Bei VW wegen Job-Krise Krach zwischen Betriebsratschefin und Vorstand

Die neue VW-Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo setzt die Geschichte des ewigen Kampfes im Auto-Konzern fort. Sie hat Vorstandschef Herbert Diess in einem Aufsehen erregenden Terminstreit zum Nachgeben gezwungen.

IMAGO / Susanne Hübner
Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG

Die Gene des VW-Konzerns wurzeln seit Gründung am 18. Mai 1937 (Berlin, Wolfsburg gab es noch nicht) als Kind der „Deutschen Arbeitsfront“ des Nazi-Regimes in der „Kraft durch Freude“, nicht in der Kraft durch Freunde. Das durchzieht die Konzerngeschichte bis heute.

Ein Streit zwischen der neuen Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo und Vorstandschef Herbert Diess offenbart erneut die besondere Macht des Betriebsrates  in Deutschlands größtem Autokonzern. Diess glaubte, einen Auftritt vor der Betriebsversammlung vermeiden zu können. Doch Cavallo (italienisch „Pferd“) zwang Diess mit einer geharnischten Reaktion, von seinem hohen Ross zu steigen.

Zu den Einzelheiten kommen wir gleich. Doch zunächst zur Erinnerung: Die Konflikte zwischen Konzernführung und Gesamtbetriebsrat sind legendär, gelegentlich sogar zur Unterhaltung der Öffentlichkeit untermalt durch Schmuddelaffären wie in den Nuller-Jahren, damals mit den Hauptdarstellern  Gesamtbetriebsrat Klaus Volkert und VW-Personalvorstand Peter Hartz.

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Gegen Volkert und Hartz  wurden schließlich Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue bzw. der Beihilfe zur Untreue eingeleitet. Beide landeten vor Gericht, der erste anschließend real im Gefängnis, der zweite wurde auf Bewährung und mit hoher Geldstrafe verurteilt und verlor seinen Vorstandsposten. 

Zwischen Volkerts Nachfolger Bernd Osterloh und der VW-Führung traten mit Einsetzen der Dieselaffäre 2015 neue Konflikte offen zu Tage. Hauptakteur auf Vorstandsseite war diesmal Herbert Diess, der 2015 von BMW zu VW gewechselt war. Zum 1. Juli 2015 bestellte der Aufsichtsrat der Volkswagen AG Herbert Diess zum Mitglied des Konzernvorstands der Volkswagen AG und zum Vorsitzenden der Marke Volkswagen Pkw. Mit Wirkung zum 13. wurde Diess dann zum Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG gekürt – Ziel erreicht.

Seither ist das Verhältnis zwischen Konzernführung und Gesamtbetriebsrat angespannt, manchmal bis kurz vorm Zerreißen. Die Bewältigung der Diesel-Affäre, vor allem aber die Transformation und Neuausrichtung des trägen Konzernapparates an das Zeitalter von Elektromobilität und Digitalisierung bei gleichzeitig gewaltiger Steigerung von Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit schuf immer wieder neue Konfliktpotentiale zwischen dem geschmeidigen, aber notorisch auf Konflikt gebürsteten Vorstandsvorsitzenden Diess und dem knorrigen Betriebsratschef  Osterloh, der sich wie alle seine Vorgänger als die graue Eminenz in der VW-Konzernführung sieht. Mal wollte Diess das Handtuch werfen, mal sollte es ihm zugeworfen werden. Diess stand wiederholt auf der Kippe, im Ergebnis aber brachte er den bräsigen Konzern voran.

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Aber es blieb mühsam. Zwar ordnete der Volkswagen-Konzern zum 1. Juli 2020 die Zuständigkeiten bei der Führung von Marke und Konzern neu: Herbert Diess erhielt mehr Freiraum für seine Aufgaben als Konzernchef. Im Konzernvorstand der Volkswagen AG hat er weiterhin die Gesamtverantwortung für den Bereich Volkswagen Pkw sowie für die Markengruppe Volumen. Ständige offen oder versteckt ausgetragene, Horst Seehofer würde „Schmutzeleien“ dazu sagen, blieben angesichts der von Diess als notwendig erachteten Einschnitte und Veränderungen der Kosten- und Personalstrukturen bei Europas größtem Konzern an der Tagesordnung. Wobei der Betriebsrat bei Volkswagen schon qua Gesetz eine extrem starke Stellung hat.

