Die Kindernachrichtensendung „logo!“ thematisiert das Ende des Ramadan. Der Islam wird positiv dargestellt. Ganz anders wird Religion im nächsten Beitrag beurteilt. Denn da geht es um das Christentum. Und das ist böse. Um christenfeindliche Vorurteile möglichst früh zu verankern, nimmt man es beim ZDF mit den Fakten nicht so genau.
Screenprint: ZDF / logo!
Mit dem Zuckerfest endet der Ramadan. Bayram hieß das in Deutschland früher, doch im ZDF-Kindernachrichtenmagazin logo! hat man sich an neue deutsche Realitäten bereits gewöhnt und lernt Arabisch: „Eid al-Fitr“ heißt es also nun in der Sendung vom 19. März.
Gut gelaunte Menschen, fröhliche Gemeinschaft. Und ein rauschendes Fest nach dem Fastenmonat, in dem Muslime unter anderem angehalten seien, „so oft es geht“ an ihren Gott zu denken. Spiritualität? Top! Religiöse Gebote? Auch top. Sich an diese Gebote halten? Na Logo!
Ganz anders sieht das im nächsten Beitrag aus. Denn da geht es um das Christentum. Und das ist eben ganz anders als der freundliche Islam, nämlich düster und menschenfeindlich. Oder kurz gesagt: „Nicht modern“. Ganz anders als der Islam. Na Logo.
In der Kirche ist Spiritualität erzwungen, ebenso wie die Einhaltung religiöser Gebote. Sonst kommt man nämlich in die Hölle.
Um zu erklären, warum immer weniger Menschen Mitglieder der christlichen Kirchen sind, holt das Magazin weit aus. Es geht zurück ins Mittelalter. Die Kirche sei sehr mächtig gewesen, damals. Genau wie der Islam übrigens, der zeitgleich fast ganz Spanien beherrschte – aber das erfahren die Kinder hier nicht.
Erst in der Neuzeit „begannen Gelehrte, sich zu fragen, ob wirklich alles, was die Kirche sagte und machte, so stimmte. Sie versuchten, Dinge, die in der Welt passierten, zu erklären, wie zum Beispiel schwere Unwetter oder Krankheiten. Bis dahin hatte man das meist für Gottes Willen gehalten. Nun gab es nach und nach wissenschaftliche Erklärungen.“
Innerkirchliche Konflikte vor 1500? Noch nie gehört. Wissenschaft? Gab es nicht. Die gotischen Dome müssen wohl von Außerirdischen gebaut worden sein.
Der gute Islam, das böse Christentum. Das ist keine harmlose Fehldarstellung, sondern infames Programm.
Zu Religionskritik gehört je beides: Licht und Schatten. Die maßlose Überzeichnung und Falschdarstellung der Kirchengeschichte gegenüber systematischer Auslassung problematischer Aspekte des Islam wird dem Auftrag des ÖRR nicht gerecht und kann insbesondere in einem Kinderprogramm nur als bewusste Indoktrination gewertet werden. Während unter umgekehrten Vorzeichen selbst Erfahrungswerte als rechte und rassistische Hetze gelten, sind Verfälschung, Desinformation und Diskriminerung selbstverständlich legitim, sobald es ums Christentum geht.
Der Fairness halber muss man sagen: Nicht alle Aussagen im Beitrag übers Christentum sind verzerrend. Manche sind auch schlicht falsch. Zum Beispiel die Darstellung, der Ablass sei ein Loskauf von Sünden. Diese antikirchliche Propaganda wird zwar immer noch auch unter gern Erwachsenen verbreitet, ist aber faktenwidrig. Bloß: Wer sollte bitte von Redakteuren erwarten, dass sie kirchliche Dokumente lesen und sich seriös informieren?
Sicher: Man kann sich so schön gruseln, wenn man ans finstere Mittelalter denkt, wo Frauen dafür verbrannt wurden, weil sie ein Buch lesen oder Kräutertee kochen konnten. Bloß erkauft man sich die Gänsehaut mit der Diskreditierung und dem Verlust der eigenen Wurzeln. Wer das christliche Mittelalter nicht versteht, versteht die Genese Europas nicht. Wer das christliche Mittelalter falsch versteht, hält das europäische Wertefundament für eine Erfindung der Aufklärung und begräbt tausend Jahre Kultur, zivilisatorische Entwicklung, Erkenntnis und Weisheit unter der eigenen Ignoranz.
