Die Energiekrise ist politisch gemacht: Deutschland hat genug Gas für 25 Jahre

Die Spritpreise explodieren, Arbeitsplätze gehen verloren, die Inflation zieht an: Die Sperrung der Straße von Hormus treibt Deutschland tiefer in die Krise. Doch: Deutschland muss nicht in der Krise sein; eine Förderung von Öl und Gas wäre in Niedersachsen möglich. Wenn die Politik es nur erlauben würde.

 

„Ein hoffnungsloses Unterfangen, das in Armut und Wohlstandsverlusten endet“: So beschreibt Fritz Vahrenholt die Energiewende. Denn wie sich jetzt zeigt, hat die Energiewende keineswegs geholfen, Deutschland von fossiler Energie unabhängig zu machen. Im Gegenteil: Die Nation ist weiterhin abhängig von Importen von Öl, Gas und Kohle aus aller Welt. Durch die Sperrung der Straße von Hormus, die Sanktionen gegen Russland und weitere Einschränkungen werden diese Importe nun immer knapper.

Doch das muss so nicht sein, erklärt Vahrenholt. Deutschland verfügt über große Reserven an Öl und Gas. Die Förderung könnte innerhalb eines Jahres beginnen – und so die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands lösen.

Doch das geschieht nicht: Es ist verboten, diese Ressourcen zu erschließen. Und keine Partei, nicht einmal die AfD, macht Anstalten, dies zu ändern.

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Kommentare ( 10 )

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Freigeistiger
31 Minuten her

Die entscheidende Frage lautet doch: Wie lange läßt sich die deutsche Bevölkerung und Wirtschaft den grünen Klima- und Energiewende-Irrsinn noch gefallen? Wann ist Schluß mit diesem Wahn und wann kehrt wieder politische Vernunft ein?

bfwied
36 Minuten her

Anmerkung: Wir haben sehr viel mehr Gas, das mit in UK entwickelter Technik, die optimiert werden kann und sollte, aus den 5-8 km tief unter Norddeutschland und der Nordsee liegenden Steinkohleschichten erschlossen werden kann, nicht mit menschlicher Arbeitskraft, sondern eben nur mit Hilfe der TEchnik. Wen das CO2 stört, was sinnlos und völlig verquarkt ist, der kann darauf drängen, dass es verpresst wird. U. a. sind Vulkangesteine sehr gut dafür geeignet, denn es wird in Mineralumwandlungen verbraucht und eingebaut, und zwar überaus schnell.

Thalavox
38 Minuten her

OK, Gasförderung in Deutschland.
Aber wie lange dauert es denn jetzt in der Krise die ersten Anlagen in Betrieb zu nehmen?

In der aktuellen Energiekrise (Stand April 2026) gibt es keine schnelle Lösung für neue Gasförderanlagen in Deutschland. Fracking für unkonventionelles Schiefergas bleibt streng verboten (seit 2017), und selbst bei einer politischen Freigabe würden die ersten Anlagen frühestens in 3–5 Jahren (realistisch eher 5+ Jahre) Gas produzieren – nicht „in der Krise“ sofort. Konventionelle Förderung läuft schon teilweise (z. B. Nordsee-Projekt vor Borkum), aber sie steigert die heimische Produktion nur marginal.

Siehe: grok.com

Last edited 25 Minuten her by Thalavox
Laurenz
1 Stunde her

Werter Herr Tichys, lassen Sie die Gas- & Ölreserven Niedersachsens einfach im Boden. Dafür lohnen die Investitionen nicht. Und wer weiß, welche zukünftigen Generationen noch auf diese Reserven angewiesen sein werden. Wir haben noch für über 1.000 Jahre Kohle im Boden. Da macht es viel mehr Sinn, unterirdische Hydrierwerke zu bauen, um nicht nur im Notfall souveränen Sprit zu produzieren.

Bernd Simonis
1 Stunde her

Werden sie nicht tun. Aber die werden Gaskraftwerke bauen, weil sie es müssen. Es ist die Unlogik der Entscheider, die in die Verzweiflung treibt. Vielleicht erleben wir einen Gas Lockdown im Winter. Kitas, Schulen, Verwaltungen, alle schließen.

Thalavox
32 Minuten her
Antworten an  Bernd Simonis

Hoffentlich.
Vielleicht geht dem Michel dann endlich ein Licht auf.

giesemann
1 Stunde her

Deutschland hat genug Gas für 25 Jahre. Aber denn is Schluss … .

bfwied
36 Minuten her
Antworten an  giesemann

Nein, ist es nicht!

Thalavox
31 Minuten her
Antworten an  giesemann

Warum bekommt „giesemann“ 5 Daumen runter?

M. Stoll
2 Stunden her

Ich habe mal gelesen:
„Deutschland ist (bald) das einzige muslimische Land ohne Öl.“
Das stimmt dann ja gar nicht?
Fake News?