Die Asylindustrie macht weiter mobil – jetzt auch wieder mit angeblich minderjährigen Migranten, die illegal eingereist sind. In vielen Fällen sind sie aber volljährig und beziehen zu Unrecht teure Jugendhilfe. Ein Fall aus Erding zeigt, welch massive Kosten dabei entstehen.
picture alliance / dpa | Armin Weigel
Deutsche Landkreise und Gemeinden kümmern sich noch immer umfassend – sollte man sagen: rührend? – um Migranten, die unerlaubt über die „kontrollierten“ Bundesgrenzen einreisen. Zahlreich sind auch nach wie vor die Lokal-Konflikte um Unterkünfte, etwa aktuell im fränkischen Gemünden oder im sächsischen Kriebethal. Besonders hohe Kosten verursachen dabei sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF), von denen es aktuell rund 22.000 in Deutschland gibt. Hinzu kommen noch 20.000 junge Volljährige. Beide Gruppen sind zu über 90 Prozent männlich. Die Herkunftsstaaten in dieser Gruppe sind im Grunde die üblichen. 2024 waren die Top-5 bei den UMF laut Bamf Syrien, Afghanistan, Somalia, die Türkei und Guinea. International spricht man übrigens schlicht von „unaccompanied and separated children“ (UASC), „unaccompanied minors“ (UAM) oder wie in Österreich von unbegleiteten minderjährigen Fremden.
In Deutschland ist die „Inobhutnahme“ für unbegleitete minderjährige Migranten vorgeschrieben. „Das SGB VIII ist das einzige Sozialgesetzbuch“, so liest man auf der Seite eines Interessen- oder Lobbyverbands, https://b-umf.de/p/jugendhilfe/ das nicht „nach Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsdauer oder Nationalität“ frage. Es stehe auch „geflüchteten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien mit seinem gesamten Leistungskatalog offen“.
Laut Schätzungen kostet jeder UMF in Deutschland mittlerweile zwischen 60.000 und 100.000 Euro im Jahr. Das Bundesverwaltungsamt spricht von 5250 Euro Kosten pro Monat. Bezahlt wird davon im wesentlichen eine bessere Unterbringung, Betreuung, Verpflegung, medizinische Versorgung, Bildung und auch ein bisschen Integration, alles laut SGB VIII. Arbeiten dürfen die „Flüchtlinge“ oft nicht. Aber selbst wenn sie zur Schule gehen und etwas Ordentliches lernen, muss man die Frage stellen, ob sich diese Investition von zigtausend Euro im Jahr am Ende für das aufnehmende Land rechnet. Andere besuchen dafür Eliteschulen.
Negative Bilanz – Landkreis Erding will Geld zurück
Die Lebensbilanz von Migranten aus der islamischen Welt in Europa ist negativ, wie Studien aus mehreren Ländern ergaben: etwa in den Niederlanden, aber auch in Deutschland laut Hans-Werner Sinn und dem ifo-Institut. https://www.hanswernersinn.de/de/medienecho_ifostimme-faz-29-12-2014 Wie Sinn dazu kam, trotzdem für Massenimmigration zu votieren, bleibt rätselhaft. Der Sonderbedarf bei UMF verstärkt die Negativität der Bilanz offenbar erheblich. Alexander Dobrindt sagte auch dazu im auf der Ministeriumsseite geteilten Interview: „Ich kann den Missbrauch des Asylsystems oder die illegale Einreise nicht auf Null reduzieren, aber ich kann für mehr Ordnung sorgen …“.
Nun zeigt ein Fall aus dem bayerischen Erding, welche Kosten sich hier über Jahre ansammeln können. Und das schon vor der letzten Teuerungsrunde. Es ist der konkrete Fall eines vermeintlich minderjährigen „Flüchtlings“, bei dem später auffiel, dass er bei seiner Einreise über sein Alter gelogen hatte. Als er sich zur Einbürgerung entschloss, legte er seinen Ausweis vor – und aus dem ging sein wirkliches Alter hervor. Der Zuwanderer war bei seiner Einreise gar nicht minderjährig gewesen. Im Sommer 2024 schrieb das Landratsamt daher: „1. Die Bewilligungsbescheide des Landratsamtes Erding vom … werden zurückgenommen. 2. Die zu Unrecht gewährte Jugendhilfe i. H. v. 164.725,61 € ist an den Landkreis Erding zu erstatten.“
Die Leistungen „für den Zeitraum von 30.10.2016 bis 31.10.2020“ soll der Migrant „bis spätestens 31.08.2024“ auf eines der Konten des Landkreises Erding überweisen. „Dieser Bescheid ergeht kostenfrei.“
Das Schreiben aus dem Landratsamt Erding liegt TE vor. Es stellt eine komplette Rolle rückwärts der Verwaltung dar. Was das Amt zuvor jahrelang nicht bemerkte, hatte der Migrant selbst unversehens mitgeteilt. Es wird auch eine Ratenzahlung vereinbart, die der Migrant von seinem Lohn als Mitarbeiter einer Möbelfirma leisten will. Ob er am Ende gezahlt hat oder nicht, bleibt ungewiss, lässt sich aus den vorliegenden Papieren nicht feststellen. Die Spur des Zuwanderers verlor sich. Er könnte untergetaucht oder ausgereist sein.
