtigste alternative Verfahren bestätigt ihre Schlagzeile gerade nicht.

„Jeder Euro“ bedeutet höchstens 44 Cent

Auch die Reichweite der Untersuchung wird von der KfW aufgeblasen. Das Modell erfasst vor allem bilaterale Zahlungen, die einem einzelnen Empfängerland direkt zugerechnet werden können. Multilaterale Beiträge fehlen weitgehend. Regional angelegte Programme werden ebenfalls nicht vollständig berücksichtigt. Je nach Jahr deckt die verwendete Hilfsvariable lediglich zwölf bis 44 Prozent der offiziell ausgewiesenen deutschen Entwicklungshilfe ab.

Die KfW behauptet eine Wirkung für „jeden Euro“. Im günstigsten Jahr hat die Studie weniger als die Hälfte dieser Euro untersucht. In anderen Jahren ist es kaum mehr als ein Zehntel. Gerade viele Ausgaben, die in der Öffentlichkeit kritisiert werden, tauchen in diesem Modell gar nicht auf. Die Studie kann deshalb keine Aussage über die Wirtschaftlichkeit der gesamten deutschen Entwicklungshilfe treffen.

Die höchsten Werte liefern die reicheren Empfängerländer

35 Milliarden später
Die Wohlstandshilfeindustrie – Wie Milliarden in Konferenzhotels und Elitenkreise fließen
Die Untersuchung errechnet für die ärmsten Länder einen Exporteffekt von rund 50 Cent je Dollar Hilfe. Bei Ländern mit oberem mittleren Einkommen sind es 6,26 Dollar. Damit wird der Durchschnitt von 2,50 vor allem durch wirtschaftlich stärkere Staaten nach oben gezogen. Dort sind größere Märkte vorhanden. Deutsche Unternehmen besitzen bereits gute Absatzchancen.

Für die ärmsten Länder bleibt vom großen Exportversprechen wenig übrig. Genau dort soll Entwicklungshilfe ihre wichtigste Aufgabe (keine Genderprojekte) erfüllen. Die KfW verteilt den hohen Durchschnitt dennoch sprachlich über sämtliche Empfängerländer und Projekte.

Noch wundersamer wird es bei den angeblich gesicherten Arbeitsplätzen. Die Zahl wurde weder bei Unternehmen erhoben noch durch Sozialversicherungsdaten bestätigt. Sie entsteht aus einer weiteren Modellrechnung. Für 2024 errechnet die Studie etwa 57,2 Milliarden Dollar zusätzliche Exporte bei 10,31 Milliarden Dollar berücksichtigter Entwicklungshilfe. Dieses Verhältnis beträgt rund 5,55 Dollar Export je Dollar Hilfe. Die Zahl von 380.000 Arbeitsplätzen beruht damit auf einem Verhältnis von 5,55. Die große KfW-Schlagzeile arbeitet mit 2,50. Beide Ergebnisse stammen aus verschiedenen Berechnungen, in der Pressemitteilung, die linke Medien begierig abbilden, werden sie zu einer gemeinsamen Erfolgsgeschichte verklebt.

Für die Umrechnung der angeblichen Exporte in Arbeitsplätze verwenden die Forscher internationale Wirtschaftsdaten aus dem Jahr 2016. Produktionsstrukturen des Jahres 2016 müssen damit die deutsche Beschäftigung des Jahres 2024 erklären. Bei der Branchenrechnung werden nur statistisch signifikante Ergebnisse berücksichtigt. Unsichere Werte setzt die Studie auf null. Diese Auswahl kann die Gesamtsumme nach oben treiben. Mehrere Wirtschaftszweige fehlen wegen Problemen bei der Zuordnung.

Aus einer unsicheren Exportschätzung entsteht auf diesem Weg eine noch unsicherere Beschäftigtenschätzung. Die KfW setzt darüber die Überschrift: 380.000 Arbeitsplätze geschaffen und gesichert.

Die KfW benotet ihr eigenes Milliardengeschäft

Der Irrsinn geht weiter
Deutschland größter Geber der Welt: Weiter Milliarden für Entwicklungshilfe trotz Krise im Inland
Zur fragwürdigen Methode kommt die institutionelle Nähe. Mitautor Jonathan Lessing arbeitet als Referent für Strategie und Nachhaltigkeit bei der KfW IPEX-Bank. Derzeit ist er an das Bundeswirtschaftsministerium abgeordnet. An der Universität Göttingen tritt er als externer Doktorand auf.

