Garzweiler – Gewalttätige Proteste im Braunkohletagebau

Mit Naturschutz haben diese Trupps nichts im Sinn. Wo sind sie im Reinhardswald? Im Odenwald? Sie trampeln zu Hunderten über die Äcker der Landwirte, auf denen gerade die empfindlichen Kulturen wachsen.

imago images / Christian Mang

Gewalttätig verliefen die Proteste im Braunkohletagebau Garzweiler. Die Polizei musste Pfefferspray gegen gewaltbereite Demonstranten einsetzen, zahlreiche Teilnehmer durchbrachen Polizeiketten, um auf das Tagebaugelände zu kommen. Dabei wurden mehrere Polizeibeamte verletzt. Gestern Abend sprach die Polizei Aachen von acht verletzten Beamten.

Die Demonstranten rutschten die Tagebau-Hänge hinunter; Appelle der Polizei, stehenzubleiben, bleiben ungehört. Immerhin herrscht Lebensgefahr, wenn die bis zu 40 Meter hohen Abbruchkanten nicht mehr zum Stehen kommen.

»Fridays for Future« demonstrierten auch am Samstag, eine Gruppierung »Ende Gelände« marschiert weiter in Richtung Tagebau und Kraftwerk Neurath und blockieren die Schienen zum Kraftwerk. Die Bahn, die Kohle transportiert, konnte nicht fahren. Es ging nach einem Bericht auch der Stromkasten einer Pumpstation in Flammen auf. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. RWE ließ nach Angaben eines Unternehmenssprechers vier von sechs riesigen Braunkohle-Baggern am Samstagnachmittag aus Sicherheitsgründen stoppen.

Wie die Polizei Aachen weiter mitteilte, wurden die Demonstranten mit Spezialfahrzeugen von RWE aus dem Tagebau herausgefahren. Dabei wendeten sie auch Zwang an. Es sei dann zu Widerstand und »versuchter Gefangenenbefreiung« gekommen, als die Identitäten der Festgenommenen festgestellt werden sollten. Eine Nike Mahlhaus, die angibt, Sozialwissenschaften in Berlin zu studieren und als Pressesprecherin von »Ende Gelände« fungiert, verkündet: »Die großen Proteste im Hambacher Wald waren erst der Anfang. Dieses Jahr erreicht die Klimagerechtigkeitsbewegung einen neuen Höhepunkt. Die Klimakrise ist bereits grausame Realität, besonders hart trifft es Menschen im globalen Süden. Wir beenden heute das Zeitalter der fossilen Energien, damit alle Dörfer bleiben – weltweit.«

»Aktivisten« heißt es in den Medien. Es sind jedoch keine »Aktivisten«, es geht auch nicht um irgendeinen Klimaschutz. Es ist auch ziemlich gleichgültig, was sie fordern. Wie kleine Kinder stampfen sie mit den Füssen den Boden: »Wir fordern weiter den sofortigen Kohleausstieg und werden mit direkten, ungehorsamen Aktionen an den Orten der Zerstörung dafür sorgen, dass die Kohle-Dinosaurier ins Wanken kommen.« Nett wirkt das Wort »ungehorsam« in diesem Zusammenhang. Ungehorsam meinte früher gegen die Herrschenden – diese Leute setzen sich doch für deren »Energiewende« ein.

Sie haben für die Besetzung des Braunkohletagebaues vorher in einem eigenen Camp in Viersen trainiert. Sie übten, durch Polizeiketten zu laufen oder sich so ineinander zu verhaken, dass Polizisten sie nur schwer auseinander bekommen. Behörden reagierten zuletzt bei den Besetzungen von Kohlebaggern in der Lausitz und südlich von Leipzig Anfang des Jahres härter. So wurden einige Mitglieder wegen Hausfriedensbruch in Untersuchungshaft genommen. Der grüne Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele berät übrigens die Protestler juristisch. Grüne Politiker und Journalisten unterstützen die Aktion – Gewalttaten hin oder her. Rechtsstaat ade.

Es geht nicht um Natur. Mit Naturschutz haben die Trupps nichts im Sinn. Oder sehen Sie da auch nur einen einzigen »Protestler« im Reinhardswald? Im Odenwald? Sie trampeln zu Hunderten über die Äcker der Landwirte, auf denen gerade die empfindlichen Kulturen wachsen.

Bauer Willi sieht fassungslos, wie »Klimaretter« durch Rommerskirchen in Richtung Neurath laufen, dabei jede Menge Müll hinterlassen und schließlich als Krönung mitten durch ein größes Möhrenfeld trampeln und die Pflanzen zerstören. Sie filmen sich stolz noch dabei. Bauer Willi: »Unfassbar!« Er ist entsetzt, dass diese Trupps Lebensmittel überhaupt nicht wertschätzen, sondern blindlings zerstören.

Sie zertreten Nahrungsmittel, die mit viel Mühe und Arbeit über ein Jahr hinweg vorbereitet und angebaut wurden und fühlen sich als Weltretter. Grotesker und verlogener gehts kaum noch.

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Kommentare ( 113 )

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Wenn ich die Demonstranten , nennen wir sie halt mal so , sehe denke ich mir immer; Wehe, wehe, wenn der Strom nicht mehr aus der Steckdose kommt und der Kühlschrank mit gähnender Leere aufgefüllt ist. Ja dann werdet ihr feststellen das der Strom erzeugt werden muss und Lebensmitteln sich nicht selbst in den Kühlschrank stellen. Wenn das Handy nicht mehr wegen Strommangel aufgeladen werden kann, können einige Smartphonesüchtige ziemlich ungemütlich werden. Immerhin kann man dann von der Megageilen Demo keine Selfies mehr posten und das geht mal ganz und gar nicht. Fordern und verlangen können sie schon ganz gut,… Mehr

Dieser fanatische Aktionismus spottet jeder Intelligenz.
Das Tragische und Unglaubliche ist dann auch noch, fast Alle verstehen das Wechselstromnetz nicht wirklich, siehe https://www.netzfrequenzmessung.de/
Die Bedingungen in diesem Netz sind die Balance von elektrischer Leistung zu 50 Hertz an Takt. Und dafür braucht man regulierbare zuverlässige Kraftwerke mit Turbinen die Generatoren antreiben.
Wie das Rationale einfach schnippisch ausgeblendet wird, ist vorsätzlicher politischer Betrug in Merkels Epoche, der Regierungs-Sabotage zum Schaden der Bevölkerung.

Wer für „das Klima“ oder sonstige linken Themen „handelt“ ist per se ein Guter, der dies darf – nein tun muss. Ergo haben Recht und Gesetz, Rechtstaatlichkeit keine Rolle zu spielen. Das ist der Tenor der selbst gewalttoleranten Journalisten, die in den Redaktionen eher bedauern nicht selbst „vor Ort“ heldenhaft für X aktiv gewesen zu sein. In Italien mag es – dank der entsprechenden Presse vergleichbar unsägliche Artikel geben, halt nur für „rechte Heldentaten“. Hier in Deutschland wird halt alles, was GRR gefährden könnte, nachdem der Traum von RRG platzte – klein gehalten. Egal ob am 17. Juni man die… Mehr

Letzten Freitag Abend: Die Kinder und Jugendlichen, die mit ihren Schildern und Megafonen durch Aachen marschierten, um auf der „Fridays for Future“-Demo für ein besseres Klima zu demonstrieren, steigen in Bonn am Hauptbahnhof aus der Bahn aus.
Und werden dort von den Eltern mit ihren dicken SUVs abgeholt…
https://www.express.de/bonn/klaegliche-szene-in-bonn-liebe-bio-eltern–eure-doppelmoral-ist-einfach-nur-schrecklich-32746026

Wann gibt es zu den Gewalttaten sogenannter Umweltschützer endlich eine Anhörung im Bundestag?
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Sie meinen ein Lob, eine Auszeichnung für den Kampf für den Planeten? Ich bitte Sie, wer im Bundestag würde da beiseite stehen? Ja, die AfD – alles Nazis. Die FDP – mit Lindner, dem fiesen Feuchttraumverhinderer? Aber sonst? Vorwärts immer, rückwärts nimmer… die Partei die Partei die hat immer Recht!

Wir, d.h. das deutsche Wahlvolk haben so abgestimmt. Jetzt löffeln wir die … aus. So geht Demokratie 🙂

… oder jetzt müssen wir den Kakao auch noch selbst trinken den uns unsere „Volksvertreter“ bereiten und durch den sie uns laufend ziehen. Na denn, wohl bekomms!

Heeeeeeeeeeeeee, Steffen, Mäßgigung. Es gibt keine Nazis mehr. Die sind alle verstorbern oder sitzen im Knast. Es gibt Neonazis, und das ist schlimm genug.

Ist Ihr Sarkasmusdetektor defekt?

Am Wochenende war „Großkampftag“ der „Gutmenschen“,in Dortmund nennt man Hetze gegen eine demokratisch gewählte Partei Widerstand gegen Rechts,“abgesegnet“ durch die staatlich alimentierte EKD,wobei doch Staat und Kirche nach unserem Rechtsverständnis getrennt sind! In Garzweiler und Umgebung waren „Aktivisten“ am Werk,mit allem was dazu gehört.Selbst die Marionetten der „heiligen Thunberg“ marschierten dort,einmal ausnahmsweise ohne Schulschwänzen,es war ja frei! Alles was dort passierte wurde uns als „Gut“ vermittelt,es war ja linke Gewalt,es wurden ja nur Sachen der „Umweltzerstörer“ beschädigt oder zerstört,genau wie ja nur „Knechte“ des Systems verletzt wurden(Polizisten),die ja in deren Augen wohl weder Menschen oder Väter,Mütter im Dienst für die… Mehr

Ich stimme Ihnen zu. Ganz schlimm ist das vorsätzliche Versagen der Politik und das Nichtahnden der Gesetzesverstöße dieser widerlichen gewalttätigen radikalen Meute. Die Obrigkeit macht sich zum Affen und denkt daran, uns „nicht bekloppten“ Bürgern den Mund zu verbieten. Dann allerdings werdet ihr uns kennen lernen – versprochen!

Logisch….die MS-Parteien haben sich von den Grünen in die Ecke manöverieren lassen…jeder der auch nur einen Funken Kritik an den FFF oder sonstigen Kohlekraft-Gegnern äußert (und deren Maßnahmen bei Demonstrationen) ist verbrannt. Akk und die CDU hätten nach dem Rezo Video klare Kante zeigen müssen….leider sind sie butterweich herumlaviert….das rächt sich jetzt. Dazwischen steht die Polizei…die nicht mehr weiß wie sie vorgehen soll und welche Maßnahmen sie ergreifen soll….denn unter den FFF Aktivisten kann so mancher Nachwuchs eines LT oder BT Abgeordneten sein….das wäre doch fatal wenn der/die dort festgenommen ober bei Widerstand zu Schaden käme. Letztlich ein Freibrief für… Mehr

Die Polizei steht dazwischen? Es reicht doch völlig aus, wenn die Gesetzeshüter – Euph-emismus? – die schwer Demonstrierenden mit Speis und Trank versorgen. Die neue linke Demokultur: voll gepampert und vollversorgt, da macht Demo Spaß! Welcher Polizist bring eigentlich Alten Mitbürgern, die es mit der Selbstversorgung schwer haben Butterbrezen, Kuchen und Kaffee an die Haustüre? Die „Polizeiaufgabengesetzte“ sind dringend Reformbedürftig!

Die Grünen bezahlen ihre verlängerten politischen Arme mit unseren Steuergeldern! Staatlich organisierte Jugendbewegungen haben Tradition in Deutschland. Hier mal etwas zum Hintergrund. „Ende Gelände“ entstand aus der Klimawerkstatt Bremen. Und die Klimawerkstatt entstand wie folgt: Im Jahr‭ ‬2012‭ ‬wurde in Bremen das Projekt Klimawerkstadt gegründet.‭ ‬Der Verein Sozialökologie e.V.‭ ‬und Ökostadt Bremen e.V.‭ ‬haben das Projekt im Juni‭ ‬2012‭ ‬ins Leben gerufen.‭ ‬Ziel des Projekts‭ „‬Bremer Klimawerkstätten‭“ ‬war es,‭ ‬Bremer Bürgerinnen und Bürger in ihrer Entwicklung hin zu zukunftsfähigen Lebensstilen zu unterstützen:‭ ‬klimafreundlich,‭ ‬ressourcenschonend,‭ ‬selbstbestimmt und kreativ.‭ ‬Dafür wurde das Projekt bereits‭ ‬2012‭ ‬vom Senator für Umwelt,‭ ‬Bau und Verkehr‭… Mehr

Da war vor kurzem eine Aktivistin Sina Reisch. Hat die was mit dem anderen Reisch zu tun?

Wenn der Staat den Grünen Khmer und ihren Straftaten nichts grundsätzlich entgegensetzt, dann macht er sich zu ihren Helfershelfer. Wer hätte das von einer CDU/CSU jemals gedacht?

In dieser Truppe ist seit dem Machtantritt der Frau Merkel alles möglich. Sie wird diese Demontage der Demokratie unter dem Vorwand der „Welt-Klima-Rettung“ mit einem Hebel, lächerlich.

Die Generation Pampers in ihren Plastikanzügen. Ja,nee, is klar. Aber was zum Henker meinen die mit ‚globalem Süden‘??? ** Südliches Afrika? Ok! Dann schaut euch mal das südliche Afrika an, ihr **. Namibia ist ein prosperierendes Land, in dem sogar eure reichen Eltern nochmal auf jeden Taler schauen, bevor sie dort echt teuren Urlaub machen. Den Kids würde es dort nicht gefallen, denn in der Innenstadt von Windhoek kann man auf dem Bürgersteig eine Herzoperation durchführen, so sauber ist es da. Da wirft kein Klimaneurotiker mit Schaumstoffbechern aus dem Veganlokal um sich. Und in Südafrika haben die auch überhaupt nix… Mehr
Lieber Frank B. also vorab ich lebe in Südafrika. Daher kann ich dir folgendes sagen….Zur Sauberkeit…ich kenne einige SA’s die auf Europatour waren und mir anschliessend mitgeteilt haben….“Wir dachen es wäre so sauber in Deutschland…aber es war richtig dreckig“ NAM speziell WDN oder Swapokmund in eigendlich schon klinisch rein….Zur Politik in NAM + SA nun ja Misswirtschaft, Verwandschaftsklüngel, Korruption. wir denken das es mit Präs. Ramaphosa besser wird….Die aufstrabenden Staaten in Afrika …du wirst es nicht glauben…Uganda und Ruanda….echt der Hammer was dort passiert. in R… Glasfaser intenet…standart, Mobilfunkabdekung 100%, Palastiktüten.seit 2006 verboten…Zu Urlaubskosten..dann schau dir doch mal die Preise… Mehr