Rechnet man die gezahlten Leistungen auf die genannten vier Jahre (2016 bis 2020) um, dann ergeben sich Kosten von 41.181,40 Euro pro Jahr – nur um einen UMF unterzubringen und zu betreuen. Das sind immerhin mehr als 3.400 Euro pro Monat – manch eine Familie muss davon leben. Der Migrant nahm die Fürsorge gerne an. Die Rückforderung des Landratsamts zeigt daneben: Den Behörden fehlen immer noch Instrumente, um das Alter von Zuwanderern rechtzeitig festzustellen, damit solche Kosten gar nicht erst entstehen.
Bürgerinitiative gegen Belegung in Gemünden
Im unterfränkischen Gemünden am Main hat sich aktuell die Bürgerinitiative Gemeindeversammlung gegründet, die die Belegung des ehemaligen AOK-Gebäude auch mit angeblich minderjährigen Migranten verhindern will. In der örtlichen Mainpost wird sie – das versteht sich leider – als Erzeuger von „Misstönen“ denunziert; angeblich beruht die Gründung „auch auf Fehlannahmen“. So wird ein berechtigtes Anliegen schon in Überschrift oder Vorspann definitiv gedeutet und abgefertigt.
Asylindustrie will weiter „beraten“ – Bamf ist nicht neutral
Zuletzt kann auch hier nicht der Blick auf die Asylindustrie fehlen, die immer noch versucht, genau diese Pseudo-Umstände auszunutzen, um das eigene Wirken als sinnvoll darzustellen und weiter für die illegale Zuwanderung zu trommeln. Der Lobbyverband Pro Asyl führte erst im November einen „Fachtag“ zur „Situation unbegleiteter Minderjähriger“ durch. Untertitel: „Im Spannungsfeld zwischen Asylrecht und Jugendhilfe“. Das ist schon ein starkes Stück, denn hier wird sogar das gummiartig ausgeleierte „Asylrecht“ der Bundesrepublik gegen die angeblich dringend notwendige „Jugendhilfe“ ausgespielt. Die unbegleiteten Minderjährigen seien ja eine „besonders schutzbedürftige Gruppe“, und daher dürfen Aufwand und Mühe für sie nicht nachlassen. Deutsche Behörden, Landkreise und Kommunen werden zur Kollaboration mit diesem „Asylstaat“ im Staate angehalten.
Die Flüchtlingsräte, die wie Landesverbände von Pro Asyl auftreten, erhalten Zuschüsse von Landesministerien und Bundesbehörden – etwa dem Bamf, das man für einen neutralen Richter über Asylanträge halten wollte. Es ist es offenbar nicht. Die Bamf-Zahlungen an diverse Flüchtlingsräte weisen in eine andere Richtung – die der Einflussnahme auf den öffentlichen Diskurs und die Asylpraxis. Die Einreise von UMF könnte daher wieder zunehmen – weil die bärtigen Migranten so gut beraten werden. Die Frage ist, ob hier nicht die Rechtsbeugung berührt wird.

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konkretes Beispiel aus Hessen – und das mangelnde Erinnerungsvermögen der schwarz-roten Landesregierung
„Die Kosten für die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländer (umA) lagen 2021 bei 508 Mio. Euro für 1.918 Personen (Quellen unten). Das ergab eine AfD-Anfrage. Auf eine aktuelle Anfrage der AfD zu den Kosten in den Jahren 2022 und 2023 hat die Landesregierung schlagartig keine Zahlen mehr.“
(Quelle: https://afd-fraktion-hessen.de/schlagartig-unbekannt-landesregierung-hat-keine-zahlen-mehr-zu-kosten-von-unbegleiteten-minderjaehrigen-auslaendern/)
Im Klartext nach Adam Riese:
508.000.000 / 1918 = 264.859, 23 € / Jahr und Person. (2021)
Das weiß seit langem jeder, der es wissen will. Aber Handyanalysen und Handwurzelknochenröntgen zur Altersbestimmung sind ja nicht mwnschenverachtend lt linksgrünen Islamistenfreunden.
