Gesternpolitiker sagen am laufenden Band, am Heute, das sie selbst angerichtet haben, müsse sich alles ändern. Und dann ändern sie nichts. Halten sie Reden für Handeln?
Die CDU will beim Parteitag im Februar nicht über die Definition von Klimaneutralität abstimmen. Sondern einigte sich auf die Eier legende Wollmilchsau, Klimaschutz in Einklang zu bringen mit der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.
Bloß keine Wellen schlagen. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) wollten Klimaneutralität als Senkung der Emissionen nicht um 100 Prozent, sondern um 90 Prozent bis 2050. Eine derartige Gegenrevolution ließ Weltenlenker Merz natürlich nicht zu (nach Gesetz muss D bis 2045 klimaneutral sein).
Reden für Handeln halten. Gesternpolitiker sagen am laufenden Band, am Heute, das sie selbst angerichtet haben, müsse sich alles ändern. Sagt Frau Bas, „Wir wollen, dass sich Arbeit wieder lohnt“, sagt sie zugleich, die SPD hat mit Jahrzehnten Regierungsbeteiligung Arbeit nicht mehr lohnend gemacht. Sagt Merz, wir müssen unsere Volkswirtschaft rasch wettbewerbsfähig machen, sagt er zugleich, die CDU hat spätestens seit Merkel die Volkswirtschaft im Auftrag der woken Rotgrünen wettbewerbsunfähig gemacht. Setzt Herr Dobrindt eine Prämie von einer Million Euro zur Ergreifung der Klima-RAF wegen des Anschlags auf das Berliner Stromnetz aus, sagt er, der Staat hat diese Terroristen seit zehn Jahren unbehelligt gelassen.
Übrigens. Wann wird diese Belohnung der Falschen wen wozu treiben?

Weil die EU keine Union ist, bildete sich die „Allianz der Willigen“ im Ukrainekrieg. Nun will Klingbeil eine „Gruppe der E6“ von Frankreich, Italien, Spanien, Polen und den Niederlanden und verordnet ihr einen Vier-Punkte-Plan, die Kapitalmarktunion voranzutreiben, den Euro zu stärken, Verteidigungs-Investitionen besser abzustimmen und Rohstoffe zu sichern.
„Den Europäern“ ins Stammbuch von Elon Musk. „Schickten die US 100.000 Amerikaner nach Grönland, die einen amerikanischen Premier wählten und dann beschlössen, den US beizutreten, schrieen die Liberalen Foul, aber genau das geschieht in Europa durch die Masseneinwanderung.“
Insel-News. Nach Trumps Einlassung, die Übergabe der Chagos-Inseln durch das Vereinigte Königreich an China wäre „ein Akt großer Dummheit“, hat Premier Starmer die entsprechende Ermöglichungsgesetzgebung offiziell zurückgezogen.
Iran. Laut Trump bewegt sich noch eine US-Marinestreitmacht in Richtung Iran und erhöht den Druck auf Teheran, eine Einigung mit den US zu erzielen. Der Iran hat den italienischen Botschafter einbestellt, da Rom die Revolutionsgarden (IRGC) von der EU als Terrororganisation gelistet sehen will. Der iranische Rial fiel gestern auf ein neues Rekordtief mit dem US-Dollar auf dem inoffiziellen Markt von über 1,5 Millionen. Die USS Abraham Lincoln Flugzeugträger-Streikgruppe liegt seit Montag im Verantwortungsgebiet des US Central Command im Indischen Ozean.++ Mahyad Tousi sagt, egal was Trump tut, das Mullah-Regime kollabiert, selbst wenn Trump ihm eine Trillion Dollar schenkte. ++ Der Iran hat landesweit den Ausnahmezustand ausgerufen, seine Regierung dezentralisiert und einen kollektiven Verteidigungspakt mit seinen regionalen Verbündeten aktiviert, um sich auf einen Mehrfrontenkrieg gegen die Vereinigten Staaten und Israel vorzubereiten. ++ MBS soll sich auf die Seite von Khamenei stellen. ++ Während arabische Staaten die Nutzung ihres Luftraums für einen Angriff auf den Iran öffentlich dementieren, formieren sich UK, Jordanien und Aserbaidschan zur Unterstützung des möglichen US-Angriffs. ++ Irans Staatsfernsehen zeigt Aufnahmen von riesigen, 500 Meter unter der Erde verborgenen „Raketenstädten“, die die US-Marineabwehr umgehen könnten mit Hochgeschwindigkeitsraketen vom Typ „Fattah“ und Drohnenhangars. Teheran signalisiert eine unterirdische Feuerkraft, um die USS Abraham Lincoln zu treffen.
Und so geht es wohl noch eine Weile weiter. Überall ändert sich viel, nur die in Berlin und Paris und London und Brüssel wollen um Gotteswillen nichts ändern, denn dann sind sie weg. Was sie am Ende dann gerade deshalb sein werden.

