„WerteUnion startet Unterschriftensammlung gegen Migrationspakt“

Viele Abgeordnete haben sich nach Erfahrung der WerteUnion noch nicht oder nicht ausreichend mit dem UN-Migrationspakt beschäftigt. Daher ruft sie Bürger auf, dazu beizutragen, dass dies doch noch geschieht.

© Sean Gallup/Getty Images

Viele Abgeordnete haben sich nach Erfahrung der WerteUnion noch nicht oder nicht ausreichend mit dem UN-Migrationspakt beschäftigt. Daher ruft sie Bürger auf, dazu beizutragen, dass dies doch noch geschieht. Wir dokumentieren den Aufruf:

WerteUnion startet Unterschriftensammlung gegen Migrationspakt

Seit heute bietet die WerteUnion interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, über den Migrationspakt abzustimmen.

Unter www.sag-uns-deine-meinung.de erhalten die Interessenten Informationen zu besonders kritischen Inhalten des Migrationspakts und können hierzu ihre eigene Meinung äußern.

Zusätzlich erfolgt eine direkte Weiterleitung der Meinungsäußerung an den/die Bundestagsabgeordnete(n) des Teilnehmers.
Hierzu erklärt der Vorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch:

„Eine Annahme des Migrationspakts birgt für Deutschland mehr Risiken als Chancen. Täglich steigen weitere europäische Partnerstaaten aus dem Pakt aus.
Wir denken, dass eine Vereinbarung mit so weitreichenden Verpflichtungen zuerst sehr sorgfältig überlegt und diskutiert werden muss. Deutschland sollte dem Pakt in dieser Form nicht übereilt beitreten, schon gar nicht ohne Entscheidung im Bundestag.
Viele Abgeordnete haben sich unserer Erfahrung nach noch nicht ausreichend mit dem Pakt beschäftigt. Deshalb möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern die Chance geben, ihre Meinung zu diesem wichtigen Thema zu äußern.“

Plankstadt, 16.11.2018

Die WerteUnion ist der am 25.03.2017 gegründete bundesweite Zusammenschluss der konservativen Initiativen innerhalb der Union und mit 16 Landesverbänden in allen Bundesländern vertreten. Wir wollen konservative und wirtschaftsliberale Kräfte stärker vernetzen und so erreichen, dass die Union wieder verstärkt konservative Positionen vertritt.


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Kommentare ( 45 )

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Diese Werteunion ist meiner Meinung nach nur ein zahnloses Tierchen. Würden diese Abgeordneten es wirklich ernst meinen, dann sollten diese Anhänger das auch bei Debatten kundtun und dazu stehen.

Die Vorsitzende der Volkskammer A. Merkel betreibt Management by Champignon: wer den Kopf zu weit hervorstreckt, wird abgeschnitten. Da ist es für den Einzelnen sicherer als Gruppe zu agieren.

Wenn Mutti da nicht bald einschreitet, wird ihr die ihr so wichtige Sache noch aus dem Ruder laufen. Ich empfehle alle Kritiker des Migrationspaktes als das zu entlarven, was sie sind: heimatlose Patrioten, die auf die Beobachtungsliste des VS gehören. Ausserdem ist Migrationskritik ein Fall für das Netzgesetz des Herrn Maas! Wenn wir diese Querulanten nicht bald umerziehen, wird es zu spät sein.

Sie wollen die gleichen Methoden anwenden?

Glauben Sie nicht, dass ‚lechts‘ und ‚rinks‘ (frei nach Ernst Jandl) mittlerweile die gleichen Methoden anwenden?
Ist das noch unterscheidbar?

Kann Ich jetzt meine geschundene konservative Seele etwas beruhigen? Ich glaube nicht,denn bisher ist alles was in diese Richtung lief,also „gegen“ die Merklmeinung im Sande verlaufen. Die Hoffnung das eine Petition der Werte Union etwas bewirken könnte ist leider auch zum Scheitern verurteilt,weil ja niemand bereit ist mit den Bürgern über die Sache zu sprechen,es wird einfach bestimmt,basta! Aber dieses Verhalten hat eben auch zur Spaltung in der Bevölkerung und zum Bruch mit den Politikern der „Einheitsfront“ geführt. Für echte Konservative gibt es daher leider nur noch die AfD als Alternative,wenn auch mit etwas unguten Gefühlen im Bauch,aber die Union… Mehr

Wenn die Abgeordneten, die sich in der Werteunion zusammengeschlossen haben, ihr Mandat mitnehmen und zur AfD wechseln würden, wäre das ein Signal und eine willkommene Stärkung der richtigen Leute in dieser Partei. Alles andere ist nicht zielführend.

