TE-Wahlwette: Wie wird in Baden-Württemberg gewählt?

Der kommende Sonntag wird spannend: Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz überlagern sich landespolitische Themen mit der Bundespolitik und mit der Frage: Wen strafen die Wähler für das katastrophale Staatsversagen rund um Corona ab? Machen Sie mit bei der TE-Wahlwette.

imago/Arnulf Hettrich

Jedes Land hat seine Besonderheit: In Baden-Württemberg ist es die überragende B Beliebtheit von Winfried Kretschmann, der die Grünen im früheren Stammland der CDU zu stärksten Partei gemacht hat. Die CDU hat sich deprimiert auf Platz Zwei eingerichtet.

Im Landtag von Baden-Württemberg sind seit der letzten Landtagswahl 2016 die Parteien wie folgt vertreten:

  • Grüne: 30,3 Prozent, 47 Sitze
  • CDU: 27,0 Prozent, 42 Sitze
  • AfD: 15,1 Prozent, 23 Sitze
  • SPD: 12,7 Prozent, 19 Sitze
  • FDP: 8,3 Prozent, 12 Sitze

Vermutlich werden die Grünen auch diesmal stärkste Partei; ein Naturgesetz ist das nicht. Die CDU wir ihr Ergebnis kaum halten können – die Unzufriedenheit mit Angela Merkel bläst ihr kalten Grönlandwind entgegen. Spannend wird die Frage: Kann die AfD ihr gutes Ergebnis halten? Viele Beobachter erwarten, dass Wähler von der CDU zur FDP abwandern, die in Baden-Württemberg traditionell stark ist. Überholt sie vielleicht sogar die SPD, die mit Saskia Esken und ihrem -ismen-Wahlkampf alles unternimmt, um die Partei weiter zu schwächen? Brauchen  nach der Wahl die Grünen noch die CDU, um eine Regierungsmehrheit zu erlangen oder reicht es, eine gewachsene FDP an Bord zu holen?

Deutschland steht an der Schwelle zum politischen Machtwechsel. CDU und SPD verlieren ihre Gestaltungskraft. Kein Wunder, dass jetzt mit den allerhärtesten Bandagen gekämpft wird.

Die Wahlforscher bemühen sich, im Schlußspurt die Wahlabsichten einzufangen. TE hat bereits mehrfach Wahlwetten durchgeführt, die dem tatsächlichen Ergebnissen sehr nahe kamen. Denn die neutrale Erwartung derjenigen, die wetten und damit gewinnen wollen, kann zuverlässiger sein als Antworten auf anrufende Interviewer. Immer weniger Menschen trauen sich, ihre tatsächliche Meinung zu äußern.

Wetten geht immer. Noch ist wetten erlaubt. Unsere Buchmacher öffnen ihre Schalter.

Wahlwette Baden-Württemberg:

Wer über alle genannten Parteien hinweg am nächsten an den Ergebnissen landet, gewinnt.

Ihre Wetten nehmen wir ab sofort entgegen.

Annahmeschluss ist der Wahlsonntag (14.03.2021) um 17:35 Uhr. Das Wettergebnis wird bis einschließlich Montag, den 15.03.2021, veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auf die Gewinner wartet:

1. Platz: eine Flasche Champagner von Tante Mizzi
2. Platz: zwei Bücher aus dem Shop nach Wahl
3. Platz: ein Buch aus dem Shop nach Wahl

  • Wette geschlossen
Unterstützung
oder

Kommentare ( 117 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

117 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Peter Pascht
4 Monate her

Ich wette darauf dass es ein weiterso nicht geben wird.
Ich vertraue, noch, auf den gesunden Menschenverstand, aber vor allem darauf erlittenes Leid nicht so schnell zu vergessen. Die Wahl wird jedenfalls die politische Richtumng der kommenden Jahre zeigen, Aufbruch, oder Niedergang im weiter so.

El Alarife
4 Monate her

Meine Prognose für die heutige (2021-03-14) LTW in BW lautet: Grüne 31,0-33,0; CDU 21,7-23,7; AFD 12,5-14,5; FDP 10,2-11,2; SPD 9,9-10,9; Linke <5,0; Rest. (2021-03-14-01-25)
Fazit: Keine Überraschung! (Der ÖRR ist zu mächtig.)

Por La Libertad
4 Monate her
Antworten an  El Alarife

Prognosen sind nur Prognosen und noch kein
Ergebnis. Wecken Sie noch 1-2 …. auf
und motivieren Sie diese zur Wahl zu gehen bis 18 Uhr!
Damit haben Sie mehr getan, als schlechte Botschaften
zu verbreiten.

Farbauti
4 Monate her

Sie haben die Basis Partei vergessen, ist ja auch noch neu. Siewerden den Grünen eine Menge Stimmen abspenstig machen.