Frieden im Verhältnis zwischen Diess und Gesamtbetriebsrat versprach sich der VW-Aufsichtsrat von dem Augenblick an, als der machtbewusste und vierschrötige Bernd Osterloh im Mai 2021 die Seiten wechselte, um hochdotiert als Personalvorstand mit weitreichenden Befugnissen in den Vorstand der Volkswagen LKW-Tochter Traton zu wechseln. 

Seine Nachfolgerin als Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von Volkswagen wurde im Frühjahr 2021 Daniela Cavallo (46), leise und zierlich, mit italienischen Wurzeln, bereits der Vater war bei VW beschäftigt. Seit Anfang 2019 war die studierte Betriebswirtin und Mitglied der IG Metall Cavallo Stellvertreterin von Osterloh. Dem Handelsblatt von damals zufolge „soll die Deutsch-Italienerin systematisch als Nachfolgerin aufgebaut werden. Einige Jahre bekommt sie dafür Zeit.“  Und das wurde sie dann auch, nachhaltig. 

Denn der Frieden in der „Wolfsburg“ währte gerade mal ein halbes Jahr, dann brach der Machtkampf zwischen Betriebsratschefin Daniela Cavallo und CEO Herbert Diess wieder offen aus, das alte Drama nahm seinen Lauf, diesmal sogar besonders heftig. Und diesmal mit Herbert Diess auf der Verliererseite.

Ausgangspunkt war eine von Diess geplante Reise zu Investoren in den USA, die justament dann stattfinden sollte, als Cavallo für den 4. November eine Betriebsversammlung angesetzt hatte, die erste nach zwei Jahren Corona-Pause. Bei den Mitarbeitern hatte sich großer Gesprächsbedarf aufgestaut: umfassende Kurzarbeit auch im Stammwerk Wolfsburg wegen fehlender Speicherchips und Bauteile, zum Teil Versäumnissen der Logistik geschuldet; permanent erhöhter Rationalisierungs- und Effizienzdruck auf die Belegschaften; immer und überall mit Verweis auf den Konkurrenten Tesla – dem Lieblingsunternehmen von Herbert Diess – , der Elektroautos in 15 Stunden zusammen bauen würde, während VW dafür doppelt so lange brauche. Und schließlich stand die offene Drohung von Konfliktchampion Diess im Raum, bei VW seien 30.000 Arbeitsplätze in Gefahr, wenn sich nicht schleunigst viel ändere: schnellere Entscheidungen, mehr Effizienz, sonst werde die Lage für den 670.000-Mitarbeiter-Konzern bald existenzbedrohlich sein. Womit er angesichts der unglaublichen Herausforderungen durch Klimawandel, Elektromobiliät und Vernetzung, vor denen die Branche steht, nicht ganz unrecht hat.

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Es gab also viel zu besprechen auf der Betriebsversammlung, die Unruhe unter der Belegschaft war groß und außerdem werden im kommenden Jahr 2022 Betriebsratswahlen stattfinden, für den amtierenden IG-Metall-Betriebsrat ein kritisches Datum. Das Erscheinen des Vorstandsvorsitzenden war also höchst erforderlich, um Rede und Antwort zu stehen, insbesondere bei einem Konzern wie Volkswagen. Und schließlich würde es ja auch die Feuertaufe für die neue Arbeitnehmer-Chefin werden. Eigentlich selbstverständlich, dass da der Vorstandsvorsitzende erscheint.

War es aber nicht, Konfliktmaschine Herbert Diess sagte seine Teilnahme ab, zunächst wegen einer zeitgleich geplanten USA-Reise, danach weil der notorische Provokateur Diess plötzlich und unerwartet seinerseits für den gleichen 4. November der Betriebsversammlung zu einer eigenen Informationsveranstaltung via VW-Intranet einlud. Diese sollte unter dem Motto stehen: „Beschäftigte fragen: Herbert Diess antwortet“. Laut Einladung sollte dabei Vorstandsvorsitzender Diess 200 Beschäftigten Rede und Antwort stehen.

