Ärzte behandeln angeblich ein Kind nicht, weil kein negativer PCR-Test vorliegt

In Nürnberg wurde einem kranken Schulkind offenbar ärztliche Hilfe verweigert, weil es nur einen negativen Schnelltest, aber keinen PCR-Test auf Corona vorweisen konnte.

IMAGO / Shotshop

Das Lokal-Portal „Nordbayern“ veröffentlicht den Bericht einer Mutter. Demnach hat sie ihre Tochter, die unter Hals- und Ohrenschmerzen litt, zum HNO-Arzt gebracht. Dafür hatte die Tochter sogar einen Corona-Schnelltest gemacht. Insgesamt drei HNO-Praxen wiesen das Mädchen dann allerdings ab und bestanden auf einen PCR-Test. Dieser ist allerdings aufwendig und langwierig. Die Mutter sagte dem Portal: „Es geht mir hier ums Prinzip. Mit welchen Symptomen darf ich denn zum Arzt gehen?“

Generell gilt keine 3G-Regel in Arztpraxen in Bayern, nur in Ausnahmefällen ist eine solche rechtlich zu erklären. In diesem konkreten Fall erscheint ein solches Vorgehen unverantwortlich. Die Mutter erklärt: „Mein Kind ist krank und bekommt keine ärztliche Hilfe, das ärgert mich wahnsinnig.“

Das ehemalige Mitglied des bayerischen Ethikrates Christoph Lütge kommentierte auf Twitter dazu: „Das ist nicht hinnehmbar. So weit darf keine Gesellschaft abdriften, weder in Bayern noch anderswo. Wo sind die Ethikräte, wo sind die Kirchen?“

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Kommentare ( 84 )

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FlyingHorse
1 Monat her

Ärzte und Juristen sind grundsätzlich „Mitläufer“ – egal in welchem System. Das zeigt diese gegenwärtige als „Pandemie“ deklarierte Phase. Diese Berufe ziehen grundsätzlich mittelmäßig begabte Studienanfänger an, die narzisstisch gehandicapt sind. Wie Politiker und Journalisten. Lediglich mit besserem Notenschnitt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Juristen sind das schon alleine aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte. Beginnend in der Lombardei als intellektuelle „Prostituierte“ der gut zahlenden Monarchen im Abwärtstrend, die dem Volk gegenüber (Entstehung der Demokratie) die alten Privilegien möglichst weitgehend erhalten sollten. Schön, wenn man auf Vertreter trifft, die sich seit dieser Zeit damals weiterentwickelt haben. Die Geschichte der Medizin kenne ich leider gar… Mehr

Melante
1 Monat her

Nicht die erste Nachricht dieser Art. Eine mehr, die mich „krank“ macht. Ich als Pfleger verstehe meine Arbeit so, dass ich Hilfsbedürftigen zur Seite stehe, ihnen helfe. Punkt. Eine Impfung ist nicht von Belang, genausowenig, ob jemand raucht oder noch dicker ist als ich. Hilfe ist nicht an Bedingungen geknüpft! Ich werde mein Berufsethos nicht verraten, ich pflege und helfe dort, wo Hilfe und Pflege nötig wird. Und es gibt in der Pflege Schlimmeres als Covid- Kranke, es gibt Krebskranke, die so ensetzlich stinken, dass ich mit zwei Schüsseln ins Zimmer gehe, eine mit Waschwasser, eine zum Kotzen. Was, nicht… Mehr

Kraken
1 Monat her

Strafanzeige stellen. Alle wie auch immer gearteten Aufsichtsämter, -gremien und Zeitungen, den Golfclub usw. verständigen. Auch wenn nichts weiter dabei herauskommt, es ist lästig und peinlich. Diese Hals-Nasen-Ohrenbären muss man bloßstellen.

Rachel
1 Monat her
Antworten an  Kraken

Das ist ein Fall für die Ärztekammer. Dort beschweren.