Der Beitrag endet mit einer einfachen Erklärung für den Mitgliederschwund in den Kirchen. Kirchenleute hätten „schwere Fehler“ und „schwere Verbrechen“ an Kindern begangen. Kindern dieses Thema sensibel zu vermitteln, ist keine leichte Aufgabe. Ebenso wenig wie die, ihnen zu erklären, dass das, was im Christentum als verabscheuungswürdiges und daher zu vertuschendes Verbrechen gilt, im Islam als preiswürdige Tat des Propheten betrachtet wird. Weil das so unangenehm ist, unterlässt man dies einfach. Na Logo.
Der ehemalige Hauptgeschäftsführer der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Thorsten Alsleben, hat gegen die Sendung Programmbeschwerde eingelegt.
Denn das ZDF bedient sich so auch schon bei den kleinen Zuschauern des bewährten Instrumentariums der Irreführung, um Kinder gegen das Christentum und für den Islam einzunehmen.
Kinderschändende Verbrecher und Höllenangst oder leckeres Essen nach Einbruch der Dämmerung? Jedem Kind dürfte nach dieser Sendung klar sein, welcher Religionsgemeinschaft es sich anschließen sollte. Na Logo.






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Die sollen alle mal die Früchte ihres Tuns ernten…
Der biblische Glaube bietet nicht nur dem einzelnen Gläubigen Halt, sondern bildete auch über Jahrhunderte die Grundlage für die Gottesebenbildlichkeit und die Gotteskindschaft und damit für das Streben nach Menschenrechten, nach Gleichheit aller vor dem Gesetz, nach Rechtsstaatlichkeit, Freiheit, nach Wohlstand für alle, nach Verinnerlichung und Ausübung der Goldenen Regel, nach Wissenschaftlichkeit, Objektivität, Frieden und Demokratie – oft gegen den massiven Widerstand der Mächtigen in Staat, Politik, Wirtschaft und Finanzwesen. Aber dieses biblische Welt- und Menschenbild wurde systematisch zum Beispiel von der liberalen Theologie zerstört und in Medien und Bildungseinrichtungen verächtlich gemacht. Die liberalen Theologen der „Aufklärung“ wie z.B. Schleiermacher,… Mehr
Wenn die für die Sendung Verantwortlichen ein bisschen Grips hätten, würden sie zumindest darauf achten, die Glorifizierung des Islam nicht am gleichen Tag zu senden wie die äußerst negative Darstellung des Christentums, begründet durch seine häufig unbarmherzigen und gewalttätigen Praktiken in seiner jahrhundertealten Geschichte. Doch Unbarmherzigkeit gab es und gibt es bis heute auch in Teilen des Islam. Man denke z.B. an Steinigung, Hand abhacken, Züchtigung bei unerwünschtem Verhalten und weitere Quälereien bei bestimmten Taten. Haben diese Fernsehleute vergessen, wem wir in Europa unsere Werte verdanken? Es war das Christentum, das den Boden dafür bereitete. Das Christentum wurde durch die… Mehr
Zum Glück war das Christentum ja auch nie gewalttätig. Glauben Sie allen Ernstes die Christianisierung Europas ging einfach so freiwillig? Dann haben Sie aber viel nachzulesen. Die Christianisierung hat sogar Europas Wälder zerstört, da die Natur 1. als Feind und das Böse schlechthin angesehen wurde und 2. „heidnische“ Kulte, die in Wäldern stattfanden unterbunden werden sollten. Lesen Sie bei Tacitus nach, wie Europa, insbesondere das heutige Deutschland früher aussahen. Fakt ist, dass z. B. die Verweigerung sich taufen zu lassen, mit dem Tode bestraft wurde. Blutgericht von Verden (782) mal als Stichwort zum Nachlesen. In ganz Europa wurde ähnlich verfahren.… Mehr
Die hier beschriebene faktenresistente Darstellung der Kirchengeschichte im ÖRR-Kinderfernsehen findet sich eins zu eins auch bei vehementen ÖRR-Kritikern – zum Beispiel bei dem populären Hadmut Danisch (am 12.3.2026 in einem Artikel über Andreas Kemper): „… nicht anders wie die mittelalterliche Kirche, die Gott (das Gute) und den Teufel (das Böse) kannte, und alles, was da nicht exakt sauber reinpasst, als Hexe verbrannte“. Solche Klischees sind abgrundtief dumm. Wer sie nachplappert, egal ob Danisch oder Kika, ist in seiner unbelehrbaren Ignoranz im Grunde bösartig.
Wusste nicht, dass Danisch sich an Kinder richtete? Bei Kika war mir das klar!
