Leserstimmen zu: „ARD und ZDF: Warum es nach der „Umweltsau“ nicht mehr so weitergeht“

Auf Roland Tichys „kleine Rundfunkgeschichte“ zu "ARD und ZDF: Warum es nach der „Umweltsau“ nicht mehr so weitergeht", machten viele Leser ihrer Unzufriedenheit und ihrem Unmut mit dem ÖRR ein wenig Luft. Barbara Goergen mit einer kleinen Auswahl.

imago images / Agentur 54 Grad
ARD und ZDF – zwei Riesen wie Goliath, öffentlich-rechtliche Sendeanstalten. Mit öffentlichen Aufgaben betraute Institutionen im Auftrag und Eigentum des Staates. Allein der Begriff ‚Anstalt‘ lässt hellhörig werden, hat für viele Menschen einen Beigeschmack: Volkserziehung, Meinungsmache? Wird der Bürger umerzogen wie ein trotziger Schüler? Nein, Frösteln und Gänsehaut sind keine Begleiterscheinungen der winterlichen Jahreszeit. Es ist das, was häufig gesendet wird, was jedem Aufmerksamen wie Schuppen von den Augen fällt, ihn erschaudern lässt, folgt man unseren Zuschriften.

So werden häufig Nachrichten zu Kommentaren, Dokumentationen zu Indoktrinationen. Auch wenn man manches als übertrieben verstehen mag – es ist ein Krisensymptom. Nicht nur Fakten zählen, sondern auch die Meinung über die Fakten.

Hören wir in einige Leserstimmen hinein. Das, was vor  sichgeht, hat nach Meinung der Leser System, zeugt von Machtmissbrauch, hat nichts mehr von Bildungsauftrag oder von nüchterner Information zum Zweck der Meinungsbildung. Die Bildung einer eigenen Meinung wird dem Zuschauer abgenommen, nicht mehr zugetraut. Es grenzt bisweilen an Manipulation:

Ein Leser schreibt: „Was die sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen“ in den letzten Jahren betreiben, da geht es weder um Fehler noch um mangelnde Fehlerkultur, sondern um reinen Vorsatz. Die „vierte Macht im Staat“ ist von linksextremen Ideologen unterwandert und zur ersten Macht geworden, welche das Denken der Bürger mit systematischer Gehirnwäsche kontrolliert und Kritiker dieses Zustandes mit existenzbedrohenden Rufmordkampagnen einschüchtert. … Nur aus Sicht der linksextremen Ideologen war die „Oma-Sau“ tatsächlich ein Fehler, weil man bei der beabsichtigten Spaltung der Gesellschaft zwischen den Generationen zur „Erringung der Lufthoheit über den Kinderbetten“ letztlich doch zu dreist, zu aggressiv und zu leicht durchschaubar vorgegangen ist und die Sache deshalb nach hinten losgegangen ist… Das systematisch verfolge Ziel einer linksextremen Indoktrinierung der Jugend werden sie jedoch niemals freiwillig aufgeben.

Leser „Regenpfeifer“ kommentiert: „Die Hybris ist riesig beim WDR, denn, wenn ein Niemand wie Georg Restle hochoffiziell einen amtierenden Ministerpräsident Laschet vorführt, dann spricht das meines Erachtens Bände, wer hier im Land das Sagen hat.“

Ist überhaupt eine Heilung der Zustände möglich? Oder heißt es „Operation geglückt – Patient tot“?