Milton Friedman
4 Monate her

Hat „Kretsche“ eigentlich je Rechenschaft ablegen müssen für seinen Maoismus? In irgendeiner Art Interview mal Stellung beziehen müssen? Es ist ja nicht nur so, dass die Ideologie an sich absolut menschenfeindlich ist. Fast schlimmer ist, dass ein Mensch, der nie einen Beruf ausgeübt hatte* und es auch nie vorhatte**, von nichts anderem schwadronierte als „Klassenkampf“ und den Leiden der Arbeiterklasse. Mit Verlaub, aber dieser Widerspruch ist kein kleines Detail sondern wäre a) im privaten Umfelder für jeden einen Hinweis auf psychische Probleme und b) ist die Grundlage seiner Karriere, seines Lebens. Hat er seine inneren Dämonen aufgearbeitet? [*, **] =… Mehr

Epouvantail du Neckar
4 Monate her
Antworten an  Milton Friedman

Das psychische Problem sehe ich weniger bei Kreische, eher bei seinen Wählern. Er selbst wird sich auf Läuterung im fortschreitenden Alter berufen. Bei Schwaben ist dieses Alter sogar relatif fix, wie man hört und wie auch schon früher von einem gewissen Thaddäus Troll in „Deutschland deine Schwaben“ propagiert wurde. Ich glaube, der gute Troll würde heute unverzüglich Selbstmord begehen, sähe er seine „neuen Schwaben“ im Ländle..

Epouvantail du Neckar
4 Monate her

streiche: relaif
setze: relativ
Jaja, das Alter fordert Tribut.

A.G.
4 Monate her

Seit der Wahlmanipulation in den USA ist das Vertraeuen in eine saubere Wahl in den westlichen Staaten (für mich) dahin. Nehmt Euer Recht in Anspruch und Beobachtet nach der Schließung der Wahllokale die Auszählung! Die Auszählung ist öffentlich.   Beachtet dabei bitte folgende Vorgehensweise: – um 18 Uhr werden die Türen des Wahlkokales symbolisch geschlossen um das Ende der Wahl anzuzeigen. – die Türen müssen danach sofort wieder geöffnet werden um die Öffentlichkeit herzustellen. – erst jetzt dürfen die Wahlurnen geöffnet und mit der Auszählung kann begonnen werden. – unter dem Tisch auf dem die Stimmzettel liegen, sollten keine Behältnisse… Mehr

Britsch
4 Monate her
Antworten an  A.G.

Ganz genau! In Deutschland wurden auch schon Wahlfälschungen begangen. Sei es nun, daß Auszählende, entsprechend ihrer Ideologie ihrer Partei Stimmen die eigentlich für Andeere abgegeben wurden zugeordnet / gezählt haben, eventuell sogar nur auf Grund dieses Vorsatzes für die Tätigkeit Wahlhelfende / Auszählen, sich bereit erklärt / gemeldet haben, oder durch andere Manipulationen. Dies ist aber nur dort aufgeflogen wo entsprechend aufmerksame Wahlbeobachtende vor Ort waren und sich auch nicht abwimmeln ließen, oder sich den offenen zublick verwehren. Dann gibt es natürlich auch in Deutschland „Wahlhelfer“ die so Ihrer „eigen“ Partei Stimmen beschaffen um nicht zu sagen betrügerisch beschaffen z,B.… Mehr

el punzon
4 Monate her

Bzgl. des Themas WAHLPFLICHT bedanke ich mich für das breite Meinungsspektrum! Wahlteilnahme in einer Demokratie sollte für einen „vernünftigen verantwortungsbewussten“ (>bfwied<) Staatsbürger eine Selbstverständlichkeit sein, doch leider geht es bei zu vielen nur über Anordnung. Die ‚Schuld‘ liegt dann aber nicht am ‚System‘ (Demokratie) sondern an der Gleichgültigkeit oder Dummheit dieser Bürger. Ich kann nicht staatsbürgerliche Ansprüche stellen und zugleich die geringsten Pflichten (hier: zu wählen) ablehnen. Erst recht nicht, wenn wir bereits in einer Protodiktatur leben, in der sich geistig minderbemittelte, aber umso totalitärere Polithanseln auszutoben gedenken (frei nach >KoelnerJeck<). Die augenfälligen Folgen einer Wahlpflicht, bzgl. der tatsächlichen Stimmenverteilungen… Mehr

J. Braun
4 Monate her
Antworten an  el punzon

Sie fragen, welche Origanisationsform richtig ist. Darauf gibt es nur eine Antwort: Eine (a) Freiheitliche bei der sich (b) keiner an seinen Ämtern bereichern kann. Dabei müßte jeder am Ende einer kurzen politischen Arbeit dem Scherbengericht unterworfen und abgeurteilt werden. Ein von Ihnen gefordertes zwanghaftes System mit Strafandrohung bei Nichtteilnahme kann es nie und nimmer sein. Und ich gehe, anders als Sie meinen, nicht von heutigen unredlichen Politikern aus, denn es gab vielleicht und unter Umständen im alten Athen ein paar redliche Politiker, das kann ich nicht beurteilen. Es gibt aber definitiv seit 1789 nicht einen einzigen Redlichen, und keiner,… Mehr

