Warum Gold jetzt die einzige Versicherung für Ihr Erspartes ist

Staatsanleihen werden entwertet, Aktien enteignet, Geld wird weginflationiert: Was bleibt, sind echte Werte. Sachwerte. Die Hormuz-Krise und Spannungen zwischen den USA und China bringen diese vergessenen Anlagen wieder in den Fokus.

 

In dieser Ausgabe von „Vor dem Sturm“ analysiert Maximilian Tichy die aktuelle Lage an den Rohstoffmärkten und die tiefgreifenden geopolitischen Spannungen, die unser Wirtschaftssystem herausfordern. Während Staatsanleihen an Wert verlieren und Währungen unter Druck geraten, stellt sich die entscheidende Frage: Was bleibt? Die Antwort liegt in realen Werten.

Dr. Dietmar Peetz ist erfahrener Rohstoff-Fondsmanager. Lange verwaltete er für die Credit Suisse den größten Commodities-Fund Europas, heute ist er Chief Investment Officer bei Real Unit Schweiz AG, einem Unternehmen, das sich auf Wertanlagen in Edelmetalle spezialisiert hat.

Philipp Mattheis ist Journalist. Für Tichys Einblick berichtet er wochentäglich aus Bangkok über die Entwicklungen an den Aktienmärtken der Welt. Sie kennen ihn als die Stimme des Börsenweckers.

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Kommentare ( 18 )

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Rosalinde
23 Tage her

Lieber Herr Tichy, wissen Sie wirklich nichts vom Verbot des privaten Goldbesitzes 1933 in Deutschland und Monate später in den USA ?
Die Bürger wurden aufgefordert ihr Gold zu etwa 33% des aktuellen Marktpreises den Banken zu verkaufen. Wer dies nicht tat war von heute auf morgen kriminell.

Mausi
26 Tage her

„Aktien werden enteignet“ legt nahe, dass Gold nicht enteignet wird…Interessante These.
Ich werde also mein Gold auf dem Friedhof vergraben und die Kaufbelege aufheben für den Fall, dass ich für das Gold später – nach den Enteignungszeiten – beim Fiskus mal nachweisen muss, dass es „weißes“ Gold ist?

Last edited 26 Tage her by Mausi
Fulbert
27 Tage her

Allen Goldjungen sollte man tagtäglich den Kursverlauf von 1980 bis anfangs der 2000er Jahre entgegen halten. Ein Anlageobjekt mit einer Entwicklung, die weit riskanter als die der internationalen Aktienmärkte ist, kann mitnichten schützen. Über 30 Jahre bis zum Wiedererreichen der inflationsbereinigten historischen Höchstkurse spricht für sich.

Laurenz
26 Tage her
Antworten an  Fulbert

Gold ist der Katastrophen-Hedge, wie der Zusammenbruch einer Währung. Deutschland hatte in den letzten gut 100 Jahren 4, bzw. 5 neue Währungen, also nicht wirklich abwegig. Deswegen 10% der verfügbaren Mittel in Gold beimischen. Auch wenn Staatsanleihen gleichrangig sind, ist man bei solch einem Zusammenbruch mit Anleihen eher auf der Verlierer-Seite. Es gehen aber nie alle Unternehmen pleite, insofern ist ein weit diversifizierter Aktienmix super. Aktien werden dann einfach in der neuen Währung bewertet. So, wie steigende Aktienkurse meist nur Inflation abbilden, zeigen fallende Kurse Deflation an. Solange man nicht zum Verkauf gezwungen ist, besitzt man immer noch denselben Wert.

Fulbert
26 Tage her
Antworten an  Laurenz

Was bringt mir ein „Katastrophen-Hedge“, der in kürzester Zeit massiv einbricht, wie es 1980 geschah? Da kann man auch gleich auf fallende Kurse spekulieren bzw. durch Short-Positionen sein Depot absichern.

Laurenz
26 Tage her
Antworten an  Fulbert

Sie verstehen es eben nicht. Es gibt zwar Zocker im Goldmarkt. Aber als privater Investor kauft man nicht Gold zum zocken. Man kauft es als Ersatz-Währung, wenn die FIAT-Währung, wie zB 1923, crasht.

Laurenz
27 Tage her

Interessiert aber keinen.

