Tina Hassel beim Grünen-Parteitag: Applaus, Applaus für Robert Habeck

Tina Hassel, Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, twittert überschwänglich vom Grünen-Parteitag. Ihre Begeisterung für den Vorsitzenden Robert Habeck ist wie seit Anbeginn unübersehbar.

imago images / Rüdiger Wölk
Nein, es ist nicht der Twitter-Account der Pressestelle der Grünen. Es ist der der Leiterin des ARD-Hauptstadtbüros. Tina Hassels Sympathie für die Grünen und ganz besonders für deren Vorsitzenden Robert Habeck, ist seit dem Parteitag 2018 kein Geheimnis – ebenso wenig wie das offensichtliche Zugetane zahlreicher Vertreter der Öffentlich-Rechtlichen.

Auch auf dem aktuellen grünen Parteitag lässt Tina Hassel nun ihrer Begeisterung freien Lauf. So wenig journalistische Distanz fällt auch in diesem Jahr aufmerksamen Zuschauern und Twitter-Folgern auf.

Robert Pietsch merkt an, dass Frau Hassel nicht die Rede Robert Habecks als „Richtig! Wichtig“ kommentiert, sondern dessen mahnende Aussage über den Umgang der Partei mit Gegenargumenten.

Nun kommentiere Tina Hassel in der Tagesschau wiederum wie folgt vom diesjährigen Parteitag:

Erinnerungen an den Grünen-Parteitag 2018 werden wach:

Die Reaktionen auf ihren Tweet vom 15. November 2019 legen dar, dass ihre als begeistert wirkende Zustimmung zu einer Aussage Robert Habecks als weiterer Punkt in einer langen Reihe zum Ausdruck gebrachter fehlenden journalistischen Distanz zum berichtenden Objekt wahrgenommen wird.

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Kommentare ( 130 )

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130 Kommentare auf "Tina Hassel beim Grünen-Parteitag: Applaus, Applaus für Robert Habeck"

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Die Enkel*innen vom Sudel Ede (Der Schwarze Kanal) sind in dieser neu-unten Republik überall zu finden. Fehlt nur noch, dass die Dame dem zu begrünendem Volke zuruft … “ nennen die ihr Kind Robert .. “ Der unverhohlene Propaganda für die Kobolde, die Energie in den Netzen speichern wollen wird unwidersprochen in jedes dt. Wohnzimmer geflutet, MUSS doch Wirkung zeigen !!

Diese durch Zwangsabgaben üppig bezahlten …….. ( Selbstzensur ) können immer offener und unverschämter Werbung für ihre Lieblinge betreiben, da sie Medien, Politik und Justiz hinter sich wissen.

Dieses heutige Belehrungs- Fernsehen ist wirklich famos. Man muß sich garnicht mehr bemühen einen eigenen Gedanken zu fassen, weil das schon von den Haltungsjournalisten, für uns erledigt wird. Wir sollten das Fernsehen lieben!

Grünen-Groupie Tina Hassel hat mal wieder zugeschlagen. Ein exzellentes Beispiel für gelebten „Haltungsjournalismus“. Sie gerät geradezu in Verzückung, wenn sie vom lieben Robert spricht. Dieser „oh-ich-bin-ja-so-nachdenklich-Schwiegersohn-Typ“ für alle Haltungs-treuen Haupstadtjournalistinchen.

Ich kenne die neue Steffen Seibert (Gott bewahre)!

Das Medienecho hier erinnert schon jetzt an die Berichterstattung der Prawda vom Parteitag der KPdSU. Dass sich unsere Journalisten dabei überhaupt nicht komisch vorkommen! Wie wird das erst werden, wenn die Grünen an der Regierung sind?

Ich habe mich gezwungen Ausschnitte aus dem Huldigungszeremoniell des GRÜNEN Parteitags auf Phoenix anzusehen. Wer die enthusiasmierten Anhänger der grünen Sekte gehört und gesehen hat weiß , dass diese sich von dieser Welt in ihr klimaapokalyptisches, MultiKulti Ghetto verabschiedet haben. Dass sie dabei von großen Teilen der Medien begleitet werden, kann nur den überraschen, der die letzten Jahre auf einer einsamen Insel keinen Kontakt zum hiesigen Medienkartell hatte. Hassel, Will, Kleber, Restle, Slomka und Illner sind nur prominente Exemplare der Hofberichterstattung und grünen Propagandamaschine. Aber auch dieser Staatsfunk wird enden, wie sein Vorgänger im Osten … die „von Schnitzler’s „und… Mehr

Ich möchte gerne wissen wie lange der Herr Habeck stehend beklatscht wurde.
Ich brauche diese Daten zur Einordnung meiner zukünftigen Wahl-Entscheidungen.

(Gebückter, sich verneigender) Haltungsjournalismus eben.
Möchte mir übrigens gar nicht vorstellen, wie sich der grüne Messias das Ernstnehmen von „Klima-Ängstlichen“ vorstellt…

Herr Habeck hält die steuerliche Kilometerpauschale für einen Abzug von der zu zahlenden Steuer in gleicher Höhe und weiß nicht, dass sie lediglich die steuerliche Bemessungsgrundlage (also das zu versteuernde Einkommen) reduziert. Jeder Arbeitnehmer kennt diese einfachen steuerlichen Zusammenhänge. Annalena Baerbock ist der Ansicht, dass in den Autobatterien für E-Autos Kobolde für den Strom sorgen und überschüssiger Wind- und Solarstrom im Stromnetz gespeichert werden kann (nur zwei der von ihr bereits geschossenen „Baerböcke“). Und beide sind z.Z. die Führungsleute bei den Grünen, unglaublich aber wahr. Wenn diese personifizierte Inkompetenz an die Macht kommt, dann wird es zappenduster in Deutschland, im… Mehr

Fontane wusste schon vor 230 Jahren: „Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, wenn diese zur Mode wird. “ Nur mit Dummheit ist kein Staat zu machen, nur selbiger zu ruinieren. Voll Voraus Genossen !!