Kurz vor Sachsen-Anhalt brodelt es in Sachen Einreisen aus und Abschiebungen nach Afghanistan per Flugzeug. Die Grünen verlangen mehr Aufnahmen von „Ortskräften“, während Innenminister Dobrindt mehr Abschiebungen will – auch ohne Straftaten. Die Realität sieht anders aus: In 16 Monaten wurden nur 228 Männer nach Kabul gebracht.
picture alliance/KEYSTONE | ELIA BIANCHI
Kurz vor der wichtigen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist der politische Streit über die Zuwanderung aus Afghanistan ausgebrochen. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen Marcel Emmerich aus Ulm hat von Innenminister Dobrindt eine höhere Aufnahme von Afghanen gefordert – namentlich in seine Heimatstadt Ulm. Emmerich fand in einem offenen Brief an den Innenminister „unerträglich“, dass „Menschen, die an Seite der Bundeswehr in Afghanistan für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit gekämpft haben, immer noch in Pakistan auf ihre Aufnahme“ warten.
Darauf schrieb auch der AfD-Abgeordnete Pierre Lamely einen offenen Brief und forderte, dass Emmerich die Afghanen – zwei Großfamilien stellt er sich wohl für Ulm vor – bei sich zu Hause aufnimmt: „Ich meine, dann soll Herr Emmerich mit gutem Beispiel vorangehen. Bevor er den Staat auffordert, weitere Menschen anzusiedeln, möge er zunächst ein paar der Ausreisepflichtigen bei sich zu Hause aufnehmen, aus eigener Tasche dafür aufkommen und mit seinem Privatvermögen für sie bürgen. Solange er dazu nicht bereit ist, bleibt seine Forderung nichts als Moral auf Kosten anderer.“
Alexander Dobrindt behauptet allerdings, den genau gegenteiligen Weg zu Emmerich einzuschlagen. Er will angeblich auch ohne Straffälligkeit, etwa bei offensichtlich missglückter Integration, nach Afghanistan abschieben. Das, finden die Grünen, sei ein „gefährlicher Irrweg“. Und mit den Grünen wollen Merz und Dobrindt vielleicht bald noch koalieren, sicher wollen das die CDU-Satrapen in vielen Ländern wie etwa Sachsen-Anhalt. Da wird man sicher einen Kompromiss finden und doch nicht so viele nicht straffällige, aber trotzdem ausreisepflichtige Afghanen abschieben.
Afghaninsein ist genug – nur wenige Männer abgeschoben
Letzte Woche sind drei afghanische Diplomaten nach Deutschland eingereist, um weitere Rücknahmen afghanischer Bürger zu besprechen. Das gefällt wieder einmal den Grünen nicht, aber ist freilich das, was geschehen muss, wenn man eine ordentliche Arbeitsbeziehung mit dem Land haben will, das inzwischen 450.000 Staatsbürger in Deutschland hat, von denen nicht einmal die Hälfte hier sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Sie sind außerdem etwa zehnmal so oft kriminell wie deutsche Staatsbürger. Erst im Juli wurde in Trier der 22-jährige deutsche Student Marius Dick von einem Afghanen erstochen.
Nun sind die Taliban also in Berlin. Untergekommen an der afghanischen Botschaft im Grunewald ist ein „technisches Unterstützerteam“. Sie tun da vermutlich keinem etwas, aber die Grünen und vielleicht noch einige andere Linke stören sich daran, dass man dem „Terrorregime“ Zugeständnisse machen könnte. In der Tat schlimm wäre, wenn man etwa für Abschiebungen illegaler Zuwanderer eine legale Einwanderung nach Deutschland vereinbaren würde, wie es zwischen der EU und anderen Staaten in Nahost und Nordafrika geschehen ist. Aber dass nun Passgebühren nach Afghanistan fließen, damit man die ausreisepflichtigen Afghanen abschieben kann, sollte keinem leidtun.
