Wegen alternativem Impfstoff: Stöcker zu 250.000 Euro Strafe verurteilt

Obwohl der Impfstoff seine Wirksamkeit bewiesen hat, muss der Mediziner und Unternehmer Winfried Stöcker 250.000 Euro zahlen. Sein Verteidiger und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki geht indes von einer erfolgreichen Berufung aus. Von Samuel Faber

picture alliance/dpa | Marcus Brandt
Der «Euroimmun»-Gründer Winfried Stöcker (l) sitzt neben seinen Rechtsanwälten Wolfgang Kubicki (r), FDP-Politiker und Vizepräsident des Deutschen Bundestages, sowie Manfred Parigger im Sitzungssaal im Amtsgericht zu Beginn eines Prozesses wegen eines Strafbefehls für eine Impfaktion mit einem eigenen Corona-Impfstoff im November 2021

Nach einem halben Tag stand bereits das Urteil fest. Euroimmun-Gründer Winfried Stöcker muss 250.000 Euro Strafe zahlen, weil er gegen das Arzneimittelgesetz verstieß. Das verkündete der Richter am Amtsgericht Lübeck. Damit ging er über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus.

Konkret geht es um den 27. November 2021, als zwei Ärzte den von Stöcker selbst hergestellten Corona-Impfstoff „LubecaVax“ bei einer Veranstaltung am Lübecker Flughafen, der Stöcker selbst gehört, verimpft haben. Bevor die Impfaktion von der Polizei gestoppt wurde, haben sich schon rund 50 Menschen freiwillig impfen lassen. Winfried Stöcker ging sogar von 107 Personen, unter anderem er selbst, aus. Das Problem: Der Impfstoff, der auf Basis von Antigenen hergestellt wurde, hatte keine Zulassung.

„Gegen Covid-19 impft man am besten mit einem ungefährlichen kleinen Protein“, schreibt Stöcker in einem Beitrag für das Journal of Vaccines, Immunology and Immunopathology. Bei Tichys Ausblick erzählte Stöcker schon im August 2021 von seinem konventionell entwickelten Impfstoff und wie er ihn an sich ausprobierte: „Ich habe das Antigen, das das Virus auszeichnet, isoliert, es mir persönlich injiziert und bin darauf immun gegen diese Krankheit geworden,“ sagte er TE.

Die Patienten haben ausdrücklich zugestimmt

Daher erließ das Amtsgericht Lübeck einen Strafbefehl. Doch Stöcker weigerte sich, die Geldstrafe zu bezahlen. Juristisch vertreten lässt sich Winfried Stöcker übrigens von FDP-Politiker, Bundestagsvizepräsident und Rechtsanwalt Wolfgang Kubicki. Dieser kündigte bereits an, dass man den Fall bis vors Oberlandesgericht bringen werde.

Ein erstes Verfahren gegen Stöcker wegen der Impfung von Freunden und Mitarbeitern war bereits im Mai 2022 eingestellt worden. 65 bis 100 Fälle sollen es gewesen sein. Die Strafe, die dafür zu erwarten gewesen wäre, wäre aber zu gering gewesen, um die Ermittlungen in dieser Sache fortzuführen, hieß es damals von der Staatsanwaltschaft Lübeck. Einen nicht zugelassenen Impfstoff zu verimpfen, sei mit Geldstrafe oder im Höchstfall mit einem Jahr Gefängnis bewährt. Außerdem hätten alle Patienten der Impfung ausdrücklich zugestimmt.

Wirksamkeit der Impfung erwiesen

Und nicht nur das. Auch die medizinische Aufklärung dürfte bei der Stöcker-Impfung um einiges besser gewesen sein als bei den genbasierten Injektionen. Dieser Meinung ist auch der Medizinrechtler und Autor Carlos Gebauer. „Den Geimpften wird der experimentelle Charakter der Injektionen sehr kleinteilig erörtert worden sein“, erklärte er gegenüber Tichys Einblick. „Sie waren also aller Voraussicht nach besser aufgeklärt als alle anderen Bundesbürger, die nur mit dem (unzureichenden) Formular des Grünen Kreuzes konfrontiert wurden, das leider auch von RKI und Bundesärztekammer empfohlen wurde.“

Während der Stöcker-Impfstoff in Laboren wie Hamburg und Berlin als wirksam getestet wurde, gab es in der Vergangenheit immer wieder Zweifel der Verhältnismäßigkeit bei Injektionen von Biontec und Co. Bis heute fordern, auch wegen der Impfschäden und Impfnebenwirkungen, viele Bundesbürger eine umfassende Aufklärung.