MrChronos
1 Monat her

Und das ganze bei so einer vergleichsweise harmlosen Pandemie.
Was wohl passieren würde, wenn etwas wie die spanische Grippe, welche sogar vor allem kerngesunde und kräftige Menschen hinweggerafft hatte auftreten würde.
Wie heißt es doch so schön, der Firnis der Zivilisation ist dünn…

MrChronos
1 Monat her

Es funktioniert doch immer wieder das gleiche Schema:
Die Obrigkeit gibt vor, was einen „guten“ Bürger ausmacht und legitimiert das Ausgrenzen derjenigen, die ihrer Meinung nach die „schlechten“ Bürger ausmachen. Und die hörigen Massen folgen dem und betreiben das Spiel über jegliche ethische Grenzen hinweg.
Nichts ist mörderischer, als den Massen die Idee einzupflanzen, dass ihr Morden etwas moralisch gutes ist. Das funktionierte im Nationalsozialismus, im Kommunismus, im Maoismus und genauso im Islamismus.
Was gerade passiert ist „Die Welle“ im großen Maßstab.

egal1966
1 Monat her
Antworten an  MrChronos

Sie sehen, jenes funktioniert auch in einer sogenannten „Demokratie“.

Man muß die Menschen nur dementsprechend „motivieren“, dann läuft dieses in jeder Staatsform…

MrChronos
1 Monat her
Antworten an  egal1966

Ja natürlich, das funktioniert überall. Der moderne Mensch ist psychologisch betrachtet nicht viel weiter als ein Höhlenmensch. Im Gegenteil, wahrscheinlich funktioniert sowas sogar in einer Welt, in welcher die Masse davon überzeugt ist „durch und durch gut“ zu sein und etwas derartiges ja mit ihnen niemals passieren könnte, sehr viel besser. Man erinnere sich doch nur an die Lügen, mit welchen die ganzen Kriege der letzten Jahrzehnte begonnen wurden und wo die Masse immer davon überzeugt war, dass es ja keine Lüge sein kann, weil wir sind doch „die Guten“. Nichts bringt den Menschen mehr ins Straucheln als seine eigene… Mehr

Last edited 1 Monat her by MrChronos
Olli_B1
1 Monat her

Der Kommunist will Krieg und die Vernichtung der europäischen Rasse. Ersteres ist bereits im Gange und wird mit jeder kommunistischen Schandtat in die heißere Phase übergehen. Wer klug ist deckt sich noch jetzt mit Waffen und vor allem reichlich Munition ein. Man sollte trotz selbstinduzierter Reduzierung per Sumpfsuppen-Keulung mit min. 3-4 Millionen Kommunisten bzw. ihrer importierten Facharbeiterarmee rechnen. Hinsichtlich der kommunistischen Vernichtungsorgie gegen Mensch, Gesellschaft, Natur, Umwelt und Wirtschaft die im Wesentlichen vom Grünkhmer (und damit Steinzeitkommunisten) ausgeht, wird er letztlich seine eigene Ausmerzung und die sämtlicher Genossen, Erfüllungsgehilfen, Speichellecker und Steigbügelhalter (wie diesen und zich tausend andere dieser überflüssigen,… Mehr

Alois Dimpflmoser
1 Monat her

Das hat m.E. durchaus eine strafrechtlich relevante Dimension:
Ich würde Anzeige erstatten wegen unterlassener Hilfeleistung bzw. Körperverletzung.
Für einen Anfangsverdacht reicht das Verhalten der „Ärzte“ (schon mal was vom Eid des Hippokrates gehört?) allemal…

Last edited 1 Monat her by Alois Dimpflmoser
nachgefragt
1 Monat her

Das ist hier in Norden der Republik nicht anders. Egal wie schwer, lange und mit welchen beunruhigenden Symptomen sonst die Erkrankung ist. Sind Erkältungssymptome dabei, wird man an der Arztpraxis abgewiesen. Aber vor allem: Wenn man tatsächlich Corona dazu hätte, wird man weder gegen Corona noch die restlichen Symptome behandelt. Als „Patient mit Vorerkrankungen“ sollte man heute GAR NICHT mehr krank werden. Man könnte zwar durch jede andere Erkrankung als Corona und durch Komplikationen mit der Vorerkrankung sterben, aber Hauptsache der Arzt muss niemanden behandeln, der Corona hat. Als herzkranker Patient mit Schmerzen in der Brust bei Fieber und Erkältung… Mehr

antizeitgeist
1 Monat her

Ehrlich gesagt bekomme ich richtig Wut wenn ich das lese!
Sollte das wahr sein, muss die Staatsanwaltschaft den Fall übernehmen.

Biskaborn
1 Monat her

Ich schrieb es schon an anderer Stelle, leider verraten mittlerweile auch Ärzte ihren ethischen Eid nur um Haltung zu zeigen, zu den Guten zu gehören. Soweit haben es Politiker und Linke Kampfmedien schon geschafft, auch diesen Berufsstand in ihrem Sinne zu indoktrinieren. Solche Ärzte sollten sich was schämen und vor allem tunlichst gemieden werden!