Jeder biologische Vater in Deutschland, der seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommt, wird von den Behörden gejagt, verfolgt und gegebenen Falls gepfändet und „die“ schicken ihre „minderjährigen“ Kinder und „Jugendlichen“ auf gefährlichen Pfaden verantwortungslos auf Reise und über diesen wird dann bei erfolgreicher Einreise das goldene Füllhorn der Sozial-Arbeit ausgeschüttet und später erhalten die Angehörigen noch das Recht auf Familienachzug nach Deutschland!
Ein profitables Geschäft, auch für die Sozial-Industrie!
Er ist auch für den Euro gewesen, obwohl der vorhersehbar und erwiesenermaßen zum Schaden der Deutschen ist. Sinns Aussagen sind fratzscherhaft, wobei man ihm zugute halten muss, dass er einer der ganz, ganz wenigen ist, der öffentlich seine Fehler eingesteht.
Was man aber nicht vergessen darf: für die Wirtschaft lohnt sich jeder Asylant. Nicht als Arbeitskraft, diese dummdreiste Lüge glauben nur noch Grünen- und CDU-Wähler. Aber als Konsument. Darum geht es den Brüllaffen. Die Linken dagegen wollen ganz klar Deutschland vernichten.
„Als er sich zur Einbürgerung entschloss, legte er seinen Ausweis vor – und aus dem ging sein wirkliches Alter hervor. Der Zuwanderer war bei seiner Einreise gar nicht minderjährig gewesen.“
Na hoffentlich schadet das seiner Einbürgerung nicht.
Das ist doch alles nichts Neues. Aber wenn bereits das Röntgen des Handwurzelknochens zur Altersfeststellung als „Körperverletzung“ abgelehnt wird, bleibt eigentlich nur noch, sämtliche Asylbewerber (ja, auch die „Kinder“), die sich ohne eindeutigen Identitätsnachweis in unserem Land befinden, solange an einem zollfreien Ort (hier könnte z.B. das Flughafengebäude Tegel dienen) untergebracht werden, bis sie ihre Identität eindeutig nachweisen können oder freiwillig wieder ausreisen. Und bevor jemand schreit, dass dies viel zu viele wären: es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass Ausweispapiere in den meisten Fällen erst kurz vor der deutschen Grenze „verloren“ werden. Denn die Transit-Länder sind bei weitem nicht so… Mehr
Um es noch mal ganz klarzumachen: diese Gelder erhält ja nicht der bärtige Minderjährige sondern das fließt in die Taschen von wohlorganisierten Lobbygruppen, die davon leben. Insofern ist der Begriff Asyl Industrie absolut gerechtfertigt.
Wie bestellt so geliefert. CSU regiert in Erding. Bekommt 2025 über 40%. Die Asylindurstrie boomt weiter, während alles andere den Bach runtergeht. Kein Mitleid
Gekommen, wie geliefert.Vollkommen Recht.Die Mehrheit der Wählerschaft ist dumm, politisch Dumm, Oberghritshörig und Arogand wie damals.Verängstig auch wie damals.Kein Rat, es kommt wie es kommen muss.Kein Mitleid mit diesem Volk
Die Asylindustrie….hier ist jeder der kommt bares geld wert. Man muss ja nur schauen wer daran verdient zb. lebensmitteleinzelhandel 200 euro monat mal 12 mal 1 millionen „migranten“ = 2,4 mrd mehr umsatz im jahr. Am meisten profitiert die immobilenwirtschaft das der größte teil der zahlungen die miete ausmacht (meistens). Ohne die hohe zuwanderung wären diese wohnungen ja gar nicht nötig.
Zitat: „Ich kann den Missbrauch des Asylsystems oder die illegale Einreise nicht auf Null reduzieren, aber ich kann für mehr Ordnung sorgen …“ (BRD-Bundesinnenminister Dobrindt)
Der BRD-Rechtsstaat funktioniert grandios:Dobrindt handelt gegen das Gesetz – und kein BRD-Staatsanwalt ermittelt gegen ihn wegen Rechtsbeugung…
Kurzum: Die alliierte Nichtregierungsorganisation BRD (https://www.youtube.com/watch?v=UPJu7t5E9Mg) ist am Ende!