Anne Will zu Chemnitz: Hat die Politik irgendwas gelernt?

Nicht alle Sachsen sind schlecht. Es gibt „Menschen“ und Rechtsextreme laut Anne Will. Und unter ihren Gästen ein paar Vernünftige und Ewiggestrige.

Screenprint: ARD/Anne Wll

Gegen Ende der Sendung sprach Serdar Somuncu von „Respekt“ und dass das mit dem Internet nicht gehe, wo er gelesen habe, „wir, die hier sitzen, seien Systemlinge und Anne Will spricht den Text nach, den die Kanzlerin ihr wahrscheinlich noch persönlich aufgeschrieben hat. Damit muss Schluss sein!“ Auch weil wir selber immer wieder die journalistische Kompetenz von Anne Will anzweifeln und in der Tat oft insinuieren, sie drücke sich nur besser aus als Merkel (was ausschließt, dass sie deren Geschwurbel vorliest), meint aber dasselbe und fragt entsprechend, da wir zudem auch noch im Internet erscheinen, dürfen wir über den Gedanken nicht einfach so hinweggehen. Natürlich ist auffällig, dass Merkel außer zu Weihnachten sich fast ausschließlich bei Anne ans „Volk“ wendet, aber vielleicht nur, weil sie die besonders nett findet.

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Das mit den „Systemlingen“ ist schon schwieriger. Was ist ein Systemling? Wikipedia weiß es nicht, ein ansonsten perfektes Übersetzungsprogramm findet keine Entsprechung etwa im Englischen oder Französischen. Da schauen wir uns halt die Gäste genauer an. Wenn wir unter System das herrschende politische System verstehen wollen, dann müssen wir mit Michael Kretschmer, als Ministerpräsidenten von Sachsen der Ranghöchste der Runde, beginnen. Auch deshalb, weil es ja um Chemnitz ging, und das liegt in Sachsen. Weil man sich im polit-medialen Machtsystem ohne große Debatten schnell darauf verständigt hat, dass nicht der Messer-Mord durch Asylbewerber die Schande von Chemnitz ist, sondern die Wut darüber und die Proteste dagegen, versprach Kretschmer, zu Beginn noch vorsichtig, dass „Leute, die den Hitlergruß gezeigt haben“„hart dafür verurteilt werden“. Jetzt könnte man einwenden, dass im System der Gewaltenteilung er für die Bestrafung gar nicht zuständig ist, aber das System ist halt auch nicht mehr das, was es mal war. Nein, Kretschmer machte streckenweise keine so schlechte Figur. Er verteidigte die sächsische Polizei, die die Lage im Griff gehabt habe. Dusselige Nachfrage von Anne: „Zu jeder Sekunde das Gewaltmonopol im Griff?“ Der Michael konnte auch schärfer: „Sie reden von Dingen, wovon sie wenig wissen. Sie kennen die Situation gar nicht.“ Das ist Gerede von „Personen, die weder vor Ort gewesen, noch Sachkenntnis mitbringen“.

Weder am Freitag in Chemnitz an Ort und Stelle gewesen, noch Sachkenntnis im Gepäck hatte Olaf Sundermeyer, der den modernen Beruf des „Rechtsextremismus-Experten“ ausübt. Als Ausbildung reichen hierzu ein paar Semester Journalistik in Dortmund (für Ossis: Das ist so ähnlich wie das Rote Kloster in Leipzig, wo Maybrit Illner Journalismus studierte, so eine Art Rote Zeche), und ein Aufsatz, vielleicht unter dem Titel „PEGIDA und die Radikalisierung von rechts – Beobachtungen einer menschenfeindlichen Bewegung“ – fertig ist der Rechtsextremismus-Experte. Sundermann ist so erfolgreich in seinem Gewerbe, dass er regelmäßig Öffentlich-Rechtliche-Talkshows bereichert und sogar Frank-Walter Steinmeier, den Allerhöchsten, auf dessen Reisen in den Osten begleiten darf. Etwa in die Uckermark, wo es den Bürgern „ausschließlich um Flüchtlinge und Sicherheit“ ging, was Frank-Walter bestimmt sehr erstaunte. In Bellevue gibt’s weder das eine noch das andere.

