Die Tyrannei der Schuld

Schuld ist zu einem moralischen Desinfektionsmittel in Westeuropa geworden, diagnostizierte der französische Philosoph Pascal Bruckner. Statt für sich selbst verantwortlich zu sein, versteht sich mancher als selbst ernannter Vertreter der Lebenden und der Toten. So wird ein Niemand zum Jemand.

Getty Images

Das Osmanische Reich war eines der größten und am längsten existierenden Reiche in der Geschichte. Über mehr als 600 Jahre herrschte es über ein riesiges Territorium, zwang seinen Untertanen islamischen Glauben und Kultur auf und bestrafte nach seinem eigenen Rechtssystem jene, die sich dagegenstellten. Es drang durch seine Militärmacht nach Südosteuropa, in den Nahen Osten und nach Nordafrika vor, und nur die Stärke einer Koalition europäischer Armeen konnte in der Schlacht bei Wien am Kahlenberg 1683 Europa vor der Osmanischen Herrschaft bewahren.

Im Laufe des Ersten Weltkrieges fiel das Reich auseinander. Doch währenddessen verübte es eine der schlimmsten Gräueltaten in der Geschichte und tatsächlich den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts. Die Vernichtung der armenischen Bevölkerung Anatoliens war ein Massaker an mehr als einer Million Menschen innerhalb weniger Jahre. 1973, fünf Jahrzehnte nach dem Zerfall des türkischen Reiches, fiel die Türkei über Zypern her. Ihre Armee besetzte die Hälfte der Insel, ermordete griechische Zyprioten und vertrieb andere aus ihrer Heimat. Die Besatzung hält bis zum heutigen Tag an, obwohl die Türkei Mitglied der Nato ist und der griechische Teil Zyperns Mitglied der EU. Man kann der Auffassung sein, dass die Türkei als eine historische Macht nicht schlimmer, aber bestimmt nicht besser war als irgendein anderes Land der Welt. Es ist bemerkenswert, dass dies alles kaum erwähnt wird, dass die Türken selten oder so gut wie nie veranlasst werden, sich für die historische Rolle der Türkei schuldig zu fühlen.

Das geschieht teilweise deshalb, weil die türkische Regierung sicherstellt, dass es so bleibt. Einer der Gründe, warum die moderne Türkei im Weltmaßstab führend bei der Einkerkerung von Journalisten ist, liegt an dem Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuches, demnach es eine Straftat ist, »die türkische Nation zu beleidigen«. Es ist gegen das Gesetz, den armenischen Völkermord auch nur zu erwähnen, und wer es trotzdem tut, wandert ins Gefängnis. Und obwohl einige griechische Zyprioten die anhaltende Besetzung des Nordteils ihrer Insel beklagen, hat das die britische Regierung niemals davon abgehalten, den Wunsch der Türkei nach Vollmitgliedschaft in der EU zu unterstützen.

Wiedergutmachung für historische Übeltaten

Es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die türkische Regierung niemals für die Verbrechen des Osmanischen Reiches entschuldigt hat. Und es ist nicht überraschend, dass das Land bis heute die Erwähnung seiner jüngeren Besatzungsgeschichte und der ethnischen Säuberungen gesetzlich verbietet. Was eher schon überrascht, ist, dass nur wenige von außerhalb diese Tatsachen gegen die Türken als Volk wenden. Wenn die Art, wie Geschichte in Europa heute unterrichtet und internalisiert wird, zum Ziel hat, dass sich die schlimmsten Ereignisse dieser Geschichte nicht wiederholen, dann müssen wir uns doch fragen, wer sonst noch in der Welt so handeln sollte. Welche anderen Nationen sollten wir ermutigen, sich für ihre Vergangenheit zu schämen? Und wenn es sonst niemand tut, sondern sich stattdessen sowohl auf den nationalen Stolz als auch auf die Ächtung historischer Nachforschungen verlässt, sollten wir uns dann nicht fragen, ob sich Europa nicht in einer merkwürdigen Lage befindet, weil es sich zutiefst schuldig bekennt?

Auch mit anderen reden
Raus aus der Filterblase!
Das Problem ist noch größer. Wenn historische Übeltaten heute gesühnt werden müssen, wo liegen dann die Grenzen, und wer alles ist davon betroffen? Mit der »Das Imperium schlägt zurück«-Theorie wurde oft behauptet oder angedeutet, Europa müsse alle Konsequenzen der Massenmigration erleiden und tragen, weil sie Wiedergutmachung für historische Übeltaten sei. Wenn aber die Massenmigration Wiedergutmachung für historische Übeltaten wie Imperialismus ist, warum gilt das für die moderne Türkei nicht? Hat es die Türkei nicht verdient, auch vollständig verändert zu werden? Wenn es so ist, welche Gegenden sollen wir zur Migration ermutigen? Sollten dann alle Türken, die unglücklich mit diesem Prozess sind, als »Rassisten« niedergeschrien werden? Wenn wir schon einmal dabei sind, die »Diversität« als Strafe für historische Übeltaten den Menschen aufzuerlegen, sollte die »Diversität« nicht auch über Saudi-Arabien verhängt werden? Sollte der Iran nicht gezwungen werden, als Buße für seine Geschichte Minderheiten aus der ganzen Welt aufzunehmen? Da alle Länder, Völker und Religionen irgendwann Schreckliches getan haben und da nicht alle Rassen und Kulturen in der gleichen Weise gestraft werden, sollte uns da nicht der Gedanke kommen, dass hinter diesen letzten Ereignissen in Europa ein spezifisches, gegen den Westen und Europa gerichtetes Motiv steckt? Es ist eine merkwürdige, beunruhigende Feststellung.

