Laut erster Bilanz der Berliner Polizei sei die Silvesternacht nicht ganz so problematisch verlaufen wie in den vergangenen Jahren. Blickt man allerdings auf die Bilder der Nacht, hat das streckenweise schon etwas von Bürgerkrieg oder Unruhen größeren Ausmaßes.
picture alliance/dpa/TNN | Julius-Christian Schreiner
Polizeisprecher Florian Nath sagte in einer ersten Bilanz gegen 3.30 Uhr heute Morgen, dass die Silvesternacht in Berlin nicht ganz so problematisch verlaufen ist wie in den vergangenen Jahren. „Wir haben keine schweren Verletzungen bei Kollegen und auch nicht bei feiernden Menschen. Und wir haben auch nicht so schwere Vorkommnisse und Sachbeschädigungen wie im letzten Jahr“, so Nath laut Tagesspiegel.
Stephan Weh von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin klingt in der Tagesschau etwas anders: „Man kann nicht von einem friedlichen Silvesterabend reden.“ Bei X postet die Gewerkschaft sein Statement, das er endet mit den Worten: „Auch wenn die schlimmsten Bilder ausblieben, hat das mit Normalität nichts zu tun.“
— GdP Berlin (@GdPHauptstadt) January 1, 2026
Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin postete heute Morgen bei X: „Wer sagt, ‚die Nacht war weitestgehend friedlich‘, der verschweigt die vielen gezielten Angriffe auf unsere Einsatzkräfte. Gezieltes Schießen von Raketen auf Einsatzfahrzeuge ist keine Bagatelle. Es sind Angriffe auf den Staat & die Menschen, die für ihn einstehen.“
Blickt man auf die Bilder der Nacht, hat das streckenweise schon etwas von Bürgerkrieg oder Riots, von Unruhen größeren Ausmaßes.
Versuchen wir etwas, das in der rotgrünen Medienwelt Seltenheitswert erlangt hat, wagen wir einen Blick auf die Fakten. Gegen 21 Uhr wirft der berühmt-berüchtigte „ein Mann“ einen Böller – das niedliche Wort Böller verharmlost, dass auch Böller letztendlich Sprengsätze sind, die Menschen verletzen oder gar töten können – gegen ein vorbeifahrendes Polizeiauto. „Im Anschluss kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit der Polizei“, berichtet die WELT.
Ergebnis: ein Mann und noch ein Mann und noch ein Mann und noch ein Mann und noch ein Mann und noch ein Mann, also sechs Männer wurden verhaftet. Bis Mitternacht wurden in Berlin bereits 100 Menschen wegen Missbrauchs von Feuerwerk festgenommen. Das alles sollte sich jedoch nur als Auftakt der Silvesternacht erweisen. Kurz nach Mitternacht sind dann ca. 300 Einsatzkräfte der Polizei aus zwei Bundesländern auf dem Hermannplatz in Berlin Neukölln im Einsatz, weil Jugendliche oft arabischer Herkunft Silvesterraketen im direkten Richten in die Menschenmenge schießen bzw. die Köpfe der Raketen abnehmen und sie auf der Straße zu zünden.
Sergen Kaya berichtet auf X: „Das letzte Bild, bevor eine Rakete an meinem Kopf explodierte. Silvesterraketen wurden absichtlich in Menschengruppen geschossen. Frohes neues Jahr!“
Laut Welt schrie eine junge Frau: „Ich ficke dieses Land“ und schleudert eine Silvesterrakete in einen Gruppenwagen der Polizei. Die Stimmung ist gekippt, sie ist jetzt aggressiv. Wie hieß es doch einst von der Grünen Göring-Eckardt: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“ Dank Merkel, Scholz und Merz hat sich das Land drastisch geändert – ihre Politik hatte Erfolg.
In Neukölln und Moabit wird mit Silvesterraketen auf Polizisten, Sanitäter und Notärzte geschossen und mit Böllern nach ihnen geworfen. Segen Kaya berichtet auf X: „Am Hermannplatz wird vermehrt in Menschenmassen geschossen. Kurz nach null eröffnen junge Männer das Feuer auf Einsatzkräfte. Die Polizei rückt an.“ In einem Hochhaus auf der Leipziger Straße brannte, wahrscheinlich durch eine Rakete getroffen, eine Wohnung aus. Auch in Leipzig, vor allem in Connewitz kam es zu Ausschreitungen. Polizisten wurden mit „Pyrotechnik“ angegriffen, sodass die Polizei in Connewitz Absperrungen vornahm. Inzwischen stieg die Zahl der Festgenommenen in Berlin auf 300 an.
