Wie viel mehr wird Ihnen für Gas, Öl und Strom berechnet?

Wie massiv sind die Preissteigerungen für Gas, Öl und Strom? Das ist das Thema in diesem Jahr. Unsere Bitte: Schicken Sie uns bitte anonymisierte Informationen über angekündigte Energiekosten-Entwicklungen bei Ihnen.

IMAGO / Political-Moments
Symbolbild Erhöhung der Gaskosten beim lokalen Gasversorger

In Deutschland geht die doppelte Angst um: Bürger fürchten sich vor dem Schreiben ihrer Energieversorger mit exorbitanten Preissteigerungen – und die Politik fürchtet sich vor Protesten. Von hohen und für Viele nicht mehr bezahlbaren Preissteigerungen ist täglich die Rede. TE will das so konkret wie möglich machen. Manche wissen schon, was auf sie in jedem Fall zukommt, weil sie Mitteilungen von ihren Strom-, Öl- und Gaslieferanten bekommen haben.

Einem Team-Mitglied von Tichys Einblick hat der Stromlieferant mitgeteilt, dass der Monatsbeitrag bei gleichbleibendem Verbrauch ab 1. Oktober 430 Euro betragen wird statt bisher 170 Euro. Wie sich die getrennte Gasrechnung für das Reihenendhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche entwickelt, ist noch offen.

Unsere Bitte an Sie, werte Leser:

Schicken Sie uns bitte Ihre anonymisierten Informationen über die schon angekündigte Energiekostenentwicklung bei Ihnen – bitte auch im Verhältnis zu Ihrer Wohnfläche. Schreiben Sie uns bitte an kontakt@tichyseinblick.de .

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Kommentare ( 137 )

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Weiss
1 Monat her

Laut einem aktuellen Artikel auf CNN sollen 1/3 der Briten wegen der hohen Energiekosten in Armut fallen:

A third of Brits face poverty with energy bills set to hit $5,000 – CNN

Warum soll das ausgerechnet in der BRD anders sein ?

Warum soll es den Deutschen besser als den Briten ergehen ?

Warum sollen sich die Deutschen keinen Sorgen machen ?

Kann mir das mal ein Wirtschaftsexperte auf TE erklären ?

mlw_reloaded
1 Monat her
Antworten an  Weiss

Mit dem Unterschied dass die Briten die Schnauze voll haben. Dort wird gerade eine Kampagne namens „Don’t Pay, UK“ populär. Damit drohen die Bürger, ab Oktober kollektiv ihre Energiekosten nicht mehr zu bezahlen, sollte die Regierung nicht massiv gegensteuern. Das stelle man sich mal in Deutschland vor…

Lotus
1 Monat her

Hinsichtlich Heizkosten und HartzIV hier ein Auszug aus einem aktuellen Artikel der „Berliner Morgenpost“: „‘Grundsätzlich kommt es immer auf den Einzelfall an, wie viel das Jobcenter von den Heizkosten übernimmt‘, erklärt Volker Gerloff, Fachanwalt für Sozialrecht, unserer Redaktion. Als Maßstab gelte jedoch der bundesweite Heizspiegel – sofern die jeweils zuständige Kommune keine eigene Erhebung gemacht hat. Der vom Bundesumweltministerium geförderte Heizspiegel zeigt an, wie viel Energie je nach Wohnort in vergleichbaren Gebäuden durchschnittlich verbraucht wird. Gerloff: ‚Bis zu dieser Höhe übernimmt das Jobcenter in der Regel die Kosten‘.“ Und: „‘Generell müssen Hartz-IV-Beziehende mehr heizen, weil sie meist den ganzen Tag zu Hause sind, statt im Büro zu… Mehr

Holger Wegner
1 Monat her
Antworten an  Lotus

Es ist auch andersrum, wenn keiner zu Hause ist, kühlt die Wohnung aus, während schon die Körperwärme und benutzte Geräte die dauernd bewohnte Wohnung warm halten. Das oft praktizierte Absenken und wieder Hochheizen spart nicht, sondern erhöht den Verbrauch gegenüber einer konstant gehaltenen Temperatur. Der Gerloff ist auch wieder so ein typischer Fall, bei dem alle Werktätigen im Büro sitzen, Arbeiter und Co gibt es da nicht im Weltbild.

fatherted
1 Monat her

Das Problem ist doch….wir wissen es nicht. Mein Gasversorger hat den Abschlag von glatt 50 Euro auf 229,– Euro pro Monat erhöht (trotz gültigem 12 Monats Vertrag)….aber was zum Schluss abgerechnet wird…..keine Ahnung. Kann er sich gemäß Habeck aussuchen…also alles verlangen. Wenn er mir 100 Euro pro cbm Gas abrechnet….dann ist das halt so….wer kontrolliert das? Wer soll das oder kann das kontrollieren?

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  fatherted

Kann es sein, dass wir nicht mehr verstehen können, wie und mit was sie uns weshalb in die Tasche langen?
Vor solchen Geschäften haben Verbraucherzentralen früher immer gewarnt – und jetzt geht solches „vom Staat“ aus. Egal ob Corona, Energie oder jedes andere Thema, das dort gewälzt wird.

