Die CDU 5,1 Punkte mehr, die FDP 5,5 weniger, Verlierer die Grünen mit 9,6 Punkten. CDU und Grüne könnten aber weiter regieren, bloß mit einem Schwarzen vorn und einem Grünen dahinter. Raider hieße Twix, sonst änderte sich nix.
Beurteilen Welterklärer, Journalisten und Analytiker öffentliche Personen danach, ob sich die so benehmen, kleiden und ausdrücken, wie sie persönlich es als angebracht fänden, lenken sie sich mit dem WIE selbst vom wesentlichen WAS ab. Verständlich ist das, weil jeder versucht ist, andere unbewusst durch seine Schablone zu sehen. Der Urteilsqualität klarer Denker und scharfer Analytiker ist das leider abträglich. Die Geschichte kennt niemand, der wahrhaft Großes verändert oder geschaffen hat und sich dabei großbürgerlich kultiviert verhielt: von Heerführern über Herrscher, Dichtern und Komponisten, Malern und Kaufleuten, Unternehmern und Wissenschaftlern.
Was bei Künstlern aller Arten als exzentrisch akzeptiert ist, gilt bei Politikern, die man nicht mag, als verpönt. Im Gespräch mit Holger Douglas hat Laszlo Trankovits sehr fein den Abgrund benannt zwischen den unter sich höflichen Herren unserer Zeit von Macron über Starmer bis Merz und ihrem abschätzigen bis rücksichtslosem Umgang mit Bürgern, die nicht ihrer Meinung sind oder gar kritisch. Aufmucken will die Nomenklatura verhindern durch die Abschaffung des öffentlichen Diskurses. Finanzieren will sie es wie alle Umverteiler durch das hemmungslose Auspressen derer, die trotzdem brav arbeiten.
Wie wenig bis nichts Wahlen ändern (können), haben viele Beiträge verschiedener Autoren auf TE beschrieben. Stimmungsveränderungen geben die Ergebnisse von Umfragen und Wahlen allemal wieder. 2026 gibt’s dazu viel Gelegenheit. Es beginnt mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg in sechs Wochen.
Nettogewinner wäre nach Infratest für SWR und StZ die AfD mit 10,3 Prozentpunkten mehr. Die CDU bekäme 5,1 Punkte mehr – die FDP verlöre mit 5,5 minus die Hälfte ihrer Wähler von 2021. Verlierer Nummer 1 wären die Grünen mit 9,6 Punkten. CDU und Grüne könnten aber weiter regieren, bloß mit einem Schwarzen vorn und einem Grünen dahinter. Raider hieße Twix, sonst änderte sich nix.

Laut YouGov wäre jeder zweite Wähler im Ländle für eine Zusammenarbeit der anderen Parteien mit der AfD, 42 Prozent lehnen das generell ab. Acht Prozent äußerten keine Meinung. Die Umfragewerte von YouGov zu den einzelnen Parteien decken sich mit denen von Infratest.
Die Liste der Wahlen in diesem Jahr sieht so aus:

Merz im woken Abgang. Politikern erklären, dass subventionierte Staatsnachfrage keine Werte schafft, sondern nur die Statistik des Bruttoinlandsprodukts schönt, ist fruchtlos. Dennoch wollen sich Merz und Kabinett mit positive Schlagzeilen doch auf wundersame Weise über die Ziellinie des Superwahljahrs 2026 wurschteln.
BILD im Merz-Kotau. Schlagzeile: „Plötzlich geht es für Merz aufwärts“. Dünne Begründung: „28 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden – ganze vier Punkte mehr als noch vor zwei Wochen. 62 Prozent sind unzufrieden, fünf Punkte weniger als zuletzt … “ Unfreiwillige Selbstauflösung: „Ausschließlich die Mehrheit der Unionswähler ist mit der Arbeit des Bundeskanzlers und der Bundesregierung zufrieden. Unter ihnen stieg die Zustimmung zu Merz am deutlichsten – um acht Prozentpunkte von 63 auf 71 Prozent.“
BILD führt die Hitliste der Auflagen-Verlierer der überregionalen Tageszeitungen im 4. Quartal 2025 (nur Abo+EV) im Vergleich zum vierten Quartal 2024 an mit dem Minus von 110.436 Exemplaren auf nur noch 566.452.
Die übliche Merz-Volte. Bei der Energiewende bleibt es, nur „realistischer“ muss sie gemacht werden. „Realistisch“ wie hier veranschaulicht?
Die Klima- und Wetterbilanz der Klimagläubigen der letzten Tage.
Wer erinnert sich noch an den Klimapropheten Al Gore, der jetzt beim WEF wie Frau Baerbock, Herr Trudeau und Co. zu den ungehörten Rummoserern gehörte?
Hier trifft die Klimareligion auf die Wirklichkeit der Natur.
Die Rechnung folgt auf dem Fuße.
Woke hat verloren, auch wenn es die letzten Woken noch nicht wahrhaben wollen.


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