Rette sich wer kann vor Big Tech

Trump auf Twitter und Facebook gesperrt? Es geht nicht um Trump. Es kann auch Ihre Nutzerkonten treffen, Ihre Fotos oder Dokumente, die Sie in der Cloud gespeichert haben. Offensichtlich können die großen US-Datenkonzerne missliebige Personen und Unternehmen buchstäblich aushungern.

 
Wir haben uns daran gewöhnt, vernetzt zu leben, per sozialer Medien und Messengerdienst zu kommunizieren, unsere Hochzeits- oder Urlaubsfotos zu speichern, auf die verlockenden Angebote einzugehen, Daten in der Cloud zu speichern. Achim Winter und Roland Tichy diskutieren die Gefahren, die damit verbunden sind: Auf Knopfdruck kann alles futsch sein, Widerspruch zwecklos. Allerdings: Es gibt auch mögliche Auswege. Am Horizont entstehen zahlreiche neue Dienstleister.


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Kommentare ( 38 )

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andreask90
2 Monate her

Liebe Redaktion, jetzt mal ganz ehrlich, wenn Ihr sagt, rette sich wer kann, könnt Ihr das offensichtlich nicht. Warum zeigt Ihr immer noch den Twitter-Link?
Eine Rettung kann nur erfolgen, wenn ALLE ganz konsequent sind.
P.S. Keine Kritik, nur ein Hinweis.
Und jetzt zum Thema Zensur. Ach nein, lieber nicht, wegen der Zensur.

friedrich - wilhelm
3 Monate her

……das ist es, wovor ich immer warne: laßt eure daten in eurer eigenen cloud! die amis sind ihrem patriot act verpflichtet! und wenn der einmal zuschlägt, sind eure ganzen daten futsch! außerdem bilden diese ami – clouds eine gute plattform zur spionage von firmendaten!

moorwald
3 Monate her

Hier mal was über die schlaue Postbank:
Bisher war das Girokonto ab einem bestimmten monatlichen Eingang (i.d. R Gehalt, Pension, Rente) gebührenfrei.
Ab 01.04. werden monatlich € 5,90 erhoben.
Das kann man umgehen. Aber dazu muß man ein völlig neues Konto einrichten lassen.
Da das umständlich ist, werden sehr viele Nutzer es unterlassen – und die Gebühr bezahlen.

Babylon
3 Monate her

Raus aus der Cloud, rein in eigene Speichermedien mit souveräner Verfügungsgewalt, sowohl für Private wie auch für Unternehmen. Alles andere kann potentiell selbstmördisch sein oder werden.

Matt
2 Monate her
Antworten an  Babylon

Früher war die Schweiz der sichere Hort der Geld- und Goldaufbewahrung. Heute verstehen sie sich auf das neue Gold. Zumindest Mail und Messenger laufen in der Familie über die Schweiz.

Peter Gramm
3 Monate her

die Digitalisierung ist kein Fortschritt, im Gegenteil es fordert die „Totale Kontrolle“ und Überwachung. Wer will das schon? Es ist wie mit den Girokonten. Anfangs alles toll und easy und kostenlos. In der Zwischenzeit überlebenswichtig und ein Gebührenmoloch.

fatherted
3 Monate her

mal sehen ob Trump ernst macht und eine eigene Plattform gründet. So schwierig ist das ja nicht mit entsprechend Kohle…und Unterstützer/User wird er viele haben. Kann sich ja durch Werbung finanzieren. Freie Rede…ohne Einschränkung…wie in den USA üblich…ohne Zensur oder Löschung….wäre auch hier eine feine Sache….geht aber nicht….“wegen Meinungsfreiheit“…äh…also….wegen der vielen „falschen Meinungen“.

Anti-Merkel
3 Monate her
jopa
4 Monate her

Am Besten gar keine Cloud nutzen, alles auf dem eigenen Rechner lassen und Sicherheitskopien erstellen; da braucht es keine Cloud, denn Daten in der Cloud sind ganz leicht geklaut…

jopa
4 Monate her
Antworten an  jopa

Und, das hab ich vergessen, einen eigenen NAS nutzen, da kann ich von überall auf meine Daten zugreifen und andere teilhaben lassen. Diese Daten können nicht vom Winde verweht werden wie dieWolke.

evaundadam
4 Monate her

Es sind nicht nur Google, Amazon, Youtube und Co. die löschen/sperren. Das gleiche Muster finden sie bei jenen Unternehmen, die auf der einen Seite privat sind, auf der anderen Seite jedoch jene Bezahldienste organisieren, ohne die man in der modernen Gesellschaft nicht überleben kann – Banken, VISA, Paypal…: Politisch nicht erwünschten Organisationen wird systematisch der Zugang zu deren finanziellen Diensten verweigert. Bankkonten werden gekündigt. Paypal, Visa etc. führen keine Transaktionen mehr für sie durch. Patreon, ein sehr verbreiteter Crowdfunding Dienst für Künstler/Youtuber etc. im Internet, setzt politisch unerwünschte Videoblogger auf den Index und verweigert ihnen den Zugang. Beispiele: Patreon sperrt… Mehr

Reimund Gretz
4 Monate her

Es sind nicht nur die Big Tech Konzerne ich müsste einmal eine Liste machen welche Seitenanbieter die Kommentarfunktion sperren weil ihnen die Meinung nicht passt!
Nur so viel das Gesundheitsministerium von Jens Spahn ist auch dabei und hat die Kommentarfunktion für uns gesperrt! 😉

Hannibal Murkle
4 Monate her
Antworten an  Reimund Gretz

Die „Zeit“ und „Welt“ etwa sind immer recht schnell mit dem Sperren – beim „Spiegel“ werden per se fast nur linienkonforme Postings freigeschaltet. Wenn man aber nicht rechtzeitig für mehr freie Plätze im Internet sorgt… (möglichts NICHT irgendwo im Cloud eines Big-Tech-Konzerns).