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Kommentare ( 89 )

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Armin Reichert
14 Stunden her

Das WEF-Planspiel „Globale Pandemie 2019“ sah nun mal vor, dass einzig und allein die neuen mRNA-„Impfstoffe“ den Ausweg aus der tödlichsten Pandemie seit der Spanischen Grippe liefern können, und dass die gesamte Menschheit (Globalisten denken bei ihren Business-Modellen eben etwas größer) mit der mRNA-Gentherapie „versorgt“ werden muss, andernfalls werde die „Pandemie“ nie enden. Und wer sich der WEF-Agenda widersetzte, wurde eliminiert.

Armin Reichert
15 Stunden her
Kassandra
1 Tag her

Wenn einer schon 2015 zum Sturz der Kanzlerin aufruft, soll er wohl auch sonst kein Bein mehr auf den Boden bekommen: https://www.winfried-stoecker.com/blog/rote-karte-dr-merkel-aufruf-zum-sturz-der-kanzlerin-11-12-2015
Unterschrieben so:
„Lübeck, den 6. Dezember 2015   Prof. Prof. h.c. Dr. Winfried Stöcker
Kein Fremdenfeind oder Rassist, sondern Philanthrop, noch bei Verstand, dem die Narretei der Kanzlerin wie Millionen anderen den Schlaf raubt“

Reiner07
1 Tag her

Es zeigt einmal mehr, dass nur die Produkte einer bestimmten Firmengruppe und „Investoren“ gern gesehen sind und BELOHNT werden, bei denen weder genau hingesehn wird, noch interessiert, ob diese wirken, dafür bewusst weggesehen wird, wenn es umIpfschäden geht.
Kommt dann einer mit einem funktionierenden, preisgünstigeren Impfstoff, stört es die Gewinnerwartungen von Billy Boy und den Seinen so sehr, dass man wahrscheinlich schnell einige bezahlte Politschranzen mobilisierte, welche aktiv werden müssen. Damit das Produkt KEINE ZULASSUNG bekommt. Was dieser Fall prächtig beweist.

Eddy08
1 Tag her

Nun letzendlich sollte dann der Staat aufpassen, denn dieses Urteil fällt auf seine Produkte zurück. Die RKI Protokolle sagen eindeutig aus, dass diese „Experten“ keinerlei Ahnung von der Wirkung und den Nebenwirkungen hatten, das sie nicht wussten, wie das Zeug wirkt. Somit haben diese Experten gegen medizinische Grundsätze verstoßen. Ich denke wenn man richtig nachschaut, wird auch die vorläufige Zulassung von Pfizer und co nicht standhalten, sonst wüsste man um die Wirkung und Nebenwirkung beim RKI….

Rob Roy
1 Tag her

Die Gruppe der von Stöcker geimpften Menschen ist sehr klein. Trotzdem wäre es interessant zu wissen, wie sein Impfstoff gewirkt hat: Gab es Nebenwirkungen und rätselhafte Todesfälle?
Natürlich war die Pharma-Mafia nicht interessiert an einem Open-Source-Impfstoff und hat ihm die Aufsichtsbehörden auf den Hals gehetzt. Stöcker wollte das Rezept ja öffentlich machen, so dass es jeder Apotheker und jeder Arzt es hätte selbst anmischen können.

Last edited 1 Tag her by Rob Roy
Monika Vogel
1 Tag her

Die Professoren A. Burkhardt (leider verstorben) und Schirmacher von der Uniklinik Heidelberg (mundtot gemacht, wie seinerzeit Prof. Stöcker) konnten durch ihre Obduktionen nachweisen, dass die mNRA-Impfstoffe Todesfälle verursacht haben. Es wird also eine angebliche Verletzung des Arzneimittelgesetzes durch Prof. Stöcker ohne Schädigung der Geimpften geahndet. Während diejenigen, die aufgrund der Herausgabe eines experimentellen Impfstoffes Todesfälle und z.T. gefährliche Nebenwirkungen verursacht haben straffrei ausgehen. Diese schreiende Ungerechtigkeit ist entsetzlich und passt dennoch zum gegenwärtigen politischen System mit dem Ziel linker Ideologen „Bestrafe einen, erziehe hunderte“. Ich bin Herrn Prof.W. Stöcker noch heute mehr als dankbar für die Entwicklung seines Impfstoffes mit… Mehr

