SpaceX könnte mit einem historischen Börsengang an die Nasdaq gehen. Doch die Billionenbewertung beruht weniger auf heutigen Gewinnen als auf Starlink, Musk-Fantasien und viel Zukunftswette. Eine Sondersendung von „Vor dem Sturm“.
SpaceX steht kurz vor dem größten Börsengang der Geschichte. Bereits am 12. Juni könnte Elon Musks Unternehmen mit einer Bewertung von rund 1,75 Billionen Dollar an die Technologiebörse Nasdaq gehen und damit zu den acht größten Unternehmen der Welt aufsteigen. Starlink ist der einzige Geschäftsbereich, der die Milliardenbewertung von SpaceX derzeit ansatzweise rechtfertigen kann.
Der Rest des Unternehmenswerts basiert vor allem auf Zukunftserwartungen, KI-Fantasien und der Annahme, dass Elon Musk auch die nächsten Technologiemärkte dominieren wird. SpaceX ist damit weniger ein Raumfahrtunternehmen als eine Wette auf Musks Zukunftsvisionen. Die Bewertung speist sich nicht nur aus dem Erreichten, sondern vor allem aus den Erwartungen an künftiges Wachstum.
Dazu Frank Werner, seit 40 Jahren Wirtschaftsjournalist: „Ich bin da sehr skeptisch. Das erinnert mich alles so ein bisschen an die Dotcom-Blase Ende des vergangenen Jahrtausends. Wir sehen hier, dass man, nachdem man ja sehr viele Jahre IPOs überwiegend im institutionellen Bereich platziert hat, jetzt plötzlich wieder in den kleinen Anleger will.“ Dem hält Roland Tichy, Chefredakteur von Tichys Einblick, entgegen: „Am Anfang einer neuen technologischen Entwicklung sieht man die Profite nicht. Und insofern ist natürlich die Analogie zum neuen Markt schon nicht ganz verkehrt. Wir stehen jetzt 20 Jahre vor dem neuen Markt.“




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Für Kleinanleger wohl recht uninteressant… klar wer hier mal was riskieren will… Tesla ist ja auch vollkommen unwirtschaftlich und schreibt nur durch einen Ablasshandel eine Schwarze 0… Also wenn sich genug Spinner finden kann das alles ein Paar Jahre sehr gut laufen auch wenn Space X auf Jahrzehnte nicht einen Dollar verdienen wird… Im Moment hängt man auf Gedeih und Verderb an den Weltraumvisionen von Trump und somit der NASA… sollte sich das legen … könnten da recht schnell die Lichter ausgehen… Es wird auf Jahrzehnte hinaus nichts wirtschaftliches im Weltraum zu finden sein… also alles lebt von irgendwelchen Hirngespinsten… Mehr
Wenn die Russen einen dieser Satelliten abschießen, weil dieser genaue Daten für die Ukrainer liefert womit dann Ziele tief in Russland getroffen werden, dann hat Musk ein Problem.
Niemand wird gezwungen die Aktie zu zeichnen, Kleinanleger schon gar nicht, wie uns der Kollege Wirtschaftsjournalist einreden möchte.
Genauso wenig, wie jemand gezwungen war, Amazon, Google, Facebook, Tesla oder Nvidia zu zeichnen und die Tausende Prozent Kurssteigerung zu verpassen. Diesen Aktien hat man vormals ebenso geschmäht, als ein Produkt zur Geldvernichtung, als Zockerpapier oder als Auswuchs des Kapitalismus.
Heute sind diese Aktien Mainstream und in jedem Kleinanleger Depot.
Ich bin morgen dabei !
Bemerkenswert das NASDQ die Regeln geändert hat. Vereinfacht gesagt, Unternehmen kommen jetzt auch ohne Gewinne in den Club. Und es werden wohl auch nur wenige Prozent der Aktien überhaupt gehandelt. Letztendlich ist das irgendwie so was wie Planwirtschaft oder darf man von erheblicher krimineller Energie sprechen?
Ruhig bleiben. Der Schaden ist überschaubar und im Gegensatz zur Planwirtschaft freiwillig.
Also ich würde später einen ETF welcher dann die Raumfahrt abbildet kaufen und nicht soviel Kapital einsetzen.
Aber nicht SpaceX als Einzelaktie.
Stadt auf dem Mond. Flug zum Mars. Mit Raketen, die in 164 vergangenen Teststarts jeweils 200 Kilometer in die Senkrechte schaffen?
Fehlen ja nur noch 379.800 Kilometer bis zum Mond..
Gebt mir das Geld ! Meine Raketen zu Silvester kommen in Relation Kosten-Leistung höher !
Danke für den Klartext, bevor wieder Bankberater im großen Stil Rentner dazu bringen, Ihre Ersparnisse zu versenken. Wer wetten will, der wette, aber eine solide Geldanlage ist auch morgen garantiert noch in ähnlicher Weise vorhanden.