Die Botschaft von Venezuela ist: Wir können es nicht nur, wir tun es.

Die zentrale Botschaft von Venezuela kommt in den alten und neuen Medien ganz unabhängig davon an, wer das Trump'sche Vorgehen mag oder nicht. Die Botschaft ist Stärke: Wir können es nicht nur, wir tun es.

WER in den alten Medien über den Militäreinsatz der Regierung Trump in Venezuela WAS von sich gibt, ist wie üblich ohne Bedeutung für das weitere Geschehen, wie es für die Ukraine, Gaza, Iran und wo auch sonst gleichermaßen gilt.

Die zentrale Botschaft von Venezuela kommt in den alten und neuen Medien ganz unabhängig davon an, wer das Trump’sche Vorgehen mag oder nicht. Die Botschaft ist Stärke. Genauer: Wir können es nicht nur, wir tun es. – Wir können es gut.

Im gestrigen TE-Wecker brachte Thomas Punzmann auf den Punkt, was er zuvor auf TE schrieb: Venezuela ist ein Nebenschauplatz im Wettbewerb zwischen China und den US um die Vormachtrolle in der Welt. Es zeichnet sich ein stiller Deal ab von Trump und Xi. Wir akzeptieren die Amaricas und die Chinas als Einflusszonen, aus denen wir uns raushalten. Russland kommt zum Kummer seiner Sympathisanten in Europa in dieser Weltmachtklasse nicht vor. Beim BIP bringen die US 30 Billionen Dollar auf die Waage, China 20, Russland 2,5. Hier hakt der EUling triumphierend ein: und wir 19 Billionen. Warum Russland als Mittelmacht bei nur 2,5 Billionen Gewicht hat, liegt an seinen militärischen Kapazitäten. Warum die EU mit ihrer 19 Billionen nicht einmal Mittelmacht ist, liegt an ihrer militärischen – neben ihrer politischen Nullkompetenz.

Wer ehrlich mit sich selbst ist, kann die berühmte Stalin-Frage, wie viele Divisionen hat der Papst, für EUropa nur beantworten mit: keine. Nachgefragt, wie EUropa zu Divisionen kommt, findet sich folgende Lagebeurteilung.

Die Staaten östlich des einstigen Eisernen Vorhangs, vom Nordkap bis ins Schwarze Meer haben kampfkräftige Armeen. Die Staaten Westeuropas haben Armeereste.

Kann Westeuropa, wie Kanzler Merz und andere es propagieren, zu Streitkräften kommen? Technokratisch, logistisch bräuchte das realistisch zehn Jahre. Aber die entscheidendere Frage ist, wo sollen die nötigen Soldaten herkommen?

Generation X (geboren 1965–1980) Generation Y (geboren 1981–1996), Generation Z (geboren 1997–2012) und Generation Alpha (geboren seit 2013) – alle vier wurden zu Eskapisten in der Uniform von Pazifisten erzogen, bekamen mit der Muttermilch eingeflößt, Soldaten sind Mörder, Krieger sind böse Menschen, wer sich gegen Gewalt wehrt, auch. Sie wurden trainiert, sich genau entgegengesetzt erzogenen jungen Männern aus Afrika und Asien zu unterwerfen.

Manche Militärs sagen, holen wir doch die zugewanderten jungen Männer aus Afrika und Asien zum Militär, bezahlen wir sie gut, bauen wir ihren nachgeholten Familien Wohnungen und Siedlungen mit guten Infrastrukturen in der Nähe der Kasernen. Rational scheint das durchaus eine Option und bei allem, wo es „nur“ um Milliarden und Billionen aus Schulden geht, sind Berufspolitiker kompetent. Sie würden „nur“ eines übersehen.

Ein Militär junger Männer aus Afrika und Asien passte politisch-kuklturell „bestens“ mit dem zusammen, was der NYC-Bürgermeister und Luxus-Kommunist auf den Kampfruf brachte: „Wir werden die Kälte des rohen Individualismus durch die Wärme des Kollektivismus ersetzen.“ Die Sharia für Staat, Gesellschaft und Armee wäre das Gegenteil des aufgeklärten Christentums als der einen Grundlage Europas und der Idee von Freiheit und Recht als der anderen.

Ob man Trump, Vance und die ihren mag oder nicht. Andere als sie gibt es nicht als Mächte gegen den Westkommunismus als trojanisches Pferd der Muslim-Brüder in ihrem Anspruch auf die Weltherrschaft des Islam. Zu Beginn des neuen Jahres ist der US-Schlag gegen den Vorposten von China und Russland in Gestalt des Mafia-Regimes Maduro von Venezuela ein gutes Zeichen.

10 C7A Globemasters der US Airforce (jede mit Platz für um die 100 Fallschirmjäger) sind am UK-Flugplatz der RAF Fairford gelandet, nach Ramstein in Deutschland weiter geflogen und von dort in den Mittleren Osten. Die US ließen die Bewegungen jeden sehen, der im Netz die auffallend vielen Flugbewegungen über Bahrain, UAE und  Qatar verfolgt, als Botschaft an den Iran. Vor diesen US-Flügen bombardierten britische und französische Kampfjets IS-Stellungen in Syrien, die ihren Abkömmling und neuen Machthaber Jolani zusammen mit dem Mullah-Regime im Iran bedrohen.

Die Revolte breitete sich im ganzen Iran auf 222 Orte aus. Mohammad Reza Pahlavi ruft das iranische Militär auf, sich auf die Seite der Aufständischen zu stellen. Millionen sind auf den Straßen. Der Einsatz irakischer und afghanischer Krieger gegen das eigene Volk zeigt auch, das Mullahregime traut den eigenen Truppen nicht. „Legen Sie sich nicht mit Trump an“, warnt das US-Außenministerium in Farsi.

Gerüchte im Netz sagen, Khamenei mit Vertrauten und Familien bereiten ihr Exil in Russland vor, wenn es nicht gelingt, die Aufstände niederzuschlagen. Khamenei sagt auf X, er werde sich dem Feind nicht ergeben. Elon Musk antwortet in Farsi, das sei eine falsche Hoffnung.

Der britische Ex-Innenminister und jetzt Abgeordnete Tom Tugendhat, fragte gestern Abend auf X sarkastisch: „Wie viele hochrangige Beamte des iranischen Regimes stehen derzeit mit ausländischen Geheimdiensten in Kontakt, um ihre Sicherheit nach dem Sturz des Regimes zu gewährleisten, und tauschen mit ihnen geheime Informationen aus?“

Was für ein Jahresauftakt. Werte Leser, Ihnen allen noch einmal ein gutes Jahr.

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Kommentare ( 111 )

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Edu
1 Tag her

Wir können es nicht nur, wir tun es.“ — da dürfte sich der kleine Kim insgeheim sagen,“sie können es nicht und sie tun es nicht“ auch eine Botschaft an die Welt .

Kassandra
1 Tag her

War da nicht auch mal was mit einer Bedrohung von Elon Musk, Meinungsfreiheit für die Menschen in Venezuela, das Abschalten von twitter für 10 Tage?
https://www.republicworld.com/world-news/im-coming-for-you-elon-musks-2-year-old-prophetic-post-resurfaces-as-maduro-is-detained-by-trump
https://www.reuters.com/world/americas/venezuelas-maduro-signs-decree-blocking-x-access-10-days-2024-08-08/
https://www.hindustantimes.com/business/elon-musk-accepts-venezuelan-president-nicolas-maduros-fight-challenge-if-i-win-he-resigns-101722486850132.html
.
Vielleicht sollte das weiter in den Vordergrund gerückt werden – zumal:
This Venezuelan NAILS it:
“I don’t know how this will all work out, but I’m asking everyone to have some faith.
Don’t fill your head with, oh, the Americans only want our oil, the Americans only want wealth.
I ask those people, what do they think the Russians and Chinese wanted all this time? Our arepas recipe?”  https://x.com/WallStreetMav/status/2007652528515588542

Elmar
1 Tag her

Das ist wie bei der Verhaftung von einem Mafioso. Danach wird der gleiche Stiefel von anderen weiter betrieben. Ändern tut sich so gut wie nichts.

Peter Gramm
1 Tag her

…“Wir können es nicht nur, wir tun es.“…Genau – wenn sich alle so verhalten würden hätten wir Mord und Totschlag weltweit. Recht und Gesetz, Verträge…alles obsolet. Irgendwie Mittelalter. So lange man selbst davon nicht betroffen ist kann man immer den starken Maxe raushängen.

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  Peter Gramm

Islamische Kampfbefehle beinhalten genau das – für alle, die sich nicht unterwerfen. Und die, die sich nicht an die Regeln ihres Allergrößten halten.
Und zwar auf der Basis des gesellschaftlichen „Verkehrs“ der unverträglichen Beteiligten auf „untersten“ Ebenen. Betroffen sind davon Sie und ich – und eben nicht Scharlatane an der Spitze von Regierungen, die uns das zumuten.

Alexis de Tocqueville
1 Tag her
Antworten an  Peter Gramm

Keineswegs, denn genau das tut die ganze Welt seit jeher. Es gilt das Recht des Stärkeren. Macht schafft Recht. Wir haben hier Mord und Totschlag im Land, weil wir nicht danach agieren, weil wir unsere Stärke sabotieren oder gegen uns selbst kehren, statt sie zu nutzen. Stellen Sie sich mal vor, man hätte alles Geld, das auf moslemische „Flüchtlinge“ verschwendet wurde, dazu genutzt, unsere Grenzen unüberwindbar zu machen. Wir häten es gekonnt, und wir hätten heute Frieden in unseren Innenstädten. Stärke ist die einzige Währung, die zählt, und wer bankrott ist, der kann von Recht und Gesetz und Verträgen nur… Mehr

RauerMan
22 Stunden her

Genauso ist das Alexis !

Kassandra
19 Stunden her

Ja. Das know how kaufte u.a. Saudi Arabien – und die haben sich damit vor den Brüdern so gesichert, dass da keiner eindringen kann: https://www.welt.de/wirtschaft/article10080765/Grenzschutz-Wie-EADS-vom-Mauerbau-in-Saudi-Arabien-profitiert.html
Dort waren da 9.000 km zu schützen – wir hier sollen mit 3.900 km bedient sein.
Nicht gewollt das – oder?

Peter Gramm
19 Stunden her

Im nationalen Bereich haben Sie meine Zustimmung. Sonst nicht. Da müssen Regeln gelten, die einzuhalten sind. Nicht zu vergessen, die Amis haben die Ureinwohner ausgerottet oder in Reservate vertrieben.

RauerMan
1 Tag her

Die Amis sind die Einzigen, vielleicht mit kleinen Hilfen aus GB und F, die noch in der Lage sind, den sog. Westen zu erhalten.
Unsere Dummis kann man vergessen.

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  RauerMan

Wobei: ist das tatsächlich bestätigt? „France and the UK have launched joint airstrikes against an underground ISIS facility near Palmyra, Syria“ https://x.com/visegrad24/status/2007590651786035485

Gunter Zimmermann
1 Tag her

Was selten vorkommt: Ich stimme dem Autor in allem zu. Wenn die westeuropäischen Staaten nicht massiv aufrüsten, was zugegebenermaßen mindestens zehn Jahre verlangen wird, werden sie politische Zwerge bleiben, die in der Welt nichts zu sagen haben. Sich dieser einfach Logik zu versagen bedeutet letzten Endes sogar den politischen und kulturellen Untergang.

Alexis de Tocqueville
21 Stunden her
Antworten an  Gunter Zimmermann

Schon richtig, bloß fragt man sich, warum dann überhaupt so massiv abgerüstet wurde, wenn es doch so wichtig ist.
Als die Mauer fiel hatte die Bundeswehr wieviele Mann unter Waffen? 500.000? Mehr? Zur Zeit des kalten Krieges ging es über 600.000. Nach dem 2+4 Vertrag waren uns noch 370.000 erlaubt. Was haben wir heute? 180.000? Und keine Munition, nur ein Bruchteil des Geräts einsatzfähig. Und auf einmal brauchen wir unbedingt wieder Rüstung? Wie kommts?

verblichene Rose
1 Tag her

Wie wäre es denn damit, all‘ jene arbeiten zu lassen, die zuletzt massenhaft hierher gekommen sind? Oder gibt es etwa nicht „genug zu tun“? Man wird es nicht glauben, aber ich werde das, was ich selber erarbeitet habe auch ohne Bundeswehr verteidigen. Und ich bin Ü-Sechzig! Es ist die Massenarbeitslosigkeit der einströmenden Facharbeiter! Um die kümmert man sich, während die Generationen X-Y-Z gerade mal aufwachen, weil das Handy wegen Stromausfall nicht mehr funktioniert. Kann man denen denn nichtmal beibringen, daß heutzutage ein Stromausfall nicht so schlimm ist, wie ein Bombenangriff? Nachdem das Handy übrigens auch häufig nicht mehr funktioniert. Man… Mehr