Eher schon kann einem leidtun, dass in dieser Legislaturperiode erst 228 Männer nach Afghanistan abgeschoben wurden. Frauen sind generell von Abschiebungen durch die Merz-Regierung ausgenommen, obwohl einige von ihnen nachweislich harsche Islamjünger ins Land mitgebracht haben, im Zuge des Familiennachzugs – oder selber welche sind. Aber seit geraumer Zeit gelten ja alle Afghaninnen per se als asylwürdig, weil ein deutsches Gericht das so sehen wollte. Da wäre eine Abschiebung natürlich nicht vertretbar.
Keine Abschiebungsoffensive weit und breit
Alexander Dobrindt wünscht sich „regelmäßige Flüge“ nach Kabul. Aber 228 Männer in 16 Monaten bedeuten rund 14 pro Monat. Und das würde bedeuten, dass man frühestens alle zehn Monate überhaupt einen Flieger mit abschiebewürdigen Afghanen befüllen kann. Bei Nutzung größerer Maschinen sogar bis zu 60 Monate, also fünf Jahre. Das ist nicht besonders „regelmäßig“. Dobrindt scheint nach anderthalb Jahren noch ganz am Anfang mit seiner Abschiebungsoffensive zu sein, zählt noch immer jede Afghanen-Abschiebung einzeln. Aktuell gelangen wieder 23 davon. Man muss zu Dobrindts Ehre zugeben, dass er das auch nicht wirklich versprochen hat, das war die Ampel. Aber Merz und Dobrindt wollten es angeblich besser als die Ampel machen. In Wahrheit waren sie in Sachen Abschiebungen sogar schlechter.
Und so ist auch Bundeskanzler Friedrich Merz zu widersprechen, wenn er meint, dass Migration keine Rolle mehr „in diesen Wahlkämpfen“ spiele. Zumal in Sachsen-Anhalt ist Migration erneut das wichtigste Thema, das die Bürger bewegt und ihre Wahlentscheidung stark beeinflusst.
Dem müsste auch die amtierende Bundesregierung besser Rechnung tragen und endlich ernsthaft mit der Rückführung ausreisepflichtiger, zumindest der straffällig gewordenen Ausländer beginnen. Davon ist im zweiten Jahr Merz rein gar nichts zu sehen. Vielmehr lahmen die Rückreisen selbst dort, wo sie einfacher zu organisieren wären, wo man etwa mit Syrien wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen hat, auch wenn der Übergangsdiktator al-Scharaa kein leuchtendes Beispiel von Demokratie ist. Das wäre aber auch äußerst ungewöhnlich für den Kulturkreis, in dem er lebt.
In Europa verschärfen sich derweil die kulturellen Gegensätze. Immigrierte Afghanen finden in der Schweiz vielleicht Erinnerungen an den Hindukusch wieder. In Deutschland gibt es einen deutlichen Männerüberschuss in der Generation der 18- bis 29-Jährigen. Und noch immer gibt es regelmäßig (!) – im Gegensatz zu den Abschiebeflügen – viel zu milde Bewährungsurteile für grausam vergewaltigende, schlagende und am Ende mordende junge Afghanen in Deutschland – mit viel Unterstützung auch aus der „Zivilgesellschaft“.
— DOGMA DETOX – Kian Kermanshahi – کیان کرمانشاهی (@kiankerman) August 31, 2026




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Das ist genau des Pudels Kern:
Die grünlinken Migrationsfans lassen alle Steuerzahler für ihre sogenannte Moral und Haltung bezahlen.
Die Kollateralschäden wie Messerattentate und Gruppenvergewaltigungen können auch gerne andere tragen.
