RWE will nach Räumung von Lützerath Klimaextremisten zur Kasse bitten

Nach Angaben von RWE kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen, unter anderem an Fahrzeugen und Anlagen des Konzerns. Zudem seien mehrere Brunnen und Schaltanlagen zerstört worden.

IMAGO
Nach der Räumung von Lützerath hat der Energiekonzern RWE zivilrechtliche Schritte angekündigt. „Natürlich müssen alle Störer mit einer Schadenersatzforderung rechnen“, sagte Konzernsprecher Guido Steffen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Wie hoch diese ausfallen könnten, sei allerdings noch nicht zu beziffern.

Es liege noch keine endgültige Schadensbilanz rund um die aufwendige Räumung vor. Die Polizei hatte am 11. Januar damit begonnen, das von Klimaextremisten besetzte Dorf an der Abbruchkante des Rheinischen Tagebaus zu räumen. Tausende Menschen protestierten dagegen.

Nach Angaben von RWE kam es zu erheblichen Sachbeschädigungen, unter anderem an Fahrzeugen und Anlagen des Konzerns. Zudem seien mehrere Brunnen und Schaltanlagen zerstört worden. Zuletzt hatte RWE angekündigt, eine Person auf 1,4 Millionen Euro Schadenersatz zu verklagen, die sich 2021 an Gleise zum Kohlekraftwerk Neurath gekettet hatte.

RWE musste deswegen nach eigenen Angaben das Kraftwerk herunterfahren.

(Mit Material von dts Nachrichtenagentur)

Lesen/Sehen Sie auch:
Unterstützung
oder

Kommentare ( 29 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

29 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Dr. Klaus
13 Tage her

Davon kann nur träumen, wer noch keine Erfahrungen mit dem Rechtssystem in Deutschland gemacht hat.

Herbert Rehm
13 Tage her

Lützerath gibt es auch in anderen Ländern. Z.B. in Schweden. Nur ist das eine Stadt mit 22000 Einwohnern unter der die „Seltenen Erden“ gefunden wurden. Und die Schweden versetzen deshalb einfach die ganze Stadt ohne Proteste und Gewalt von sogenannten „Aktivsten“. Und warum? In Schweden, der Heimat der „großartigen Greta“ haben die Grünen im Reichstag ganze 4,4%. Auf gut Deutsch: die haben nichts zu sagen. Wo liegt der Unterschied?

Michael W.
13 Tage her
Antworten an  Herbert Rehm

In Schweden wird schon seit 100 Jahren immer wieder nord-östlich angebaut und süd-westlich abgerissen. So habe ich das schon vor 50 Jahren in der Schule gelernt. Das die Stadt jetzt einmal umziehen soll ist Wikipediapropaganda.

Ernst K.
13 Tage her

Ich hoffe, RWE hält das Bein steif und knickt nicht ein, wie etwa unser Staat, der diese Kriminellen mit Samthandschuhen anfaßt. Sollte es zu einem Rechtsstreit kommen, wünsche ich RWE viel Glück.

Julischka
13 Tage her
Antworten an  Ernst K.

RWE wird „das Bein steif halten“! Das bedeutet aber nicht, daß diese Terroristen auch nur einen Cent bezahlen! DAS werden Andere übernehmen und dem Konzern wird es völlig gleichgültig sein von WEM die „Kohle“ kommt! Am Ende werden WIR das (wieder) bezahlen!

Robert Tiel
13 Tage her

Eigentlich nur richtig. Fordern das die Aktionäre?
Und da der Gerichtsstand wieder Essen sein dürfte, ist es gar nicht so ausgeschlossen, dass Schadensersatz fällig wird. Im Hintergrund gibt es zwar eigens abgestellte Anwälte. Aber bei ordentlichen Summen könnte das die Financiers richtig Geld kosten.

