Verschleierung: Grüne unterwerfen Uni Kiel dem islamischen Machtanspruch

In Kiel verhindern die Grünen das Verbot der Vollverschleierung an der Uni. Dabei geht es nicht um religiöse Folklore, sondern um die Demonstration des Macht- und Herrschaftsanspruchs des radikalen Islam, dem sich die Grünen unterwerfen.

Peter Macdiarmid/Getty Images

Ein Jahr lang haben sich die Grünen in Schleswig-Holstein Zeit genommen, um einen Gesetzesentwurf zu blockieren, der Vollverschleierung an der Uni verbieten will. Schon der Zeitablauf zeigt, worum es der Partei geht: Der Schleier als Symbol des radikalen Islam soll in öffentlichen Einrichtungen erlaubt sein. Hintergrund ist der Fall einer muslimischen Studentin der Kieler Christian-Albrechts-Universität. Es handelt sich um eine Konvertitin, die dem radikalen Islam anhängt. Die Hochschule hatte ihr eine Vollverschleierung in Lehrveranstaltungen verboten, die Studentin kam trotzdem immer wieder auch verschleiert zu Veranstaltungen. Die Uni hatte das Land deshalb gebeten, eine Regelung zu schaffen, die ein Verbot möglich machen würde. Ein Jahr wurde verhandelt, mit immer weitergehenden Kompromiss-Angeboten der Jamaika-Koalitionspartner CDU und FDP an ihren grünen Partner. Die Grünen berufen sich auf die grundgesetzlich verankerte Religionsfreiheit. Doch beim Kopftuch geht es nicht um Religion, zumal der Koran keine Verschleierung vorschreibt. Es ist ein politisches Symbol. Die Grünen plappern vielmehr die Propaganda der Islamischen Weltliga nach, die überall in Europa dafür wirbt, Kritik am Islam als „Gotteslästerung“ zu bewerten und unter Strafe zu stellen sowie islamische Symbole im öffentlichen Raum durchzusetzen. Höhepunkt der Entwicklung ist eine Auseinandersetzung in Frankreich, in der kürzlich eine 16-jährigen Schülerin den Islam kritisierte. Nach ernstzunehmenden Morddrohungen steht sie jetzt unter Polizeischutz und kann ihre Schule nicht mehr besuchen.

Längst ist der Kampf um das Kopftuch eine Auseinandersetzung um eine moderne, weltliche Gesellschaft gegen den aggressiven Islam mit seinem politischen Allmachtsanspruch und der damit verbundenen Unterdrückung der Frau. Es geht nicht um Religionsfreiheit, sondern um eine politische Botschaft.

So müsse berücksichtig werden, dass „das Kopftuchverbot häufig als Zeichen der Unterdrückung der Frau angesehen wird. In vielen Fällen werden Muslima von ihren Männern zum Tragen von Kopftüchern oder gar von einer Vollverschleierung gezwungen. Kopftuch, Burka oder Niqab sind dabei nur die öffentlich sichtbaren Zeichen der Unterdrückung und Unterordnung. Unabhängig davon, dass die Unterdrückung von Frauen in keinem Fall im Sinne einer friedfertigen Religion oder unserer Demokratie sein kann und keineswegs toleriert werden darf, kann der Zwang zum Tragen der nach außen hin sichtbaren Symbole der Demütigung und Unterordnung eine extreme zusätzliche psychische Belastung für die Frauen darstellen“, schrei bt beispielsweise Ismael Tipi, der integrationspolitische Sprecher der CDU in Hessen.

Auch die Ethnologie und Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter warnt vor der Verharmlosung des Islam. Neben den Universitäten sind die Schulen Hauptkampfplatz; dabei spielt die Verschleierung eine symbolische Rolle um islamische Dominanz durchzusetzen und nicht-muslimische Kinder zu terrorisieren: Zu den häufigsten Angriffen zählen nach ihrer Feldforschung Respektlosigkeit, physische und sexistische Angriffe gegenüber Lehrkräften sowie eine verbale und gewalttätige Deutschenfeindlichkeit. Schröter verweist darauf, dass muslimische Schüler über ein Überlegenheitsgefühl ihrer Herkunftskultur und ein Ablehnen der Kultur der Mehrheitsgesellschaft verfügen. Ihre eigenen Normen würden sie absolut setzen. „Die Vorstellung als Muslime per se besser zu sein, rechtfertige auch einen abgründigen Sexismus gegenüber deutschen Mädchen.“ Des Weiteren zeigt Schröter auf, wie der radikale Islam bereits im Grundschulalter das Verhalten muslimischer Kinder beeinflusst: Schon im ersten Schuljahr trügen einige Mädchen ein Kopftuch, fehlten beim Schwimmunterricht oder sehr junge Mädchen würden im Ramadan gezwungen zu fasten; Christ zu sein gelte unter muslimischen Schülern als Makel.

Die Carl-Albrecht-Universität in Kiel ist der Ort, an dem sich derzeit der Konflikt zeigt. Während im Iran Frauen mit der Todesstrafe oder langen Haftstrafen bedroht werden, weil sie den Schleier als Symbol der Unterdrückung der Frau ablehnen, ist dieses Symbol für die Grünen nur eine Art lustiger Folklore. Letztlich unterwerfen sie die Uni Kiel dem symbolischen Machtanspruch des radikalen Islam.

Ist es nur die komplette intellektuelle Unfähigkeit der Grünen, diese Sachverhalte zu analysieren, die verbreitete Verharmlosung des Islam aus Unwissenheit, von der Susanne Schröter schreibt? Oder geht es bereits weiter. Im TE-Interview etwa spricht Thilo Sarrazin davon, dass „die gegenwärtige SPD-Führung offenbar teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime ist, die eine kritische Diskussion des Islam in Deutschland grundsätzlich verhindern wollen.“

Die Grünen in Kiel scheinen den Beweis zu liefern, dass sie sich mit den Absichten des radikalen Islam und seiner Zwangssymbole und dem damit verbundenen Herrschaftsanspruch nicht mehr kritisch auseinandersetzen wollen.

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Kommentare ( 130 )

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130 Kommentare auf "Verschleierung: Grüne unterwerfen Uni Kiel dem islamischen Machtanspruch"

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Nicht nur die Grünen in ihrer ach doch so zu bunten Besetzung in Kiel, – ich nehme außerdem da bewusst auch aus der Koalition so manches Mitglied nicht von aus, vielleicht weil er /sie auch nur zu der unterschwellig gelebten Prämisse des Machterhalts, willfährig an grün oder rot förmlich „fest zu kleben“, – sind nur noch töricht. – Diese so unselige Multi-Kultur-Trunkenheit, auch noch mit dem GG, wie zwangsbestimmend hergeholt, im Einklang sehen zu wollen, ist selbstmörderisch für unser aller tägliches Zusammenleben. Eine Sozialisation mit neuen Ideologien, wie dieser mit aggressivem Alleinvertretungsanspruch für einen richtigen Glauben, so jetzt wieder irrational… Mehr

Nach neuesten Umfragen würden diese Grünen bei Bundestagswahlen aktuell immer noch über 20 % der Stimmen erhalten. Die Grünen Wähler leben weiter in ihrer Parallelwelt (so wie eine meiner Bekannten, die seit den Startbahn-West Demos diese Zerstörer der Gesellschaft wählt und sich damit auf der Seite des gesellschaftlichen Fortschtritts wähnt). Hier jeglicher Kompromiss bis hin zur Selbstaufgabe, wenn es um die Ansprüche „der Neubürger“ geht, aber ansonsten mit unbegrenztem Erfindergeist bei geplanten Verboten und Einschränkungen der Bürgerfreiheiten für die eigenen Leute. Wie krank ist das?

Mich macht die unfassbare Feigheit unserer politischen Klasse immer wieder fassungslos. Deren Feigheit und Dilettantismus entlarven sie als wahre Un-Demokraten.

Darf jetzt im Anschluss an die Kontroverse mit Claudia Roth die Meinung formuliert werden, dass die Grünen der Wegbereiter und Befürworter des radikalen Islams in ’schlands sind?

Nun, nachdem die säkularen Fortschrittlichen die Massen verführt und kulturell, religiös, national, familiär und geschlechtlich entwurzelt haben, muss, da das Nichts keinen Bestand haben kann, ein Kulturersatz her, je simpler, um so besser. Der Islam bietet sich an, er bedarf keiner intellektuellen Anstrengung, fordert Unterwerfung und ist -in dieser Welt- allen Abdullahs gegenüber inklusiv. Bereits die Afroamerikaner der 60er Jahre (Black Panther) übernahmen die Religion der Sklavenfänger ihrer Vorfahren in einem Akt der „Emanzipation“. Genauso wird es unseren Emanzen ergehen, sie werden freiwillig zu braven Frauen echter muslimischer Männer, inshallah, das können wir bereits heute in unseren Großstädten beobachten …… Mehr

Mich überrascht es wenig. Gerade sind es die ach so Emanzipierten, oder viel eher Möchtegern-Emanzipierten, die sich mit Freude zu Mittäter zukünftiger Kinderehen, Beschneidungen und Vergewaltigungen machen.

Die mehrheitliche Ablehnung eines Verbots erscheint für eine freiheitliche demokratische Grundordnung zunächst folgerichtig. Hier ist aber das Verbot eines Gebots (das ist die Auslegung einer Sure im Islam) generell überhaupt keiner Ablehnung zugänglich – da könnte man gleich das Tragen eines Kopfes ablehnen. Im Prinzip ist einer muslimischen Frau das Aufhalten in nicht muslimischen Ländern zu untersagen, wenn sie dort die Verschleierung ablegen muss. Die Interaktion von verschleierten und nicht verschleierten Frauen ist aber unproblematisch, solange sich nicht Männer einmischen. Übrig bleibt die immer noch ungeklärte Frage: Was macht ein säkularer Staat mit dem gleichzeitig säkularen sowie nicht säkularen Islam?

Das Grundproblem ist, daß der Islam als Religion anerkannt wird. In Wirklichkeit ist er jedoch eine demokratiefeindliche Ideologie, die die Herrschaft der Pfaffen als vorgebliche Interpreten göttlichen Willens anstrebt. Das Herrschaftsinstrument ist die totale Engführung der Anhänger durch ein fünf mal tägliches Unterwerfungsritual, das koordinierte sich zu Boden werfen in Richtung Mekka, Gebet genannt, sowie in die Ideologie integrierte Verhaltensnormen, deren Einhaltung durch gegenseitige Überwachung der Anhänger penibel kontrolliert wird. Ein System von Strafen, die Scharia, ergänzt die nichtstaatliche Verfasstheit der Mohammedaner. Ein Muster der möglichen Regierungsform stellt der islamische Staat Iran zur Verfügung. Man schaue sich sein Organigramm einmal… Mehr

Grüne = menschengemachte Dummheit

In Ägypten !!!! ist die Verschleierung an Universitäten verboten.