Windindustrie: Die Zerstörung der Heimat – der Odenwald

Naturlandschaften werden der Ökoindustrie überlassen, ohne dass damit die Ziele der „Energiewende“ erreicht werden. Ideologie schlägt Ökonomie, Umweltschutz und gesunden Menschenverstand. Tichys Einblick dokumentiert die zur Vernichtung freigegebene Schönheit vor ihrer Zerstörung.

Sie heißen Weiten-Gesäß, Schöllenbach, Schönmattenwag, Hummetroth oder Unterhöllgrund. Oft hängt an den Namen der Odenwälder Orte ein „Unter“ oder ein „Ober“ an. Tiefe Taleinschnitte mit Bächen wechseln sich mit bewaldeten Hochflächen ab. Schon die Römer waren hier und zogen ihren Limes quer durch den Odenwald, um Grenzen festzulegen und abzusichern.

Odenwald bedeutet vielleicht „Wald der Sagen“ oder könnte von „öde“ kommen, von dünn besiedelt. Die sanfte, bergige Landschaft mit den vielen dunklen Wäldern machte den Menschen die Besiedelung nicht leicht. Zudem verunsicherten früher Räuberbanden die Bewohner. Heute kommen die Räuber unter dem Deckmantel des Klimaschutzes und rauben die Heimat.

Einst erschütterten Erdbeben und Vulkanausbrüche die Gegend, heute erschüttern Pläne der schwarz-grünen Landesregierung Hessens, gewaltige Windräder in den Odenwald zu pflanzen, die Bürger. Viele Flächen sind zwar als Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen, doch das schützt sie nicht mehr: Der Odenwald darf mit Windrädern zugepflastert werden. So setzen die Grünen ihr Zerstörungswerk deutscher Landschaften auch im Odenwald fort.

Tichys Einblick dokumentiert die zur Vernichtung freigegebene Schönheit. Sie haben in Ihrer Umgebung selbst Bilder gemacht? Senden Sie Ihre Bilder bitte mit genauer Ortsangabe und Windanlagen-Vorhaben an: redaktion@tichyseinblick.de


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Kommentare ( 50 )

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Wenn ich daran denke, dass mehr als 40 Jahre darum gestritten wurde, ob eine Umgehungsstraße um die Dörfer des Weschnitztales (B 38a) gebaut werden darf mit Protesten von beiden Seiten und endlosen Planungs- und Klageverfahren.

Dagegen wird jetzt im Schnellverfahren der Naturpark Odenwald mit Baugenehmigungen für Windräder zugepflastert. Lediglich der BUND steht auf Seiten der Bürger, der grüne Rest schweigt feige und opportunistisch.

Baut die Windräder in die Städte, am besten in Wiesbaden und in Berlin in den Grünanlagen. Damit dieser Windkraft-Wahnsinn endlich aufhört.

Auf den Fotos sehe ich viel Platz für die erforderlichen 100.000 Windräder für die zukünftig 46 Mio. Elektroautos.

Tatsächlich ist der Odenwald ein überaus windarmes Gebiet.
Das kann der Schellnhuber sicher bestätigen.
Von daher wäre der Ertrag dieser Investition sicher in keinem
Verhältnis zum Aufwand und Schaden.
Zumal ja dann auch Stromtrassen dahin gebaut werden müssen,
die ihn dahin bringen, wo er gebraucht wird.

Warum wird diese Fraktion der Naturzerstörer noch als „Ökoindustrie“ bezeichnet? Das sind keine Ökologen, das sind keine Natur- und Umweltschützer, das sind Umweltzerstörer! Über Autobahnen jammern, aber ganze Wälder abholzen. Widerlich!

Verein gründen, Widerstand leisten. Hat bei meinem Schwager im Sauerland auch gewirkt, 3 Windräder liegen jetzt dort auf Eis. Mittlerweile gibt es über 1.000 Vereine dieser Art, so können die Bürger die sogenannte Energiewende wenigstens im Windbereich stoppen.

Bürgerlicher Widerstand ist auch das einzige, was dieser Linksstaat versteht. Dann knickt er auch ganz schnell ein.

Am 6. November zeigen sie „End of Landschaft“ und am 15. November findet eine Informationsveranstaltung für alle Bürger in der Rudi-Wünzer-Halle statt.
http://www.bi-gegenwind-siedelsbrunn.de/
https://www.leben-und-freiheit.de/

Rehmann hat auch einen Film mit kritischen Notizen über die Energiewende im Odenwald gedreht: https://joerg-rehmann.de/blog/2018/09/27/nach-einem-dreivierteljahr-film/

Vielleicht kann man ja Betreiber von Kinos anregen, diesen Film wie auch „End of Landschaft“ ins Programm zu nehmen?

Am Dienstag ist in Bonn übrigens eine riesige Traktorenausstellung, zu der es sich wohl lohnt, mit den Öffentlichen anzufahren…

Und diese Vereine können auch nicht so einfach als rechte Umtriebe verunglimpft werden. Die ersten Pläne für Windkraftanlagen in Deutschland stammen aus der Nazizeit (lässt sich noch googeln, sogar noch in deutscher Sprache).

@DrMarkusMueller
Was sagte Habeck im Gespräch mit Precht über Leute wie Ihren Schwager?
„Wir wollen ja e i g e n t l i c h diese Bürgerbeteiligung, aber…..“

Es liegt daran, dass die Grünen, insbesondere die hessischen Grünen, die Landbevölkerung abgrundtief hassen. In den Koalitionsverhandlungen wurde der Vorschlag gemacht, über „Lufttaxis“ nachzudenken. Wer hat es abgelehnt? Die Grünen. Wenn es nach denen geht, endet das Landleben, das so viel Tradition weitergibt, wo Kinder in Familien und nicht in Ganztagsschulen aufwachsen, wo Feste gefeiert, Mundart gesprochen, Lieder gesungen und Tänze getanzt werden. Das Schlimmste an den Grünen, noch schlimmer als die Zerstörung, ist deren propagiertes Selbstbild ertragen zu müssen. Ich möchte von diesen Menschen geschieden werden. In Israel gab es doch schon Pläne, wie man auf einem Gebiet in… Mehr

logisch….Sie wissen doch das es Gruene und Linke gibt, die Trachten, Mundart und Traditonen, die vor allem unter der Landbevoelkerung noch aktiv gepflegt werden, auf voelkische Einstellungen….sprich RECHTS….hinweist….logische Folge…..alles RECHTE muss bekaempft werden……

Der deutsche Wahnsinn kostete einst 55 Mio. Menschen das Leben und die Zerstörung des Landes, heute kostet er die Natur und stößt uns weit zurück und aus dem Club der Industrienationen. Der Wahnsinn ist wohl angeboren und hat Methode. In London zogen sie die Klimademonstranten vom Zug, physisch, hier klatscht man ihnen Beifall und wählt sie.
Rettung? 10 Mio. Psychiater und tonnenweise Medikamente!

Schaut Euch auch mal den Frankenwald, und die Nähe um Coburg an!
Bayern wird auch immer grünsozialistischer. Auch das sog. Rettet die Bienen-Gesetz uä. Bullsh*** bewirken, daß immer mehr Landwirtschaftsbetriebe aufgeben müssen.
Widerlich!Wenn das FJS wüsste.

Wo gibt es eigentlich Erfahrungsberichte, wie die Altanlagen (ca. 20 Jahre Lebensdauer) abgebaut und recycelt werden – und welche Kosten dabei entstehen?
Besonders die Flügel, die aus gemischten Kunststoffmaterialien hergestellt sind, sollen sich nur ganz schlecht bis gar nicht in Ausgangsstoffe zurück bereiten lassen.
Und sind diese abzuziehenden Kosten beim durchschnittlichen roi bereits eingerechnet?
Mitsamt der Abfahrtskosten des „Mülls“?

Zahlen…Zahlen…Zahlen – Lug und Trug und nichts genaues weiß man nicht.
Ein aufschlussreicher Artikel von James Lovelock, einem der Gründerväter der grünen Bewegung, der heute sagt, „dass die ursprünglichen Absichten der Bewegung missverstanden worden seien, als Lizenz, unser “unbezahlbares ökologisches Erbe” beiseite zu schaffen.“

https://ruhrkultour.de/teure-hinterlassenschaften-die-rueckbaukosten-von-windraedern/

Und hier die Erfahrungsberichte aus den Kommunen, die zeigen, wie der Rückbau wirklich läuft und wer auf den Kosten und den Umweltschäden sitzen bleibt.

https://www.windwahn.com/2018/02/27/rueckbaukosten-seit-jahren-unterschaetzt/

Das zersetzt sich ganz natürlich und CO2-neutral.
Was nicht:
Glasfasersplitter sind als Raufutter wichtig für die Ernährung wildlebender, seltener Tiere, Stichwort Ballaststoffe, und die Stümpfe der Anlagen bieten Hochbrütern, etwa Störchen, begehrte Nistplätze.
Die Betonfundamente sind überdies, weil wärmespeichernd, beliebte Sonnenplätze temperaturliebender Tiere, etwa der tiergeschützten Eidechsen.
So eine Windkraftanlage erfreut die Natur weit länger als Atommüll – wenn das mal nicht nachhaltig ist!
Diese Argumente sollten auch verstockten Rechtspopulisten zu denken geben und das Maul stopfen, sonst gibt’s Nahles!

Im Artikel steht: „Zudem verunsicherten früher Räuberbanden die Bewohner“. Und nun auch wieder, die Bande nennt sich „B90/Grüne“. Wohlan…

„Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.“

Tacitus

Bis in die 1970er war es zuerst die Aufgabe der der Politik – deren Selbstverständnis nach, die eigenen Kultur zu erhalten, also den immateriellen Zusamenhang der eigenen Lebensweise – und das Zweckrationale im Zaum zu halten. Wirtschaft diente diesem größeren Ziel, war also noch ein Mittel der Kultur. Dann hat sich das Ziel verlagert: Seitdem geht es nur noch um den Erhalt der sogenannten „Arbeitgeber“, deren Wünsche sind nun das Maß aller Politik, denn, so hieß es, diese würden ja widerum die Arbeitnehmer, also die Wählermehrheit, materiell erhalten. Materieller Erhalt löste also den kulturellen Erhalt als Nr.1 ab. Im Zuge… Mehr