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Apropos staunen. „Nicht, dass Sie staunen“, hörten wir Anne Will, dass wir zwei Gäste von der SPD hier haben …“ Warum sollten wir da staunen? Wolfgang Thierse ist so eine Art Ostheiliger der SPD, in die er 1990 eingetreten ist. Von 1975 bis 1976 war Thierse Mitarbeiter im Ministerium für Kultur der DDR, von 1977 bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Hier staunen wir ein wenig, weil Thierse nicht in der SED war, und sozialistische Systeme eher als weniger duldsam mit Nicht-Gesinnungsgenossen gelten, gerade, wenn es um „Kultur“ geht. Aber wir waren ja nicht dabei. Jedenfalls der Geist stimmt immer noch: „Wenn einer sagt, er wollte seine Trauer ausdrücken und dann mit Pegida und Rechtsextremen demonstriert, dann glaube ich ihm nicht“, sagte der Thierse, der mal Bundestagspräsident war. (Dass die amtierende Vizepräsidentin Roth hinter Plakaten wie „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ herlief, wurde in dem Zusammenhang nicht erwähnt.) Thierse, der „das ganze Leben über die Ostdeutschen nachgedacht hat“, erkennt glasklar: „Der alte Ungeist kommt wieder.“ (Man könnte ihn auch bewusst missverstehen und sagen, der ist schon lange da!)

Als zweite Vertreterin der Arbeiter- und Bauernfängerpartei war Petra Köpping in der Runde, und sie unterschied sich wohltuend von den SPD-Parteibonzen, die am Sonntag lachend Selfies an dem Platz knipsten, wo noch das Blut des ermordeten Daniel Hillig auf der Straße klebt. Köpping konnte differenzieren („Zu pauschalieren, alle, die da demonstrierten, seien rechts, ist falsch.“), reist regelmäßig durchs Land, hört sogar zu, und scheint zu verstehen, warum die Wut im Lande steigt. Trotzdem umweht auch sie der schlichte Geist der Spezialdemokratie, wenn sie sagt, man solle „mal gemeinsam zu den Dönerläden gehen“, um die Menschen besser kennenzulernen. Petra hat nach der Wende von der SED ‘rübergemacht, und zitiert pflichtschuldig den sächsischen Parteichef: „Demokratie ist kein Pizzadienst, hat unser Martin Dulig gesagt.“ Die größte Ironie aber steckt ausgerechnet in ihrem Amt. Es heißt ja immer wieder gern in der „Systempresse“ (Smiley), ausgerechnet die Ossis seien fremdenfeindlich, obwohl da gar keine Fremden sind! Warum um Himmels Willen haben sie dann in Sachsen mit Petra Köpping eine Staatsministerin für Gleichstellung und Integration?

Fakten statt Erzählungen
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Natürlich müssen wir auch noch den eingangs zitierten Serdar Somuncu vorstellen. Im Schnelldurchlauf: Der Kabarettist und Autor hat sechs Jahre Musik studiert und ist Teil des Kulturbetriebs im Homeland NRW. Bekannt wurde er durch öffentliches Vorlesen aus Hitlers „Mein Kampf“, von Goebbels-Reden (Nicht nachmachen! Das ist nur erlaubt, wenn es einem guten Zweck dient!) und aus der „Bild“-Zeitung. 2017 Spitzenkandidat von „Die Partei“ (Ist wie SPD, nur nicht ernst gemeint).