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Böses Medium redet Klartext: „Politico: Fico schockiert über Trumps Geisteszustand nach Treffen in Mar-a-Lago“
Bei Biden wollte man es vier Jahre lang nicht sehen…
Flugzeugträger-STREIKgruppe würde es wohl nur bei der Bundeswehr heißen
Haba Orwell war wahrscheinlich früher bei WELT-Online als Dieter N. bekannt. Sein Wechsel zu „Tichys Einblick“ zeigt an, dass Tichys Einblick immer mehr edeutung in der deutschen Presselandschaft gewinnt.
Haba war nicht immer so und früher tatsächlich auch ganz anders. Zwischendrin fand ein Namenswechsel statt – aber die Radikalität und die Hinwendung zum Extremen ohne Schattierungen tritt erst seit Monaten zu Tage.
„Merz, Klingbeil und Co. drehen sich hektisch im Kreise,….“ eine politische und mediale Kreislaufwirtschaft, die nur dem Selbsterhalt der Profiteure „unsererDemokratie“ dient. Ein selbstreferentielles System, dass wie alle dieser Art dem Untergang geweiht ist. Man könnte allerdings eventuell, unter Umständen, vielleicht, möglicherweise dem ganzen Einhalt gebieten, indem man den Protagonisten dieses Systems, die im übrigen die gleichen sind, die die Misere über mind. 20 Jahre geschaffen haben, Einhalt gebietet. Die politische Einfältigkeit der West-Wählerschaft wird ides allerdings effektiv und alternativlos verhindern. Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine einfache Frage: würden Sie im Privatleben immer wieder zu einem Dienstleister gehen, der Sie… Mehr
> Überall ändert sich viel, nur die in Berlin und Paris und London und Brüssel wollen um Gotteswillen nichts ändern, denn dann sind sie weg. Was sie am Ende dann gerade deshalb sein werden. So ein Zufall – hier lese ich es ganz ähnlich: Die EUropäische Politik: Appeasement > „… Eine Schleimspur gegenüber Washington zieht sich durch Brüssel und die Europäischen Staatskanzleien. Während des World Economic Forum in Davos kolportierte der oppositionelle kalifornische Gouverneur Gavin Newsom den Witz, dass die Kniepolster, die benötigt wurden um vor Trump in Davos durch Kotaus seine Ergebenheit zu zeigen, in Davos ausverkauft sind. Wenn Trump –… Mehr
Schlechte Nachrichten für allerlei USA-Hörige(:innen): „Die USA kämpfen gegen ihren Abstieg – aber multipolare Ordnung ist die Zukunft“ (und nein, es ist NICHT ÖRR). Status quo: > „… Was ist das Essenzielle der bisherigen Weltordnung? Die USA führen ein unipolares hegemoniales Regime, das auf den vier Pfeilern Politische Hegemonie, Wirtschaftshegemonie, militärische Hegemonie und Wissenschafts- und Technologiehegemonie beruht. Wie man aus der National Security Strategy der USA vom November 2025 und der Aggression gegen Venezuela ersehen kann, strebt die Trump-Regierung jetzt noch offener als vorherige Regierungen die absolute Vorherrschaft über die Westliche Hemisphäre an. … Sie wollen sogar bestimmen, mit wem… Mehr
Sie wissen aber schon, daß „Hegemonie“ nicht unbedingt negativ konnotiert ist/sein muß?
Im Großen und Ganzen lebte ich nämlich lieber wie ein Amerikaner und nur sehr ungerne wie z.B. ein Somalier.
Wobei es noch viel mehr Länder gibt, in denen ich nichtmal begraben sein möchte.
> Im Großen und Ganzen lebte ich nämlich lieber wie ein Amerikaner und nur sehr ungerne wie z.B. ein Somalier. Solange es noch den Kalten Krieg gab, hielt man es für nötig, Westeuropa als Vitrine des Westens gegenüber dem Osten ähnliche Lebensqualität wie in den USA zu gönnen. Nach dem „Ende der Geschichte“ nicht mehr, ein Wettbewerb der Systeme ist vorbei – so wird für US-Waffen usw. gnadenlos abgezockt. „You will own nothing“, schon vergessen? Mittlerweile dürfen nicht mal mehr die Amis wie einst Amerikaner leben: „92 Prozent der beschäftigten Amerikaner haben ihre Ausgaben reduziert, während der Lebensstandard in den… Mehr
Das Gebiet Somalias hatte bis 1960 zum Teil einen britischen, zum Teil einen italienischen Hegemon. Und, lebte man dort 1960 wie in Großbritannien oder Italien? Dafür gibt reicher Hegemon offenbar keine Garantie.
„Wobei es noch viel mehr Länder gibt, in denen ich nichtmal begraben sein möchte.“
Sie haben wohl auch gelesen, dass man in Pakistan und auch in anderen muslimischen Länder frisch-verstorbene Frauenleichen zwecks Geschlechtsverkehrs ausgräbt. Selbst Mohamad soll sich an seiner verstorbenen Frau noch vergangen haben. Mit der Frage an die Dazugekommenen „wer heute von ihnen noch keinen Geschlechtsverkehr hatte“ scheint er den Körper seiner Frau auch den Anwesenden angeboten zu haben.