Gibt es eine erbliche Schande der Mittäterschaft?

Wenn der Begriff der historischen Schuld irgendetwas bedeuten soll, dann muss er beinhalten, dass eine erbliche Schande der Mittäterschaft von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird. Es trifft zu, dass manche Christen wegen eines einzigen Absatzes im Evangelium (Matthäus 27,25) die Juden in genau dieser Weise verantwortlich gemacht haben. Und es dauerte bis 1965, dass ein Papst diese Last auch formal aufhob. Aber dieser Fall und ähnliche Fälle von Beschuldigungen der Nachfahren gelten in der modernen Zeit als moralisch widerwärtig. Der Fall der Juden ist besonders beunruhigend, denn er zeigt, wie lange sich eine solche Vendetta halten kann. Die Empfindung der Schuld, mit der moderne Europäer glauben beladen zu sein, begann allerdings erst in den letzten paar Jahrzehnten. Es ist eine Krankheit, die mit dem späten 20. Jahrhundert begann. Sie könnte – wie die christliche Idee von der vererbten Schuld der Juden – noch ein paar tausend Jahre anhalten. Und man ahnt es nicht einmal, wie sie dann beendet werden könnte.

In erster Linie deshalb, weil so viele Europäer wünschen, sie würde ewig halten. Schuld ist zu einem moralischen Desinfektionsmittel in Westeuropa geworden, diagnostizierte der französische Philosoph Pascal Bruckner in seinem Buch La Tyrannie de la pénitence (Titel der deutschen Übersetzung: Der Schuldkomplex). Die Menschen saugen sie auf, weil sie sie mögen: Sie berauschen sich daran. Es hebt ihre Laune, sie fühlen sich erhöht. Statt einfach Menschen zu sein, die für sich selbst verantwortlich und denen gegenüber Rechenschaft schuldig sind, die sie kennen, werden sie zu selbst ernannten Vertretern der Lebenden und der Toten, Träger einer furchtbaren Geschichte und potenzielle Erlöser der Menschheit. So wird ein Niemand zum Jemand. 2006 tauchte in Großbritannien ein besonders merkwürdiges Exemplar dieses Typs auf, Andrew Hawkins.

„Entschuldigungsreise“ nach Gambia

Mr. Hawkins ist ein Theaterregisseur, der in der Mitte seines Lebens entdeckte, dass er von einem Sklavenhändler aus dem 16. Jahrhundert, von John Hawkins, abstammt. 2006 wurde Andrew Hawkins von einer Hilfsorganisation mit dem Namen »Lifeline Expedition« eingeladen, mit ihr auf eine »Entschuldigungreise« (sorry trip) nach Gambia zu gehen. Im Ergebnis schloss sich Hawkins 26 anderen Abkömmlingen von Sklavenhaltern an, um im Juni des gleichen Jahres durch die Straßen der Hauptstadt Banjul mit Ketten an den Händen und mit einem Joch um den Hals zu paradieren. Die Teilnehmer trugen auch T-Shirts mit der Schrift »So Sorry« und marschierten so in das 25.000 Menschen fassende Stadion der Hauptstadt ein. Weinend und auf den Knien entschuldigten sie sich auf Englisch, Französisch und Deutsch vor den etwa 18.000 Zuschauern, bevor die gambische Vizepräsidentin Isatou Njie Saidy sie in einer Zeremonie von ihren Ketten befreite.

Man kann ohne Weiteres behaupten, dass, wer an einer solchen Zeremonie teilnimmt, sowohl psychisch als auch moralisch in großer Not sein muss. Mr. Hawkins und seine Freunde hatten Glück, dass sie auf ihrer Entschuldigungstour durch überwiegend irritierte Gambier so gutmütig aufgenommen wurden. Nicht jeder reagiert so gutartig auf die westliche Angewohnheit der Selbstflagellation. Vor vielen Jahren, während wieder einmal ein Friedensgespräch zwischen Israel und den Palästinensern scheiterte, interviewte ein Journalist Jassir Arafat in seinem Büro in Ramallah. Gegen Ende des Interviews kam ein männlicher Assistent Arafats in das Büro des Präsidenten, um anzukündigen, dass die amerikanische Delegation eingetroffen sei. Der Journalist witterte eine Sensation und fragte den Präsidenten, wer die Amerikaner im Nachbarzimmer seien. »Es sind Amerikaner, die durch die Region reisen, um sich für die Kreuzzüge zu entschuldigen«, sagte Arafat. Dann brachen er und sein Gast in Gelächter aus. Beide wussten sehr wohl, dass die Amerikaner nichts mit den Kriegen vom 11. bis 13. Jahrhundert zu tun hatten. Aber Arafat war auf jeden Fall gerne bereit, jedem Nachsicht zu zeigen, der glaubte, eine solche Geste für eigene politische Vorteile nutzen zu können.