Seit Jahren werden deutsches Asyl-Recht und EU-Asyl-Gesetze ignoriert, gar mit Füßen getreten. Eine Anerkennungsquote von 2% als politische Asyl wäre verkraftbar. Eine temporäre Aufnahme von Kriegsflüchtlingen gerade noch hinnehmbar. Die dauerhafte Alimentierung abgelehnter Antragsteller oder subsidiär Schutzberechtigten, die jetzt wieder nach Syrien, Afghanistan zurück könnten, zerstört unser Land und unsere Gesellschaft. Abgesehen davon sollten als Kriegsflüchtlinge nur solche aus benachbarten Regionen gelten … wir haben uns ja selbst mit den Ukrainern keinen großen Gefallen getan. Wie aber soll eine Rückführung im großen Stil aussehen? Würden Migranten, vor allem Muslime, gewaltfrei und kampflos akzeptieren, dass sie gehen müssen? Oder würden sie… Mehr
Sie würden die Linksextremen natürlich friedlich an die Hand nehmen und in eines der über viezig muslimischen Länder remigrieren, weil es da so toll ist und auf die Linken gewartet wird. Gute Menschen sind überall willkommen.
> Würden Migranten, vor allem Muslime, gewaltfrei und kampflos akzeptieren, dass sie gehen müssen?
Je nachdem, ob ein Land generell alle Muslime ablehnt oder zwischen beitragenden (die dann zu Verbündeten würden) und Chaoten differenziert. Saudi-Arabien wirft Illegale konsequent raus, auch Muslime – und geht davon nicht unter.
Die Grünen spielen immer noch auf der Klaviatur der wundersamen Ortskräftevermehrung. Nach einer Anfrage im Bundestag kam heraus, dass es in den 20 Jahren des Bundeswehreinsatzes ca. 740 Ortskräfte gab, die aber jeweils nur ein paar Jahre tätig waren. Diese genossen zwar viele Vorteile, aber sie waren auch Informanten der Taliban. Darüber hat ein Oberst der Bundeswehr ( der Name ist mir leider entfallen, aber vielleicht weiß ihn einer der Leser) in einem Brief an die WAZ ausgiebig geschrieben. Selbst wenn diese Ortskräfte – sofern sie nicht schon längst hier sind – mit einer zehnköpfigen Familie hier anrücken, sind das,… Mehr
Der Bundestagsabgeordnete der Grünen Marcel Emmerich aus Ulm hat von Innenminister „Dobrindt eine höhere Aufnahme von Afghanen gefordert – namentlich in seine Heimatstadt Ulm“
Die scheinheiligen Grünen wieder.
Herr Emmerich, die Stadt Ulm braucht weder irgendwelche Afghanen, noch solch verblendete Ideologen wie sie.
Der Grüne Marcel Emmerich hat Hundedung studiert, also Political- und Social Studies, danach bei Grünen-Abgeordneten gearbeitet und ist schließlich dreimal via Landesliste in den Bundestag eingedrungen. Genau die sind es, die unser Land auf dem nicht vorhandenen Gewissen haben. Für jeden Job in diesem Land muss man entsprechend qualifiziert sein, nur in der Politik, die über unser aller Schicksal entscheidet, spielt das keine Rolle. Das ist jenseits von Wahnsinn!
Dobrindt redet. Ja, der redet genauso gerne und genauso verlogen wie der Rest der CDU/CSU. Die Zahl der Abschiebungen steht in keinem Verhältnis zu den täglichen Neuimporten aus aller Welt. Diese Augenwischerei glaubt doch kein Mensch mehr. Die CDU/CSU und die SPD gehören zusammen mit den Grünen in die Altparteientonne. Die haben unser Land und unsere Gesellschaft verraten, und das an selten dämliche Orientalen, die nicht einmal ihr Geburtsdatum noch Herkunft kennen. Ich hoffe, dass am Sonntag genug Helfer vor Ort sind, um die Auszählungen zu beobachten. Wer das kann, sollte das tun. Bewerbt euch bei der AfD.de. Die suchen… Mehr
Wir werden von diesem Staat und dieser CDU/CSU seit Jahrzehnten nach Strich und Faden verarscht und dafür auch noch ausgeraubt! Diese Täter CDU/CSU gehören endlich weg von der Macht und den Fresströgen.
Die RTL Journalistin Liv von Boetticher hat Afghanistan zwei Monate besucht und berichtete auf Servus TV, dass hier in „Deutschland“ von völlig falschen Vorstellungen ausgegangen wird, dass 99 Prozent der Afghanen den Islam als über allem stehend betrachten, nach der Scharia leben wollen und die europäische Lebensweise ablehnen. Deshalb war die Rückeroberung des Landes durch die Taliban innerhalb von zwei Wochen nach Abzug der Amis & Co. auch kein Problem – die haben offene Türen eingerannt. –> https://youtu.be/xY__lHjuaQM
Warum gibt man das Thema nicht an die UNO ab?
Warum sind uns Afghanen mehr wert als Nordkoreaner? Oder Bürger anderer totalitärer Staaten?
Ich empfinde keine Verpflichtung, diese Menschen in Deutschland aufzunehmen. Hilfe ja, aber dafür gibt es UNO. Dort gibt es genug Muslime, die sicherlich mehr Wissen und Feingefühl besitzen, ein islamisches Problem zu verstehen und zu lösen.
Thema Afghanistan gehört an die UNO delegiert. Wir haben bereits genug dafür bezahlt. Jetzt kann die viel gelobte internationale Gemeinschaft nach einer angemessenen Lösung suchen.
Deutsche sind Afghanen nicht mehr verpflichtet als Bürger von Saudiarabien.
Na, wenn Deutschland das Thema an die UNO abgeben, dann wird sich doch Dank Resettlement-Abkommen und ähnlichen anderen Vereibbahrungen auch nix ändern und Deutschland würde die afghanische Bereicherung dann eben von der UNO zugeschoben bekommen.
Mit Abschiebungen alleine ist es nicht getan. Die Zeit ist reif für einen Einreisestop. Zuerst für Afghanistan und Syrien, weil von dort die meisten Straftäter kommen. Gegen das erwartbare Veto aus Brüssel und gegen das Geschrei von Grünen und Linken. Wer in ein Land einreisen darf und es ggfs. wieder zu verlassen hat, muss souveränes Recht der Nationalstaaten bleiben. Die müssen den ganzen Migrations-Schlamassel auch ausbaden. Die von den Grünen (und den Linken) immer wieder wieder vorgebrachten humanitären Beweggründe für eine grenzenlose Migration sind nur vorgeschoben. Beide politischen Lager – zumindest die Funktionärsebene – hassen alles, was sich in irgendeiner Weise… Mehr
Es muss auch einen Einbürgerungsstop für Afghanen und deren NAchkommen geben.
Humanitäre Hilfe beinhaltet keinen Pass mit Reisefreiheit und Wahlrecht.
Aysl – für eine begrenzte Zeit – und Einbürgerung schließen sich diametral aus. Es geht den Unverantwortlichen ganz offensichtlich nicht um den Schutz politisch Verfolgter (was ohnehin immer klar war), sondern um die Zusammensetzung der Bevölkerung. Es soll am Reichstag die Inschrift #Dem Deutschen Volk# ersetzt werden durch #Der Bevölkerung#. Viele Politiker aus den althergebrachten Parteien fordern das seit langem.
Nachtrag: EU und Nationalstaaten verhalten sich wie Schwein und Huhn, die das Cafe „Eier und Speck“ gründen wollen. Wer soll da der Chef sein?
Da können Sie noch so herumklügeln und toben, die Herkunftsstaaten weigern sich immer noch die zurückzunehmen, bei denen die froh sind, dass sie weg sind, was bei der überwältigenden Mehrheit der sog. Flüchtlinge der Fall ist. Die Herkunftsstaaten lassen sich vielleicht noch von Trump unter Druck setzen, aber niemals von so einem unterwürfig winselnden Köterstaat wie Deutschland!