Donostia
27 Tage her

Stimmt, deshalb sollte der Staat nicht wissen, dass man es hat. Das Vermögensregister lässt grüßen. Es gibt Stimmen, die sagen man sollte sein Gold oder Silber außerhalb des Banksektors und der EU lagern. Das hat aber auch das Risiko, dass in diesen Ländern die Politik ein Goldverbot ausrufen könnte und man zwangsverkaufen muss. Zuhause verstecken ist auch eine Möglichkeit, aber wenn da jemand bei einem vorbeischaut und einem die Pistole vor die Brust hält, wird man wohl eher das Gold abgeben. Folglich ist wichtig, dass möglichst wenige davon wissen, ob nun der Staat oder Verbrecher.

Icarus
27 Tage her
Antworten an  Donostia

Staat und Verbrecher sind heute zumindest in Schland identisch.

Last edited 27 Tage her by Icarus
peterpan
27 Tage her

Am besten im Ausland lagern.

Laurenz
27 Tage her
Antworten an  peterpan

Das funktioniert nur ganz schlecht. Wenn überhaupt, ab einem Vermögen von 20 Mio. € aufwärts.

Laurenz
28 Tage her

Werter Herr Tichy, bin hier schon etwas enttäuscht. Das meiste, was hier erzählt wurde, ist nicht zu halten. Gold ist im Grunde dasselbe, wie Geld, nur in der verfügbaren Menge beschränkt. Die Deutschen besitzen bereits viel effektives Gold, im Wert von ca. 1 Bio. € (ex-Bundesbank). Effektives Gold (Papier-Gold ist sinnentleert) sollte 10% des eigenen Vermögens nicht übersteigen. Im Verhältnis sind daher die Vermögen der Deutschen meinem Maßstab entsprechend angelegt. Das liquide Deutsche Privat-Vermögen beträgt ca. 9,5 Bio. €. Rohstoff-Anlagen sind für den Allerwertesten, 1. illiquide, 2. gibt es ohne verarbeitendes Gewerbe, also Konzerne in entsprechender Größe, keine Nachfrage nach… Mehr

Lucius de Geer
27 Tage her
Antworten an  Laurenz

Sehe ich genauso. Eine Strategie, die ganz auf ein einzelnes illiquides Asset ausgerichtet ist, ist generell kein rationaler Investmentansatz. Der Beitrag hätte als Werbung für die Firma Realunit gekennzeichnet werden sollen – dann wäre das ok gewesen.

Laurenz
27 Tage her
Antworten an  Lucius de Geer

Ja, es fragt sich, wer überhaupt unter den Tichys-Lesern für diese Art Anlage-Beratung/Tipps in Frage kommt. Mitbürger, die über ein Vermögen ab 5-10 Mio. € verfügen, werden meist bereits von diversen Vermögensverwaltungen beraten, je nach Gusto. Wer mit einem Geldvermögen unter 100k € meint, zocken zu müssen, gehört meist zu jenen, welche für die Gewinne der anderen sorgen. Diese 20 Investment-Tipp-Anbieter auf YouTube, nenne bewußt keine Namen, verkaufen vor allem teure Seminare. Mein früherer Handelschef, Walter Rückert, mahnte immer, „there is no free luncheon.“

Teiresias
28 Tage her

Privater Goldbesitz war von 1933-1974 in den USA verboten bis auf eine kleine Menge Familienschmuck.
Jeder Vermögenswert ist so vertrauenswürdig, wie die Regierung, die die Regeln macht.
Nichts ist sicher mit Blackrock-Merz im Kanzleramt.

Britsch
28 Tage her

Goldkäufe müssen aber auch breits registriert werden.
Es ist also bekannt wer Gold hat, wie viel Gold hat,
Ist also vor Enteignung oder Teilenteignung auch nicht sicher

Laurenz
27 Tage her
Antworten an  Britsch

Man hat einfach seinen offiziellen Goldbesitz bereits immer verkauft.

Rosalinde
23 Tage her
Antworten an  Britsch

Ich habe noch nie physisches Gold besessen, aber die Aktien von der größten Goldminengesellschaft gekauft. Warum? Ei weil diese Dividende zahlen, während physisches Gold viele Jahre rumliegt und totes Kapital ist.
Die Behauptung, dass Aktienbesitz verboten würde ist für mich ein Kalauer. Das Vermögen daran kann besteuert werden. Wird es schon immer mit 25% welche die Bank sofort abzieht.

Last edited 23 Tage her by Rosalinde