Leser „Schweigende Mehrheit“ sieht wenig Hoffnung: „Die Frage muss also lauten: Ist der Patient zu retten? Oder sollte man ihm aktiv Sterbehilfe leisten? Sind da überhaupt noch Strukturen vorhanden, denen man wieder beibringen könnte, was Demokratie, Meinungsfreiheit, Fairness der Debatte, Vernunft und Ausgewogenheit bedeuten? Sorry, aber ich bin da abgrundtief pessimistisch. Der ungeheure (Standes-) Dünkel, der mit der Umweltsau-Debatte wieder einmal sichtbar wurde, ist nicht heilbar. Dieser Patient ist ein mausetoter Zombie.“

Mit nichts lebt es sich angenehmer als auf Kosten anderer. Die öffentlichen, hochdotierten Nutznießer haben das Sagen, sonnen sich im eigenen Wohlgefallen:

Aus Sicht des Lesers Stefan T. liest es sich wie folgt: „Hier zeigt sich doch genau, warum staatlich finanziert leider (fast) immer schief geht. Weil es eine Entkopplung von Entlohnung und Leistung gibt, und das Geld somit unabhängig von der Leistung fließt, denkt derjenige also, seine Leistung wäre gut. Weil das Gehalt so hoch ist, halten sich öffentlich-rechtliche Journalisten auch für die Krone der Schöpfung, während sie auf dem freien Markt keine Sekunde überleben würden. Und aus genau diesem Hintergrund heraus resultiert auch diese arrogante, abgehobene Haltung, weil einfach keine Qualitätsmaßstäbe vorhanden sind. Hier zeigt sich auch der grundlegende Architekturfehler in öffentlich-rechtlicher Finanzierung.“  

Diesem Gedanken folgen auch Leser „Sonny“ „Eine neue, moderne und vor allem e h r l i c h e Sendeanstalt in öffentlich-rechtlicher Hand wäre ein Traum – dafür müsste man aber erst mal die ganzen alten Personalbestände loswerden, wie man sieht, hat das ja schon mit den DDR-Kadern nicht geklappt. Ich hoffe wirklich inständig, dass dieses ganze Gebilde ÖRR in sich zusammenkracht und zwar so schnell wie möglich.2

…und „Croma“: „Was mich und wohl auch andere hier stört ist, dass der ÖRR ganz offensichtlich seinem Auftrag nicht mehr nachkommt und zum Propagandainstrument verkommen ist. Das ist wahrscheinlich nicht einmal primär politische Verschwörung (eigentlich haben die Politiker kein Interesse daran, sich vom ÖRR treiben zu lassen), sondern ist wahrscheinlich die Folge der Inkompetenz der Akteure (haben einen Presseausweis, sind aber keine Journalisten, sondern Aktivisten). Bedingungslose üppige Alimentierung verbunden mit einer noch üppigeren Pension fördert Inkompetenz offenbar ungemein. Wären sie dem freien Markt ausgesetzt würden sie schrumpfen wie die anderen Mainstreammedien auch. Das wäre demokratisch, weil die Widerspiegelung der Meinung der Menschen.

Selbstverliebt, kritikscheu, ohne Chance der Reformierbarkeit sieht „Lotus“ den ÖRR: Für ein Unternehmen in der freien Wirtschaft ist Kritikfähigkeit und das Sich-selbst-Hinterfragen geradezu überlebenswichtig. Die Konkurrenzsituation zwingt dazu, Anregungen und Kritik ernst zu nehmen. Ganz anders bei den von jedem lästigen Wettbewerbsdruck befreiten Zwangsgebühren-Finanzierten. Sie bieten ein grottenschlechtes Produkt. Auf die berechtigte Kritik reagieren sie, indem sie panisch in ihre Burg flüchten, die Zugbrücke hochreißen und laut schreien: „Hilfe, wir haben nichts gemacht und werden trotzdem von rechtem Mob bedrängt!“…Mit dem ÖRR ist es wie mit dem konservativen Islam. Beides ist nicht mehr reformierbar.“ 

