„Meine Oma ist ne alte Umweltsau!“

Diesen gesungenen Kinderkreuzzug haben Erwachsene geschrieben, inszeniert und produziert. Erwachsene haben Kinder benutzt, um eine politische Botschaft zu produzieren, die von staatlich eingetriebenen Beiträgen finanziert wurde.

Screenprint: WDR Mediathek

Die Mädchen vom WDR Kinderchor Dortmund haben ein Lied zum Jahreswechsel eingesungen. Das Lied findet sich in der WDR Mediathek. (Nachtrag: Mittlerweile wurde der Beitrag dort entfernt.)

Der Text lautet wie folgt:

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma sagt: „Motorradfahren ist voll cool.“ Sie benutzt das Ding im Altersheim als Rollstuhl. Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma fährt mit nem SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator. Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma brät sich jeden Tag n Kotelett, weil Discounterfleisch so gut wie gar nichts kostet. Meine Oma ist ne alte Umweltsau!

Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehn Mal im Jahr ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau!

We will not let you get away with this!”

Es gibt viel, was an diesem Video gruselig ist, aber besonders hervor stechen die letzten Sekunden, wenn die Kinder drohend auf englisch in die Kamera sagen: „Wir werden Euch damit nicht davon kommen lassen!“

Dieser gesungene Kinderkreuzzug wurde von Erwachsenen geschrieben, inszeniert und produziert. Erwachsene Menschen haben Kinder benutzt, um eine politische Botschaft zu produzieren, die von staatlich eingetriebenen Beiträgen finanziert wurde.

Mir fehlen die Worte.

Statt eines Kommentars zeige ich einfach ein paar weitere Videos von Kindern, die ganz in der Tradition des WDR ihre Seelen für die Ideen erwachsener Menschen im Takt und Gleichklang entblößen mussten.


Zuerst bei Tapfer im Nirgendwo erschienen.


In der Nacht zum 28.12.2019 wurde der Beitrag auf der Seite des WDR entfernt:

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Kommentare ( 521 )

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521 Kommentare auf "„Meine Oma ist ne alte Umweltsau!“"

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Zwischen den bekannten Versionen „Wir verkaufen/ versaufen“ und „Motorrad“ sowie dem Machwerk bestehen markante Unterschiede: Auf der einen Seite karnevalistische Sauf- und unüberhörbare Juxtexte, auf der anderen eine politische Botschaft, und die wollte man als Satire verkaufen. Nur ist eben heutzutage nur linke Satire noch gelitten. Wehe, ein rechter Nicht-PCler käme auf die Idee, zur Melodie zu dichten: „Unsre Merkel die verkauft das Haus von unserm Völkche“. Davon abgesehen, dass hier eine Silbe zuviel ist: Er würde in der Luft zerrissen! Erlaubt ist nur noch linke Satire (Davon abgesehen ist braune Satire keine und voll daneben).

Die Umweltsau ist doch wohl eher der Intendant des WDR – Der Express berichtete am 01.10.15:“Muss das sein? WDR auf Sparkurs – aber Tom Buhrows neuer Dienstwagen ist ein Luxusschlitten, laut Kölner Stadt-Anzeiger handelt sich um einen Audi A8 L. Das Fahrzeug kostet je nach Ausstattung laut Preisliste zwischen 88.700 und 143.000 Euro. Privat nutze Buhrow den Audi auch – dafür versteuere er monatlich ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil, versichert der WDR.“

Früher gabs mal Tabus und diese wurden nicht angetastet. Ehrensache. Die Instrumentalisierung von Kindern ist der Angriff auf ein solches Tabu.Auffällig ist, dass dies ausschließlich die Domäne sozialistischer (nationaler oder internationar Prägung) Regime ist. Allein den Deutschen ists egal. Sie lassen sich alles wegnehmen: Die gut dotierte Arbeitsstelle in der Automobilindustrie, die freie Meinungsäußerung, die Heimat an sich. Mit der Zerstörung der Familie soll ein neuer Meilenstein erreicht werden. Eine Schmerzgrenze des deutschen Michel ist weiterhin nicht erkennbar. So dürfen wir uns auf Verlust weiterer Freiheiten gefasst machen.

