Eine Flut neuer Regulierungen, Gesetze und Abgaben ergießt sich über die Staaten der Europäischen Union. Es hat den Anschein, als könne uns nur noch der ökonomische Kollaps dieses Gebildes vor einem neuen sozialistischen Regime bewahren.
IMAGO / ZUMA Press
Auf der Internetplattform X können wir ein wiederkehrendes Phänomen beobachten. In regelmäßigen Abständen, wenn Ursula von der Leyens Presseteam den Account der EU-Kommissionspräsidentin zur Verbreitung von Pressestanzen nutzt, um Freiheitsliebe und Respekt vor dem Individuum zu betonen und das Projekt EU in ein vorteilhaftes Licht zu rücken, ergießen sich Hohn und Spott über die CDU-Politikerin und ihren Brüsseler Bürokratenstadl. Was folgt, ist nicht selten ein regelrechtes Meme-Gewitter, verfremdete EU-Symbole, der kommunistische Stern in unterschiedlichsten Variationen und immer wieder ein Kürzel: die EUSSR.
Kurz zur Erhellung des Begriffs für diejenigen, die sich in der sozialistischen Funktionärssprache nicht so heimisch fühlen: Es handelt sich um eine Zusammensetzung aus EU und UdSSR. Eine semantische Fusion, auf die Michail Gorbatschow der Legende nach mit dem Bonmot antwortete: „Die EU sei eine Art Fortsetzung der Sowjetunion, mit anderen Mitteln.“ Das Zitat dürfte ebenso wie sein Ausspruch „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ ein Fantasieprodukt der Meme-Fabrik sein. Aber dennoch: Es handelt sich um einen Volltreffer!
Zur Farce gerät die Angelegenheit, wenn die Politik dazu übergeht, ihre eigene bürokratische Tätigkeit regelrecht auszulagern. In den vergangenen drei Jahren war allein die deutsche Wirtschaft gezwungen, 325.000 Jobs zu schaffen, die nur dem Zweck dienten, neue Regulierungen der EU und Berlins auszuführen – eine Verzerrung der tatsächlichen Größe des Staatsapparats, da auch diese Jobs nicht in die Berechnung der Staatsquote einfließen. Wie groß ist dieser Apparat tatsächlich? Kalkulieren Sie öffentliche Betriebe, die Bahn und die Stadtwerke, die sich in der Wirtschaftsrechnung im Bereich der Privatwirtschaft wiederfinden, korrekt als Staatsanteil und ergänzen diesen noch um den zum allergrößten Teil öffentlich finanzierten NGO-Komplex, diesen fürchterlichsten parasitären Teil der Staatswirtschaft, so liegt die Staatsquote Deutschlands bei weit über 60 Prozent.
Sollte das Zitat von Ex-Kanzler Helmut Kohl – „Jenseits einer Staatsquote von 50 Prozent handelt es sich nicht mehr um eine Marktwirtschaft“ – noch irgendeine Geltung besitzen, so können wir das gegenwärtige politische System folgendermaßen fassen: Wir leben bereits in einem ökologistischen Sozialismus, der zur Finanzierung seiner Transformationsambitionen gnädigerweise noch eine schrumpfende Privatwirtschaft sowie ein zunehmend beschädigtes Recht auf Privateigentum zulässt. Der Staat produziert nun einmal nichts, seine Kunstökonomie ist ein gigantischer Parasit, der inzwischen von 321 Milliarden Euro jährlicher Subventionen lebt – eine wirtschaftliche Katastrophe.
Bürokratismus ist unbestritten eine Realität in der EU. In Frankreich hat er die Staatsquote auf über 57 Prozent getrieben, ähnlich wie in Belgien. In Südeuropa ist der öffentliche Bereich mit seiner Verwaltung traditionell stark vertreten. Hinzu kommt ein Wohlfahrtswesen, das in Europa etwa 30 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung umverteilt. Das ganze Konstrukt ähnelt eher zentral geplanter Bewirtschaftung von Individuen, die fälschlicherweise der Illusion der Freiheit anheimgefallen sind, als einer freien Marktwirtschaft.