„Der Selbstmord Europas“
Bestseller-Autor Douglas Murray im Interview
Der Wunsch, sich sündig zu fühlen, hat die europäischen liberalen Gesellschaften fest im Griff: Sie sind die Ersten in der Geschichte, die, wenn sie einen Schlag abbekommen, erst einmal fragen, womit sie das verdient haben. Die nicht zu lindernde historische Schuld setzt sich bis in die Gegenwart fort. Deshalb sind die Europäer auch dann die Schuldigen, wenn sie diejenigen sind, die misshandelt oder von noch Schlimmerem getroffen werden. Mehrere Jahre vor der gegenwärtigen Migrationskrise wurde ein linker norwegischer Politiker, Karsten Nordal Hauken (nach eigener Bekundung Feminist, Antirassist und Heterosexueller), zu Hause von einem somalischen Flüchtling brutal vergewaltigt. Sein Angreifer wurde durch einen DNA-Test überführt und verurteilt. Nachdem er seine Strafe von viereinhalb Jahren abgebüßt hatte, sollte er in seine somalische Heimat abgeschoben werden.

Masochismus ist keine Demonstration von Tugend

Später beschrieb Hauken in den norwegischen Medien, welche Schuldgefühle ihn deshalb gequält haben. Er fühle sich tatsächlich verantwortlich dafür, dass der Vergewaltiger nach Somalia zurückgeschickt wurde. »Ich hatte ein starkes Gefühl von Schuld und Verantwortung«, schrieb er. »Ich war der Grund dafür, dass er nicht mehr in Norwegen war und stattdessen in eine dunkle und unsichere Zukunft nach Somalia geschickt wurde.«

Es ist eine Sache zu versuchen, seinen Feinden zu vergeben. Aber es ist noch einmal etwas ganz anderes, brutal vergewaltigt zu werden und sich dann Sorgen zu machen über die zukünftigen Lebensumstände des Vergewaltigers. Vielleicht gibt es zu einer gegebenen Zeit immer eine bestimmte Zahl von Menschen, die vom Masochismus befallen sind. Vielleicht werden die Masochisten – genauso wie die Armen – immer mit uns sein. Aber eine Gesellschaft, die Menschen mit diesen Neigungen belohnt und ihnen sagt, dass ihre Neigung nicht nur natürlich, sondern auch eine Demonstration von Tugend sei, wird eine höhere Konzentration an Masochisten produzieren.

Allerdings haben Masochisten – egal, wie viele sie auch sein sollen – ein besonderes Problem, mit dem sie fertigwerden müssen, nämlich: Was passiert, wenn sie auf einen Sadisten treffen, der sagt: »Du glaubst, du bist grauenvoll und schrecklich, mit Eigenschaften, die nicht zu sühnen sind? Stimmt, so bist du.« Es mangelt heute nicht an Masochisten, nicht in Europa und nicht in den Ländern, für die sich Europäer teilweise verantwortlich fühlen. Aber es gibt auch keinen Mangel an Sadisten, die gerne bereit sind, jeden Selbstvorwurf zu bestätigen und jede unserer Ideen über unser ganzes Elend aufzugreifen. Und das ist der andere Grund, warum – zurzeit – die Idee von der elementaren Sünde unumkehrbar ist. Die meisten Menschen möchten keine Schuldgefühle haben und wollen von anderen auch nicht wegen ihrer Sünden angeklagt werden und schon gar nicht, wenn dies in böser Absicht geschieht. Nur die modernen Europäer sind glücklich in ihrem Selbsthass und bieten einen internationalen Tummelplatz für Sadisten.

Schwärzeste Momente mit Sternstunden vergleichen

Während die westlichen und europäischen Nationen sich selbst zerfleischen und von der Welt erwarten, sie für das Verhalten ihrer Ahnen zu zerfleischen, hat bisher keine ernst zu nehmende Behörde oder Regierung jemals anderen Völkern empfohlen, für die vererbten Verbrechen ihres Volkes Verantwortung zu übernehmen. Nicht einmal für Verbrechen, die zu unseren Lebzeiten begangen wurden. Vielleicht gibt es im Westen nur wenige Sadisten. Eher trifft es zu, dass es in den anderen Ländern zu wenige Masochisten gibt, um eine derartige Mission erfolgversprechend erscheinen zu lassen. Die mongolische Invasion des Mittleren Ostens im 13. Jahrhundert war eine der brutalsten in der aufgezeichneten Geschichte. Im Laufe der Massaker in Nishapur 1221, in Aleppo und Harem sowie der Brandschatzung Bagdads 1258 wurden nicht nur Hunderttausende Männer, Frauen und Kinder abgeschlachtet, sondern auch unglaubliche Mengen an Wissen und Gelehrsamkeit vernichtet. Wenn wir heute dauernd Erzählungen über die Kreuzzüge hören, aber kaum etwas über diese Brutalitäten, dann hat das nicht nur damit zu tun, dass es schwerfallen würde, die Nachfahren der Mongolen zu finden und zu beschuldigen, sondern auch damit, dass es zweifelhaft ist, ob die Abkömmlinge für die Idee empfänglich wären, Schuld zu haben an den Verbrechen ihrer Ahnen.

Nur die europäischen Nationen lassen es zu, aufgrund ihrer schwärzesten Momente beurteilt zu werden. Diese Selbstzerfleischung ist besonders unheimlich, weil man von den Europäern gleichzeitig erwartet, jeden anderen nur aufgrund von dessen Sternstunden zu beurteilen. Während in Diskussionen über religiösen Extremismus die spanische Inquisition und die Kreuzzüge regelmäßig zum Thema werden, werden dem Andalusien und die islamischen Neo-Platonisten gegenübergestellt. Es kann kein Zufall sein, dass diese zwei Dinge – uns selbst nach unseren schwärzesten, andere jedoch nach deren hellsten Momenten zu beurteilen – Hand in Hand gehen. Es scheint so, als handle es sich bei den Vorgängen im Westen sowohl um ein politisches als auch um ein psychologisches Leiden.

Nichtsdestotrotz, auch wenn gegenwärtig die moderne europäische Schuld in seinem Endstadium angekommen zu sein scheint, ist es nicht sicher, dass es dabei bleibt. Werden junge Deutsche, die Enkel, Urenkel und Ururenkel der Generation, die in den 40er-Jahren lebte, für immer ihren vererbten Makel spüren? Oder besteht die Möglichkeit, dass irgendwann der Augenblick gekommen sein wird, in dem junge Menschen, die selbst nichts Böses getan haben, »genug mit dieser Schuld« sagen? Genug mit der Unterwürfigkeit, die ihnen das Schuldbewusstsein aufzwingt, genug mit der Idee, dass etwas einmalig Schreckliches in der Vergangenheit passiert ist, genug damit, dass die Geschichte, von der sie niemals Teil waren, vorschreibt, was sie in der Gegenwart und der Zukunft tun oder lassen sollen. Möglich ist es schon. Vielleicht ist die Schuld-Industrie auch nur das Phänomen einer einzigen Generation und wird einst durch was auch immer ersetzt?


Auszug aus:
Douglas Murray, Der Selbstmord Europas. Immigration, Identität, Islam.
Edition Tichys Einblick, 384 Seiten, 24,99 €.

Empfohlen von Tichys Einblick. Erhältlich im Tichys Einblick Shop >>>

Unterstützung
oder

Kommentare ( 111 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

……….
Denn man müsste dann wirklich alle nennen um der Sache gerecht zu werden:
Millionenfache Vernichtung der indigenen Bevölkerung in Amerika
Kolonialzeit ( 10.000000 Millionen Tote im Kongo + weitere woanders in Afrika
40.000000 Tote in Indien. Ja die Zahl bitte nochmal lesen !

und die Toten im zweiten Weltkrieg. Ich bin mir sicher das ich die meisten noch gar nicht aufgezählt habe.

Briten haben in Indien bis zu 35 Millionen Menschen unnötig verhungern lassen – dabei im 1 und 2 WK 1.5 und 2 Millionen Soldaten und Unmengen an Material erhalten. Bis heute kein offizieller Dank für letzteres

historische Analysen von „Verbrechen“ (diese Bezeichnung an sich ist absolut unhistorisch), also von Ereignissen, (es gibt keine Moral der Toten, es gibt keine toten Opfer und Täter, es sei denn man akzeptiert dieses als einem stetigen Wechsel unterworfenen Modebegriff) sind eine äußerst sinnvolle Sache, wenn es denn ausgewogen und ergebnisoffen geschähe, insbesondere auch mit den Wunsch daraus zu lernen und nicht zu politisieren, allerdings ist es doch schon erstaunlich, mit welcher Mühe, um schon lange Tote gerungen wird, während aktuell noch Lebende, aber demnächst Sterbende vollständige ignoriert, oder gar als notwendig zur Vermeidung von fiktiven Opfern diffamiert werden, siehe eben… Mehr

Woher kommen diese lächerlichen Zahlen? Aus der Enzyklopädie für Schuldkult? Auch wenn ich die Zahl noch dreimal lese, bleibt sie grober Unfug!!!

8 bis 10.000000 Millionen Tote – siehe Kongogräuel
Tote in Indien – siehe Unabhängigkeitskrieg Indien – Großbritannien
Indigene Bevölkerung in Amerika , auch einfach mal nachforschen !

Ja, und ich glaube wirklich, dass der zweite Weltkrieg stattgefunden hat !

Sie wissen schon, dass 10.000000 Millionen 10 Billionen sind. Schätzungen gehen von 108 Milliarden Menschen aus, die in Summe seit 50.000 v.u.Z. gelebt haben. Insofern ist Udo Kemmerlings Frage schon berechtigt.