Linker Faschismus !

Was mir noch auffällt: Wenn z.B. rechte (NB: nicht rechtsextreme – aber hoffentlich ist sich hier auf TE jeder des Unterschiedes bewußt) Parteien im Wahlkampf erzählen, daß die Einwanderungspolitik so nicht funktioniere, dann feuern linke Medien gleich los: Populismus, einfache Lösungen für Deppen, die „die komplexen Zusammenhänge nicht begreifen“, und so weiter. Und was geht hier ab? Man trichtert den Kindern auf deren Niveau etwas ein und läßt die das vorführen. Wo ist der Unterschied?

ZON toppt mal wieder mit einer unverschämten Überschrift:“Nationalheiligtum deutsche Oma“ https://www.zeit.de/kultur/2019-12/wdr-kinderchor-umweltsau-oma-klima-kommentar
Ein abstoßend und widerliches Land namens Deutschland.

Es ist mittlerweile Fakt, das beim Öfftl.Rechtlichen Antifa-Aktivisten beschäftigt sind. Auch Maasen hat bei Lanz diesen Verdacht geäußert

Zusammen mit der Menschenjagdlüge von Chemnitz und der daran sich anschließenden Beseitigung des Verfassungsschutzpräsidenten Hans Georg Maaßen ist die Instrumentalisierung dieser Kinder die herausragende Widerlichkeit des Jahres 2019!

Das schlimmste am Skandal des „WDR-Umweltsauenkel (m/w/d)-Chor“ ist jedoch, dass mir keiner erzählen kann, dass die missbrauchten Kinder davon nichts mitbekommen. Spätestens mit Schulbeginn sind die Gesprächsthema auf dem Schulhof. Dann wird es persönlich: „Deine Oma ist eine Umweltsau, hast du selbst gesungen.“ oder dank Hollek ggf. sogar noch schlimmer. Besser, die lösen den Chor auf. Was für eine Verantwortungslosigkeit der Chorleitung und der gesamten Leitung des WDR.

Mir ist nicht ansatzweise verständlich, wie man sich derart abfällig über ältere Generationen äußern kann. Was meine Omas durchgemacht haben, möchte ich meinem ärgsten Feind nicht zumuten. Beide haben zwei Weltkriege erlebt. Die eine hat im 1. WK ihren Vater und ihre Schwester verloren. Die andere im 2. Weltkrieg ihren Mann, ihre Tochter, ihren Bruder und ihre Heimat. Nach dem Krieg wäre sie als Flüchtling fast verhungert. Nazi? Eher nicht. Ihr Bruder prägte zum deutschen Gruß den Spruch: „So hoch liegt der Dreck.“ Sie wird wohl ähnlich gedacht haben. Nach den ganzen Schicksalsschlägen ist sie auch nicht sehr alt geworden.… Mehr

Nun, lieber Peter Mueller, die Kinder haben nicht von Ihrer oder meiner Oma gesungen, sondern von den heute 60-70-jährigen. Dazu gehören u.a. Joschka Fischer, Lafontaine, fast alle Regierungsmitglieder und BT-Abgeordneten. Und natürlich auch Tom Buhrow vom WDR.

Selbst wenn da so wäre – tatsächlich wird hier eine Generation nicht definiert. Das wäre dann die Generation, die unser Land aufgebaut hat, Teils den Krieg noch als Kind miterlebt hat und in der Regel auch unter sehr bescheidenen Verhältnissen lebte und nicht selten Sparsamkeit als wesentliche Tugend versteht. Wenn ich da z.B. meine Eltern oder Schwiegereltern betrachte – hier überhaupt von einem ökologischen Fußabdruck zu sprechen, ist so böswillig wie das ganze Lied.