Es gab bereits 19 Petitionen gegen den Migrationspakt, die aber alle gelöscht wurden, weil sie angeblich das interkulturelle Zusammenleben stört.
Warum fordert die Werte Union nicht einfach den Bundestag auf, diese Petitionen endlich so zu behandeln, wie es einer Demokratie würdig ist ?

Das wäre wirklich sinnvoll, weil dann viele Bürger „offiziell“ an den Petitionen teilnehmen könnten.
Wenn man sich allerdings die Petitionssitzung mit Vera Lengsfeld und Henryk Broder anschaut vergeht einem die Hoffnung. Bürgernähe und vor allen Dingen Respekt vor den Meinungen und Argumenten der Vortragenden sieht anders aus. Überheblichkeit kennt offensichtlich keine Grenzen …

Das habe ich mich allerdings auch gefragt… Wäre doch eigentlich das Naheliegendste und obendrein in einer Demokratie (die wir lt. Merkel ja angeblich immer noch sein sollen) zwingend geboten.

Es scheint ja innerhalb der Union noch einige zu geben, denen es mittlerweile zu heiß wird unter ihrem Stuhl, oder die Verantwortung dem Land gegenüber aus Verstandesgründen obsiegt, denn egal was passiert, sie haben dann wenigstens der Welt bewiesen, daß sie noch Charakter in sich tragen und das muß man respektiern doch mit Einschränkung, weil sie in der Zwischenzeit wissen, daß Merkel für sie keine Gefahr mehr darstellt und deswegen der interne Aufstand, wenn derzeit auch noch mit schwacher Wirkung aber helfen wird es der Sache allemal.

Eine Unterschriftensammlung gegen den Umgang des Petitionsausschusses des maximal würdelosen Bundestages mit Petitionen zum Migrationspakt durch Bürger, wäre für die Bürger unterstützenswert gewesen.
So kann man der Werteunion nur (bestenfalls) vor die Füße spucken (Umgangsformen werden ja bekannter Weise im Land neuerdings jeden Tag neu ausgehandelt).

Sorry für den Doppelpost,
die grenzenlosen Unverschämtheiten der Union lassen einen manchmal schneller auf senden klicken als einem lieb ist.

Eine Unterschriftensammlung gegen den Umgang des Petitionsausschusses der maximal würdelosen Bundestages wäre für Bürger unterstützenswert.
So kann man der Werteunion nur (bestenfalls) vor die Füße spucken (Umgangsformen werden ja bekannter Weise im Land neuerdings jeden Tag neu ausgehandelt).

Bei der „Eurorettung“ (als es die AfD noch nicht mal als Gedanken gab) hat z.B. Frau von Storch solche Aktionen (Mails von Bürgern an Abgeordnete) gemacht.
Erfolg: Keiner. Einziger Sinn der Aktion: Er zeigte die Sinnlosigkeit solcher Mails oder Briefe auf und die Notwendigkeit eine neue Partei zu gründen.
Der Unterschied von damals zu heute: Heute gibt es die AfD mit ca. 10 bis 15 Prozent.
Ich bin gespannt, ob dieser Punkt, dass nämlich die Bürger die Möglichkeit haben, bei Wahlen eine echte Alternative zu wählen (die gab es damals nicht), etwas bewirkt.

Anhand der letzten BT- und LT-Wahl(en) habe ich nicht den Eindruck, dass die Bürger eine auf dem Boden der Tatsachen stehende Alternative haben wollen. Sieht man sich die Ergebnisse für die Grünen an, kommt man stark ins Zweifeln, ob diejenigen, die sie gewählt haben, überhaupt wissen, wofür die Grünen stehen, was sie wollen… Noch bedenklicher allerdings wäre, wenn die Wähler es wissen und eben deshalb so gewählt haben.

Wenn man gehört hat, was AM gestern in Chemnitz zum Pakt gesagt hat, weiß man, dass es zu spät ist. Sie wird ihn unterschreiben und all die Gegenstimmen jetzt wurden durch fake news bestimmter Leute verursacht. Es war grausam, diesen Bürgerdialog zu verfolgen!