Berliner CDU-Vize Falko Liecke: Ataman fördert „rassistisches Denken“

Der prominente Berliner CDU-Politiker Falko Liecke kritisiert den Vorschlag der Bundesregierung, Ferda Ataman zur Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung zu machen als "knallharte Identitätspolitik". Er hat den Offenen Brief der Initiative Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung unterzeichnet.

IMAGO / Sabine Gudath
Falko Liecke

Falko Liecke kritisiert die Bundesregierung für ihren Vorschlag, die Autorin und Aktivistin Ferda Ataman zur „Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung“ zu machen. Damit würde „knallharte Identitätspolitik zur offiziellen Regierungslinie“, schreibt der Kreisvorsitzende der CDU Neukölln und stellvertretender Vorsitzender der CDU Berlin in einer Pressemitteilung, in der er auch seine Unterzeichnung des Offenen Briefs der Initiative Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmunggegen gegen die Ernennung von Ataman bekannt macht.

Liecke schreibt weiter:

„Ferda Ataman spaltet, Sie sortiert Menschen nach Herkunft und Aussehen in die Kategorien „Gut“ und „Böse“. „Guter Migrant“, wer ihre radikalen Positionen teilt, „böser Migrant“, wer es wagt, zu widersprechen. Sie fördert damit selbst rassistisches Denken, das sie eigentlich bekämpfen sollte. Es ist richtig und notwendig, dass sich zahlreiche Migrantinnen und Migranten laut gegen die Instrumentalisierung des richtigen Anliegens für identitätspolitische Zwecke wenden.
Ferda Ataman ist auch darüber hinaus ungeeignet. Rassismus gegen Deutsche gibt es ihrer Meinung nach nicht. Deutsche, die auch so aussehen, wie Ferda Ataman sich Deutsche vorstellt, sind demnach stets nur Täter, Unterdrücker, Rassisten. Sie blendet dabei die Realität auf vielen Schulhöfen – gerade in Neukölln – aus, wo die wenigen Kinder deutscher Eltern wegen ihrer Herkunft als „scheiß Kartoffel“ oder auf andere Weise gedemütigt werden. Dass der politische Islam gerade auf diesen Schulhöfen, in Klassenzimmern, in Politik, Verwaltung und Medien immer mehr Fuß fasst und Geltungshoheit erlangt ist für sie eher Anlass, die Kritiker dieser Entwicklung zu verunglimpfen, als sich gegen den strategisch planenden Islamismus zu positionieren.

Der Deutsche Bundestag darf diese Frau nicht wählen. Die Bundesregierung muss jemanden vorschlagen, der Diskriminierung verhindert, statt fördert.“

Der Offene Brief mit allen Unterzeichnern ist hier einsehbar.

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Kommentare ( 35 )

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Lars Baecker
1 Monat her

Gemessen an den Maßstäben, die Ataman an andere anlegt, fördert sie nicht nur rassistisches Denken, sondern ist selbst Rassistin. Dass sich das niemand aus dem Polit-Establishment zu sagen traut, sondern rumlabert von wegen „fördert rassistisches Denken“, spricht Bände. Ataman wäre im umgekehrten Falle nicht so zimperlich.

Cart
1 Monat her

Als ob solche Briefe oder Proteste bei den …irgendetwas bewirken.

Fieselsteinchen
1 Monat her
Antworten an  Cart

Ich sehe es leider auch so, offene Briefe, Meinungen von Bürgern oder sogar Politikern selbst, abgesehen von den Äußerungen zur Causa Ataman von Migranten, also aus erster Hand, werden an ihrer Wahl etwas ändern. Alles wird im Sand verlaufen, man wird Frau Ataman installieren und der Dinge harren, die da kommen werden. Das konnte ja niemand ahnen oder alles sei ein Missverständnis – höre bzw. lese ich schon in meiner Kristallkugel. Jemand, der in der Vergangenheit seine Emotionen und eigenen Rassismus nicht unter Kontrolle hatte, wird es in der Zukunft auch nicht können und vor allem ausgleichend für alle Bürger… Mehr

Biskaborn
1 Monat her

Ein richtiger und interessanter Brief. Allerdings wird er im Orbit verhallen. Warum, weil selbst Unterzeichner einer unglaublichen Vielfalt migrantischer Organisationen , sogar Grüne und Vertreter von „ Omas gegen Rechts“ und erst Recht
Vertreter deutsch-israelischer Organisationen von Frau Atamann ausgegrenzt und verächtlich gemacht werden, die nicht hundertprozentig ihre ideologisch einseitigen Linie bedingungslos folgen. Kritik an ihr ist quasi verboten. Sie hat ihre willfährigen Unterstützer in den Systemmedien und Blockparteien, die sich vor ihr ängstlich in den Staub werfen. Aktuelles Beispiel, ein Herr Kubicki, FDP!