Als katholischer Christ möchte man wohl mit unbesudeltem Körper im Paradies lustwandeln. Erzählen sie das mal den Maden und Fäulnisbakterien.
Also, ich sehe schon die Mullahs auf dem Weg nach Berlin, wo sie in politischen Kreisen nicht gänzlich unwillkommen sind.
Aus dem alten Al Andalus berichten sie: „Erst nachdem der Großteil der Iberischen Halbinsel erobert war, kam die arabische Elite; die aus dem umayyadischen Hause treu gebliebenen Kriegern und deren Familien bestand aus dem Nahen Osten (vor allem aus Syrien) nach Spanien, um umgehend die Leitung der Verwaltung und der militärischen Führung zu übernehmen.“ Aus einer Diplomarbeit Arabistik an der Universität Wien, (S. 92): http://othes.univie.ac.at/10204/1/2010-06-03_0417093.pdf . Klar mussten die dafür Kanzleramt wie Ministerien „erweitern“ – da für eine gewisse Zeit wohl Doppelbesetzung vorgesehen sein wird – aber die Stimmen aus dem Hinterhalt wohl jetzt die Komparsen auf der Bühne schon… Mehr
Ich hörte gerade von Frau Bas, daß sie nun den Zugang zu Sozialleistungen vereinfachen wollen. Natürlich mit „digital und viel, viel Gedöns“. Und natürlich kann das erst ab 2027 greifen. Ein Schelm, wer digital und Arbeit noch immer in einen Topf wirft und dann mit Geschwindigkeit rechnet, von einer Vereinfachung ganz zu schweigen! Und ich dachte, der Zugang zu Sozialleistungen sollte schwieriger werden, damit der Mißbrauch an der vermeintlich richtigen Stelle mindestens eingedämmt würde. Naja, an dieser Stelle sagt man wohl: PUSTEKUCHEN, wieder nichts geschafft! Und was sagt Merz? „Das ist mehr, als ich (von der SPD) erwartet habe!“ Na… Mehr
> Saudi Arabia to Iran: We will not accept an attack against you Hier verlinkt: https://www.israelhayom.com/2026/01/27/saudi-arabia-to-iran-we-will-not-accept-an-attack-against-you/ > „… A phone call took place between the Iranian president and the Saudi crown prince against the backdrop of tensions with the US. According to Tehran, the discussion focused on regional and international developments. The Iranian presidential office said the Saudi crown prince told Pezeshkian that the kingdom „declares its readiness for full cooperation with Iran.“ …“ Es ist überfällig, dass das entstehende Bündnis der Saudis mit Pakistan und der Türkei um Iran erweitert wird. Dadurch wird fraglich, ob das eng mit der… Mehr
Wer den Freund seines Nachbarn akzeptiert, hat den „Freund“ nebst Nachbarn gleich mit an der Backe. Und die Familie des Freundes auch…
Der Unterschied:
es wird eine Millionenbelohnung ausgelobt, die Verantwortlichen für den Energieanschlag kürzlich in Berlin zu finden.
es wird keine Belohnung, wie hoch diese auch immer sein müßte, ausgelobt, die Verantwortlichen für die Pipelinesprengungen zu finden.
Weil man diese von Anfang an kennt.
Und trotzdem nichts sagt.
Aus „Staatsinteresse“.
Denn dann würde wahrscheinlich gleich der Deckel von den Töpfen EU und NATO fliegen, was derzeit nur als schleichender Prozess trotzdem in Gang gekommen ist.
Interessant auch, dass man das in Berlin reparierte – während man die 3 teuren Röhren in der Ostsee der Korrission aussetzt, um sie, wie die abgeschalteten AKWs und andere Kraftwerke, für das Halten der Grundlast unersetzbar, für immer unbrauchbar zu machen. Die in Berlin wird man auch kennen. Vielleicht sogar finanzieren? Beide? Denn Scholz scheint Eigensabotage nicht entgegen gestanden zu haben: Das Transkript zur PK damals in Washington mit Joe Biden, als die Nordstream Pipeline angesprochen wurde, zeigt, dass zwischen das Vorgehen der USA und Deutschlands, durch wen auch immer gefordert, kein Blatt Papier passt: „Wenn man liest, was Scholz… Mehr
Korrosion. Aber Sie verstehen mich?
> Das Transkript zur PK damals in Washington mit Joe Biden, als die Nordstream Pipeline angesprochen wurde, zeigt, dass zwischen das Vorgehen der USA und Deutschlands, durch wen auch immer gefordert, kein Blatt Papier passt
Die Scholz-Partei bleibt in der Regierung, die weiterhin macht, was der Herr von der anderen Atlantik-Seite ansagt. Wäre es nicht an der Zeit, sich vom Großen Bruder zu lösen?
Tatsächlich habe ich noch nie gehört, daß jemand ruft:
„Haltet den Dieb. Er hat mein Messer im Rücken!“
Aber so, wie Sie es beschreiben, klingt diese „Belohnung“ genau danach…
Aus Staatsinteresse ?
Es ist Landesverrat – Hochverrat am eigenen Land.
Eben !