Aqvamare
4 Monate her
Antworten an  el punzon

Sie sind zu einseitig in ihrer Beschuldigung und missverstehen das System der Wahl in Deutschland: 1.) Präsenz, egal ob Medien oder Parlament, eine neue Partei hat praktisch null Werbepräsenz in Gastauftritten Talkshow, oder Nennung Tagesschau und Co.. Wie soll sich der Wähler vom Personal ein Bild machen, wenn nur der Wahlautomat die Partei erwähnt? 2.) Fraktionen im Parlament, wer als Einzelkandidat einer Splitterpartei ins Parlament kommt,darf eine Rede in 2 Jahren halten, Rederecht auf alles, nur für Fraktionen, Teilnahme an Ausschüssen, ebenfalls nur Fraktionen. Wie soll der Bewerber dann mit seiner Arbeit im Parlament Wähler überzeugen? 3.) Finanzierung: Eine Partei… Mehr

Last edited 4 Monate her by Aqvamare
November Man
4 Monate her

Sinn und Zweck von Umfragen ist es die Bürger an das Wahlergebnis zu gewöhnen.

Britsch
4 Monate her
Antworten an  November Man

Es gibt auch Untersuchungen / Expertenmeinungen, daß viele Wahlberechtigte anhand solcher „Ergebnisse“ von Wahlumfragen / Wahlprognosen, das wählen was die meisten Anderen danach wählen

Milton Friedman
4 Monate her
Antworten an  Britsch

Korrekt. Dazu kommt: Man kann Überschriften generieren wie „Partei Böse fällt in Wählergunst“ und „Partei Gut gewinnt sogar in Ostdeutschland dazu“ – ohne auch nur im Geringsten der Realität gerecht zu werden. Der Effekt: Unentschlossene Wähler werden davon abgehalten „Partei Böse“ zu wählen.

Aqvamare
4 Monate her
Antworten an  Milton Friedman

„Winning team joiner“, eine der ersten Floskeln die ich im Netz gelernt habe.

November Man
4 Monate her

Der Wähler sollte am Sonntag mal berücksichtigen, auch in Baden Württemberg interessiert die Grünen nicht der Wählern, sondern nur seine Stimme.

Holger Wegner
4 Monate her

Ich frage mich immer, wie man die CDU damit abstrafen kann, die Grünen zu wählen, die doch noch mehr von all dem Murks wollen. Und Merkel und Co lernen dann daraus, dass man noch nicht linksgrün genug ist.

Aqvamare
4 Monate her
Antworten an  Holger Wegner

Sie machen ihren Fernseher an, zu einer beliebigen Uhrzeit, nehmen Stift und Zettel, haben vorher drei bis fünf Kernprogrammpunkte von CDU / SPD / Grüne / AfD / FDP / Linke auf diesen Zettel aus dem Wahlprogramm notiert. Jetzt einfach die nächsten 6 Stunden Sticheliste, bei jeder Nennung einen Kernprogrammpunktes, Partei oder sonstiges, bekommt dieser Vertreter einen Strich. Zusammenzählen, und schon wissen sie, warum Wähler wählen wie sie wählen. Wähler wollen nichts unbekanntes bei der nächsten Wahl, je stärker der Vertrautheitsgrad, desto stärker die Präferenz das Kreuz bei dieser Partei zu setzen. CDU hat in der Regel den „Regierungsbonus“, Grüne… Mehr

Kuno.2
4 Monate her

Das Problem der Alternative zum regierenden Linksblock ist, dass dieser wie das Kaninchen auf die Schlange, auf die Geldpolitik von Ende der Zwanziger Jahre starren.
Jetzt soll alles besser gemacht werden.
Doch die Gesetze der Finanzwirtschaft lassen sich nur eine Weile aushebeln und nicht für alle Zeit.
Deshalb kommt Enteignung mit oder ohne Inflation auf jeden Fall.

Peter Gramm
4 Monate her
Antworten an  Kuno.2

stimmt. Wenn man das Programm der Grünen liest ist viel Wunschdenken drinn, leider aber kein einziges Wort wie dieses Wunschdenken finanziert werden soll. Vergleichbar der Trittinschen Kugel Eis. Auch so ein Dampfplauderer mit Ideen, die so niemals finanziert werden können. Die Grünen sind wie kleinen Kinder zu Weihnachten. Immer große Wünsche. Die Realisation sollen immer andere wuppen. Auf Dauer kann so etwas nie gut gehen.