In seinem Buch „Reformation 2.0“ bringt Terry Weaver die Situation der Selbstverleugnung des Christentums auf den Punkt. Reformation 2.0: Ist die Bibel das Wort Gottes? Ein Wissenschaftler untersucht die Beweise. eBook : Weaver, Terry, Pfeiffer, Jurgen: Amazon.de: Kindle-Shop Der Auszug eines Kommentars zu diesem Buch im oberen LInk macht das deutlich. <Zitat Anfang> „Seit dem 1. Jahrhundert nach dem Leben Jesu Christi wurde die christliche Kirche durch die Heilige Schrift geleitet, die zu jener Zeit als das Wort Gottes akzeptiert wurde. Während des ersten Jahrtausends schlichen sich jedoch Hochmut, Politik und Machtstreben in die Kirche ein und führten zu Handlungen,… Mehr
Och mennoooo…. – wie blöde doch, dass die Moderatoren beim staatlichen ZDF-Kindernachrichtenmagazin logo! unseren Kindern nicht auch erklärt haben, welch ein unbeschreibliches Glück doch auch schon viele ihrer Altersgenossen auch in Deutschland oder in EUropa und der weiten Welt dank der „Religion der Liebe“, dem Islam, haben weil hier die auserwählten und glücklichen unter ihnen je nachdem auch schon mit 9, 11 oder 13 Jahre mit einen soo netten älteren und bärtigen Moslems und viel islamischen Trara verheiratet werden und sie sich anschließend dann voller Freuden auch den sexuellen ehepflichten hingeben „dürfen“ um die „Herrschaft der alten muslimischen Säcke“ beglücken… Mehr
Also wenn es eine Religion gibt, in der die Menschen Angst vor der Hölle haben, dann ist es jawohl der Islam. Es geht ja sogar soweit, dass Frauen sich im Grunde versklaven lassen, da ihnen nur so der Eintritt ins Paradies gewährt wird. Und das Paradies der Frau ist laut Islam, immer wieder vergewaltigt zu werden. Da will man gar nicht erst von der Hölle hören. Ich selbst bin Atheist und halte das Christentum für genauso unwahr wie jede andere Religion. Aber wenigstens vermittelt das Christentum Werte, die ein menschliches Miteinander beschwören. Vor einem Christen brauche ich mich nicht zu… Mehr
Natürlich hat das Christentum so seine Macken, aber, im Gegensatz zu Islam, war es nicht kriminell von Anfang an. Das begann erst ab dem 4. Jhdt., als das römische Staatsreligion geworden war. Test: Eine Neugründung des Islam hätte heute sofort Probleme mit den §§ 129 bis 131 StGB, eine Neugründung des Urchristentums bliebe straffrei.
Schon richtig! Allerdings hat das Christentum dann ja gut aufgeholt.
Sag ich doch. Lektüre zB: Deschner, „Kriminalgeschichte des Christentums“. https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums
Das der ÖRR links unterwandert ist daran ist wohl kaum zu zweifeln. Linke haben keinerlei Beziehung zu einer Religion wie diese auch immer heißen mag. Sie beschäftigen sich weder mit der einen oder der anderen Lehre um wenigstens Vergleiche ziehen zu können. Sie benutzen Religionen nur um aus ihnen vermeintlich Vorteile zu ziehen. Und von Ländern wie Großbritannien wissen sie das Muslime Links oder Grün wählen. Und nur aus diesem Grund tun sie alles um Muslime auf ihre Seite zu ziehen. Umgekehrt wählen Muslime Links weil sie wissen das sie dort die größte Unterstützung finden. Die Verlierer werden am Ende… Mehr
Wen Linke keinen Bezug zur Religion haben, wie erklärem Sie sich nie Tatsache, dass die ev. Kirche praktisch eine Vorfeldorganisation der Grünen ist. Schauen Sie mal wer die höchsten Ämter in der EKD bekleidet.
Diese sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten widern mich nur noch an! Es wird immer unerträglicher. Wenn jeder die Zahlungen der Zwangsgebühr einstellt, oder auch nur 50% der Zwangsgebührenzahler, dann sind die schnell am Ende. Ich habe meine Zahlungen eingestellt. Ich rechne als nächsten Schritt mit dem Gerichtsvollzieher. Ich hoffe die AfD gewinnt in einem Bundesland, am besten allen Bundesländern (mein Traum), die absolute Mehrheit und kündigt die entsprechenden Verträge. Die Islamisierung wird von alles Seiten betrieben, Kirche, viele Bürgermeister, linksradikale und grüne Parteien, bis in die CDU/CSU hinein, die zwangsfinanzierten Propagandasender, der unglaublich schlechte nicht mein Präsident Steinmeier, sein Vorgänger Islam-Wulff usw.usw.… Mehr