Auch bei uns in Deutschland ist der Bürokratismus zur Staatsräson geworden. Fünfeinhalb Millionen Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst der Bundesrepublik. Und das in Zeiten künstlicher Intelligenz, die repetitive Arbeiten eigentlich automatisieren sollte. Bürokratismus führt zum Sozialismus. Er ist die Vorstufe eines neuen Machtmodells. Die Frage lautet, wie sehr wir uns bereits funktional dem Sozialismus der Vergangenheit angenähert haben – was fehlt noch zur Transformation der EUSSR in eine neue Sowjetunion oder eine Öko-DDR?
Selbstverständlich ergibt es wenig Sinn, Staatsquoten in kommunistischen Regimen wie der Sowjetunion zu berechnen, da Privateigentum dort schlichtweg nicht existierte. Unser Vergleich ist daher nur approximativ, indem wir die Entwicklung unserer Gegenwart auf den Zustand sozialistischer Planwirtschaften am Ende des Kalten Krieges projizieren.
Und selbstverständlich sprechen wir bislang nicht vom russischen Gulag, nicht von Mauerschützen; und historische Katastrophen wie der reale Sozialismus des 20. Jahrhunderts sollten unter keinen Umständen auf diese Weise relativiert werden. Es ist vielmehr ein präventiver Gedanke, etwas, wie: „Nie wieder ist jetzt“, um einmal die passiv-aggressive Verteidigungsformel der Vertreter von „UnsereDemokratie“ zu bemühen. Denn wir sollten uns nichts vormachen: Auf den schleichenden Verfall unserer Freiheit, den Aufbau eines interventionistischen Kontrollstaats folgt immer die Barbarei.
Ein Gemeinwesen, das sich Staatsquoten von jenseits der 50 Prozent leistet, zerfasert systematisch jenen Freiheitsraum, der notwendig ist, um eine moderne Zivilisation aufrechtzuerhalten. Wäre es ohne den gigantischen politmedialen Komplex vor sechs Jahren tatsächlich möglich gewesen, bürgerliche Grundrechte während der Corona-Zeit per Federstrich zu eliminieren?
Freiheit ist nicht nur eine politische Leerphrase. Sie ist in erster Linie ein praktisch messbarer Handlungsspielraum, über den das Individuum verfügt und der durch das Grundgesetz vor dem Staat und dessen Zugriff geschützt werden muss. Der neue Sozialismus, der die Staatsquoten der europäischen Staaten antreibt, die Privatwirtschaft verdrängt und damit indirekt die Freiheitsrechte aushöhlt, weil in einer pauperisierten Gesellschaft mit unterdrücktem Unternehmertum kaum noch Spielräume bleiben werden, hat die Lunte an jene schützende Barriere gelegt, die uns noch von denjenigen scheidet, die uns, wie es bei der Linkspartei so schön hieß, per Befehl sinnvoller Arbeit zuführen wollen.
In der EU und insbesondere in Deutschland sind die Machtverhältnisse zwischen Staat und bürgerlicher Sphäre derart ins Rutschen geraten, dass eine Minderheit von lediglich 15 Millionen Bürgern nach Konsolidierung der Einkommensströme und Transferzahlungen überhaupt zu den Nettozahlern des Staatswesens zählt. Fraglos ist es dem Staat gelungen, mithilfe der grünen Subventionsmaschine und des Ausbaus des Wohlfahrtswesens ein Anreizsystem zu schaffen, das Kritik aus individuell-ökonomischen Erwägungen obsolet macht. Daher meine Bemerkung zu Beginn, der Aufbau des Sozialismus verlaufe im Modus des Autopiloten. Immer weniger Individuen besitzen den Anreiz, sich gegen den Aufbau des Kommandostaates, gegen digitale Identität und digitale Kontrollwährungen aufzulehnen.
Nach machiavellistischer Exegese dienen Zwangsabgaben nicht nur der Finanzierung öffentlicher Ausgaben. Sie sind auf der machtpsychologischen Ebene Ausdruck eines beinahe feudalen Verhältnisses zwischen Herr und dessen Dienern. Diener sind zweifellos diejenigen, die im Prinzip kein Mitspracherecht mehr bei der Höhe ihrer eigenen Belastung besitzen. Wie muss es also um einen Staat bestellt sein, dessen ökonomische, soziale und verwaltungsbezogene Aktivitäten mehr als die Hälfte der gesamten ausgewiesenen Wirtschaftsleistung beanspruchen und der zugleich dem immer kleiner werdenden Kreis tatsächlicher Netto-Steuerzahler Abgaben von nicht selten 40, 50 oder noch mehr Prozent ihrer Einkommen auferlegt?
