Stuttgart: Brutale Ausschreitungen – Antifa als Rädelsführer?

Zu brutalen Angriffen auf die Polizei und Plünderungen kam es in der vergangenen Nacht in Stuttgart. Mehrere Zeugen und Hinweise deuten auf eine Verwicklung der Antifa hin, einer gewaltbereiten Organisation, deren Verbot vom Deutschen Bundestag am Freitag abgelehnt worden war.

Screenprint: via Twitter
Brutale Auseinandersetzungen mit der Polizei, Plünderungen, Angriffe auf Polizeiautos, aber auch brennende Autos von Anwohnern: In vielen kleinen Gruppen randalierten gestern „Jugendliche“, wie es so heißt, in der Stuttgarter Innenstadt.

Beteiligt waren erkennbar eine große Anzahl Migranten, aber auch Deutsche. Die Polizei musste Verstärkung aus anderen Bundesländern zusammenziehen, um die Lage halbwegs unter Kontrolle zu bringen. Ein Anlass oder Organisator ist bis jetzt nicht bekannt. Die massiven Ausschreitungen sind nach Angaben der Polizei im Anschluss an eine Kontrolle anlässlich eines Rauschgiftdelikts ausgebrochen.

Viele der Randalierer hätten sich solidarisiert und die Beamten angegriffen, 20 seien festgenommen worden. Nach der Auseinandersetzung am Ort der Rauschgiftkontrolle seien die Randalierer in Richtung Schlossplatz gezogen und hätten sich auch in Gruppen in der Innenstadt verteilt. Nach Auskunft der Polizei wurden abgestellte Streifenwagen massiv beschädigt. Mit Stangen und Pfosten wurde auf die Fahrzeuge eingeschlagen, die Scheiben zertrümmert. Es scheint sich aber das Muster der #blacklivesmatter-Demonstrationen in amerikanischen Großstädten zu wiederholen: Ein Anlass wird instrumentalisiert, um gegen Polizei und Gesellschaft brutal vorzugehen.

Es ist die Folge einer Entgrenzung: Gesetze werden einer selbsternannten Moral unterworfen, und diese Pseudomoral erlaubt dann Gewalttaten wie die Verwüstungen nach dem Tod des Drogendealers George Floyd nach einer Festnahme. Ernsthaftes Entsetzen über einen tödlichen Fehler der Polizei wurde zum Anlass für riesige Verwüstungen, Plünderungen und Gewalt gegen Polizei, weiße Bürger und Schwarze genommen, die sich dem Mob in den Weg stellen wollten. Jubelnde Medienberichte, die den Anlass heiligen und die Gewalt, so weit es irgendwie geht, negieren, heizen die Stimmung auf und schaffen ein Klima der scheinbar erlaubten Gewaltbereitschaft. Wenn die linksradikale taz schreibt und Zeitungen wie FAZ oder WELT dies goutieren, Polizisten gehörten „auf den Müll“, gerät die Polizei moralisch in die Defensive; gerade auch im grün regierten Stuttgart. Dafür, dass es sich hier nicht um eine spontane, sondern grundsätzliche Problemlage handelt spricht auch: Die Lage sei zeitweise „völlig außer Kontrolle“, meldete die Polizei Stuttgart bereits am vorgegangenen Wochenende.

Mehrere Zeugen vermuten ein organisiertes Vorgehen, da der Konflikt sehr schnell eskalierte und das Vorgehen durch viele Kleingruppen orchestriert wirkte. Viele der Randalierer hatten Sturmhauben aufgezogen. Da diese nicht unbedingt zur abendlichen Ausgehgardarobe gehören, liegt die Vermutung nahe, dass die Schläger zur mittlerweile weltweit vernetzten „Antifa“ gehören, die in den USA als terroristische Organisation verboten werden soll. Der Schlusssatz des ersten Polizeiberichts lautet: „Teile der linken Szene überschreiten hier gerade Linien, was wir für Stuttgart bisher so nicht gekannt haben“.  Dies allerdings durchaus mit Wissen und Billigung vieler Politiker. So hat sich SPD-Vorsitzende Saskia Esken demonstrativ hinter diese Gruppe gestellt und die prominente Grünen-Politikerin Renate Künast eine ständige staatliche Finanzierung gefordert. Ein Verbotsantrag im Deutschen Bundestag scheiterte am vergangenen Freitag im Deutschen Bundestag mit den gemeinsamen Stimmen von SPD, CDU, FDP und Linken.