Im 47-seitigen Arbeitspapier wird seine Beschäftigung bei der KfW-Gruppe nicht auffällig als möglicher Interessenkonflikt erklärt. Erst im KfW-Kurzpapier findet sich dazu eine Fußnote. Das Handelsblatt bezeichnet die Untersuchung als Studie im Auftrag der KfW.

Eine staatliche Förderbank lässt damit den Nutzen eines Geschäftsbereichs untersuchen, von dessen Fortbestand sie selbst profitiert. Anschließend verbreitet sie das günstigste Ergebnis unter dem Gütesiegel der Universität Göttingen.

Das Entwicklungsgeschäft der KfW umfasste 2025 Neuzusagen von 9,96 Milliarden Euro. Rund 2,78 Milliarden Euro kamen unmittelbar aus dem Bundeshaushalt. Weitere 6,48 Milliarden Euro nahm die KfW am Kapitalmarkt auf und reichte sie als Entwicklungs- oder Förderkredite weiter.

Für die Verwaltung bestimmter Bundesmittel erhält die KfW Gebühren. Bei ihren Krediten entstehen Zinserträge. Die Risiken trägt zu großen Teilen der Staat. Ende 2025 waren rund 98 Prozent der ausstehenden KfW-finanzierten Entwicklungskredite durch den Bund oder Exportkreditagenturen abgesichert.

Wie hoch die Erträge der KfW Entwicklungsbank genau ausfallen, bleibt im veröffentlichten Abschluss verborgen. Eine verständliche gesonderte Gewinnrechnung fehlt. Sicher ist nur: Ein wachsendes Finanzierungsvolumen vergrößert den Kreditbestand und stärkt die Bedeutung der Bank.

CDU-Liminski liefert die politische Begleitmusik

„Prüfung leider unzumutbar“
Bundesregierung hat keinen Überblick über verteilte Milliarden - und kapituliert vor der NGO-Frage
Zu diesem Netzwerk gehört auch Nathanael Liminski. Der Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei trat im November 2024 bei einer „Bonner Frühstücksrunde“ der KfW-Tochter DEG und von Engagement Global auf. Sein Thema lautete „Bedeutung der Entwicklungsarbeit aus und für Nordrhein-Westfalen“. Anfang August 2026 ließ Liminski neue entwicklungspolitische Leitlinien des Landes beschließen. Darin erklärt die Landesregierung Entwicklungshilfe zum Baustein für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit.

Am 23. August forderte Liminski nun gegenüber Reuters, Entwicklungsausgaben von der Schuldenbremse auszunehmen. Für eine exportorientierte Volkswirtschaft sei es verantwortungslos, die Entwicklungszusammenarbeit einer kurzfristigen Stimmung zu opfern. Zu diesem Zeitpunkt hatte die KfW ihre neue Studie bereits der Katholischen Nachrichten-Agentur zugespielt. Die offizielle Veröffentlichung hingegen folgte erst am nächsten Tag.

Offen bleibt, wann Liminskis Staatskanzlei von der neuen 2,50-Euro-Zahl erfuhr und welche Kontakte zuvor zur KfW-Gruppe bestanden.

Eine PR-Zahl im Wissenschaftskostüm

Die Ausgangsdaten der Studie sind real, ihre Aussagekraft bleibt stark begrenzt. Der hohe Multiplikator hängt am ausgewählten Schätzverfahren und bricht bei einem anerkannten Gegencheck zusammen. Die KfW verschweigt diesen Ausfall. Sie überträgt eine begrenzte Stichprobe auf „jeden Euro“ und koppelt die 2,50 Euro an eine Beschäftigtenzahl aus einer anderen Rechnung.

Hier liegt eine methodisch angreifbare Untersuchung vor, die von einer interessierten Förderbank politisch ausgeschlachtet wird. Alltagssprachlich darf man das einen Zahlentrick nennen. Für eine staatliche Institution, die Milliarden bewegt und am eigenen Geschäftsvolumen verdient, ist das schlimm genug.

Die ehrliche Überschrift hätte lauten müssen: Ein ausgewähltes Modell findet bei einem begrenzten Teil der bilateralen Entwicklungshilfe einen statistischen Zusammenhang mit deutschen Exporten. Damit lässt sich allerdings kein Milliardensystem verteidigen.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 0 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

0 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen