Die Folgen des Lockdowns für unser Immunsystem werden sich erst noch zeigen

Wegen der Lockdowns wurde das Immunsystem nicht mehr trainiert und könnte nun schwächeln. Ein Indiz dafür ist ein ungewöhnlicher Anstieg an Atemwegserkrankungen unter Kindern bereits zu dieser Jahreszeit. Vielleicht sorgt das aktuelle Geschniefe aber ja auch wieder für einen normalen Umgang mit Erkältungen.

IMAGO / Westend61

Geht es euch auch so, dass jeder zweite in eurem Freundeskreis gerade schnieft und hustet? Das ist bei mir schon seit dem Sommer so. Dabei war es in den letzten Monaten weder besonders nass noch besonders kalt. Nach anderthalb Jahren Corona mit Super-, Mega- und Giga-Lockdowns scheinen wir alle sensibler für Infekte geworden zu sein. Das ist kein Wunder – über anderthalb Jahre hatten wir kaum Kontakt zu Menschen außerhalb unserer Familie und damit auch kaum Kontakt zu Krankheitserregern. Kein Dicht-an-Dicht in der U-Bahn auf dem Weg zur Schule oder zur Uni, kein Tanzen in der schwitzigen Clubmenge, kein Herumreichen der Bierflaschen unter Freunden. Während wir normalerweise rund um die Uhr mit Viren und Bakterien in Berührung kommen, waren wir jetzt lange Zeit isoliert, um auch ja kein Corona zu bekommen. Die Folge: Unser Immunsystem wurde nicht mehr trainiert und schwächelt jetzt.

Ist ja eigentlich auch logisch: So wie gute Autos immer mal wieder gefahren werden müssen, um voll funktionsfähig zu sein, braucht auch unser körpereigener Abwehrschutz ständige Beschäftigung, damit er Höchstleistungen erbringen kann. Unser Immunsystem arbeitet schließlich nicht nur dann, wenn wir grippegeplagt im Bett liegen, sondern rund um die Uhr. Es bekämpft nicht nur ausgebrochene Infekte – es verhindert sie auch, indem Krankheitserreger eliminiert werden, noch bevor sie uns überhaupt krank machen konnten. Dabei merkt sich unser Immunsystem in der Regel, wen es schon mal besiegt hat und wie. Wir bilden Antikörper, die spezifisch gegen einen bestimmten Erreger wirken – und kommt der Keim noch einmal auf die Idee, in unsere Blutbahn zu spazieren, wird mit voller Kraft dagegen geschossen und im besten Fall merken wir vom Kampf in unserem Innern nicht einmal ein Kratzen im Hals.

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Besonders als Kind macht man normalerweise ständig kleine Infekte durch, da viele Keime für das junge Immunsystem noch unbekannt sind. Das ist auch richtig so – ein Großteil unseres Immunsystems bildet sich in dieser Zeit erst richtig aus. Wer als Kind „keimfrei“ aufwächst und kaum Kontakt zu anderen Kindern oder Dreckpfützen hatte, kann als Erwachsener eine Immunschwäche haben oder zu Allergien neigen. Es ist also wichtig für die Gesundheit eines jeden kleinen Menschen, dass er im Kindergarten und in der Schule von Rotznasen (in jedem Sinne) umgeben ist.

Dies wurde nun aber mit der Lockdown-Politik unserer Bundesregierung verhindert. Über Monate waren Kinder und Jugendliche zuhause statt unter Gleichaltrigen und hatten außerhalb ihrer Familie kaum Kontakte. Letzten Winter fielen durch diese Beschränkungen viele typische Infektionswellen (zum Beispiel Grippe) aus – ich selbst kenne viele, die seit Beginn der Corona-Pandemie nicht einmal einen Schnupfen hatten. Doch jetzt kehren die jungen Leute in ihr altes kontaktreiches Leben zurück und damit kommen auch die Infektionen wieder. Und zwar nicht zu knapp: Ärzte aus ganz Deutschland berichten aktuell von einem ungewöhnlichen Anstieg an Atemwegserkrankungen unter Kindern. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, sagte Mitte Oktober gegenüber WELT: „Die Kliniken haben mit etlichen Fällen zu tun, und auch in den Praxen ist viel los.“

Vor allem das sogenannte Respiratorische Synzytial-Virus, kurz RSV, macht gerade Schlagzeilen, da es dieses Jahr vermehrt und untypisch früh unter Kindern auftritt. Das Erkältungsvirus ist eine typische Kinderkrankheit in den Wintermonaten und in der Regel harmlos – nahezu jedes Kind erkrankt innerhalb seiner ersten zwei Lebensjahre einmal an ihm. Gefährlich werden kann das Virus allerdings für Frühchen oder Kinder mit Vorerkrankungen. Selten gibt es auch bei sonst gesunden Kindern schwere Verläufe. Seit den Sommermonaten werden laut dem Robert-Koch-Institut ungewöhnlich viele Kleinkinder mit RSV-Infektionen ins Krankenhaus eingewiesen. Vor der Pandemie seien im September im Schnitt 60 bis 70 Ein- bis Vierjährige mit schweren Atemwegsinfekten in Kliniken eingewiesen worden, dieses Jahr seien es doppelt so viele.

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Auch Prof. Dr. med. Johannes Liese, Leiter der pädiatrischen Infektiologie und Immunologie an der Universitätsklinik Würzburg, erläutert im Ärzteblatt: „Normalerweise sehen wir praktisch keine RSV-Infektionen im Sommer, das ist völlig untypisch.“ Das ungewöhnliche Auftreten von RSV-Infektionen war schon im Mai in Israel beobachtet worden. Schon damals wurden dort größere und schwerwiegendere RSV-Ausbrüche unter Kindern gemeldet. Die israelischen Forscher Weinberger, Yeshayahu und Glatman-Freedman führten das in einer Studie auf die fehlende Immunität der Kinder gegen das Virus zurück, da diese durch die Lockdown-Maßnahmen im Winter 2020 nicht wie üblich mit dem RSV-Virus in Kontakt gekommen waren.

Doch nicht nur das RSV-Virus tritt gerade vermehrt auf. Dr. med. Stefan Trapp, niedergelassener Pädiater in Bremen und Vertreter des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) berichtet im Ärzteblatt: „Die niedergelassenen Kinderärzte beobachten in ihren Praxen eine für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Zahl an Erkältungserkrankungen.“

Nur eine Infektionskrankheit spielt unter Kindern und Jugendlichen nach wie vor kaum eine Rolle: Covid. Zwar schlug das RKI vor Kurzem Alarm, da in acht Landkreisen Deutschlands die Sieben-Tage-Inzidenz bei den 10- bis 19-Jährigen über 500 gelegen hatte. Doch diese vermeintliche Horrormeldung entpuppte sich als Panikmache: Erstens, weil gleichzeitig bundesweit die Inzidenz in dieser Altersgruppe gesunken war (und schon seit Wochen – abgesehen von ein paar Ausreißern – beständig sinkt). Zweitens, weil der krasse Inzidenzanstieg unter Minderjährigen in den betroffenen Kreisen nicht zu vermehrten Krankenhauseinweisungen geführt hatte – und es sich damit bei den Infektionen fast ausschließlich um symptomarme oder -freie Verläufe gehandelt haben dürfte.

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Auch die bundesweiten Zahlen zur Intensivbettenbelegung von Kindern und Jugendlichen zeigen, dass Corona unter jungen Leuten beständig überwiegend harmlos verläuft. Laut dem DIVI-Intensivregister beträgt der Anteil 0- bis 17-Jähriger an allen Corona-Intensivpatienten aktuell 0,9 Prozent (Stand 20. Oktober). Von den bundesweit 2.037 Kindern, die aktuell auf einer Intensivstation liegen, sind gerade mal 10 wegen Covid in Behandlung (Stand 20. Oktober). Auf diesem geringen Niveau ist der Anteil junger Intensivpatienten bereits seit Monaten.

Doch auch abgesehen von Corona sind die vermehrten Erkältungen um uns herum kein ernsthafter Grund zur Sorge. Die Zahlen des DIVI-Intensivregisters zeigen nämlich auch, dass trotz der von Ärzten beschriebenen Häufung von Infektionskrankheiten die Zahl der belegten Intensivbetten in den Kinderkliniken seit Sommeranfang nur geringfügig gestiegen ist. Während am 19. Juli 1.917 Kinder und Jugendliche auf Intensivstationen lagen, waren es am 19. Oktober 2.034, also gerade mal 117 Personen (rund 6 Prozent) mehr. Trotz auffällig vielem Gehuste und Gepruste werden also zum Glück nur wenige junge Leute schwer krank.