MalNachgefragt
17 Stunden her
Antworten an  Monika Vogel

Bedauerlich ist, wie Sie gleich mehreren Fehlinformationen aufgesessen sind. Prof. Burkhardt har die Obduktionen gar nicht selber durchgeführt. Konnte er gar nicht mehr weil er längst pensioniert war. Er hat sich Proben von Obduzierten zuschicken lassen und hat sich diese angeschaut. Dabei wurde kaum etwas dokumentiert, z.B. von wem die Probe stammt, Alter, Vorerkrankungen etc. Führende Pathologische Verbände haben seine Untersuchungen als grob unwissenschaftlich, falsch und nicht nachvollziehbar dargestellt. Auch dass Sie auf den Stöckerimpfstoff reingefallen sind. Sie haben keine Ahnung, was Ihnen da verimpft wurde, nicht nur, weil der Impfstoff nicht zugelassen war sondern weil auch weil nichts dokumentiert… Mehr

Monika Vogel
11 Stunden her
Antworten an  MalNachgefragt

Da muss ich wohl den Ball an Sie zurückgeben, nur mache ich es höflicher. Prof. Stöcker hat aus der Zusammensetzung seines Impfstoffes nie ein Geheimnis gemacht, es wurde von ihm sogar auf seinem Blog veröffentlicht. Sie wissen nicht, dass sich viele verzweifelt an ihn gewandt haben zu erfahren, welche Ärzte seinen Stoff impfen. Es gab auch einige Ärzte, die direkt vor der mNRA-Gabe gewarnt haben. Es obliegt jedem selbst, sich zu informieren. Das funktioniert aber nur ohne Scheuklappen. Wir sehen ja nun, was die entschwärzten Files offenbaren. Und das wird nicht das letzte sein. Und außerdem ist Prof. Stöcker kein… Mehr

Robert Tiel
1 Tag her

Am 2.4.21 schrieb die welt:
„Stöcker ist verärgert über das PEI. Anfang Januar etwa schrieb er dem Institut in einer Mail: „Ihre Antwort kommt leider viel zu spät, und mit …“
Der Rest ist hinter der Bezahlschranke.
Vielleicht kann jemand ergänzen..?!

alter weisser Mann
1 Tag her
Antworten an  Robert Tiel

https://archive.ph/yRTA2
Stöcker ist verärgert über das PEI. Anfang Januar etwa schrieb er dem Institut in einer Mail: „Ihre Antwort kommt leider viel zu spät, und mit einer so unprofessionellen und innovationsfeindlichen Behörde muss ich nicht mehr lange telefonieren.“

Aljoschu
1 Tag her

Deutschland komplett bekloppt! Es ist wie in einem kranken Unternehmen: Wenn die Unternehmensleitung bekloppt ist, ist das ganze Unternehmen bekloppt! Ein Hersteller eines Impfserums, das tatsächlich wirkt, wird auf 250.000 € Strafe verklagt – da bin ich mal gespannt, wie nun die Firmen Biontec und Co verklagt werden, nachdem ihre Impfplörre zwar genehmigt, aber nicht getestet und die Umstände nicht wahrheitsgemäß an die Impfklientel weitergegeben worden waren. Zudem sind Tausende aufgrund der Impfung ernsthaft erkrankt. Das wird ja richtig teuer werden für Biontec. Aber wer verklagt das RKI, das den ganzen Affentanz mitgemacht hat? Wer verklagt Jens Spahn und Karli… Mehr

Robert Tiel
1 Tag her

Das sind pro Impfling ca 2.500 €.
Bei bedingter Zulassung unter zugegebener, nicht nachgewiesener Wirksamkeit, nicht beendeter Klinischer Studien, gehübschten Zahlen und mangelnder Aufklärung, macht das bei insgesamt 200 Millionen verspritzter Dosen 500 Milliarden Euro Strafe..?!
Das wäre dann auf die Hersteller, EMA und Kommissionspräsidentin anteilig aufzuteilen.

Forist_
14 Stunden her
Antworten an  Robert Tiel

Ihre Rechnung gefällt mir, aber leider sind manche halt gleicher. Noch.