Wie nah ist der Krieg mit dem Iran? – TE-Wecker am 1. Februar 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Im Mittleren Osten eskaliert der Konflikt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Heute fragen wir im Gespräch mit TE-Autor Fritz Goergen: Steht die Region wieder am Rand eines Krieges? Und wir werfen auch einen Blick auf die Ursprünge: Der Iran-Konflikt beginnt nicht erst mit Atom und Sanktionen – sondern mit Öl, Umsturz und einer Revolution, die der Westen lange romantisiert hat.

1979 wurde Khomeini im Westen teils als „Befreier“ gesehen – am Ende standen ein Gottesstaat und Terror gegen die Bevölkerung. Anti-Imperialismus war das gemeinsame Sprachrohr: Linke Projektionen trafen auf islamistische Machtpolitik. Der Westen sah in den Mullahs die „Revolutionäre“, Che Guevara mit Turban. Diese Fehllektüre wirkt bis heute nach.

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Kommentare ( 27 )

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27 Comments
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Michaelis
14 Tage her

Und was hat sich verändert seit Faucault (den ich nun wirklich nicht als „berühmten“ Philosophen titulieren würde), seit Sartre, Scholl-Latour, Grass, Beauvoir usw. – die Wirklichkeit, oder nur der Zeitgeist?? Mit Sicherheit nur letzteres, was man vor allem auch daran erkennen kann, das die angebliche „Linke“ mit ihrem idiotischen und unglaubwürdigen „Antirassismus“, ihrer faschistoiden Cancel-Culture, ihrem autoritären Sprachterror, ihrer russophoben Kriegsgeilheit und so weiter und so fort, dass diese angebliche „Linke“ in der Jetztzeit zu reaktionärsten Diktatoren und intoleranten Antidemokraten verkommen ist. DAS hat sich verändert, und nicht der Iran!!

Manfred_Hbg
14 Tage her

Mit Blick auf die bei uns stattfindende Flutung durch Millionen Asyltourismusmoslems und die bei uns immer mehr voranschreitende Islamisierung, sollten sich unsere Bevölkerung mal die Iran und Afghanistan während der 50er und 60er bis 70 und 80er angucken und dann mal überlegen was bei uns in „Schland“ und EUropa geschehen könnte wenn bei uns die Islamisierung wie bisher weiter voranschreitet. Übrigens: was damals den Sturz des iraninischen Zar’s betrifft, daran sollen sich meiner Meinung dann doch auch die iran. Studenten beteiligt haben. Wobei sich hier dann für mich die Frage stellt: haben sich diese iran. Studenten durch den Westen auch… Mehr

Michaelis
14 Tage her

GMX, Zitat: „Vergangenen Donnerstag hatten sich die EU-Außenminister in Brüssel auf eine Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation geeinigt. Der Schritt wurde mit der brutalen Niederschlagung der kurz vor dem Jahreswechsel entflammten regierungskritischen Proteste im Iran begründet. Iranische Einsatzkräfte töteten nach Angaben von Aktivisten tausende Menschen, Zehntausende wurden festgenommen. Die Revolutionsgarden spielten bei der Niederschlagung der Proteste eine zentrale Rolle.“

… „nach Angaben von Aktivisten“ …
Und wo sind die FAKTEN??? Mit der Streuung von Gerüchten wird die Eskalationsspirale hochgeschraubt – GANZ ÜBEL!!!

ratatoesk
14 Tage her

„Wie nah ist der Krieg mit dem Iran?“ Wen bedroht denn der Iran ? Wenn ich nichts verpasst habe niemanden und was im Iran passiert geht niemanden außer den Iranern etwas an. Die haben sich schon einmal selbst befreit und der damalige Feind war genau die USA die sich jetzt den Zugriff auf das Öl zurückholen wollen. Die Frage sollte also lauten Wie nah ist ein weiterer Überfall des Terrorstaates USA auf ein souveränes Land? Abgesehen davon,wen interessiert denn der Iran ,kümmert Euch um Euren Dreck . Dieses Volk ist 3000 Jahre älter als unseres und hat weit mehr überlebt… Mehr

Last edited 14 Tage her by ratatoesk
Michaelis
14 Tage her
Antworten an  ratatoesk

„Die Frage sollte also lauten: Wie nah ist ein weiterer Überfall des Terrorstaates USA auf ein souveränes Land?“

100% Zustimmung!!!