Man muss es als genialen Schachzug seiner Profiteure und klandestinen Vordenker interpretieren: Den neuen Sozialismus emotional mit unserem Bedürfnis nach Naturverbundenheit und einem Schuldkomplex zu verknüpfen, den zu viele angesichts des beklagten Konsumismus bereitwillig zur Wurzel allen Übels verklären, ist ein genial-diabolischer Schachzug. Denn Wohlstand und Überfluss sind keine ethischen Kategorien, sondern Ausweis wirtschaftlichen Erfolgs, etwas, was die Repräsentanten der neuen Machtelite wohl als Gefahr deuten. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, schichtet man derzeit Ziegel um Ziegel und errichtet eine digitale Zensurmauer. Niemandem ist entgangen, dass sich die Opposition mit substantieller Kritik und dem wachsenden Unmut angesichts der ökonomischen Katastrophe im digitalen Raum neu formiert und dort deutlich artikuliert.
Wir werden sehen, ob die Kräfte der Freiheit die digitalen Optionen nutzen können, um auch die physische Opression wieder zurückzudrängen.





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Der neueste EU Anschlag auf unserer Freiheit !!! EU-Armee !!! – Vorschlag vom Bundeskanzler Friedrich Merz kennt er das Grundgesetz nicht? 1. Das „Lissabon-Dilemma“: Was Karlsruhe strikt verboten hat Das Bundesverfassungsgericht hat 2009 in seinem Urteil zum Vertrag von Lissabon eine unmissverständliche, knallharte rote Linie für das Militär gezogen: Die Parlamentsarmee: In Deutschland ist die Bundeswehr eine reine Parlamentsarmee. Das bedeutet: Kein deutscher Soldat darf in einen Auslandseinsatz geschickt werden, ohne dass der Deutsche Bundestag in einer offenen Debatte explizit zustimmt. Dies ist ein verfassungsrechtlicher Kernbereich, der die Bürger vor den Alleingängen einer Regierung schützen soll. Das Verbot der Auslagerung:… Mehr
Es gab mal vernünftige Politiker in Deutschland.
Sogar in der SPD.
Die hatten aber alle selbst am eigenen Leib erfahren, was Krieg ist.
https://www.youtube.com/shorts/bD3XPvW4j9c?feature=share
Es gab mal vernünftige Politiker in Deutschland.
Sogar in der SPD?
Sprechen sie jetzt von der Antike?
Infantiles Gewäsch, auf das nur noch die Blöden hereinfallen. Bürokratie hat erstmal nichts mit Sozialismus zu tun. Die größten Pründenburgen sind die Autokratien, weil damit die Macht erhalten wird und die eigenen Familien beglückt werden. Zu bewundern in Orbans Ungarn oder auch hier, wenn man sich die Beschäftigung von Familienangehörigen durch die AfD ansieht. Oder in den USA, wo es längst nicht mehr darum geht, den qualifiziertesten auf eine Stellung zu setzen, sondern denjenigen, dem man etwas verdankt oder familiär verbunden ist. Oder welche Qualifikation hat z.B. Kushners Vater, der nun als Botschafter in Frankreich sitzt. Die Rechte und erst… Mehr
Es reicht eine kurze Frage an eine beliebige KI um zu bestätigen, dass in jedem sozialistischen System mit zunehmenden Anteil an Sozialismus/Kommunismus der Bürokratie anteil steigt
Der Staat muss Produktion, Preise und Verteilung zentral planen statt den Markt entscheiden zu lassen.
Ohne freie Marktpreise braucht die Regierung riesige Verwaltungsapparate zur Datensammlung und Koordination.
Staatliche Unternehmen haben oft mehr Hierarchien, Genehmigungen und politische Vorgaben.
Viele Entscheidungen werden zentral getroffen, wodurch lange Verwaltungswege entstehen.
Planwirtschaften benötigen umfangreiche Kontrolle, Dokumentation und Überwachung zur Steuerung der Wirtschaft.