Er meint 10 Millionen, basta. Und das alles, was Waehler 21 aufzählt wird ein Nichts gewesen sein im Vergleich zu dem, was kommen wird. Dann, wenn die Menschheit 10.000 Millionen sein wird – avisiert um die Jahrhundertmitte. Und wer glaubt, dass der Gebär-Wahnsinn dann plötzlich aufhören wird, dem kann ich auch nicht helfen.

Wir haben für uns selbst die Differenzierung gefunden, dass ‚Schuld‘ immer spezifisch und persönlich sein muss, und dass man darüberhinaus nur von respektvoller Verantwortung für die Erinnerung an die Opfer sprechen sollte. Diese Differenzierung erfordert einen intellektuellen und emotionalen Prozess, den auch bei uns nicht alle restlos mitgemacht haben (siehe Höcke & Co. in Dresden) . Das Prinzip sollte auch für die heutigen Türken in Bezug auf den Völkermord an den Armeniern gelten. Es gilt auch für die US- Amerikaner betreffend Hiroshima/Nagasaki. Beitritsverhandlungen der Türkei zur EU sind da ein ganz anderes Thema. Wir, der Westen, die Nato, waren immer… Mehr
Murray ist sehr kenntnisreich und ich weiß das sehr zu schätzen und ich lerne dabei. Ob Europa „Selbstmord“ begeht, sei dahingestellt. Ich meine eher, Europa wird ermordet von den Kräften des Islam. Wenn es schon nicht militärisch gelungen ist bisher – trotz zahlreicher Versuche, so scheint die demografische Keule umso wirksamer zu funktionieren. Selbstmord wäre es erst dann, wenn Europa das auch noch unterstützt und finanziert. Die Kriegserklärungen sind schon lange auf dem Tisch, Boumedienne etwa, als neueste Erdogan. Machen wir uns nichts vor: Wir allein sind es, die entscheiden. Mir scheint, die Sache geht zunehmend in die richtige Richtung:… Mehr

„Selbstmord wäre es erst dann, wenn Europa das auch noch unterstützt und finanziert.“

Wir alimentieren doch „zwangsweise“ alle, die da kommen vollständig.
Wir zahlen aus Steuergeldern, dass nachziehende Familienangehörige eingeflogen werden.
Uns wird auferlegt sämtliche zu Kosten tragen, die für den Aufenthalt eines jeglichen Migranten anfallen.
Frontex fischt welche aus dem Meer und bringt Sie, auf unsere Kosten, nach Europa?
Die kostenfreie Abholung aus Österreich zu Zeiten der Balkanroute sollte man auch nicht vergessen.

Wir zahlen sogar den ÖR, der uns die wahren Sachverhalt verschleiert.

Wenn dem so ist, so wäre zu fragen: Warum tust du das? Palm Ficton, der Film mit John Travolta: Du, ich habe den Dingsbums ins Gesicht geschossen. Travolta: Warum tust du das? Der: War doch ein Versehen. Travolta: Ach sooo …. .

Festung Europa plus Remigration. Erst mal die kriminellen Araberclans und Islamisten raus und zwar alle inklusive Familien. Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit (es ist ein Hohn solchen Personen den deutschen Pass zu geben). Wenn sie nicht in ihre Heimat zurückwollen oder können werden sie nach Afrika gebracht. Wenn unsere Gesetze nicht dafür passen müssen sie passend gemacht werden. Ein neues Zeitalter ist angebrochen. Mit den jetzigen Eliten ist das nicht zu machen. Sie haben sich für die Selbstaufgabe Europas entschieden (wobei sie selbst und ihre Kinder sicher sein werden in dem Chaos, dafür sorgen sie). Folglich müssen die Eliten weg. Es… Mehr

So ist es Thomas, packen wirs an.

Wenn sogar die S. Wagenknecht gegen die Politik ihrer Linken sagt: Schluss mit welcome, dann rührt sich was. S. W. hat auch Ökonomie stukadiert – ungewöhnlich für diese Leute. Daher auch, dass die sich das traut. Andere werden folgen, in der SPD – spätestens nach LTW in Bayern und Hessen: It’s the economy, stupid. Den C-Parteien dämmert’s auch so langsam, die Hoffnung stirbt zuketzt – vorher aber ist der Wähler gefragt. Nur die Grünen müssen selbst sterben, da hilft sonst nix. Neuere Umfragen bei wahlrecht.de

Nicht zuletzt die christliche Kirche hat mit der sogenannten „Erbsünde“ den Schuldkomplex nicht nur quasi institutionalisiert, sondern selbigen dann auch über die Jahrhunderte weidlich zu ihrem eigenen Vorteil auszunutzen gewusst! Dies sollten all jene nicht vergessen, die im Zusammenhang mit der Migrationsdebatte gerne die „Entchristianisierung“ und Säkularisierung beklagen – man habe deshalb dem Islam „nichts entgegen zu setzen“! Die negative Auswirkung vielfach falsch verstandener christlicher „Nächstenliebe“, wie sie nun auch von den Kirchenoberen Pro-Massenmigration instrumentalisiert wird, sollte keinesfalls unterschätzt werden!

Falsch, lieber @Dieter Doerr!
Erst durch die (irreführend leider so genannte) „Erbsünde“, die in der katholischen und orthodoxen Theologie keine „Schuld“, sondern eine innere Versuchung des Menschen zum Bösen umschreibt, werden Sünden verzeihbar.

Da die Moderne dem (nach Rousseau) „von Natur aus“ angeblich „guten Menschen“ diese natürliche Versuchung abspricht, wird Schuld unentschuldbar (und müssen wir folglich zurecht den im Artikel angesprochenen Selbstvorwurf ewig mit uns herumschleppen…).

@Dieter Doerr: Mehr als dem Christentum, ist der durch Europa geisternde kollektive Schuldkomplex dem VERLUST des Christentums zu verdanken. Wären wir (noch) Christen, wüssten wir, dass es zwar eine gemeinsame Verantwortung, aber nur individuelle Schuld gibt. Und wir hätten auch nicht vergessen, dass die Metapher der »Erbsünde« mitnichten »Schuld«, sondern eine genuin menschliche Schwäche und Neigung zum Bösen umschreibt, die – hätten wir sie nicht vergessen – uns manche ideologischen Sackgassen erspart hätte. Zum Beispiel den Kommunismus [nach Jacques Maritain die »letzte Heräsie des Christentums«], der den [von Plegarius erfundenen und von Rousseau wiederbelebten] »von Natur aus guten Menschen« voraussetzt.… Mehr
„Wären wir (noch) Christen, wüssten wir, dass es zwar eine gemeinsame Verantwortung, aber nur individuelle Schuld gibt.“ Da betrachten Sie das Christentum aber optimistisch. Flagellanten, Savonarola. Mögen Sie theologisch gesehen Recht haben, Theologie spielt keine Rolle. Auf einen Propheten kommen tausend Apologeten, so ist das eben. Entscheidend ist, was am Ende als Volksglaube herauskommt. Mohammed war vielleicht fortschrittlich, das lässt sich im Kontext der Zeit durchaus vertreten. Wo jede Frau ausser Adligen begrapscht wird, ist die Möglichkeit, sich durch religiöse Kleidung unantastbar zu machen, durchaus ein Privileg. Und wenn man sich ohnehin schon verhüllt, weil die Sonne brennt, ist ein… Mehr
@Alexis de Toqueville: Ihrer Logik folgend, sollten Sie den Sexualtrieb therapeutisch eindämmen und einen puritanistischen Feldzug für künstliche Fortpflanzung einleiten, da es sexuelle Perversionen wie Sadomaso oder Pädophilie gibt… „Theologie spielt keine Rolle…“ ? Das Beispiel des Stifters auch nicht? Ihr Humanismus ist randvoll von den Werten der Evangelien und Sie verdammen das Christentum – eine atemberaubende Logik! Jedermann ist für seine persönlichen Irrlehren und Perversionen SELBST verantwortlich! (Das Flagellatentum wurde stets als eine solche verworfen). Übrigens wieder ein logischer Lapsus: Einerseits lassen Sie – zurecht – nur individuelle Schuld gelten, andererseits aber weisen sie »dem Christentum« global eine Schuld… Mehr
Liebe Marie-Jeanne Decourroux 1. Vorweg: Ihren ersten Absatz verstehe ich nicht. Wieso? Ich habe das Christentum nicht verdammt. Wo lesen Sie das? Meine Aussage ist an sich völlig wertfrei: Der Mea-culpa Komplex steckt im Cristentum drin. Auch das Konzept der Selbsterhöhung durch Selbsterniedrigung ist dem Christentum eigen, und nur diesem. (Absolut ohne Beispiel ist das in Wahrheit auch nicht aber irgendwo muss man mal nen Punkt machen) Das ist eine Tatsachenfeststellung. Wenn Sie in diese Aussage gleich Verdammung hineinlesen, dann richten Sie ihren kritischen Blick bitte auch nach Innen und fragen sich wieso. 2. Theologie Ich bitte um Entschuldigung für… Mehr

Lieber @Alexis de Tocqueville:

Vielen Dank für Ihre Erläuterungen. Es wird Sie nicht überraschen, dass ich Ihnen in weiten Teilen nicht zustimme. Die Paradoxien des Christentums sind nicht jedermann leicht verständlich. Chesterton hat sie in brillianter Weise erfasst und beschrieben [«Heretics», «Orthodoxy», «The Thing»,…]

Was Sie «Selbsterniedrigung» nennen, ist für mich die Bevorzugung der Bescheidenheit vor dem Stolz.

Und wenn ich die Weltgeschichte betrachte [Mussolini, Hitler, Stalin,… aber auch Kirchenfürsten und Päpste wie Julius II und Alexander VI], so war doch eher der Stolz – die Selbstüberhebung – das größere Problem.

(Den Rest überlasse ich aus Bescheidenheit den Historikern und Theologen…)

Liebe Marie-Jeanne Decourroux Vorweg: Entschuldigen Sie die erneute lange Antwort. Mir macht die Diskussion Spaß. Und wenn Sie mir in allem zustimmen würden, wäre es ja langweilig. Die Bevorzugung der Bescheidenheit vor Stolz nennt man Demut. Diese ist dem Christentum inhärent, aber nicht eigen. Demut (vor Gott) kennen und fordern alle Religionen. Aber die besondere Verbindung von Demut (Anerkennung der eigenen menschlichen Unzulänglichkeit) mit Schuld und Sühne (als Buße für die eigene, ererbte, menschliche Unzulänglichkeit), ist dem Post-Christentum eigen. Dass dem Verhalten der von Ihnen benannten Persönlichkeiten nicht echte Demut, sondern Stolz zugrunde liegt, dürfte offensichtlich sein. Doch selbst ein… Mehr

@Alexis de Tocqueville:
Auf der Basis christlicher Werte wie Nächstenliebe, Wahrhaftigkeit, Demut, Gerechtigkeit, die Sie selbst z.T. verinnerlicht haben, werfen Sie dem Christentum vor, was es als „Sünde“ besonders scharf brandmarkt. Z.B. Bigotterie, Heuchelei (also Lüge) und Pharisäertum.

Das ist nicht ganz logisch. Und auch nicht gerecht und wahrhaftig.

Druckfehlerkorrektur: natürlich war Pelagius gemeint.

PS. Dass der generalisierte (Kollektiv-)Schuldkomplex nicht dem Christentum selbst, sondern seinem Rückgang bzw. seinen säkularen Perversionen zu verdanken ist, folgt schon aus der Tatsache, dass dergleichen in den Blütezeiten des Christentums nie existierte (es sei denn in marginaler Form als Flagellatentum, das von der Kirche stets als herätisch verurteilt und verworfen wurde).

nicht zu vergessen. Bereits im jahre 1898 hatte der olle Kaiser Wilhelm im Rathaus von Damaskus spontan einen Trinkspruch ausgebracht…!Der derzeitige Sultan Abdul Hamid II. und die 300 Millionen Mohammedaner die, auf de rErde zerstreut lebend, in ihm ihren Kalifen verehren, mögen dessen versichert sein, dass zu allen Zeiten der deutsche Kaiser ihr Freund sein wird“. So ist es halt mit dem Geschwätz deutscher Politiker. Ohne Hirn und Verstand. Dann darf man sich über die Ansprüche, die daraus entstehen, nicht wundern.

Diese „christlichen“ Pharisäer jeder Richtung halten sich seit ein paar Wochen medial unglaublich bedeckt, nachdem sie vorher jeden an den Pranger stellten, der auch nur ein Wort gegen die „Flüchtlingspolitik“ und auch eingereiste Straftäter zu sagen wagte. Zumeist standen sie auch nicht an der Seite derer, die durch die neu Eingereisten massiv geschädigt wenn nicht sogar zu Tode kamen. Anlässlich der Trauerfeier der von einem Mann aus Marokko ermordeten Sophia sagt Bedford-Strohm: „Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Mißtrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen? Hätte es ihr Leben sein können?“ und… Mehr

Abgesehen vom letzten Absatz ein Kommentar, der sich für mich lohnt zu bedenken.

Sehr geehrter Herr Doerr. Die Kirchen ( Katholische und Evangelische in Deutschland ) haben die Erbsünde über die Jahrhunderte in unsere Gesellschaft professionell implementiert. Hinzu kommt eine Entfremdung der Gesellschaft von der Bibel, die dank Luther ins deutsche übersetzt wurde und wo die Frage bzw. Ursache der Erbsünde nachzulesen ist. Der Ausweg vom Sündenfall durch Adam und Eva ist möglich da Gott seinen Sohn geopfert hat. Erlösung erfährt man nicht durch seine eigenen Werke, sondern den Glauben an Jesus. Nicht durch Ablasshandel sondern Demut, Respekt, Fleiß, e.t.c. und den Glauben an Jesus. Dies ist der spirituelle Weg, den ich vom… Mehr
Ja vor allem die katholische Kirche hat darauf ein geradezu Imperium errichtet, auf der Erbschuld und dem käuflichen Schulderlass. Es hat nur m.E. NICHTS mit dem Christentum zutun, sondern indirekt mit dessen Vorgänger/“Erblast“, dem Judentum, dem Alten Testament. Christus hat sich in Liebe an seinen Vater (Judentum) gewandt und sich für einen NEUEN WEG entschieden. Alte Religionen tragen oft auch viel Wahrheit, diese erhält sich, ohne dass die neuen Wege noch die Methoden beinhalteten, mit diesen Wahrheiten umzugehen, so wie es eben im Judentum möglich war und ist. Das mit der Schuld leuchtet schnell auch jedem Europäer ein, wir beten… Mehr

@Mozartin:
Haben Sie schon bemerkt, dass die Zeit reformatorisch-katholischen Religionsgezänks heute vorbei ist (oder sein sollte…).

Es hat schon was mit Christentum zu tun, s. die Erbsündenlehre des hl. Augustinus Ende des 4. Jhdts. Augustinus was übrigens Nordafrikaner, heute wäre er wohl Marokkaner. Die E.-lehre musste her, weil das Versprechen von Jesus Christus „siehe, ich komme bald, zu errichten das Himmelreich auf Erden“ partout nicht eingehalten worden ist, bis heute nicht. Die KINDStaufe gibt es ebenfalls erst seitdem – eben wegen der Erbsünde. Gott sei Dank: Benedikt XVI hat wenigstens sang und klanglos das „Limbium“ abgeschafft, für die Zwischenparkung der verstorbenen, ungetauften Kinderchen. Jetzt noch die Hölle weg und wir könnten aufatmen … . Im Islam… Mehr

Was haben wir hier doch für glänzende Theologen…!

Und das dürfen Sie hier bei TE ungestraft schreiben?
Ich halte so etwas eher für Übernahmen aus dem Judentum, weshalb ich ganz leise anraten würde, es nicht zu versäumen, sich neben dem Christentum und dem Islam auch mit dem Judentum zu befassen.

sicher es gibt auch einige militante Buddhisten und Hindus (wenn man genauer hinschaut aber meist in Defensive gegen den Islam), aber evt. sollte es doch zu denken gaben, daß es Gewalt zwar schon immer gab und „Ausnahmeathleten“ wie die Mongolen ohne Ideologie auskamen (und damit ehrliche als Queen Viktoria und der britisch-US-Opiumhandel waren), aber das Religionskriege in der Menschheit fast ausschließlich eine „Errungenschaft“ der abrahamitischen Religionen, jeder Subsekte davon, sind – die Religion der Liebe, die Religion des Friedens, die Religion der Weisheit….wer´s glaubt ist selig, oder wird selig gemacht

Das Schuldgefühl ist nun zu einer Art postchristlicher Alternativreligion geworden, die viele im Westen verführt hat.
Der Faschismus wurde durch einen lauten links-liberalen Antifaschismus ersetzt. Wenn Faschismus versucht hat, andere Nationen zu zerstören – ist der moderne Antifaschismus auf die Zerstörung seines eigenes Volkes gerichtet, gern mit der Hilfe von fremden Menschen.
Dabei wird den Menschen gesagt, dass in dem ihr Glück und Freiheit sind. Volk verschwindet dann physisch unter eine Hymne über die Freiheit und Menschenrechte.

Ist doch ganz einfach. Mit nichts lässt sich besser herrschen als mit Angst- und Schuldgefühlen. Der Mensch ist generell Sünder und kann seiner Schuld niemals entfliehen, siehe Bibel und die herrschenden Kirchen. Nun laden wir gerade die Schuld des Klimawandels auf uns, wie es uns tag aus tag ein vom politisch-medialen Mainstream eingebläut wird. Klar, dass wir uns deshalb auch für die Taten unserer Altvorderen schuldig fühlen müssen. Und klar auch, dass der sündige schuldbeladenen Mensch, diese Bestie beherrscht, gezähmt und regiert werden muss und niemals in die Selbstbestimmung entlassen werden darf.

Brilliant, wie immer bei Douglas Murray.

Schuld ist ein starkes Unterdrückungsmittel,und wird von deutschen Eltern schon fast in Perfektion angewendet. Es gibt 2 große Arten hier in diesem Land Kinder großzuziehen. Einmal mit Gewalt .Nach dem Motto : Du machst das so,sonst gibts Prügel. Oder es werden den Kindern Schuld-und Schamgefühle vermittelt. Nach dem Motto ,Wenn du das nicht machst ,hat dich Mami nicht mehr lieb. Macht ein Kind doch mal was falsch ,hat es starke Angste ,fühlt sich schuldig. Ein kleines Kind kann dieses perfide Unterdrückungssystem nicht durchschauen. meint selbst das Problem zu sein. Es schämt sich quasi seiner selbst. Sehr gut zu beobachten an… Mehr

Alle Getauften sind durch das Sakrament von der Erbsünde reingewaschen. Was sind das für Leute, die sich anmaßen, über andere eine Erbschuld verhängen zu können und dann verlangen, dass sich alle schuldig fühlen und im Büßerhemd herumlaufen.

Schuldkomplex ist halt ein Mittel der Propaganda !
Weg mit dem öffentlich rechtlichen Rundfunk !!

Wie so oft wird nur ein bestimmtes gesellschaftliches Phänomen (westlicher Selbsthass) beschrieben, mit einer persönlichen Einschätzung („mag ich nicht“) versehen und ein paar mögliche Folgen angedeutet, ohne Versuch jedoch die Ursachen die Existenz des Phänomens dafür zu benennen. Ich weiß jetzt nicht, ob Herr Murray in seinem Buch noch darauf eingeht, aber die Gründe für den westlichen Selbsthass liegen in der planmäßigen und mutwilligen Demoralisierung der westlichen Gesellschaften durchgeführt von neo- und kultur-marxistischen bzw. postmodernistischen Intellektuellen, die bereits in den 50er Jahren begannen die Bildungs-, Medien- und Kulturinstitutionen zu kontrollieren. In Japan z.B. gab es diesen Prozess nicht, weshalb die… Mehr