HPs
14 Tage her

„Wie nah ist der Krieg mit dem Iran?“
Das hier,
StrikeRadar – USA Strike on Iran Monitor
(USA Strike on Iran probability Monitor) ,
berechnet in Echtzeit, die Wahrscheinlichkeit eines US-Militärschlags auf Iran.
Daten aus:
news trends, weather conditions, market signals, BBC world, Al Jazeera, Pentagon Pizza Koeffizient, oder Flugdaten
OpenSky

6 Stunden hat er, Yonatan Bak, gebraucht um seinen Spass zu programmieren.
Israel’s StrikeRadar seeks to predict when Trump will order strike on Iran

Last edited 14 Tage her by HPs
Michael M.
14 Tage her
Antworten an  HPs

Was für ein Müll 🤯

OJ
14 Tage her

Wie lange würde die USS Abraham Lincoln mit seinen Begleitschiffen und U-Booten benötigen um den nahen und mittleren Osten dem Erdboden gleich zu machen❗
Ein Tag, zwei Tage ❓

Haba Orwell
14 Tage her

Theoretisch sieht man in Westeuropa schon, dass man sich vom Trumpistan unabhängig machen muss, nur bei der Umsetzung hakt es: https://anti-spiegel.ru/2026/die-new-york-times-berichtet-ueber-die-plaene-der-europaeer-gegen-trump-zu-bestehen/ > „… Diese Strategie – ein relativ mutiger, aber dennoch weitgehend abstrakter Ansatz – verdeutlicht, wie die europäischen Staats- und Regierungschefs zwar verbal schärfer denn je gegen Trump vorgehen, aber dennoch Schwierigkeiten haben, ihren Worten Taten folgen zu lassen. … Dennoch fehlt ihnen weiterhin ein praktikabler Plan für eine rasche militärische Unabhängigkeit von den USA. Ihr Finanz- und Bankensystem ist nach wie vor fragmentiert, was die Finanzierung ambitionierter Projekte erschwert. Ihre Entscheidungsprozesse sind langwierig, und ihre politischen Führer sind… Mehr

Ulrich
14 Tage her

Säkular?? Es wimmelt in den muslimischen Staaten, in denen unter westlicher Beteiligung Regime Changes stattgefunden haben, von erfolgreichen Bestrebungen, Staat und Islam zu trennen (Taliban, islamische Milizen in Syrien, …). Es geht hier um den Zugriff auf die Bodenschätze im Iran, die sich der Westen sichern will. Wenn der Rest des Landes im Bürgerkrieg versinkt, ist das uninteressant. Ein Blick auf Libyen oder den Irak sollte da ausreichen. Was Herr Goergen hier erzählt, ist das Wunschdenken aus dem Westen.

Michaelis
14 Tage her
Antworten an  Ulrich

Apropos „säkularer Staat nach westlichem Vorbild“: Ich möchte mal diejenigen Iraner sehen, die sich gerne den woken Schwachsinn antun möchten, der „den Westen“ seit Jahrzehnten beherrscht. Oder diejenigen Iraner, die sich gerne von Quotenweibern vorschreiben lassen wollen, wo’s langzugehen hat und wie man sein Leben ausgestalten soll. Ob das die jungen Leute dort überblicken??

Ulrich
14 Tage her
Antworten an  Michaelis

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hierzulande immer noch dem Traum vom „arabischen Frühling“ gefolgt wird. So wie einige in ihrer Wohlfühlblase dem „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ anhängen.

humerd
14 Tage her

Wie nah ist der Krieg mit dem Iran?
Sollte es nicht korrekter lauten: „Wie nah ist der nächste Krieg, den wir zu finanzieren haben?

Last edited 14 Tage her by humerd
Haba Orwell
14 Tage her

> Der Iran-Konflikt beginnt nicht erst mit Atom und Sanktionen – sondern mit Öl, Umsturz und einer Revolution, die der Westen lange romantisiert hat.

Die gleiche Nummer wurde bereits einmal 1953 abgezogen. Seine Trumpigkeit hat aber im Wahlkampf versprochen, solche Aktionen zu unterlassen – wenn er jetzt Seine Soldateska schickt (da die „Farbrevolution“ nicht klappen wollte), macht es ihn zum Wahlbetrüger wie Mattz.

Zum Versuch vor ein paar Wochen: https://tkp.at/2026/01/23/zusammenfassung-ueber-regime-change-versuch-im-iran/