Das ganze Geschniefe um uns herum ist also halb so wild. So wie das eingestaubte Auto aus der Garage mit einem Reifen- und Ölwechsel und einer aufgeladenen Autobatterie nach etwas Motor-Gestottere wieder in die Gänge kommt, wird auch unser aller Immunsystem nach einer holprig-infektreichen Anfangsphase gewiss wieder an Kraft gewinnen. Nach anderthalb Jahren voller übermäßigem Desinfektionsmittelgebrauch, ulkigen Ellenbogen-Begrüßungsritualen und maskenverdeckten Gesichtern ist es doch eh mal wieder an der Zeit, dass wir ein normales Verhältnis zu Erkältungen bekommen. Im Moment wird man ja immer noch mit einem Todesblick angeschaut wenn man es wagt, in der Öffentlichkeit zu niesen. Vielleicht geht dieser Irrsinn mit der aktuellen Schniefwelle ja endlich vorbei.

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Kommentare ( 50 )

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Regenpfeifer
1 Monat her

Wegen aktuell 10 (in Worten: zehn) Corona-Intensivfällen unter Kindern bundesweit drängt die Politik also zur Impfung dieser Bevölkerungsgruppe? Das wäre schon bei einem ausgereiften Impfstoff unverhältnismäßig; bei einem nur provisorisch notfallzugelassenen Impfstoff wäre es dagegen sogar vorsätzlich fahrlässig.

Joerg Gerhard
1 Monat her

Im besten Fall geht es mal wieder schief, dass sie Gott spielen wollten.
Wahrscheinlicher ist, dass sie bewusst unsere durchschnittliche Lebenserwartung massiv reduzieren wollen, denn saemtliche Restriktionen, PIs und Non PIs hatten und haben ja nur diesen einen Effekt.

fanky
1 Monat her

Für mich liegt es zum Teil auch an den Masken. Die Leute haben die Teile wochenlang in der Hosentasche, ständiges ab und aufsetzen mit verkeimten Händen und dann direkt an die Schleimhäute. Selbst bei Schmuddelwetter werden die feuchten Masken nicht ausgetauscht.
Das sind keine Vorwürfe, sondern einfach die Realität. Bei Kindern ist die Handhabung noch erschreckender, wie übrigens auch bei sehr alten Menschen.

Julischka
1 Monat her
Antworten an  fanky

Keine Sorge, die megabraven Paniker wechseln ihre Masken regelmäßig, schließlich haben das die Coronakönige Spahn, Lauterbach und Wieler so angeordnet. Die Benutzten sieht man dann auf den Parkplätzen und Straßenrändern rumliegen! Man muß halt Prioritäten setzen, entweder man „schützt sich und Andere“ vor Corona und wechselt regelmäßig oder man schützt die Umwelt und trägt den Lappen bis zum Schluss!

littlepaullittle
1 Monat her

„Folgen des Lockdowns für unser Immunsystem“ ?
Da der Lockdown aufgrund von Corona diktiert wurde, betrachtet die geschulte PropagandaMaschine diese „Folgen“ dementsprechend als:
Sekundaere Coronafolgen !
Saemtliche negative Konsequenzen koennen somit als „Folge wegen/durch Corona“ bezeichnet werden.
So koennten MSM dann sagen:
Sie sind wegen Corona arbeitslos geworden.
Sie sind wegen Corona depressiv.
Sie sind wegen Corona rechtsradikal.
Sie sind wegen Corona ausgestossen.
Sie sind wegen Corona Buerger 3.Klasse.
So wie eben die MSM auch daran festhalten, dass Menschen AN Corona sterben (nicht MIT Corona).
Das hat nichts mit politischer Inkompetenz zu tun……

Last edited 1 Monat her by littlepaullittle
Roland Mueller
1 Monat her

Auch der Mikrobenzoo auf der Nase kommt als Verursacher von häufigen Atemwegsinfektionen in Frage.

Tacitus
1 Monat her

Ich oute mich jetzt: Ich nutze selten Desinfektionsmittel, wasche mir natürlich täglich mehrmals die Hände, und ich halte Abstand … und das ist ausreichend gut so! Mir kann niemand unserer ‚Damen und Herren Politiker:innen‘ etwas vormachen, weil sie hier einfach quasi NULL Expertise haben! Gleiches gilt für die ‚Labor-Wissenschaftler:innen‘ á la Drosten. Ich habe die ganze Welt bereist. Ich habe mehr Viren und Bakterien erlebt, als unsere ‚Zu Hause-Polikiter:innen‘ oder ‚Home-Wissenschaftler:innen‘ sich jemals haben vorstellen können. Ich habe mich NIEMALS infiziert und bin NIEMALS erkrankt. Insofern maße ich mir an zu behaupten, dass ich weiß, wie man sich verhalten sollte,… Mehr

Julischka
1 Monat her
Antworten an  Tacitus

Die kennen die „AHA“ Regeln ganz genau, nur gelten die ja nicht für sie selbst, wie uns ja inzwischen die „Qualitätsmedien“ unverblümt zeigen! Deswegen „oute“ ich mich jetzt auch und hab beschlossen mich an bestimmte Gesetze und Regeln nicht mehr zu halten, weil ich die Schnauze nämlich gestrichen voll hab von dieser Verarschung, Erpressung und Gängelung!

StefanB
1 Monat her

Nebenbei: Ein weiteres Indiz dafür, dass wir schon mitten in der von TE-Autor Thomas Spahn angekündigten Räterepublik angekommen sind, ist, dass es eine „Deutsche Stiftung Patientenschutz“ gibt (…von der ich bis jetzt nichts wusste). Die maßt sich an, für die Patienten zu sprechen – ungefragt versteht sich. Und sie lehnt selbstredend ein Ende der epidemischen Lage ab: „Es gibt weiterhin eine dynamische Ausbreitung eines bedrohlich übertragenen Virus“, sagte Stiftungs-Vorstand Eugen Brysch im Interview mit radioWelt auf Bayern 2.*

Was bitte ist denn ein „bedrohlich übertragenes Virus“?

*https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-markus-soeder-will-verlaengerung-der-epidemischen-lage,SmS4qKw

Angelina
1 Monat her

Wir – Familie und etliche gleichgesinnte Freunde – haben diesen ganzen Mumpitz ignoriert. Weihnachten, man erinnert sich an einsame Mitmenschen – wurde ganz normal gefeiert. Familie, Freunde usw. .Silvester war eine richtige Sause. Die Gaststätten waren geschlossen, also traf man sich im Wald zum Picknick. Und natürlich zuhause, jederzeit und mit viel Spaß. Die Nachbarn hielten es dann irgendwann genauso. Die Kinder hatten Kontakt zu Gleichaltrigen, mit den entsprechenden Rotznasen danach. Unsere Antwort, wenn sich jemand beschwerte über soviel Unverstand und Missachtung des Gesetzes: Sie dürfen gerne die Polizei rufen, wir warten mit großer Spannung. Und so war es dann… Mehr

Bernd Bueter
1 Monat her
Antworten an  Angelina

Dito!

Tacitus
1 Monat her
Antworten an  Angelina

Sie haben es absolut richtig gemacht! Uns als Familie sind die völlig irrsinnigen Fantastereien der Politik zu 100% gleichgültig. Die nächste Party wird kommen :-)))

Angelina
1 Monat her
Antworten an  Tacitus

Ich weiß allerdings nicht, was wir gemacht hätten, wenn wir alte Angehörige im Heim hätten. Das hätte mir das Herz gebrochen, denn was da passiert ist bzw war unmenschlich. Die ältere Generation in unserer Familie und im Freundeskreis lebt Gott sei Dank in den eigenen 4 Wänden. Sie bekamen auch kein Essen vor die Tür gestellt, sondern waren eingeladen. Sie hätten das auch gar nicht anders gewollt. Der Kontakt mit Kindern und Enkeln war ihnen wichtiger. Es ist auch niemand erkrankt, jedenfalls nicht an Corona. Man ist dann natürlich gezwungen, den Kindern die eigene Position zu erklären, das kommt in… Mehr

StefanB
1 Monat her

Außer beim Einkaufen bin ich die ganze Zeit ohne Maske unterwegs und ungeimpft. Mein Immunsystem ist hoffentlich normal trainiert und funktioniert auch normal und damit anders als bei den Geimpften vermutet. https://www.cicero.de/wirtschaft/corona-impfung-biontech-studie-imunabwehr

Klar, nichts Genaues weiß man (noch) nicht. Aber gerade deswegen macht man sich nicht zum Versuchskarnickel. Das menschliche Immunsystem ist schließlich keine Erfindung der letzten 10 Jahre. Da fuscht man nicht eben mal hinein.

Helene Baden
1 Monat her

Den Eindruck, dass mit dem vermehrten Geschniefe auch mehr Vernunft ins Land kommt, kriegt man ja nicht gerade. Wäre ja schön, aber auch diese Appelle der Ärzte werden wieder verhallen. So wie es ja auch bekannt ist, dass trotz 2G sich die Tanzenden z.B. im Berghain zuhauf angesteckt haben. Aber trotzdem bleibt es dabei und wenn man 3G essen gehen darf, kann man ja schon froh sein…