Der Wohlstand der Masse ist die Dividende der Freiheit des Einzelnen. Freiheit (gerade auch in Form der Marktwirtschaft als eine ihrer wichtigsten Ausprägungen) und breiter Wohlstand sind untrennbar miteinander verknüpft. Es ist die materielle und (in der Scheinelite autoritärer Systeme auftretende) geistigen Verarmung der nämlich optimal angepassten Dauerphrasendrescher, die man bei den Linken gerade wieder überdeutlich beobachten kann, an denen der Sozialismus – welches Kostüm er auch immer trägt – scheitert. Die Frage ist nur, wie weit er kommt und wie lange er sich hält. Die Überschrift fand ich unglücklich gewählt, weil sie das falsche Narrativ von Weltrettung wiederholt, obwohl… Mehr
Der ökonomische Kollaps dieses Gebildes ist Voraussetzung (!) für das sozialistische Regime. Auf nationaler Ebene muss man sich nur Deutschland resp. Art. 3 EiniGVtr. und seine Folgen anschauen. Wollt Ihr nicht ? Na dann.
Ich erinnere mich an die Anfänge der EU und von all dem war nie die Rede, es wurde den Bürgern was ganz anderes versprochen als ein bürokratischer, totalitärer Überstaat. Wie wurden auch da belogen und betrogen. Es ist eine ekelhafte EU!
Der Feind Europas sitzt nicht in Washington, Moskau oder Peking, sondern in Brüssel.
Von wo aus wird aber Brüssel gesteuert? >>>Bill & Melinda Gates Foundation verleihen Ursula von der Leyen Auszeichnung für Verfolgung der Stiftungsziele | Windkraft-Journal<<<
Danke für die Darstellung der offenkundigen Tatsachen.
Die Auflistung der Transfer – Elite, bestehend aus den Körperschaften des Öffentlichen Rechts, ist allerdings weitaus umfassender. Denn auch Sparkassen, die Kammern, der ÖRR, Kirchen, Opernhäuser, Theater, Klangkörper, Ballett…
Obwohl niemand wegen dem Pförtner diese vermeintlichen oder tatsächlichen Kulturtempel besucht, ist der Pförtner beamtet / im ÖD.
Es spielt entsprechend gar keine Rolle, ob die Bürger diese Kulturtempel besuchen möchten oder besuchen. Der jährliche Bedarf wird gemeldet und vom Steuerzahler finanziert.
Selbst die Verkäufer von Bausparverträgen in den Sparkassen, arbeiten im ÖD.
Warum soviele Worte?
„Eliteherrschaft – statt Volkssouveranität“
„Machenschaften der Macht“ – Prof. H.H. von Arnim
„Korruption ist die Seele des Systems“ – Prof. H.H. von Arnim
„Ach wie gut das niemand weiß,
Dass ich Rumpelstilzchen heiß,
Heute back ich, morgen koch,
Übermorgen stehle ich den Menschen ihr Geld“
..“..kein Mitspracherecht besitzen“ Hier irrt der Autor gewaltig. Jede Form des krank-kriminellen Sozialismus trägt in sich unausrottbar den Keim des Scheiterns: der kramofhaft-unmögliche Versuch es „demokratisch aussehen zu lassen“. Und so hängen sie am „Problem Wahlen“ fest. Auch alle Wahlfälschungen (Briefwahl, Auszählung usw.) können ein völlig anders wählen als gewünscht, nicht verhindern. Und genau das passiert gerade. Immer mehr Wahlbürger machen von ihrem Mitspracherecht gebrauch und stimmen für die AfD und gg die kriminellen Altparteien. Da hilft, wie 1989, auch keine „Reisefreiheit“ über die Brandmauer mehr. Es sind schon zuviele, die mitsprechen und Nein sagen. Ob Parteiverbotsankündigungen, Lügen-VS oder Nazi-Märchen…der… Mehr
Ausgezeichnet. Zur Ergänzung in Sachen “ Relativierung“ bzw Vergleiche mit x,y, z. Wenn man den Prozess nun schon erwas länger und hinreichend aufmerksam verfolgt, wird man problemlos erkennen, dass die Transformatoren relativ “ klein“ anfinden, vor allem mit bestimmten konditionierenden Narrativen und “ angenehmen“ Gewohnheiten oder Bequemlichkeiten. In den Anfängen ging es Massnahmen, die qua Angsterzeugung mindestens akzeptiert wurden. Der Prozess wurde peu a peu eskaliert, in allen Dimensionen und Bereichen, bis zur Wahrnehmung als mindestens “ normal“. Aktuell sind es nur noch Millimeter bis zum geplanten Endzustand. Der frühe Alarm sehr weniger bzw deren Vergleiche basierten exakt auf der… Mehr