Für Cavallo war das ein Affront sondergleichen. Sie tobte offenbar in einer Kombination von italienischer Grandezza mit Osterlohscher Blutgrätsche. Noch am gleichen Tag der Vorstandseinladung ließ Cavallo laut Süddeutscher Zeitung (SZ 28.10.2021) mit zuvor noch nie vernommener Schärfe in einem offenen Brief an ihre Arbeitnehmerklienten verlauten: „Während der Konzernvorstandsvorsitzende mit seinen Surfaktionen auf dem Mittellandkanal, den Fahrraddemos vorm Werkstor oder den gemütlichen Wandertouren mit seinen Vorstandskollegen den Anschein erweckt, als liefe alles rund, stecken die Kolleginnen und Kollegen seit Monaten fast durchgängig in Kurzarbeit fest“. Das sei eine „dramatische Situation, die es so noch nie gab“. Und weiter schrieb sie: „Herbert Diess zieht die Investoren an der Wall-Street der eigenen Belegschaft vor – dieses Verhalten ist beispiellos in der Geschichte unseres Konzerns und zeigt einmal mehr, dass der Konzernvorsitzende selbst in dieser Krise weder Empathie noch Gespür für die Situation der Belegschaft hat.“

Vor allem die Paralleleinladung des Vorstands gegen die hochheilige Betriebsversammlung brachte für Cavallo das Diess-Fass zum Überlaufen. Das Auftreten der Arbeitgeberseite sei – milde gesprochen – flegelhaft, das Verhalten von Konzernchef Diess, nach „eigenem Drehbuch“ eine Dialogveranstaltung in den Terminkalender zu schieben anstatt zur Betriebsversammlung zu erscheinen, zeige, dass „… Herr Dr. Diess weiterhin keinerlei Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit hat“. Noch nie habe sich in der VW-Geschichte ein Manager in Krisenzeiten so ignorant und respektlos gegenüber Belegschaft verhalten. Es ginge ihm um Selbstdarstellung. Vor allem wolle der Vorstandsvorsitzende auch in Wolfsburg die Bühne ganz für sich allein haben (alle Zitate wörtlich oder sinngemäß nach SZ).

Touché! 

Cavallos Botschaft wirkte, Diess knickte ein. Er sagte kurzfristig sowohl die geplante USA-Reise wie die eigene Dialogveranstaltung ab. Und sagte sein Erscheinen auf der Betriebsversammlung zu. 

Was die alten Machtstrukturen im VW Konzern wieder an den Tag fördert. Der Betriebsrat in Wolfsburg war und ist unverändert mächtig, ohne seien Mitwirkung und Zustimmung bleibt jede Veränderung im Konzern eine Illusion. Und Daniela Cavallo (italienisch „Pferd“) möchte offensichtlich auch in Zukunft „Frau im Sattel“ bleiben.

Auf den nächsten Akt im Drama, darf das Publikum gespannt sein.

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Kommentare ( 41 )

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M. Stoll
23 Tage her

Es ist schön, endlich mal wieder von einer Frau mit „Feuer“ und Sachverstand zu lesen.
Quotenprinzessinnen haben „wir“ inzwischen mehr als genug.
Viel Erfolg bei der VW-Rettung, Frau C(r)avallo !!
Auf den alten weißen Mann ist in diesem Fall, ausnahmsweise, kein Verlass.

Dirk Badtke
23 Tage her

Typen wie Diess haben durch ihr Einknicken bzw. durch das Politclownhecheln die EA 189 Betrügerei verursacht. Eine derzeitige unfassbar mindere Qualität insbesondere bei Motoren und wieder diese Deppenshow CO², die gleichen Fehler. Diess möchte gern Musk sein und für diese Eitelkeit reisst der alles ein, Volkswagen muss Technologieoffenheit und -konkurenz bestimmen. Achso,ich wollte bei dem CO² Blödsinn und Vernetzung aufhören, deshalb ist Volkswagen ja in China um zu besseren Umweltkonditionen zu produzieren und hier den CO² Ausstoss zu vermindern, allerdings besitzt DE 90 Milliarden Bäume, 4,4 Mrd. setzen durch Photosynthese das gesamten CO² der Bundesbürger von etwa absolut 7 Tonnen… Mehr

Last edited 23 Tage her by Dirk Badtke
Weiss
23 Tage her
Antworten an  Dirk Badtke

Wichtig wäre halt, dass die BRD zur industriellen Produktion von echten Qualitätsprodukten „Made in Germany“ zurückkehrt. Die Mitarbeiter müssen da zusammen mit der Führungsebene an einem Strang ziehen, dass man halt wieder stolz auf die eigene Firma und deren Produkte ist, ohne in Selbstzufriedenheit zu verfallen. Jeder Tag ist eine Herausforderung und Kampf, um die Konkurrenz auszustechen. Also kein Dienst nach Vorschrift und Schlendrian. So sehe ich das jedenfalls. Ich will ein erfinderisches, innovatives Forscherland mit sehr guten Bildungseinrichtungen und Top Universitäten. Das ist meine Vorstellung von einem starken, kraftvollen und dynamischen Deutschland. Viele Kunden im Ausland wollen gerade deutsche… Mehr

Westried
22 Tage her
Antworten an  Dirk Badtke

Die CO² Speicherung durch Bäume ist sehr bemerkenswert. Ich habe dazu aber etwas andere Zahlen gefunden.
Die 90 Milliarden Bäume stehen auf 11,4 Millionen Hektar Waldfläche. 1 Ha Wald bindet ca 12 to CO² im Jahr. Summe ca 137 mio to.  Die 7 Tonnen pro Kopf entsprechen ca 582 mio to.

Hoffnungslos
23 Tage her

Hieß es nicht vor kurzem von VW, man wolle 30.000 Mitarbeiter entlassen und Autos aus China importieren? Erfolgreiches Management muss anders aussehen.

Weiss
23 Tage her
Antworten an  Hoffnungslos

Finde ich auch komisch. Derweil baut Tesla in Brandenburg vor den Toren Berlins eine neue Fabrik und schafft dort Arbeitsplätze. Aktuell habe ich jetzt gelesen, dass Tesla in den Niederlanden 10 Superchargerstationen zum Aufladen von E-Autos errichten wird. Andere Fabrikate wie VW oder BMW dürfen dort auch aufladen. Tesla zeigt hier also Entgegenkommen: Tesla Is Officially Starting To Open Its Charging Network To Other EVs | ZeroHedge Im Gegensatz zur behäbigen VW-Marke macht Tesla im Moment auf mich schon einen sehr dynamischen und vitalen Eindruck. Es hat schon was Magisches. Bekommt die BRD das mit den Ladestationen überhaupt noch hin… Mehr

Last edited 23 Tage her by Weiss
H. Gregor
23 Tage her
Antworten an  Weiss

Unsinn, es geht doch nicht um die Infrastruktur mit Ladestationen! Wir haben in Deutschland bald keine gesicherte Grundlastversorgung mehr in Bezug auf elektrische Leistung! Die Erzeugung der elektrischen Leistung wird immer unregelmäßiger durch „Wind und Sonne“. Der Bezug von elektrischer Leistung ist ohnehin stark schwankend über den Tag und die Jahreszeiten spielen auch noch mit hinein. Wir haben in D. bald eine Unterdeckung der Stromversorgung! Es geht um die Verteuerung des Individualverkehrs, nur die Reichen Mitbürger können sich dann ein Automobil leisten! Die Propagierung von „Elektroautos“ ist Fake oder Schwindel auf Deutsch. Wir haben den Sozialismus bereits erreicht, vorwärts und… Mehr

oHenri
23 Tage her

Ich wundere mich ausserordentlich über die milde bis wohlwollende Darstellung von Diess und seinem Wirken als VW-Chef. Diess hat Visionen, Elektro-Visionen, und Leute mit Visionen sollten bekanntlich zum Arzt. Mit seiner Elektro-Strategie, bzw. mit dem Ausstieg aus dem Verbrenner manövriert Diess den VW-Konzern mittels einer Kamikaze-Operation, an deren erfolgreichem Ende das Ziel (Elektrifizierung) erreicht wie auch das Flugzeug (der VW-Konzern) zerstört sein wird, in eine auswegslose Sackgasse. Zwei Gründe unter vielen: a) Wer kauft heute eAutos und wozu? eAutos werden primär als zweit-Auto gekauft. Käufer sind nicht die Mieter in den Städten (die haben schon für ein Auto oft zuwenig… Mehr

