Jahrelang wurden Kritiker diffamiert, die vor der gezielten Einwanderung in den Sozialstaat warnten. Jetzt handeln erste Ruhrgebietsstädte: Bürgergeld wird gestrichen, der EU-Arbeitnehmerstatus aberkannt, Ausreise verfügt. Der Transferstaat bekommt erste deutliche Risse – wenn das Geld anderer Leute knapp wird, geht dann plötzlich doch, was nie ging.
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Wovor Kritiker seit Jahren warnen, passiert jetzt im Ruhrgebiet. Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Hagen streichen bulgarischen und rumänischen EU-Bürgern Sozialleistungen und verhängen Ausreiseverpflichtungen. Genau für diesen Befund wurden Kritiker lange als „rechts“, „populistisch“ oder „menschenfeindlich“ abgekanzelt. Nun erledigen die nicht mehr wegzuleugnende Realität über kommunale Zahlen und Bescheide die Debatte.
Insgesamt traf es im vergangenen Jahr 1181 Personen. Gelsenkirchen entzog in 506 Fällen Leistungen, Duisburg in 556, Dortmund in 116, Hagen in drei. Vier Städte, gleiche Rechtslage, völlig unterschiedliche Konsequenz. Wer durchgreift, kann. Wer nicht durchgreift, will nicht oder scheut den Konflikt oder wartet darauf, dass der Bund nochmal nachschießt. Rechtlich läuft es über die EU-Regeln zur Arbeitnehmerfreizügigkeit. Wer nachweislich nicht oder nicht ausreichend durch Arbeit den eigenen Lebensunterhalt bestreitet, kann den Arbeitnehmerstatus verlieren. Dann endet auch der Anspruch auf Leistungen. Das ist keine Grauzone, das ist eine vorgesehene Möglichkeit.
Noch deutlicher wird es, wenn man die Erwartungshaltung der Zugewanderten selbst misst. Eine repräsentative Umfrage der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt: Gerade Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund verlangen von Zuwanderern striktere Integrationsleistungen als Deutsche ohne Migrationshintergrund. Beim Satz „Wer in Deutschland lebt, sollte auch die deutsche Sprache lernen“ stimmen insgesamt 96 Prozent zu, doch bei der kompromisslosen Zustimmung liegen Ausländer mit 83 Prozent vor Deutschen ohne Migrationshintergrund mit 72 Prozent.
Auch bei der Forderung nach Anpassung an die deutsche Kultur ist das Bild klar: Ausländer (58 Prozent) und Deutsche mit Migrationshintergrund (55 Prozent) bejahen das konsequenter als Deutsche ohne Migrationshintergrund (38 Prozent). Wer trotzdem so tut, als seien härtere Maßstäbe bloß „rechte Parolen“, muss sich erklären, warum ausgerechnet jene, die hier angekommen sind, am deutlichsten sagen: Ohne Sprache, ohne Anpassung, ohne Eigenleistung zerfällt das Zusammenleben.
Hagen hat im vergangenen Jahr dennoch nur dreimal Leistungen entzogen. Rehbein ist erst seit Kurzem im Amt und kündigt an, diese Möglichkeit künftig wesentlich häufiger zu nutzen. Die Zahl „drei“ zeigt, wie viel unterhalb der Oberfläche liegen kann, wenn eine Stadt nicht konsequent prüft. Rehbein fordert außerdem höhere Hürden auf EU-Ebene. Er nennt die aktuelle Regel: Wer mindestens 5,5 Stunden pro Woche arbeitet, gilt als Arbeitnehmer und hat Anspruch auf Sozialleistungen. „Die Regel ist viel zu wenig“, sagt er. Wenige Hundert Euro reichen, um den Status zu sichern. Von diesem Einkommen kann man in Deutschland nicht leben. Genau darin steckt der Hebel: Ein Minimaljob öffnet die Tür zum Leistungsbezug.
Gelsenkirchen zeigt, wie eine Stadt den Ermessensspielraum nutzt. Dort gilt als Maßstab: Wer weniger als ein Drittel seines Lebensunterhalts selbst verdient, verliert in der Regel den Arbeitnehmerstatus. Ein Teamleiter der Ausländerbehörde erklärt, man stelle den Verlust für Eltern und Kinder fest, der Familienverband werde ausreisepflichtig. Gerichte hätten diese Praxis mehrfach bestätigt. Wer behauptet, man könne nichts machen, bekommt hier den Gegenbeweis.
Kritik kommt von der Dortmunder Fachanwältin für Migrationsrecht Lisa Chiarelli. Sie nennt Gelsenkirchen einen „harten Hund“, bei dem man sich „die Zähne ausbeißen“ könne. Sie betont: Generalverdacht ist verboten, Prüfungen brauchen Hinweise anderer Behörden, Entscheidungen dürfen nicht nur auf Akten beruhen. Sie schildert auch, wie Einzelfälle aussehen können, wenn etwa Krankheit oder Pflege in der Familie eine Rolle spielen.
Aber Chiarelli sagt auch den Satz, den viele Funktionäre nicht aussprechen wollen: „Ist einer faul, dann ist das eben so. Dann kann ich auch nichts machen.“ Das ist die Klarstellung: Es geht nicht um tragische Sonderfälle, sondern auch um Fälle, in denen Arbeit schlicht nicht gewollt ist und der Sozialstaat als Einnahmequelle dient.
Und sie beschreibt den politischen Hintergrund: Der Umgang der Behörden werde „härter“, weil der politische Konsens dahin gehe, dass Ausländerbehörden „die Daumenschrauben anlegen“ sollen. „Der Wind wird einfach rauer.“ Übersetzt: Erst ließ man die Kommunen bluten, dann schiebt man ihnen den Auftrag zu, aufzuräumen, was Bundes- und EU-Regeln über Jahre begünstigt haben.
Die Ruhrgebietsstädte liefern damit in ersten Schritten das, was Berlin und viele Leitmedien so lange bekämpft haben: eine offizielle Bestätigung, dass „gezieltes Einwandern in Sozialsysteme“ existiert und dass man rechtlich dagegen vorgehen kann. Nur eben nicht mit Reden, sondern mit Bescheiden.


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Mhh, mal abgesehen davon, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht (osä) und das abzuwarten bleibt ob es sich hier dann nur um „Einzelfälle“ und -wie so oft- nur um KURZzeitlösungen handeln wird, wäre es dann ja auch toll und schön, wenn wir außerdem -auch noch- zu hören bekämen: „wenn die Kriminalität und Gewalt durch die ins Land gefluteten Leute schlimmer wird und Übermaß annimmt, geht dann plötzlich doch, was nie ging„. – – – – Doch wie auch immer: die Frage bleibt auch hier: WARUM muß erst alles zusammenbrechen und das Elend ausbrechen bevor die zuständige grünwokelinke „Polit-Elite“ etwas… Mehr
5,5 Std. arbeiten die Woche, und man gilt als Arbeitnehmer. Ist dass das Arbeitnehmer-Schlaraffenland, oder die berüchtigte SPD und Linken Logik? Da kommt also jemand aus Osteuropa, mit Frau und 4 Kindern, der dann in Hagen irgendwo einmal die Woche den Hof kehrt und die Mülltonnen von links nach rechts schiebt und wird dann mit Steuergeld für die ganze Familie zugeschissen. Das deutsche Pedant (Arbeitnehmer), das von morgens 6 bis 14 Uhr arbeitet, die Oma betreut, den Kindern eine Zukunft gibt und in seiner Freizeit für die Gemeinde da ist, bekommt 70% seines erwirtschafteten Geld über Steuern abgenommen. Wissen sie,… Mehr
> 5,5 Std. arbeiten die Woche, und man gilt als Arbeitnehmer.
Bei Zugewanderten sollte man sicherlich verlangen, dass wenigstens einer in der engen Familie die Vollzeit-Stelle hat.
Bei Deutschen funktioniert das aber genauso. Und weiterhin reicht ein lächerliches Drittel zu verdienen, erfahrungsgemäß werden die Kinder nicht mal mitgerechnet, oder nur zum Teil.
Warum NRW-Kommunen jetzt härter durchgreifen…..AfD wählen wirkt! Auch in NRW hat die AfD ja zugelegt und ist schon bei 16% laut umfragen*. Und das dagegen sein kann ja nur funktionieren wenn es läuft und das hängt bei dem thema vom geld ab. Ego wird das geld knapper läuft es nicht mehr gut – trifft die eigenen wähler und die wählen dann AfD.
Auch interessant ist ja : Gelsenkirchen 506 SPD…Duisburg 556 SPD…Dortmund 116 CDU…Hagen 3 CDU
*https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/nrw.htm
„Sie schildert auch, wie Einzelfälle aussehen können, wenn etwa Krankheit oder Pflege in der Familie eine Rolle spielen.“ HA. Da haben wir wieder die „Einzelfälle®©™“. Dazu kann ich gern direkt ein Paradebeispiel aus meinem nachbarschaftlichen Umfeld erzählen. O-Ton: „Sei entweder selber krank, oder pflege irgendjemanden in deiner Familie oder Nachbarschaft oder im Freundeskreis, und schon hast du Ruhe vor dem Jobcenter“. Die Zahl der psychischen Erkrankungen bei Jobcenter-Kunden ist in den letzten Jahren durch die Decke geschossen. Anbei ein schöner Link dazu von der Bertelsmann-Stiftung – von wegen „Einzelfälle“: https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/themen/aktuelle-meldungen/2025/buergergeldempfaenger-viele-sind-krank-die-haelfte-sucht-keinen-job-und-jobcenter-bieten-zu-wenig-stellen-an Das Problem bei „psychischen Erkrankungen“ ist leider, dass es keine… Mehr
Die genannten Städte haben zusammen 1,3 Milllionen. Rechnet man das auf gesamte Bundesrepublik hoch, käme man auf 70.000 Personen, denen man die Leistung entziehen könnte.
Also die Anzahl von Personen, die innerhalb von nur 3 Monaten hierherkommen, um Leistungen zu erhalten. Und das sind nur die Asylanten. EU-Migranten sind da noch gar nicht enthalten.
„in 20 Jahren gibt es mehr Menschen in Deutschland, die Karim Khani richtig aussprechen können als Fleischhauer und mir gefällt das. (…). In spätestens 10 Jahren sind wir Migranten hier die Königsmacher. Mindestens (…) . Das wird ein ganz anderes Deutschland sein. Jetzt stirbt das weiße Deutschland aus und wir übernehmen den Laden“
Behzad Karim Khani, iranischer Schriftsteller und Journalist, eh. Mitglied der Schriftsteller-Vereinigung Pen-Zentrum in Deutschland ❗
Übrigens, die Asylindustrie ist der größte Arbeitgeber Deutschlands. Die Werbe Slogans dieser Branche: Wir brauchen Fachkräfte, Wir haben Platz, Deutschland ist ein reiches Land, Wir bekommen Menschen geschenkt…
Die Maßnahmen sind trotzdem zu wenig, denn es kommen weiterhin mehr neue Migranten rein, von denen wieder etliche Extremisten sind.
Das istr sicher der richtige Ansatz. Was aber aufstößt, wieso nur Bulgaren und Rumänen. Da gibt es m.E. eine Klientel, bei der das Durchgreifen in dieser Art noch viel wichtiger ist und die zahlenmäßig die Südeuropäer in den Schatten stellt.
Es war seitens der EU-Eliten gewollte, dass Osteuropa große Teile seines Sozialstaates nach Deutschland exportieren darf – und dabei handelt es sich nicht nur um Zigeuner aus Bulgarien oder Alkoholiker aus Litauen. Es war das, womit die EU den Osteuropäern in den 2000ern den Beitritt zur EU und die Übernahme des Euro schmackhaft gemacht hat. Große Teile der europäischen Zigeunerpopulation sind inzwischen nach Deutschland umgesiedelt. Einmal mehr zeigt sich das Zerstörungswerk von „Schengen“ – und verdrossen gerade von der CDU verteidigt. Wie, außer mit einem Dexit, wollte man da herauskommen? Die Ausgewiesenen sind drei Monate später wieder hier, Ersatzpässe gibt… Mehr