In den Niederlanden brannte auch der Turm der Vondelkirche im Zentrum von Amsterdam ab. Einige dürfte das gefreut haben. Im niederländischen Breda flogen Gehwegplatten und Molotowcocktails auf Polizisten. In Frankfurt-Preungesheim wurden Barrikaden errichtet, die ein Räumpanzer wegschieben musste, damit ein Rettungswagen, der von einer aggressiven Meute angegriffen wurde, die Fahrt ins Krankenhaus fortsetzen konnte. In Emden prügelten sich zwei Gruppen von einem Mann und von noch einem Mann und von noch einem Mann und von noch einem Mann, zumindest wurden Informationen zu Alter und Nationalität der Männer nicht gemacht.
In Berlin brannten Keller und über 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch in Berlin Kreuzberg wurde aus Wohnhäusern auf Polizisten geschossen. An drei Bushaltestellen hatten Randalierer die Scheiben weggesprengt.
Maximilian Heimerzheim postete auf X: „Berlin-Kreuzberg: Polizisten wollen einen Einsatz abbrechen, als sie aus einer Gruppe junger Männer mit Pyrotechnik beschossen werden. Täter bleiben unbekannt. Zwei WELT-Reporter ziehen sich nach Angriffen aus Eigenschutz zurück.“
Die Gewerkschaft der Polizei postete: „In Gesprächen mit Kollegen hieß es, die Täter waren dem Aussehen nach vermehrt arabischer und türkischer Herkunft. Im Wedding konnte die Feuerwehr teilweise nur unter Polizeischutz arbeiten.“
Am Ende werden es wohl 400 Menschen in Berlin sein, die festgenommen worden waren. Die Straftaten dürften zu einem nicht geringen Teil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, besonders aus dem arabischen Raum, und von linken Chaoten, die dieses Land „ficken“ wollen, ausgegangen sein. Nach den Erfahrungen mit der Justiz könnte dem einen oder anderen Richter oder Staatsanwalt der Migrationshintergrund oder die linke Gesinnung des Täters milde stimmen. Schließlich hat man schon genug mit dem Kampf gegen Rechts, mit Einschüchterungsversuchen von und Hausdurchsuchungen bei kritischen Intellektuellen, die nicht auf rotgrüner Linie sind, genug zu tun.
Wie sagte doch der Grüne Benedict Lux am 14. August 2020 dem Neuen Deutschland: „Wir haben sicher den Grundstein für Erfolge gelegt. Die Latte lag aber auch niedrig. Gemessen an dem, was vorher gelaufen ist, haben wir einen Riesenerfolg erzielt. Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“
Derweil hält Berlins Innensenatorin Iris Spranger das Einsatzkonzept und die Vorfeldmaßnahmen der Berliner Einsatzkräfte und „meiner Senatsverwaltung“ für „voll aufgegangen“. In einer weitgehend nichtssagenden und floskelbewährten Presserklärung schreibt sie: „Die Strategie und das Einsatzkonzept waren erfolgreich. Das gilt auch für die Weiterentwicklung unseres Sicherheitskonzeptes mit neuen Pyrotechnikverbotsbereichen. Mit ihnen konnten Straftaten und Verletzungen von Menschen verhindert werden. Insbesondere am Alexanderplatz feierten viele Berlinerinnen, Berliner und Gäste der Stadt friedlich das neue Jahr.“
Spranger benennt die Gewalt „und einen unverantwortlichen Umgang mit Feuerwerk“, vermeidet aber Ross und Reiter zu nennen: „Das zeigt wieder einmal, wie gefährlich der Umgang mit Pyrotechnik sein kann.“ Ziemlich Gute Leute eben.
Erinnert man sich an die Hausdurchsuchung bei Professor Norbert Bolz, dürfte sich die Hoffnung von Benedict Lux erfüllt haben. Und da nach aktuellen Zahlen Berlin wohl eine kommunistische Bürgermeisterin bekommen wird, würden sich die Hoffnungen von Lux vollkommen erfüllen. Berlin ist im freien Fall, wie London, wie demnächst auch New York.

Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein