„Heimaturlaub“ führt zu Verlust des Bleiberechts

Rund um Deutschland korrigieren die Regierungen nach und nach den allzu großzügigen Umgang mit Immigranten, die keinen Asylstatus und kein Bleiberecht haben oder ihn missbrauchen. Dorthin wollen dann auch von den "Umgesiedelten" der UN keine.

LUDOVIC MARIN/AFP/Getty Images
Merkels Körpersprache bei Kurz sprach schon 2018 Bände

Österreichs Regierung aus setzt ihre Ende 2017 beschlossenen Pläne in die Tat um, wonach Asylbewerbern bei der Einreise bis zu 840 Euro als eigenen Beitrag zu den Verfahrenskosten abgenommen werden können, meldete SPON.

SPON weiter: «Straffällig gewordene Migranten sollen umgehend in Abschiebehaft kommen und konsequent außer Landes gebracht werden … Sollten Asylberechtigte „Urlaub im Heimatland“ machen, würden sie jegliches Bleiberecht in Österreich verlieren. Auch jugendliche Straftäter sollen abgeschoben werden.»

Die Schweiz hatte bereits 2015 urlaubenden „Flüchtlingen“ ihren Asylstatuts aberkannt.

„Ein Entwurf zum neuen Fremdenrechtsgesetz geht nach dem Ministerrat in Begutachtung und soll noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen werden“, berichtet das österreichische Portal Heute:

«“Wir haben uns bewusst das Ziel gesetzt, gegen illegale Migration aber auch gegen Asylmissbrauch anzukämpfen. Innenminister Kickl hat hier ein Asylrechtsänderungsgesetz zustande gebracht, wo zum Beispiel die Polizei die Möglichkeit bekommt, Handydaten auszuwerten, um die Reiseroute auch wirklich überprüfen zu können“, führte Bundeskanzler Kurz die Maßnahmen aus …

Zur sogenannten Anschluss-Schubhaft erklärte Vizekanzler Strache: „Straffällig gewordene Flüchtlinge sollen nach der Straftat umgehend in Schubhaft kommen und dann auch konsequent außer Landes gebracht werden.“ Gegen straffällige Drittstaatsangehörige könne künftig zudem ein unbefristetes Einreiseverbot ab einer unbedingten Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren erlassen werden. Bis dato waren es fünf Jahre, so der Vizekanzler.

Bei verurteilten jugendlichen Straftätern gelte künftig ebenfalls, dass diese abgeschoben werden können. „Asylwerber, die im Zulassungsverfahren stehen, müssen künftig in der ihnen zugewiesenen Unterkunft erreichbar sein und dadurch sollen sie für Behörden bei Bedarf schneller greifbar sein und die Verfahren werden dadurch beschleunigt“, so Strache.»

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Kommentare ( 171 )

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Frank
6 Jahre her

Wer in der Heimat Urlaub macht, sollte bleiben müssen, denn dann kann es vor Ort ja nicht so schlimm sein. Deutschland wird diesem Beispiel nicht folgen, denn wir sind doch die Guten innerhalb der EU. Wir ermöglichen angeblichen Flüchtlingen Heimaturlaub, um in die Sozial-Hängematte zurück kommen zu dürfen.

Wolfgang Lang
6 Jahre her

Österreich macht alles richtig, Deutschland alles falsch. Was ist der Grund?

DiM
6 Jahre her
Antworten an  Wolfgang Lang

mit einem wort MERKEL

mio27
6 Jahre her

Der gesunde Menschenverstand ist offenbar von Deutschland nach Österreich geflüchtet. Dort jedenfalls gibt es ihn nun im Überfluss, während er in unserem Land zur Mangelware wurde. Dass die Österreicher dem Missbrauch des Asylrechts mittels hunderttausendfacher illegaler Migration aus Afrika und dem Orient endlich den Kampf ansagen, ist bitter nötig und überfällig, weil eine Selbstverständlichkeit. Könnten die Österreicher nicht ein wenig von ihrem Reichtum an Klugheit über die offene Grenze nach Deutschland „abschieben“?

Jens Frisch
6 Jahre her

Tu felix Austria!

Schwabenwilli
6 Jahre her

Das obige Bild spricht doch Bände, wie abgrundtief muss Merkel den Kurz hassen um ihn so widerwärtig anzuschauen. Man vergleiche dazu Bilder von Merkel mit Macron.

oblongfitzoblong
6 Jahre her
Antworten an  Schwabenwilli

Das ist eine zutreffende Interpretation des/der Bilder! Macron muss eine besondere Ausstrahlung auf Damen, die etwas älter als er sind, haben.

Heinrich Niklaus
6 Jahre her

Mich stört der dumm-dreist herablassende Gesichtsausdruck der Kanzlerin. So nach dem Motto: Na Kleiner, was willst Du denn hier?
Angela Dorothea die Selbstermächtigte sollte uns lieber mal erklären, wer ihr Resettlement-und Relocation-Programm im Deutschen Bundestag durch Abstimmung legitimiert hat.
Ist vermutlich wieder so ein Bundesbürger- Beglückungs-Programm, für das sich keine Rechtsgrundlage finden lässt.
Gestern noch als Verschwörungstheorie abgetan, heute Regierungsprogramm von Frau Merkel.

Luise
6 Jahre her

Östereich tritt langsam von der geheimen Migrationsagenda von der UN/ Soros ab……das ist gut für Östereichs Bevölkerung….Demografie Probleme bzw. Überalterung der Durchschnittsbevölkerung….kann nicht in dem begegnet werden in dem man sich falsche Zuwanderungs Gruppen ins Lnd holt……wenn schon sollte man das etwas schlauer anstellen…..villeicht mal mehr in asiatischen….Ländern werben. Mit 2 Millionen Chinesen gebe es weniger Probleme.

Thomas Borgartz
6 Jahre her
Antworten an  Luise

Kann ich, aus der beruflichen Bildung kommend und als Ehemann einer Filipina, nur bestätigen. Es werden auch nur die kommen, die als „Oversee worker“ arbeiten wollen. Die werden schon auf den Philippinen auf einen Arbeitseinsatz in der Welt vorbereitet.
.

Wolfgang Lang
6 Jahre her
Antworten an  Luise

Merkel = Soros, das muss man sich immer klar machen.

Josef
6 Jahre her

Leute, jetzt seit mal nicht so intolerant. Die Migranten haben Urlaub auch verdient. Der Sozialverband hat doch schon lange Vorschläge gemacht, um auch Hartzern/Migranten Urlaubsgeld zu zahlen. Außerdem wird dadurch auch der Kontakt zur Familie gefördert. Deutschland ist weltoffen und sollte auch gönnen können.

Julia
6 Jahre her
Antworten an  Josef

Ich hoffe doch sehr, dass Sie das ironisch meinen!!! Asylanten die in den Ländern aus denen sie angeblich flüchten mußten!! machen genau dort Urlaub!!sehr seltsam
Wer bezahlt das eigentlich?? Alles der hart arbeitende deutsche Steuerzahler!! Unglaublich was sich der Deutsche alles bieten lässt

Emma
6 Jahre her
Antworten an  Josef

Womit haben die sich Urlaub“verdient“?Oder ist das ironisch gemeint?

Karvo
6 Jahre her

Mein Gott,dieser Blick der Führerin,das Foto muß zum Foto des Jahres gekürt werden.

josefine
6 Jahre her

Sehr geehrter Herr Kurz!
Wenn Ihre Arbeit in Österreich getan ist, kommen Sie bitte nach Deutschland und setzen Sie Ihre Arbeit hier fort!

mio27
6 Jahre her
Antworten an  josefine

Auf der AfD Bayern Homepage gibt es eine Karrikatur mit folgendem Motiv: Heerscharen von sog. Flüchtlingen überqueren wie ein Lindwurm ungehindert die österreichisch-deutsche Grenze. Daneben stehen 2 Bayern in Tracht und schütteln den Kopf. „Über kurz oder lang sind die unser Untergang“, sagt der eine zum anderen. Der antwortet: „Kurz würde mir schon langen!“