Was wird aus meiner Stimme?

Armin Laschet hat es im TV-Triell schon ganz richtig gesagt: Was wir wählen, ist ziemlich egal – entscheidend ist, was in den Koalitionsverhandlungen daraus gemacht wird. Da kann die Stimme, die der Wähler in die eine Urne wirft, schnell ganz woanders wieder herauskommen.

 

Jeder will mit jedem, nur nicht mit der AfD. Die CDU schimpft auf die Linken, aber will mit denen wie in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gerne verhandeln und nur entschieden gegen Rechts kämpfen, also das, was die Laschet-Partei früher einmal war, als sie noch Erfolg hatte. Die SPD legt sich nicht fest, die Grünen wollen ein Ministeramt für Annalena Baerbock.

Achim Winter und Roland Tichy diskutieren über die Wahl, die am Ende zu einem sonderbaren Ergebnis führen könnte. Einem Ergebnis, das kein Wähler so wirklich wollte, weil letztlich die Parteien entscheiden, wo Ihre Stimme landet. So ist das eben in Koalitionen mit vielen Fraktionen. Und doch gibt es schon heute einen Sieger, der immer dabei sein wird: Christian Lindner von der FDP wird Finanzminister. Das glauben Sie nicht?

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Kommentare ( 50 )

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Juergen P. Schneider
1 Tag her

Je mehr sich das Wahlrecht von dem Prinzip „one man, one vote“ entfernt, umso undemokratischer wird es. Natürlich gibt es auch gute Argumente für das bei uns praktizierte Wahlrecht. Tatsache ist aber auch, dass viele Menschen in unserem Land mit dem Parteienstaat hadern, den unser Wahlrecht z. T. erst möglich gemacht hat. Durch die starke Aufspaltung unseres Parteiensystems wird es für den Wähler immer unkalkulierbarer, wen oder was er mit seiner Stimmabgabe letztlich unterstützt. Dies kann auf Dauer für eine Demokratie kein guter Zustand sein. Ich plädiere für ein reines Mehrheitswahlrecht. Meines Erachtens überwiegen hierbei die Vorteile bei weitem die… Mehr

mlw_reloaded
1 Tag her
Antworten an  Juergen P. Schneider

Das Problem ist die Verrohung. Wahlprogramme sind völlig unverbindlich. Wenn sich unsere Demokratie in der aktuellen Entwicklungsstufe retten ließe, dann nur mittels eines Mechanismus, der Parteien bestraft, wenn sie innerhalb der Legislaturperiode gegen ihr eigenes Wahlprogramm verstoßen. Das gibt dann Stimmenabzug.

elly
1 Tag her

Was wir wählen, ist ziemlich egal – entscheidend ist, was in den Koalitionsverhandlungen daraus gemacht wird.“
dann sollten wenigstens bei den Koalitionsverhandlungen der Wählerwille beachtet werden. „Wenige Tage vor BundestagswahlNeue Allensbach-Umfrage zeigt, wie unbeliebt Rot-Rot-Grün wirklich ist(…)
Mehrheit traut schwarz-gelber Koalition gute Zusammenarbeit zuIn weniger als zwei Wochen wählen die Deutschen einen neuen Bundestag. Für viele Bürger scheint schon jetzt festzustehen: Von einem Bündnis aus SPD, Linker und den Grünen wollen sie nicht regiert werden. Das zumindest suggerieren die Ergebnisse einer neuen Allensbach-Umfrage, die in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) veröffentlicht wurde.“
https://www.focus.de/politik/deutschland/weniger-als-zwei-wochen-vor-bundestagswahl-neue-allensbach-umfrage-zeigt-wie-unbeliebt-rot-rot-gruen-wirklich-ist_id_23591652.html

Gabriele Kremmel
1 Tag her

Es ist nicht egal, was wir wählen. Eine echte Stärkung der echten Opposition hat Auswirkungen.

Demokratius
1 Tag her
Antworten an  Gabriele Kremmel

Für Viele brave Bürger ist die AfD unwählbar, weil sie nicht nur in den öffentliche-rechtlichen Medien verteufelt, sondern sogar vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Außerdem haben die Meisten – vor allem im Westen – die Auswirkungen der bisherigen Politik noch nicht richtig zu spüren bekommen, ihnen geht es einfach noch zu gut.

Hannibal Murkle
2 Tage her

In Watergate waren zuerst Vertraute wie Spiro Agnew dran. So ähnlich trifft es in Scholzgates zuerst einen Staatssekretär:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article233802120/Olaf-Scholz-Der-Staatssekretaer-twittert-viel-das-kann-ich-kaum-noch-nachvollziehen.html

Der heikle Inhalte getwittert haben sollte.

Marcel Seiler
2 Tage her

Da es sowieso nicht darauf ankommt, kann ich auch eine Sonstige wählen, die meiner wirklichen Meinung entspricht. Und das werde ich tun.

Schwabenwilli
2 Tage her

Ich weiß wo meine Stimme rauskommt, denn diese Partei haben alle anderen von Koalitions Verhandlungen ausgeschlossen, das kann ich mich also drauf verlassen das die ihr Programm nicht verbiegen werden.

hpb
2 Tage her

Ich habe gewählt. Doch steht der Briefwahlumschlag immer noch aufm Küchentisch. Es könnte ja noch was passieren, was meine Meinung ändern könnte. Und das hoffe ich wie so viele schon seit 2015. Aber es wird sich auch nach dieser Wahl nichts ändern. Deshalb klebe ich den Brief jetzt zu und geb ihn ab. Quo Vadis Deutschland?