Dieter Rose
1 Monat her

Es wird einem schwindelig, wenn man die Abschläge sieht. Der Staat hat die Sanktionen gewollt, jetzt muss er auch für die Folgen für den Bürger geradestehen. Der Bürger zahlt Steuern. Soll der Staat dann doch auch für die Folgen aus den Steuern geradestehen.
Der Bürger soll seine bisherigen Abschläge mit einer geringen Steigerung bezahlen. Den Rest zahlt der Staat dann halt aus Steuern. Er kann ja günstige Konditionen für sich herausverhandeln.

mlw_reloaded
1 Monat her
Antworten an  Dieter Rose

Der Staat hat kein Geld. Das ist unser Geld! Wenn man nun mal wieder die Folgen katastrophaler Politik mit Steuergeld zuschüttet, zahlen wir die Zeche unverändert selbst. Mit dem Unterschied dass bei Umlagefinanzierung der effizient und sparsam heizende Bürger draufzahlt und der zum Fenster rausheizende Transferempfänger belohnt wird. Der Staat kann auch mit seinem bürokratischen Wasserkopf unmöglich günstiger haushalten als das ein freier Markt tun kann.

Teide
1 Monat her

„Habeck sagt: „…Die Gasmengen sind aber auch anderen versprochen. Die müssen also neu beschafft werden – zu deutlich höheren Marktpreisen. Diese Differenz: das ist die Umlage. Sie wird dann an die Einzelverbraucher weitergegeben.“(Interview mit dem Deutschlandfunk) Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen! Habeck führt aus, dass die BRD Gasmengen an ANDERE Länder versprochen hat, diese auch zuverlässig liefert, aber dafür einen sehr viel höheren Preis am Markt zahlt, als es für das russische Gas notwendig wäre (wenn man etwa Nord Stream 2 in Betrieb nehmen würde). Deshalb müssen SIE ALLE nun eine Umlage schultern, also explodierende Preise für… Mehr

UrsBerger
1 Monat her

Jeder kann sich selbst ein Bild von der Zukunft machen. Hier helfen in der Tat die Futures Kontrakte an den Energiebörsen Leipzig(eex.com) und Amsterdam (theipe.com). Strom im Baseload an der EEX Leipzig übersteigt zum Termin 11/22 zum Beispiel €500/MwStd. Hierbei handelt es sich um Großabnehmer Preise zu denen zum Beispiel der (lokale) Versorger einkaufen kann. Hinzu kommen natürlich weitere Kosten. Der KwStd. Preis geht daher wahrscheinlich gegen oder über €1. Der maßgebliche Preis für Gas an der IPE Amsterdam stieg im Verlauf des Jahres 2021 von €17 auf €40 um dann innerhalb des letzten halben Jahres auf €400 zu explodieren.… Mehr

Last edited 1 Monat her by UrsBerger
reconquistadenuevo
1 Monat her

Es gäbe eine ganz einfache Lösung des Problems: Öffnung der fertigen Gasleitung Nordstream II . Und Gas würde wieder wie bisher in Massen und zu günstigen Preisen fließen. Die AfD ist die einzige Partei, welche dies vehement fordert. Alle anderen Parteien (von einzelnen Mitgliedern, wie z.B. Sarah Wagenknecht, abgesehen) wollen dies jedoch nicht, weil der böse Putin bestraft werden muss. Da schießt man sich dann doch lieber ins eigene Knie. Leider sehen das auch einige Kommentatoren bei Tichy so, wie z.B. Thomas Spahn. All diejenigen, die jetzt unter den explodierenden Energiekosten leiden und nun jammern, sollten sich deshalb fragen, welcher Partei… Mehr

UrsBerger
1 Monat her
Antworten an  reconquistadenuevo

90% der Wählenden! Die Gruppe der Nichtwähler welche sich zum überwiegenden Teil aus Menschen besteht, welche von der Kostenexplosion überproportional betroffen ist werden wahrscheinlich wieder der Wahl fern bleiben. Es wäre ein echtes Signal, wenn diese Gruppe mobilisiert werden könnte!

reconquistadenuevo
1 Monat her
Antworten an  UrsBerger

Danke für die zutreffende Korrektur bzw. Ergänzung !

Weiss
1 Monat her

Habe jetzt von einem Ladengeschäft in Berlin gehört, das sich in 4. Generation befinden soll. Der Laden wird wohl dicht gemacht, weil die jährliche Gasrechnung von 900 € auf 4000 € erhöht worden sein soll ? Das Geschäft würde sich dann nicht mehr rentieren. Die Info habe ich von meinem Sohn vor einer halben Stunde am Telefon bekommen und ich glaube ihm. Kann mir gut vorstellen, dass einige Geschäfte bei uns in Berlin wegen der hohen Energiekosten für immer ab Herbst / Winter ihre Pforten schließen werden. Ich rechne da schon mit einer größeren Pleitewelle auch in Berlin. Viele sparen… Mehr

Der-Michel
1 Monat her

Sarrazin hat vor einigen Jahren Vorschläge zum Sparen gemacht. Damals wurde er medial gekreuzigt. Heute müßte Habeck ihn doch als Berater engagieren. Sarrazin hatte doch hellseherische Fähigkeiten, oder täusche ich mich?

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/warme-tipps-vom-finanzsenator-sarrazin-empfiehlt-dicken-pulli-gegen-hohe-heizkosten-a-568669.html
https://www.welt.de/regionales/berlin/article2260806/Thilo-Sarrazin-bringt-Gegner-mit-Pullover-Plan-in-Rage.html

Boertili55
1 Monat her

Liebes TE-Team, ich schätze Ihre redaktionelle Arbeit sehr und bin auch Unterstützer per Spende. Aber bitte machen Sie nicht den gleichen Fehler wie viele andere Medien/Redaktionen auch. In Ihrem Titelbild geben Sie eine Erhöhung um 185% an. Das ist definitiv falsch! Der neue Betrag ist zwar185% des alten, die Erhöhung aber „nur“ 85%. Das ist ein Unterschied – trotzdem ist die Erhöhung eine Schamlosigkeit!