JamesBond
13 Tage her

Nur so geht es, weg mit den Klimaterroristen. Meine Bienen bestätigen jedes Jahr aufs neue: Es gibt keine Klimakatastrophe!
Leider springen manche, insbesondere der DIB und dessen Präsident auf den Klima Zug auf – zum Schaden aller Imker und vor allem der Bienen!

Ludwig von Gerlach
13 Tage her

Super! RWE rächt auf dem ordentlichen Rechtsweg das Unrecht, das die in Lenor badende Strafjustiz nicht in den Griff bekommt. Siebenstelliger Schadensersatz greift halt doch nachhaltiger in das Leben der Klimaterroristen ein als dreistellige Geldstrafen, verhängt durch Richter, die dieser Bande auch noch „hehre Ziele“ attestieren.

Julischka
13 Tage her

Keiner dieser Vermummten (Vermummungsverbot?) wird auch nur einen Cent bezahlen müssen! Das übernimmt dann sicher gern die DUH, die „Omas gegen Rechts „oder die fff-Kids organisieren einen Pioniernachmittag und gehen sammeln!

Lesterkwelle
13 Tage her
Antworten an  Julischka

Es IST bekannt, dass hinter den Klimaklebern millionsschwere Foerderer stehen. Die Klimaterroristen werden voellig unbeschadet davonkommen!

Freedomofspeech
13 Tage her
Antworten an  Julischka

Wenn die Financiers hinter den Kulissen zahlen müssen, dann ist das auch o.k. Für die kleinen Marionetten im Vordergrund würde das Strafrecht ausreichen.

Michael W.
13 Tage her
Antworten an  Freedomofspeech

Den Schaden zahlt selbst die heilige Greta aus der Portokasse.

Hans Buttersack
13 Tage her

Greta Thunberg und Luisa Neubauer haben sich an der rechtswidrigen Blockade-Aktion beteiligt, in deren Rahmen die Sachbeschädigungen verursacht wurden. Infolge dessen haften sie für die verursachten Schäden in voller Höhe als sog. Gesamtschuldner. Es kommt nicht darauf an, ob sie die Schäden persönlich selbst verursacht haben. Die Begehung von Sachbeschädigungen war von den Initiatoren der Blockade von vornherein beabsichtigt bzw. sie wurde von ihnen billigend in Kauf genommen. § 830 Absatz 1 BGB lautet: Haben mehrere durch eine gemeinschaftlich begangene unerlaubte Handlung einen Schaden verursacht, so ist jeder für den Schaden verantwortlich. Das Gleiche gilt, wenn sich nicht ermitteln lässt,… Mehr

Michael W.
13 Tage her
Antworten an  Hans Buttersack

Der gilt nur für „Nazis“ und andere böse. Bei den „Guten“ muss man jeden einzelnen Verstoß jedem einzeln zuordnen und das auch beweisen können. Das weiß auch RWE und darum haben die so eine große Klappe.
Warum konnten diese Kasper eigentlich auf das Firmengelände vordringen? War da absichtlich keine Absperrung?

AlterDemokrat
13 Tage her

Es soll also angeblich evtl. sogar Kohle an RWE fließen. Aber von WEM? – von den linksgrünen „Störern“ oder deren Unterstützern von über den großen Teich oder doch eher aus der weit geöffneten Kasse der deutschen Steuerzahler. Egal – so oder so – ich muß es schließlich nicht glauben und werde die Wahrheit dazu ohnehin nie erfahren!

Last edited 13 Tage her by AlterDemokrat
Lotus
13 Tage her

RWE will nach Räumung von Lützerath Klimaextremisten zur Kasse bitten“

Das ist ja wohl das Mindeste! Oder wer soll die Party der Grünen und der bei ihnen untergehakten Linksextremisten sonst bezahlen? Der Steuerzahler, der Stromkunde? Wahnsinn, was in Deutschland abgeht!

Michael W.
13 Tage her
Antworten an  Lotus

„RWE will“. Nicht „RWE wird“!