Wieweit die Antifa tatsächlich hinter den Vorgängen steckt, werden wir versuchen, in den kommenden Tagen zu verifizieren.

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Kommentare ( 607 )

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607 Kommentare auf "Stuttgart: Brutale Ausschreitungen – Antifa als Rädelsführer?"

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In den USA versucht die Antifa gezielt Farbige für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und zu radikalisieren – mit der Antifa als strategischem Organisator und den jungen Farbigen als naiv-williges, gewalttätiges Fußvolk. In Deutschland ist das Muster ähnlich, nur dass junge Migranten entsprechend instrumentalisiert werden. Die farbigen Communities in den USA haben dieses Spiel mittlerweile in vielen Städten durchschaut und wehren sich gegen die (meist weißen) Anstifter von außen. In Deutschland gibt es solche Barrieren nicht. Hier kann die Antifa sogar mit staatlicher Föderung schalten und walten wie sie will bzw. ohne jemals zur Verantwortung gezogen zu werden, wie der Rückzug… Mehr

Die juristische, strafrechtliche und politische Aufarbeitung der Stuttgarter Krawalle beginnt mit Verharmlosung, Lügen und Vertuschung.
Die Grünen versuchen gerade verzweifelt die Straßenschlachten in Stuttgart zu verharmlosen, zu bagatellisieren und jeden politischen Hintergrund auszuschließen.
Jetzt müssen die LinksRotGrünen endlich mal die volle Verantwortung für die schweren Straftaten ihrer Schutzbefohlenen in Deutschland übernehmen.
Diejenigen, die diese Kriminellen ins Land geholt haben müssen jetzt öffentlich an den Pranger gestellt werden.
Und zwar alle.

Die Event-und Partyszene Stuttgarts hatte die Sturmhauben „zufällig“ in den Taschen! Nicht geplant und nicht politisch motiviert, wird uns jetzt von offiziellen Stellen erzählt. Wer’s glauben will, solls halt glauben!

Meiner Meinung nach handelt es sich bei den Vorkommissen in Stuttgart nur um einen Probelauf, organisiert von Antifa und anderen Gruppen, welche nur auf einen Ausloeser warteten. Dabei sind dann eben auch unsere Besucher sowie Kriminelle. War in den USA aehnlich und bei in Chile sind wir ja schon einen Schritt weiter und es wurden nur im Oktober mal eben 40 U-Bahnstationen zur gleichen Zeit abgefackelt.

„Man kann das ganze Volk eine zeitlang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen.
Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“ A. Lincoln

Als Staatsmäner noch weise (Weise) waren.

Lincoln hat durch Taktieren den Bürgerkrieg eskaliert. Der wäre nicht nötig gewesen, denn es ging eher um die Frage Bundesstaat oder Staatenbund. Und dafür wäre kaum jemand in den Krieg gezogen.

Eine Frage: Kann man nicht die energiesparende Nachtbeleuchtung in einem Stadtteil von einer Zentrale aus in die normale Beleuchtung umschalten? Das würde zumindest das Filmen für Beweissicherung erleichtern.
Die Polizei meinte, dass ihr grundsätzlich die angemessene Antwort wichtig sei. Darum wurde auch kein Wasserwerfer geordert. Dabei hatten die Aktionen schon eine überaus große Eskalationsstufe erreicht.
Ist die Deeskalationspolitik der deutschen Polizei nicht gescheitert? 14 Festnahmen bei 500 Teilnehmern ist geradezu lächerlich.
Viele Teilnehmer waren gekleidet wie der schwarze Block. Trotzdem meint die Polizei, dass es sich nicht um eine linke Aktion handelt.

mein Mitgefühl gilt bis zu einem gewissen Grad den Kollegen von der Polizei. Wenn man auf derart verlorenem Posten unterwegs ist, dann muss einem der Spaß doch vergehen. Es steht ausserdem zu befürchten, dass die Anständigen zunehmend hinschmeißen oder gar nicht reinwollen, während Menschen ihre Chance sehen und wahrnehmen, die das Ganze befürworten und nur darauf warten, dass der Moment kommt, wo sie eigene Lust an Gewalt hemmungslos gegen die normale Bevölkerung ausleben können. In letzter Zeit hatte ich gelegentlich den Eindruck, dass dieser Effekt schon am Wirken ist. (Anti-) Volkspolizei lässt grüßen.

Ein neuer Jakobinismus https://youtu.be/DLZnla0_sT0

Es wird unwirtlich in Deutschland. Habe mir vor Jahrzehnten den Paß eines schönen, friedlichen und geordneten Nachbarlandes besorgt.

Falls Warmanziehen eines Tages nicht mehr helfen sollte..

Wenn das schöne, friedliche Nachbarland ebenfalls zur EU gehören sollte, dürfte Ihnen das langfristig gesehen nicht all zu viel nutzen, denn in der gesamten EU werden in einigen wenigen Jahren dieselben Verhältnisse herrschen wie jetzt schon in Frankreich und Deutschland.

Na, dreimal dürfen Sie raten… Hatte allerdings in weiser Voraussicht die richtige Frau geheiratet, da wurde es ziemlich preiswert.

Nun ja – die Schweiz hat auch ähnliche Probleme mit illegaler Migration wie wir und auch sonst sind die Eidgenossen auch sehr beeinflusst von der EU.

Selbstverständlich ist die Schweiz keine Insel der Seeligen… Hat Probleme mit der Rentenfinanzierung. Wehrt sich tapfer gegen die Brüsseler Eroberer. Stimmt demnächst über eine Begrenzung des Ausländeranteils ab. Das Beitrittsgesuch hat sie ganz unauffällig zurückgezogen. Der Wind hat sich eben gedreht, vor allem in Wirtschaftskreisen, die die (Außen-) Politik bestimmen wie in kaum einem anderen Land. Ich kenne sie gut von innen, auch als ehemaliger Arbeitnehmer. Und wenn ich dort bin, fahre ich mal Bahn, um zu sehen, was möglich ist. Die Schweizerische Nationalbank (AG!) darf dem Bund keine Kredite geben, keine Staatspapiere kaufen usw. Das allein ist schon erfreulich…… Mehr

Ulf Poschardt von der „WELT“ zieht zeimlich nüchtern Bilanz. Sein Kollege Torsten Krauel allerdings erklärt uns bündig, woher die Randale kam: es war die durch Coroan „erzwungene monatelange Passivität“.
Na klar, da kommen schon mal Entzugserscheinugen bzgl Party-Feiern auf.

Ulf Poschardt ist nur noch für die konserativen Leser zuständig, seine Kommentare sind exzellent. Jedoch werden beim Rest die Leser werden von einigen rotgrünen Schreibern (Aktivisten?) „versorgt“! Man traut sich wohl nicht die Wahrheit zu schreiben, da man sonst böse ist oder man ist böse, da man das Volk hinters Licht führen will? Die Presse sollte immer böse sein, speziell zur Regierung. Aber die sind zur Zeit fast nur noch Kanzlerwahlvereine. Zum Glück gibt es Internet und TE oder auch ausländische Printmedien.Der Axel würde im Grab rotieren, wenn der wüsste was aus seinem Verlagshaus geworden ist!