Last edited 23 Tage her by oHenri
Bernd Schulze sen.
23 Tage her

Die Zukunft von VW liegt nicht in Deutschland, die können froh sein, wenn sie Elektroautos zusammensetzen dürfen. Mit Teilen aus Ländern wo Energiekosten und Lohnkosten niedriger sind als hier. Hier baut man nur zusammen um die VW Gläubigen zu beruhigen. Obwohl wenn die Nationale Front also die Ampel ihre Klimaneutralalität als Schwerpunkt setzt und es wird auch so kommen, ist fraglich ob überhaupt Millionen von Batterien die Straßen bevölkern. Nur um das Auto an die Ladestation zu hängen, damit überschüssigen Windstrom dort gespeichert und abgerufen werden kann, so sind manche Grüne Ideen, werden sich die wenigsten leisten können. Denn Zahlen… Mehr

Nun ja
23 Tage her

Diess ist eine Fehlbesetzung. Er sollte erst einmal sein bei BMW gereiftes Birminghamtrauma verarbeiten, bevor er wieder eine nennenswerte Personalverantwortung übernimmt.
Alleine seine wiederholten Initiativbewerbungen bei Tesla (die nehmen ihn aber nicht) auf Kosten seines Arbeitgebers sollten eigentlich für einen Rauswurf reichen.

ketzerlehrling
23 Tage her

Nicht nur die Konzerngeschichte. Genau das ist wieder aufgelebt im vierten Reich. Kraft durch Freude trifft auch nicht zu, wenn man sich die dekadenten und degenerierten Wohlstandsschrottgenerationen betrachtet. Freude haben diese Spaßgesellschaften sicher viel, aber Kraft dadurch schöpfen sie nicht, mentale Kraft, nur Kraft, um zu denunzieren, diffamieren, mobben etc.

TschuessDeutschland
23 Tage her

Sehr geehrter Herr Dr. Becker, Sie schreiben: „die Transformation und Neuausrichtung des trägen Konzernapparates an das Zeitalter von Elektromobilität und Digitalisierung bei gleichzeitig gewaltiger Steigerung von Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit“. Wie ich auf dieser Plattform schon mehrmals schrub macht VW mit jedem verkauften EiDie-E-Mobil mehrere tausend Euro Verlust, da der Materialbedarf eines solchen fahrbaren Hochleistungs-Akkus, vor allem in Bezug auf Kupfer, Silber, Kobalt und seltene Erden den eines Verbrenners weit übersteigt und die Preise dieser Materialien derzeit in die Stratosphäre schießen (Stichwort: Rohstoff-Boom). Jetzt erklären Sie mir mal, wie man mit solchen Möhren, die noch dazu keiner kaufen will da bereits… Mehr

hansr
23 Tage her

Ich komme aus der Automobil- Leitungsebene, nur Vice President. Ich habe die Überheblichkeit und das arrogante Verhalten der Leute in den oberen Funktionsetagen kennengelernt. Dazu muss man wissen, wer nicht Quereinsteiger ist, muss sich durch alle Hierarchien durchkämpfen. Und dieses Durchkämpfen formt denjenigen und das gesamte Miteinander. In einem Konzern mit 300.000 Mitarbeitern wollen tausende an die Goldnäpfe. Der Kampf ist brutal! Und so wird man auch. Auch Diess hat diesen Kampf durchgemacht. Wer nicht hart sich und anderen gegenüber ist, der verliert. Komme mir keiner mit der Keule Sozialkompetenz! Diess hat auch einen „Vorgesetzten*, die Finanzindustrie. Denen gegenüber ist… Mehr

Peggy
23 Tage her

Sehr gut! Da hat ihm mal jemand so richtig den Marsch geblasen. Weiter so!!