hansgunther
1 Tag her

„Manche Militärs sagen: ‚Holen wir doch die zugewanderten jungen Männer aus Afrika und Asien zum Militär, bezahlen wir sie gut, bauen wir ihren nachgeholten Familien Wohnungen und Siedlungen mit guten Infrastrukturen in der Nähe der Kasernen.‘“ Genau: Das hieße, den Bock zum Gärtner zu machen. Dabei eine Vielzahl religiös motivierter Menschen, die nur hergekommen sind, um im Sinne ihrer „Förderer“ hier den Laden zu übernehmen. Die bilden wir jetzt noch an der Waffe aus, schaffen einen neuen, zusätzlichen, kaum integrierbaren Pool durch noch mehr fremde Angehörige in Kasernennähe. Schöne neue Zukunft. Ein Militär, das sowas sagt und denkt, ist völlig… Mehr

Kassandra
1 Tag her
Antworten an  hansgunther

Oder hat eben einen ganz anderen Auftraggeber als den deutschen Souverän, der sich auch mit solchen „Sprüchen“ Sand in die Augen streuen lässt. In Byzanz soll damals bei der muslimischen Belagerung auch jemand die Kerkaporta offen stehen gelassen haben – wodurch dann Angriff und unglaubliches Blutbad folgten: https://www.projekt-gutenberg.org/zweig/sternstu/chap003.html Daraus: „Etwas ganz Unwahrscheinliches hat sich begeben. Durch eine der vielen Breschen der Außenmauern sind unweit der eigentlichen Angriffsstelle ein paar Türken eingedrungen. Gegen die Innenmauer wagen sie sich nicht vor. Aber als sie so neugierig und planlos zwischen der ersten und der zweiten Stadtmauer herumirren, entdecken sie, daß eines der kleineren… Mehr

hansgunther
1 Tag her
Antworten an  Kassandra

Apropos Lawrow und Lügen: Damals hatte ich u. A. an Syrien und Assad gedacht, die Giftgasgeschichte und die Propaganda dazu. Nur hatte ich dazu kein Zitat mehr parat. Da ich noch was schuldig bin, weise ich auf den jüngsten Lawrow-Coup hin, den Luftangriff auf die nette Freizeit-Kolchose von Putin, die sich wohl als Ente entpuppt hat, aber u. A. von Lawrow geschossen wurde. Meine Kalkulation: 90 Drohnen und kein einziges Loch im Dach. Das macht mich nachdenklich. Haben „Dritte“ wohl so bestätigt. Da haben die Russen schnell mal die elektronisch verpackte Karte der „Zielführung“ weitergegeben, denn das „Bauteil“ lag dann… Mehr

hansgunther
1 Tag her
Antworten an  Kassandra

Zum feindlichen Angriff auf Deutschland: Ich gehe inzwischen davon aus, dass die Zersetzung des Staates und Landes von innen heraus gesteuert und bezahlt wird. Die ersten Ansätze findet man, wenn man DDR-Unterwanderung im Westen, das Ende der DDR und in der Folge Merkels Politik bewertet. Anfangen kann man mit „Guillaume ff.“ im Kanzleramt und anderswo, dann das Kapital der SED, welches von einem gewissen RA „verwaltet“ wird oder wurde. Das „abgetauchte Geld“ ist nicht futsch, aber es lässt möglicherweise „arbeiten“. Und so fort … Damit kann man viel kaufen, vorher und hinterher auch! Zumal das Links-Woke samt kommunistischem Klimagedöns und… Mehr

giesemann
1 Tag her

Auch wenn die Russen eine rußige Seele haben mögen, so schreibt man Russland eben trotzdem so. Ruß finden man im Kamin des Holzofens, klar?
Das „ß“ ist zugleich ein Dehnungszeichen, richtig angewendet macht das die deutsche Sprache phonetischer.
Sehr sympatisch: https://voyeur-house.tv – mal reinschauen.

Spyderco
1 Tag her

,,Warum Russland als Mittelmacht bei nur 2,5 Billionen Gewicht hat, liegt an seinen militärischen Kapazitäten.“

…und am Reichtum an Rohstoffen,den das BIP nicht erfasst.