Serdars Programm bei Will war ein wenig irritierend. So will er in Chemnitz Hetzjagd und Lynchjustiz gesehen haben. Anne: „Es gab keine Lynchjustiz“! (Weiß das auch schon die Kanzlerin?). Dann rasselte er ein paar Zahlen herunter („50.000 Straftaten. 40.000 von Rechtsextremen, 9.000 von Linksextremen“) die nur aus dem politischen Kabarett stammen können. Auf der anderen Seite scheint er aber auch ein paar seriöse Medien zu konsumieren und sprach davon, die „Flüchtlingskrise sei per Dekret von Angela Merkel“ entstanden. „Gegen Dublin. Ohne Parlament.“ Zudem hat er begriffen, dass „auch Menschen zu uns kamen, die keine guten Absichten haben.“ Die Willkommenskultur wurde „übergestülpt“, und er versteht, dass die Leute etwa in Chemnitz nach Köln, Terroranschlägen und Morden „so in Wut“ geraten.

Da muss Wolfgang Thierse von der „Partei“ (die alles ernst meint, was sie sagt) „energisch widersprechen. In die Falle der Rechtsextremen sei man gegangen, wenn man nur noch über „Flüchtlinge” rede! Der alte Mann findet die Rente (verständlich, dürfte aber wohl mehr als viel bei ihm sein) und das Internet (wirklich?) wichtiger. Dass bei Wolfgang Hopfen und Malz der Erkenntnis verloren sind, soll das abschließende Beispiel zeigen. Die Deutschen hätten doch tolle Integrationserfahrung gemacht. Nach 45! – Waren die Schlesier messerstechende Intensivtäter?

Politisch gewolltes Staatsversagen
Steinmeier: Bundespräsident setzt in Chemnitz auf Konfrontation
Anne Will konnte es dann nicht abwarten und fragte Michael Kretschmer: Und, haben Sie etwas gelernt? Brav antwortete der Unionist: „Der Kampf (gegen Rechts) muss geführt werden. Mit Polizei, Justiz, Kirchen und Schulen“ (brav!). Aber man muss auch „einen Ort schaffen für Trauer und Unmut“. Wie heute die Kundgebung der evangelischen Kirche (Amen). Bis hierhin hätte Michael Kretschmar eine glatte Eins gekriegt, aber dann versaute er die Prüfung gründlich! „Wir haben ein Defizit bei Abschiebungen. 2016 Überforderungen mit so vielen Fällen. Bei den mehrfach Intensivstraftätern muss die Politik schneller sein!“ Da haben wir‘s wieder! Sachse! Nein, da hilft’s auch nichts, dass der Ministerpräsident noch Werbung macht für das nächste linksradikale Musikfest. „Ich freue mich sehr, dass am Montag ein Konzert gegeben wird, auch für junge Leute.“ Mit Club-Cola und Internet-„Grußwort“ von Steinmeier. Geben wir Serdar Somuncu das Schlusswort hierzu: „Alle zehn Jahre wieder … Udo Lindenberg rülpst ins Mikrofon.“

„Die Willkommensdoktrin”, so der Kabarettist, „ist genauso extrem wie Pegida.“ Leider weiß man im Kabarett ja nie: Ernst gemeint? Oder so wie der Satz von Anne Will: „Wir fragen nach Fakten, das ist der Job, den Journalistinnen und Journalisten machen müssen“. Das war bestimmt ein Scherz.

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Kommentare ( 93 )

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Thierse, war das nicht der, der zu seiner Zeit als Bundestagsvizepräsident mal von Polizisten von der Straße eskortier werden mußte, weil er eine angemeldete und genehmigte Demonstration behinderte? Ich glaube, die AFD sollte stolz darauf sein, daß keiner aus ihren Reihen dieses beschädigte Amt bekleidet.

„….Olaf Sundermeyer, der den modernen Beruf des „Rechtsextremismus-Experten“ ausübt.“
Der Überhammer!

Thierse ist einer derjenigen, die die SPD peu a peu in den heutigen Zustand gebracht haben, da sollte man nicht unbedingt auf seine Meinung hören.

Im Gegenteil, da sollte man den Mann doch eher fördern!

was läuft in diesem Lnd schief dass eine ehemalige SED Sekretärin diese Land an die Wand fährt und niemand fällt ihr in den Arm.

