Universität Stuttgart schließt im Winter Hörsäle – um Energie zu sparen

Die Universität Stuttgart macht im Januar zwei Wochen zusätzlich dicht. Denn in Baden-Württemberg hat die Landesregierung die Universitäten angehalten, die Energiekosten um 20 Prozent zu senken.

IMAGO / Lichtgut
Vorlesesaal auf dem Campus der Universität Stuttgart in Vaihingen

Die Universitätsleitung schließt 57 Hörsäle. Begründung: Sie will und – so heißt es – muss Energie einsparen, und sich so schnell und konsequent wie möglich auf auf den Weg hin zur Klimaneutralität begeben. Die Leitung der Universität weiter: „Hierzu haben die Landesuniversitäten klare Vorgaben des Finanz- und Wissenschaftsministerums erhalten. … zusätzlich – so fährt die Universität Stuttgart fort – trage die Energieeinsparung dazu bei, die aktuell besonders hohen Energiekosten zu senken.“

Im Klartext: Der grüne Finanzminister in Baden-Württemberg hat kein Geld mehr, um die Gebäude warmzuhalten. Die kommt die Klimarettung als Begründung gerade recht, den grünen Kopf zu retten.
So ganz verstehen wir das nicht: Die Dächer sind vollgestopft mit Photovoltaikanlagen. Immer mehr Windräder stehen auch in Baden-Württemberg. Und die Grünen dort produzieren doch auch heiße Luft in rauen Mengen.

Früher musste jeder Schüler Kohle oder Briketts mit in die Schulklasse mitbringen. Aber da gab es noch keine Windräder.

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Kommentare ( 71 )

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71 Comments
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Thomas
2 Monate her

Ich habe gelesen, daß Öl und Gas in immer tieferen Schichten gefunden wird, was bedeuten würde, daß es sich bei Erdöl nicht um abgestorbenes fossiles organisches Material handelt, sondern im Erdinneren gebildet wird und dann nach oben dringt. Das würde bedeuten, daß Peak Oil Quatsch ist und wir Energie in Hülle und Fülle haben.

Last edited 2 Monate her by Thomas
Kuno.2
2 Monate her

Gespart wird immer an den weniger wichtigen Bereichen. Offenbar zählt Bildung, wenn nicht gerade Stimmung gegen den Klimawandel gemacht wird, nicht mehr zu den wichtigen Bereichen dieser Gesellschaft.

Atheist46
2 Monate her

Ist doch voll logisch: Die Grünen wollen in Stuttgart und BaWü weiter regieren und brauchen dafür mehr weniger Gebildete – hoscht mi?

Andreas aus E.
2 Monate her

Die Hörsäle und Seminarräume der Geschwätzunwissenschaften sollten ganzjährig von jeglicher Energiezufuhr abgeschnitten werden. Genderstudis können sich nötigenfalls auf ein heißes Tofuschnitzel setzen, wobei ja ohnehin heiße Luft genug ausgeplappert wird, und für Licht sorgt das haßerfüllte Blitzen aus den Augen der Prediger. Oder man sitzt auf Trimm-Dich-Fahrrädern. Die Dynamos sorgen auch für Licht und es hält warm. Aber das wird wohl nicht so funktionieren: Wie bei Linken üblich werden Arbeit und Verantwortung auf „Teamies“ geschoben, am Ende hängen dann alle schlaff auf den Satteln, man friert in der Dunkelheit und wird jammern, daß daran nur AfD, Putin, Männer und die… Mehr

Hanno Spiegel
2 Monate her

Für die prozentual wenigen Studenten die nichts mit grün/rot am Hut haben tut es mir leid.

Suedbuerger
2 Monate her

Der allseits geliebte MP Kretschmann, seine grüne Truppe nebst seinem schwarzen Steigbügelhalter Strobl haben Baden-Württemberg nicht gut getan. Es ist mir unerklärlich, worin dieser bundesweit gute Nimbus dieses MP begründet sein soll. Seit dessen Regierungsübernahme 2011 ist der ehemals an der Spitze stehende Bildungssektor in einem stetigen Niedergang begriffen. Ob Hörsääle oder Klassenzimmer gechlossen werden wird bald keinen Unterschied mehr machen, wenn man sieht wie der Nachwuchs den kindgesichtigen KlimaRattenFangenden hinterläuft und Arbeit nur noch als störendes Element seiner WorkLifeBalance betrachtet. Bedenkt man, dass Bayaz, Hermann und Özdemir bereits in die Startlöcher gestiegen sind und eine bekannte Stuttgarter Zeitung sogar… Mehr

alter weisser Mann
2 Monate her

Man darf ja nicht vergessen, dass die Vorlesungen des Wintersemesters ja eh schon am 10.02. enden. Sind ja eh nur ca. 6 Monate Vorlesungszeit pro Kalenderjahr.
Vielleicht können die das Studienjahr da gleich mal energetisch umstrukturieren?
Vorlesungsfrei von Anfang Oktober bis Ende März! Bei Unineubauten braucht es dann gar keine Heizung mehr und es genügen Leichtbauhallen, in denen zieht man dann eben April bis September durch.
Oder man studiert gleich auf youtube.

Endlich Frei
2 Monate her

Bei uns im öffentlichen Schwimmbad mit „Wellness-Bereich“ wurde die Wasserund Raumtemperatur soweit heruntergeregelt, dass nur noch Hartgesottene zum Schwimmen kommen.
Der eigentliche Sinn des Schwimmbads als Erholungsstätte ist somit obsolet. Die einzige lokale Erholung für viele hart arbeitende Menschen ist somit dahin. Frieren ist angesagt. Die Gemeinde kommt den Klimaapellen gerne nach, sind die Kassen aufgrund der Masseneinwanderung sehr angespannt.
Man muss sich fragen, welche echte Fachkraft noch nach Deutschland will, wenn die Lebensqualität derart den Bach heruntergeht ???

Esteban-E
2 Monate her

Zwei Wochen lang also Online-Unterricht, um Energie zu sparen. Man vergleiche: Sagen wir mal, 50 Studenten, die in 50 beheizten Zimmern an 50 Computern sitzen, mit 50 Studenten, die in einem beheizten Hörsaal einer analogen Vorlesung folgen.

Last edited 2 Monate her by Esteban-E
AlexR
2 Monate her

Und Waschlappen-Winfried will bei der Rente mit 63 einsparen. Ausgerechnet dieser maximal versorgte Maoist und Beamter. Weil in diesem kaputten Land, das „Anspruchsdenken“ inzwischen ausgeprägt sei. Bitte von wem? Von Merkels Gästen oder dem miserabel versorgten Rentner, der jahrzehntelang in dieses marode System einzahlen musste! Und dann von einer grünen Dumpfbacke hören muss, dass es keinen Anspruch auf eine „Versicherung der Renten“ gibt. Ich bin für die Einführung der im Mittelalter eingesetzten Strafen für Politiker. Warum werden denn nicht mal die exorbitanten Beamtenpensionen hinterfragt? Mit einer dreizehnten Zahlung zu Weihnachten!? Angedachter Inflationsausgleich von €3000. Oder auch der Status des Privatpatienten… Mehr

Last edited 2 Monate her by AlexR