Index
1 Monat her

Pardon, mir stellen sich gerade die Nackenhaare hoch — diese Berliner „Ampelmänn:Innen“ können doch einfach nicht mehr alle Latten am Zaun haben!?
Wie kann man eine derart katastrophale Personalie für einen Bundesbeauftragten durchdrücken wollen, die zweifelsfrei ihr großes Wohlgefallen an der Provokation und der Spalterei der Gesellschaft findet — und das gerade angesichts der sich immer dramatischer zuspitzenden Migrantenflut und der damit ausufernden verbundenen migrantischen Gewalt?
Was ist das für ein selbstversessener Haufen frei drehender Rudelgurken? Diese Regierung sät einen Sturm nach dem anderen, und sie wird furchtbare Orkane ernten!

ekki
1 Monat her
Antworten an  Index

aber genau das qualifiziert sie doch für diesen job, das passt doch genau in das gesamtbild. mich wundert es eher, dass sie sich wundern…erwarten sie ernsthaft kompetenz als auswahlkriterium? es ist doch mehr als offensichtlich, dass die richtige haltung und die passende ideologie über allem steht, so gesehen gibt es keine bessere kandidatin, und sie wird es auch werden. kritik daran ist rassistisch, sexistisch, rechtspopulistisch, wahrscheinlich sogar staatsdelegimentierend…hhm, habe ich etwas vergessen??? vielleicht irgendwie antisemitisch, für die kann es nicht zuviele ecken geben, um die man denken kann…ich bin es müde, mich darüber aufzuregen, das ist ja gewollt, spalten und… Mehr

SwingSkate
1 Monat her

Ich glaube nicht, dass sich im Jahr 7 der Invasion eine Ablehnung dieser Entwicklung (im links/grün-Sprech Rassismus genannt) gänzlich verhindern lässt, man kann diese Ablehnung nur mit aggressiven Drohgebärden in Schach halten. Und genau das ist der Job von Frau Ataman. 

AHamburg
1 Monat her

das schlimme ist, ataman ist ein Ziehkind von Lachet und Merkel.

Joe
1 Monat her
Antworten an  AHamburg

Danke! Es ist unbegreiflich, dass die CDU-Bundesregierung mit über einer Milliarde Euro die Antifa und ihr Vorfeld (auch Frau Kahane) förderte! Und jetzt dürfen diese CDU-Politiker hier heucheln, sie seien dagegen!

G Koerner
1 Monat her

Was stört’s den Mond, wenn der Hund ihn anbellt? Ich sag es mal ganz platt: „Ob Falko Liecke einen Brief schreibt oder in der Eifel fällt ne Schüppe um, das interessiert diese woken Schmarotzer nicht die Bohne.“

John Farson
1 Monat her

Nachtrag: Ataman wird auch keine Integrationsministerin, genau wie die Ausländer Beauftragte nicht für Ausländer zuständig ist. Es sind hauptsächlich Moslem Minister*Innen und Sonderrechtebeschafferinnen für Moslems.
Ansonsten werden höchstens noch irgendwelche Zigeuner eingeschifft, die jede Umgebung in kürzester Zeit in Müllhalden und Abbruchhäuser verwandeln.
Wahrscheinlich sind sie darum „verfolgt“, wo sie herkommen.

Last edited 1 Monat her by John Farson
Brauer
1 Monat her

Merz wird genau das Gegenteil verkünden, wie Kubicki.

John Farson
1 Monat her

Genau das passiert, bei Anwendung dieses woken Rassismus: Auch ich fange langsam wieder an, in Kategorien wie Schwarz und Weiß zu denken, was sonst eigentlich nicht meine Art ist. Unsere Freundeskreis ist, gerade in Deutschland, immer sehr international gewesen. Meine Tochter brachte haufenweise Kids mit, die dann in unserem Garten gebadet haben und mir war es immer egal, woher die kamen oder welche Hautfarbe sie hatten. Wer sich nicht benommen hat, den haben wir vor die Tür gesetzt, ansonsten war jeder willkommen. Aber wenn ich dauernd von Kartoffeln höre, alten weißen Männern und ekligen weißen Mehrheitsgesellschaften, dann wäre ich ja… Mehr

Innere Unruhe
1 Monat her
Antworten an  John Farson

Die ganzen Schweden, Thais, Russen und Chinesen sind ja auch legal gekommen. Es beschweren sich jene, die einen Minderwertigkeitenkomplex haben, weil sie wissen, sie können nirgedwohin legal migriren, weil sie unqualifiziert sind. Sie wissen, keiner will sie, und es wurmt sie. Wer will denn einen arbeitslosen Afghanen? Einen Syrer vielleicht? Uzbekistan – direktes Nachbarland – will keine Afghanen. Saudies? – Sie zahlen Beiträge an die UNO und halten die Grenzen dicht. Iraker – benachbart mit Saudis – müssen bis nach WEißrussland fliehen, anstatt bei den Glaubensbrüdern Hilfe zu ersuchen. Diese muslimischen Migranten wissen, dass sie nicht gewollt sind und sie… Mehr