FDJ-Sekretärin? So einfach dürfen Sie es sich nicht machen, denn Angela Kasner hatte es wahrlich nicht nötig, sich den SED Oberen anzudienen um eventuell einen Studienplatz zu erhalten. Der war ihr automatisch garantiert. Glauben Sie nicht? Einfach unter “ roter Kasner“ oder auch „Horst Kazmierczak“ googeln. https://tinyurl.com/ycryafoz Die Kasners waren den Reisebeschränkungen der DDR nicht unterworfen, konnten jederzeit mit Sondervisum in die BRD reisen. Ebenfalls wie die Fam. des Joachim Gauck. (Söhne im Westen studiert!) https://tinyurl.com/jfqrhjs Die Funktion des FDJ-Sekretärs für Agitation u. Propaganda umfaßte mehr als eine Wandzeitung gestalten – ist eher einem Politkommissar gleichsetzen. Durch solche Typen (übrigens… Mehr

Also die Anne Will hält sich an Fakten. Wenn sie meint. Warum spricht sie dann von Hetzjagden in Chemnitz, wenn der Generalstaatsanwalt von Sachsen definitiv erklärt: In Chemnitz gab es keine Hetzjagden. Wer von beiden sagt die Wahrheit und wer bringt hier Fake News unter die Leute. Dies gilt auch für Merkel, Kauder, Nahles, Seibert, ARD, ZDF und so weiter und so fort. Wenn der Generalstaatsanwalt die Unwahrheit sagt, muß er dann nicht umgehend entlassen werden? Und wenn die Will, die Presse und die Politiker schlicht und einfach lügen, ist das dann linke Hetze – Herr Maas?

Fakten?! Was sind schon Fakten? Bis zur „Aufklärung“ galt „das Sein“ als Maßstab aller Dinge und der Erkenntnis, seit Kant, Hobbes, Hume & friends nur mehr „das (beliebige) Wollen“. Pippi Langstrumpf lässt grüßen, die sich „die Welt (das Sein) macht, wie’s ihr gefällt“. Schöne neue Welt. Früher kam Kunst vom Können – heute ist es Wunst vom Wollen …

Ich habe selten jemanden mit so unverhohlener Verachtung über die Sachsen reden gehört wie Wolfgang Thierse gestern. Das war echter Hass, vorgetragen im Brustton des heiligen Zorns. Für Thierse ist praktisch jeder Merkel-kritische Demonstrant – sowie die gesamte AfD – „anti-demokratisch“ und „will unseren Rechtsstaat abschaffen“, weswegen es Bürgerpflicht wäre sich diesem „braunen Mob“ mit aller nötigen Härte entgegen zu stellen. Die Masseneinwanderung ist in seinen Augen richtig und die „Willkommenskultur“ sei nicht per Dekret von oben verordnet, sondern quasi eine Bürgerinitiative gewesen – von der überwiegenden Mehrheit unterstützt und mitgetragen. Sachsen (lies: im Grunde alle neuen Bundesländer) sei schon… Mehr

@Patrick S:
Das tat gut! Super!

Danke Herr Paetow, für diese amüsante Unterrichtung, knapp 10 Minuten Unterhaltung statt 1,5 Stunden Gruselkomödie. Denn für mich war diese Sendung schon zu Ende noch ehe sie richtig angefangen hatte. Die Präsentierung der Matadore, ausnahmslos aus der Riege der üblichen Verdächtigen (Frau Köpping habe ich unbekannterweise vielleicht falsch eingeschätzt) hat mir schon gereicht, um sofort auszuschalten. Nicht wie sonst, wo ich erst mal den Ton ausschalte und dann ab und zu aufblicke, ob die eine oder andere noch erträgliche Person zu Wort kommt. Herrn Sudelmeyer nicht nur sehen sondern auch hören zu müssen, kann einen allein schon krank machen. Den… Mehr
Erschreckend, wie immer lädt Anne Will ihr sehr wohl passend ausgewähltes Publikum ein und ist der Meinung sie sei das Parlament und die Gäste müssen ihr wahrheitsgemäß Rede und Antwort stehen. Wie lächerlich. Serdar Somuncu, mit welchem Recht setzt er sich in die Sendung von Anne Will und beleidigt mit entsprechenden Ausdrücken demokratisch gewählte Personen, egal welcher Partei sie angehören. Und überhaupt, was prädestiniert ihn zu den Vorkommnissen stellvertretend Stellung zu nehmen uns so zu tun, er spräche für die Mehrheit der Deutschen. Der Ministerpräsident hat durchaus nicht die schlechteste Figur gemacht und hat Will zumindest in Teilen in die… Mehr
„Serdar Somuncu, mit welchem Recht setzt er sich in die Sendung von Anne Will und beleidigt mit entsprechenden Ausdrücken demokratisch gewählte Personen, egal welcher Partei sie angehören.“ Na, der Mann hat türkischen Migrationshintergrund (arabischer oder islamischer ginge auch) und damit fast automatisch die höheren Weihen im deutschen Medien-und Kulturbetrieb. Gestern gab die gerade erst aus Erdogans Gefängnissen entlassene „deutsche Journialistin“ Mesale Topcu zu Protokoll, so wie jetzt in Chemnitz habe „es auch damals angefangen“. So, als sei sie Zeitzeugin der nationalsozialistischen Machtergreifung gewesen und nicht vielmehr die Urenkelin von Leuten, die zur fraglichen Zeit vermutlich in irgendeinem ostanatolischen Dorf ihre… Mehr
Was ist ein „Systemling“? Der Begriff ist eine bewußt verfälschte Benennung des „Merkeldieners“, insinuiert er doch das Demokratiefeindliche an jedem Kritiker der Raute. Der freche Begriff unterstellt automatisch Systemopposition, wenn man Frau Merkel „weg“ haben will. Nun unterstelle ich vielen Politikern und Jornalisten des derzeitigen politisch-medialen Komplexes, dass sie das tatsächlich nicht unterscheiden können: Amt und Person. Eine der üblichen Doofheiten, wie „scheitert der Euro, scheitert Europa“, „scheitert Europa, kommt der Nationalismus“ und dann der Krieg und die Nazis und der Klimawandel, blablabla… Katastrophismus zur Beschönigung der eigenen Existenzberechtigung. Der absolute Spitzenreiter in dieser Begrifflichkeits-Obszönisierung ist der Außenminister, der „nur… Mehr

„Wenn man lügt, muß man das mit frecheren und dreisteren Lügen so lange übertünchen, bis…“
Herr Kemmerling, ich glaube, das Ende der Fahnenstange ist erreicht.

Wie und durch was soll all das bisher Gelogene noch getoppt werden?

„You can fool some of the people all of the time, and all of the people some of the time, but you can not fool all of the people all of the time.“ Lincoln

Die Zahlen von Serdar Koyuncu haben mich einigermaßen irritiert. Das deckt sich nicht mit den Zahlen die ich kenne. Ich habe noch einmal nachgeschaut, wo die Zahlen möglicherweise herkommen könnten. Dabei bin ich auf eine Auswertung gestoßen, welche die Zahlen von Koyuncu zwar nicht bestätigt, welche mich aber etwas irritiert.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4721/umfrage/vergleich-der-anzahl-von-rechten-und-linken-gewalttaten/
Schaut man sich die Zahlen an, dann fällt besonders ein Posten auf, nämlich „Andere Straftaten“. Hier explodiert plötzlich die Zahl der rechtsextremen Straftaten und ich weiß nicht was dahinter steckt. Weiß vielleicht jemand aus dem Forum, was sich dahinter verbirgt.

Das sind dann „böse Sachen auf Facebook geschrieben“ und „teilt Beiträge von Leuten die böse Sachen auf Facebook schreiben“.
Fast dasselbe wie Gehsteigplatten werfen.