Juergen Schmidt
2 Tage her

Unser Land braucht eine möglichst starke bürgerlich-konservative bzw. national-konservative Kraft im Bundestag, die die Interessen der Bürger vertritt, und ein Gegengewicht zum Linksblock bildet. Hier ist jeder Sitz wichtig, daher zählt jede Stimme für die AfD.
Wer eine der Kartellparteien wählt, oder gar nicht wählt, unterstützt das weitere Abrutschen in eine totalitäre, sozialistische Gesellschaft im Niedergang.
Ach so: bitte ins Wahllokal gehen zur Urnenwahl, und zur Auszählung da bleiben. Ich vermute, dass die Briefwahlstimmen am 26. abends von der GRÜNEN JUGEND, den FALKEN und der Antifa „ausgezählt“ werden.

Last edited 2 Tage her by Juergen Schmidt
Kassandra
1 Tag her
Antworten an  Juergen Schmidt

Tja. Vollkommen unverständlich, dass die Briefwahlstimmen nicht im jeweiligen Wahllokal mit ausgezählt werden, sondern separat – und dann auf dem Weg zur Verkündung zentral zu den vor Ort ausgezählten Stimmen addiert werden.

Karamba
2 Tage her

Eigentlich zum ersten Mal erlebe ich in vielen Lebensjahren einen solch anhaltenden lauten und keinesfalls dissonanten medialen Trommelwirbel und Schalmeienklang. Allerdings, auch zum ersten Mal in vielen Lebensjahren habe ich nicht die geringste Ahnung, wen ich wählen könnte. Unterschiedlich sind lediglich die Gesichter, die Aussagen sind es nicht. Und letztendlich gewinnen sowieso immer die Bayern. Es wird eine GroKo geben, unklar ist lediglich noch, ob dann Laschet oder Scholz die Raute machen.

wat nu
2 Tage her
Antworten an  Karamba

Hey, Ihre Stimme zählt. Schauen Sie sich bitte das Wahlprogramm dieser jungen Partei dieBasis an und machen Sie mit. Ihr Zweifel an der Aussagekraft Ihrer Stimme sagt mir, dass das was die Altparteien versprochen haben, seit mind 16Jahren nicht erfüllt oder auch nur versucht haben zu erfüllen. Das haben Sie richtig erkannt. Also, machen Sie selbst mit und geben nicht nur Ihre Stimme ab, sondern erheben Sie Ihre Stimme. Das geht bei dieBasis. Informieren Sie sich, bald ist Wahltag/Zahltag und danach gibt es Arbeit für’s Hirn.

pbmuenchen
2 Tage her
Antworten an  wat nu

Es gibt keine Partei, die man wählen kann, nur eine Partei des maximalen Widerstandes. Das ist leider nicht die Basis, die wird keine 2 % bekommen.

Kassandra
2 Tage her
Antworten an  wat nu

Wie steht die Basis zu weiterer Migration? Denn das ist für mich ein Ausschlusskriterium am Wahltag, solchen Macht zu geben, die das nicht unterbinden wollen.

Hannibal Murkle
2 Tage her
Antworten an  wat nu

Wenn die Union aus merkwürdigen Gründen verspricht, mir für Klimagedöns Geld aus der Tasche zu ziehen, bin ich froh, wenn sie es nicht erfüllt,

Über konkrete Zahlen wird immer noch zuwenig geredet – 6-7,6 Billionen Euro, 250-300 Milliarden im Jahr, 500-1000 pro Haushalt und Monat.

AP
1 Tag her
Antworten an  wat nu

Bzgl. Klima und Migration unterscheidet sich die Basis nicht von den „Kartellparteien“. Es bleibt nur blau als wirksame Alternative um gegen den Wahnsinn zu stimmen.

gom jabbar
2 Tage her
Antworten an  Karamba

Wenn Sie eine Einheits Groko befürchten, stärken Sie die Oppositionspartei.Ich fürchte, mehr können wir nicht tun.

Juergen Schmidt
1 Tag her
Antworten an  Karamba

»Es wird eine GroKo geben, …« Wenn Sie sich da mal nicht täuschen. Sollte RRG rechnerisch mit auch nur einem Sitz im Bundestag die Mehrheit erzielen, dann werden sie es auch machen. Das bedeutet dann Berliner Verhältnisse für ganz Deutschland.

Teiresias
2 Tage her

Das Erbe der Zerstörerin wird noch mehr Zerstörung sein.

Der Wähler ist überwiegend desinformiert und will auch nicht wissen, was er tut.

Wer 16 Jahre lang auf Merkel hereingefallen ist, wird nicht wahrhaben wollen, wie dämlich er war.

Sie werden nach dem Zusammenbruch der gegenwärtigen Wohlstandsillusion darauf verweisen, daß es unter Merkel immer gut gelaufen ist und ihr hinterhertrauern.

wat nu
2 Tage her
Antworten an  Teiresias

Genau deswegen gehören die Untaten dieser Regierung vor eine funktionierende Justiz.