In Ludwigshafen wird eine Schule nach der anderen zur Problemschule. An der Karolina-Bauer-Realschule plus herrscht buchstäblich Krieg. Lehren und lernen scheinen fast unmöglich. Die Landes-Ampel ließ die Zustände lange schlüren – bis Lehrer einen Brandbrief schrieben. Nun soll es permanente Polizeipräsenz richten.
picture alliance / Uwe Anspach/dpa | Uwe Anspach
Es ist der Krieg, in den sie die Kinder geschickt haben. Die junge Generation scheint weit voraus, sie schmeckt die Zukunft schon heute. Man könnte auch sagen, sie wurde in etwas hineingeworfen, das sie nicht gewählt hat. Die Berichte aus der Ludwigshafener Karolina-Burger-Realschule plus sind jedenfalls im Wortsinn erschreckend. „Plus“ steht dafür, dass die Hauptschule integriert ist. Eigentlich sollte es hier um Schulabschlüsse und die Berufsschulreife gehen. Aber viele Schüler sprechen kein gutes Deutsch und beherrschen die Grundrechenarten nicht. Schüler kommen ohne Materialien in die Schule. Lehrer beschreiben ihr Institut als „Förderschule mit einer Klassengröße von 30 Schülern und einer Lehrkraft“. Das Thema sind offenbar Schüler mit Migrationshintergrund, aber das wird nur hinter vorgehaltener Hand gesagt. Kinder kommen aus „bildungsfernen Familien“, heißt es dann gerne pauschal.
Ist das noch das Niveau Rütlischule Neukölln oder haben die Zustände nun bundesweit eine neue „Qualität“ angenommen? Neukölln ist schon heute fast überall zu finden, so, wie es einige prophezeit haben. 2023 war die Gräfenauschule im benachbarten Stadtteil in die Schlagzeilen geraten – auch sie wegen Überforderung, Überlastung und Integrationsproblemen. Dort musste ein Drittel der Erstklässler die Klasse wiederholen. Im selben Jahr trat die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck aus Protest aus der SPD aus. Sie mahnte im Gegensatz zur damaligen Bildungsministerin Stefanie Hubig einen „Ludwigshafener Sonderweg“ bei der Schulpolitik an: „Es muss einen geben!“
Nach dem Amoklauf spitzt sich die Überlastung zu
Am 28. Mai 2025 kam ein Mädchen mit dem Klappmesser in die Schule und ging auf eine Lehrerin los, um diese zu töten. Das Mädchen gilt laut Gericht als schizophren und musste nach seinem Prozess nicht ins Gefängnis. Der Angriff wurde vom Gericht nicht als versuchter Totschlag gewertet, die 17-Jährige wurde für gefährliche Körperverletzung verurteilt. Die Lehrerin hatte den Angriff abwehren und der Jugendlichen das Messer aus der Hand schlagen können. Dennoch gilt der Vorfall im Kollegium der Schule als „Kipppunkt“: „Seitdem geht es vielen Kolleginnen und Kollegen deutlich schlechter, nicht wenige sind krank oder überlastet“, berichtet ein Lehrer. Anspannung verwandelte sich in offene Angst. Man kann es verstehen, nachdem sich eine Drohung so leicht in Realität umwandelte.
Schulverweise aber sind schwierig. Zudem stellt sich die Frage, wo man problematische Schüler danach eigentlich beschulen will. Am 29. Oktober kam es erneut zum Amok-Alarm: Schüler meldeten eine „Person mit Messer und Sturmhaube“ – angeblich gab es später Entwarnung. Aber wer denkt sich so etwas aus? Der Vorfall zeigt mindestens, wie sehr die Nerven an der Burger-Schule blank liegen.
Nun hat die Landes-Ampel-Regierung Rheinland-Pfalz beschlossen, dass in der Problemschule nur noch eines hilft: erhöhte Polizeipräsenz. „Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz – und erst recht nicht an unseren Schulen“, formuliert Innenminister Michael Ebling (SPD) das Selbstverständliche. Doch jahrelang ließ die Landesregierung die Zustände in Ludwigshafen schlüren.
Brandbrief: Auch hygienisch unhaltbare Zustände
Schon 2018 stürmte ein Sondereinsatzkommando (SEK) die Schule, weil auch da ein Junge mit Waffe gesichtet worden war. Der war dann aber nicht mehr auffindbar. Omertà? Viele weitere Vorfälle wurden von der Schulleitung nicht an das zuständige Kultusministerium gemeldet. Am Ende schrieben die entnervten Lehrer einen Brandbrief an die Schulaufsicht. Kernsatz des Schreibens: „Wir können so nicht mehr unterrichten.“
Immer wieder geraten auch Lehrer in Gefahr. „Haben Sie eigentlich keine Angst, wenn Sie mit dem Rücken zur Klasse stehen, dass Sie jemand von hinten absticht?“, wurde eine Lehrerin gefragt. Dann auch die an Psycho-Spiele erinnernde Frage: „Würden Sie sich opfern, um uns alle zu retten?“
Insbesondere Lehrerinnen werden von Schülern, die häufig Migrationshintergrund haben, beleidigt und als „Schlampe“ bezeichnet. Eltern haben die angedrohte Gewalt manchmal gerechtfertigt („Das ist ein Scheiß-Auto. Ist doch nicht schlimm, wenn da was passiert!“). Die Drohung des Schülers ging dahin, die Autoreifen aufzustechen, sollte die Lehrerin ihm keine bessere Note geben. Die Lehrer haben Angst um ihr eigenes Leben, Schlägereien auf dem Gang werden ignoriert.
Alles hat mit gar nichts zu tun? SPD-Minister warnt vor Rassismus
Und womit hat all das zu tun? Offenbar mit der massenhaften Zuwanderung aus nahöstlichen Gesellschaften, in denen der Islam zusammen mit frauenfeindlichen Haltungen vorherrscht. Zudem ist die Integrationsbereitschaft in die deutsche Gesellschaft bei diesen Zuwanderern häufig gering ausgeprägt.
Aber auf all das kommt die rheinland-pfälzische SPD auch heute nicht. Bildungsminister Sven Teuber (SPD) verbreitet Stilblüten wie: „Jedes Kind hat das Recht, gut und sicher lernen zu können.“ Die Zustände an der Karolina-Burger-Schule legen eher die Frage nahe, ob alle Kinder und deren Eltern das auch wollen. Überflüssig zu sagen: Die SPD macht immer wieder mit der Befürwortung illegaler Einreisen auf sich aufmerksam, die Grünen nicht minder. Kritische Stimmen werden an den Rand gedrängt.
Acht Monate nach dem Brandbrief der Lehrer hat die Mainzer Ampel also ihre Antwort für die Karolina-Burger-Schule gefunden. Im neuen „Präventionspaket“ der Landesregierung kommen zum einen mehr Pädagogen und Psychologen vor. Daneben soll es die Polizeipräsenz richten. Bildungsminister Teuber spricht nun von „null Toleranz für Gewalt, Mobbing und Rassismus“. Welchen Rassismus er meint, wird noch nicht ganz klar? Etwa der von Arabern gegen weiße Lehrerinnen?
All das passiert in jenem Ludwigshafen (Stadtteil Mundenheim), in dem der AfD-Kandidat Joachim Paul nicht zur Oberbürgermeisterwahl zugelassen wurde. Paul hat vor kurzem erneut gegen seinen Ausschluss geklagt. Bei der Bundestagswahl hatte die AfD 23,4 Prozent bekommen – dicht hinter SPD und CDU. Ein Wahlsieg Pauls schien denkbar, wurde von den Konkurrenten befürchtet. Auch auf Landesebene wurde der AfD in den Umfragen zeitweise ein Platz vor der SPD zugetraut. Gewählt wird am 22. März. Daneben stellt das Land seit letztem Sommer keine AfD-Mitglieder mehr ein. Die Abgrenzung zu jenen, die Probleme benennen, ist unübersehbar. Nun werden allmählich auch die Probleme unübersehbar.




Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Erst wenn diese Zustände in den Privatschulen der Grünen- und Politikerkinder oder in den Schulen der Nobelvierteln ankommt, wird sich etwas ändern.
Bis dahin kann es noch lange dauern.
Als IM Erika im September 2015 die Schleusen öffnete, war genau diese Entwicklung vorgezeichnet. Ihr werdet euch noch wundern, wußte auch die Margot Honecker.
Spiegelt sich doch an allen Schulen in Deutschland.
Regierung ist Entscheidungs- und Handlungsunfähig❗
Und wieder wird nur am Symptom kuriert, nicht aber die Ursache des Problems beseitigt.
in den Schulen meiner Kinder sind mittlerweile 75% muslimisch. Einige der o.g. Sorgen entsprechend zu beobachten.
Man sollte diese „Schule“ in „Jutta-Steinruck-Anstalt“ umbenennen. Passt zur roten Kloake Ludwigshafen. Der verunsicherte Lehrkörper hat mit Sicherheit diese Zustände eifrigst herbeigewählt. Aber der 10%-CDU- Bürgermeister wird das sicher ändern.
Die Merkelgesellschaft organisiert die Hölle für die Kinder und lässt sie auch noch dafür bezahlen.
„Es ist der Krieg, in den sie die Kinder geschickt haben. Die junge Generation scheint weit voraus, sie schmeckt die Zukunft schon heute.“
Nur was tun die Eltern und Großeltern? Sie wählen weiterhin brav die SPD/CDU/Grünen.
Und sage niemand, man könne nichts dagegen tun. Wenn sich die Eltern gemeinsam gegen diese Zustände wehren würden und ihre Kinder nicht dem Mob überließen, würden sich die Zustände vielleicht ändern. Aber die Eltern sind entweder politisch auf Linie oder zu bequem etwas zu unternehmen.
Wenn ich Eltern/Großeltern auf dieses Thema anspreche, schauen immer alle nur betreten weg. Eigentlich wollen sie gar nichts wissen.
Naja, wenn in Erweiterung dieser Zustände damals in Kandel die beliebte SPD-Politikerin Malu Dreyer die Antifanten auffahren ließ, um jeden, der an dem Mord des afghanischen Migranten seine Empörung zeigte, öffentlich und persönlich zu diskredditiern, zeigt, was die SPD für eine verrottete Moral hat.
Es ist nicht nur die Schule, das ganze System läuft falsch und auch die Wähler tragen neben der Politik eine große Mitschuld aus meiner Sicht. jeder will nur noch gefallen, Kritik ist verpönt und wird als staatsgefährdend angesehen. So wird es nicht funktionieren.
Der Wähler trägt die alleinige Schuld ❗