Nach den Wahlen: Weiter wie bisher?

Was muss bei deutschen Landtagswahlen passieren, damit etwas geschieht? Trotz massiver Wahlverluste machen CDU und SPD einfach weiter wie bisher.

 
Was immer die Wähler entscheiden – nach der Wahl regiert in Sachsen ein CDU-Ministerpräsident weiter und in Brandenburg der von der SPD; gerade so, als wäre nichts passiert. Zwar wird angekündigt, man wolle jetzt „zuhören“ und „handeln“ – aber waren CDU und SPD nicht schon vorher an der Regierung?


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Kommentare ( 57 )

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Natürlich –
es ist so leicht Einheitsparei zu werden.
da werden alle demokratischen Grundsätze vergessen.
Wollten das die Väter des Grundgesetzes?
so haben sie sich die Auslegung nicht vorgestellt.
Merke:
es geht nicht darum, wie etwas gedacht ist,
sondern wie es ausgeführt wird.
mit genügend großer Skrupellosigkeit
ist alles möglich und kann so hingebogen werden,
wie es passt – Mehrheit ist Mehrheit.
schamlose Gesellen jeglichen Geschlechts usw.

Warum denn nicht weiter so. Dafür haben doch schon die (manipulierten?) Wahlergebnisse für die Parteigrößen gesorgt. Schauen Sie sich einmal die Merkwürdigkeiten in den Ergebnissen der Wahlbezirke an. Z.B. Görlitz. 42% wollten einen AfD-Oberbürgermeister, der CDU . (Lach)kandidat konnte nur durch Bündelung der Stimmen aller anderen Parteien gewinnen. In der Landtagswahl gab es diese Bündelung offenbar nicht. Und dennoch gewinnt ausgerechnet Herr Kretschmer dort, bei 42% Wählerstimmen für die AfD kurz zuvor? Zumindest fragwürdig! Beispiel Landtagspräsident Rösler. Der lag bis zur Auszählung seines Wahlbezirks 20 Radebeul mit knapp 11oo Stimmen HINTER seinem Herausforderer von der AfD. Nach der Stimmauszählung in… Mehr
Das sind allerdings wirklich Merkwürdigkeiten. Ich bin bei der Wahl um 18:00 Uhr noch einmal hingegangen und habe 2 Stunden dort gesessen. In meinem Wahllokal hat es keine Unregelmäßigkeiten gegeben, auch die später veröffentlichten Ergebnisse stimmten genau überein. Aber Sie haben recht: wenn Erststimmen und Zweitstimmen stark differieren, ist etwas faul. In meinem Wahllokal war es so, dass die Anzahl der Wahlzettel, bei dem beide Parteien identisch waren, bei etwa 50-90 % lag, Vor allem bei den großen Parteien lag sie meist bei 80-90 %. Ich kann nur an alle appellieren: hingehen zu den Wahlen und auch zur Auszählung! Die… Mehr

Es muss eben zwangsläufig irgendwann die Mehrheit die AfD wählen, damit sich die Politik endlich verändert. Diese Richtung ist vorgegeben und zwar von den Altparteien, da sie sich weigern, den Volkswillen zu erkennen und umzusetzen. Dann ist es eben so – mit dem aktuellen Personal aus durchgeknallten Weltverbesserern, Pöbelmaiern und männlichen wie weiblichen Barbies ohne jeglichen (Sach-)verstand sind die Altparteien so oder so verzichtbar. In den neuen Bundesländern hat „jung und gebildet“ die AfD gewählt. Das gibt Hoffnung für die Zukunft!

Es kommt mir so vor, Herr Tichy, als wollten sie unterstellen, dass Wahlen zumindest theoretisch etwas verändern könnten. Dem ist nicht so, wie man in der BRD schon seit langem beobachten kann. Eine absolute Mehrheit der AfD wäre dazu notwendig, aber die kann es nicht geben, denn die Mechanismen des Wahlbetruges sind ja bereits als Pilotprojekt etabliert wurden. Ohne etwas Krawall auf der Strasse wird es nicht gehen.

Real ist doch, die Grünen sind derzeit in 14 Landtagen und werden dort wohl bald in 11 Landesregierungen in verschiedenen Kombinationen sein. Sie können auch als kleinste Bundestagsfraktion über die Gesetzgebung im Bundesrat die größte Wirkung erzielen bis zum Proporz der Bundesverfassungsrichterauswahl. Sie besitzen über die Medien ein effektives Sprachrohr ihre Themen in die Öffentlichkeit zu bringen und präsent zu sein. Sie bilden den Kristallisationspunkt an den sich die anderen Parteien über die Koalitionsfähigkeit adaptieren – anders ausgedrückt, sie vergrünen zunehmend. Damit bildet sich ein „Parteienenbrei“ oder Konglomerat – Opposition und der notwendige Diskurs entfällt – siehe letzte Legislatur im… Mehr

Mich bestürzt eigentlich nur, dass rd. 72% der Wähler FÜR ein „weiter so!“ stimmten. Klar- das ist das Ergebnis für Sachsen, bundesweit sind es sogar rd. 87%.
Und heute wurde durch die MSM veröffentlicht, dass 61% (!!!) der Bundesbürger lt. Infratest Dimap (ok- im Auftrag der ARD…) mit der Arbeit der GroKo in Berlin zufrieden ist.

Freunde- fahrt Euch „runter“. Es ist also alles im sprichwörtlichen grünen Bereich.

Ich bin enttäuscht- trotzdem ein freundlicher Gruß aus Sachsen.

Herr Griessmann, Sie sind nur enttäuscht über das Ergebnis solcher Umfragen. Ich dagegen bin entsetzt darüber, wie sich das Stimmvieh manipulieren und an der Nase rumführen lässt…

Was muß passieren, daß Sie einem Neuanfang nicht im Wege stehen?

Ein Neuanfang ist nicht gewollt. Das Werk ist noch nicht vollendet. Da geht noch mehr.

„Altmaier will 50 Milliarden Euro fürs Klima mobilisieren“

Kinder, versteckt Eure Sparschweine.

ich möchte auch
etwas Geld mobilisieren.
Herr Altmaier,
haben Sie da einen Tip für
uns arme Malocher?

Herr Tichy, was wollen CDU & die Nationale Einheitsfront auch noch tun, wenn gar keine politischen Optionen und Alternativen mehr bestehen, und sich alle in eine ideologische Zwangsjacke manövriert haben?

Wer nicht links wählen will, aber auch nicht zur Partei der Nichtwähler wechseln möchte, kann nur noch die AfD wählen. Dafür muss man nicht einmal den Alt-Parteien eins auswischen wollen, dafür reicht es inzwischen wirklich nicht links bis linksextrem regiert werden zu wollen.
Es gibt inzwischen nicht einmal mehr eine Partei der Mitte, geschweige denn eine Partei rechts der ehemaligen SPD außer der AfD und ein paar rechtsexremistischen Kleinstparteien.

Es geht nicht nur um Denkzettel und Unmut, also um Verstimmung, Ärger, Rache, Herr Tichy sondern um eine echte inhaltliche Oppositon. Welche andere Partei als die AfD tritt gegen die Migrations- und Klimawahnpolitik, die Zerstörung der Bundeswehr, den Ausverkauf unserer nationalen Rechte an die EU auf? … … … … … … … … … … … … … … … … Na eben.