Ein weiterer Leser pflichtet dem bei: „Der ÖR ist ein überaltertes Konstrukt, in dem sich eine Gesinnungsstruktur gebildet hat, die sich selber am meisten liebt. Sie denken ernsthaft, dass dieser Mist, den sie da ausstrahlen, noch wirklich jemanden erreicht. Die Links/Grünkolone benutzt unser Geld, um sich ihre Welt schön zu berichten und wer das nicht möchte wird sofort attackiert und in den Boden gestampft. Wer Leute wie Reschke, Restle, Kleber, Illner, Will, Plasberg usw. als ihr politisches Aushängeschild präsentiert, hat sich klar positioniert. In den heutigen Zeiten von PayTV und youtube sollten die ÖR wie alle anderen in den Wettbewerb treten und dies als Chance sehen sich zu reformieren und rehabilitieren. Wenn sie doch so vehement der Meinung sind, dass unser Land diese ÖR haben will, dann könnte ihnen als PayTV Sender doch nichts passieren, aber die Wahrheit ist, dass sie selber nicht daran glauben und sich nicht vom Tropf der Steuerzahler ablösen wollen bzw. eher können.“

Die Verantwortlichen lassen gern alles beim Alten, camouflieren:

Der Leser „AlNamrood“ dazu: „Die einzige Lektion, die der ÖR aus der Sache ziehen wird, ist, dass man ab jetzt nicht mehr so extrem öffentlich und offensichtlich vorgehen kann. Die Strukturen bleiben, weil keiner der Beteiligten ein Interesse hat sie zu ändern. Warum auch, man ist sich keiner Verfehlungen bewusst. Wirklich Druck gibt es auch nicht. Es wird nur eben mehr verschleiert werden um in Zukunft seine Ruhe zu haben.“

Objektivität und neutrale Fakten weichen Indoktrinierung durch selbsternannte Moralpostel. „LadyGrilka55“ meint: „Objektiver Journalismus und Ausgewogenheit waren ja ursprünglich auch die Aufgabe der ÖR. Und mit dem Bildungsauftrag gerade der Dritten war nicht politische Indoktrination gemeint. Es gab wohl auch mal die saubere Trennung von Meinung (Kommentar) und Bericht (Nennen von Fakten ohne Bewertung). Das alles gibt es bei den ÖR heute nicht mehr. Da wird nur noch indoktriniert und moralisiert bis zum Abwinken.

Für „Peter Silie“ verkehren sich die Dinge massiv ins Gegenteil: „Der WDR empfindet sich als Opfer. Das ist die sehr beliebte, mittlerweile bis an die Gerichte vorgedrungene, allgegenwärtige Täter-Opfer-Umkehr. Oder verallgemeinert: die Logik wird auf den Kopf gestellt. Aus der Lüge wird die Wahrheit gemacht, die Unvernunft wird zum gesunden Menschenverstand verklärt und aus Irrationalität wird Rationalität. Feminisierung, Emotionalität, Infantilität – das ist der Zeitgeist.“

Quantität statt Qualität. Uniformer Zwang versus freie Wunschauswahl. Vielleicht doch besser PayTV z. B. aus dem Supermarktautomaten nach Zuschauergeschmack – suum cuique!

„Seit 2013 die GEZ in eine Haushaltsabgabe umgewidmet wurde, arbeitet der ÖRR immer mehr in reinem Selbstbezug. Es spielt überhaupt keine Rolle mehr, ob in einem Haushalt ein Empfangsgerät vorhanden ist, bzw. ob es da Empfangswillige gibt. Die Sendenden müssen sich keine Mühe mehr geben, den Empfangenden Qualitätsstoff zu liefern. Da wird einfach ins Blaue gesendet, die Kosten sind so gut wie gedeckt. In den letzten Jahrzehnten erlebten wir, dass eine Vielfalt von fundierten Meinungen eine neue Diktatur praktisch unmöglich machte. Heute droht wieder die Einfalt, die durch manipulierte Berichterstattung herbeigeführt werden soll. Heute betrachtet der Bürger den Staat mittels „Fernbedienungen“, wählt mal dieses, mal jenes aus und verwechselt Meinung mit Identität und umgekehrt.“, schreibt Leser „cfp“.

„Odysseus“: Es wird vielleicht bald kommen, dass wir uns beim Aldi oder Lidl eine Chipkarte kaufen können. Mit der gehen wir zu einem Automaten und können dort eingeben, was wir die nächsten drei Monate sehen wollen. Der eine nimmt nur den Wetterbericht für 2.99. Der andere die Sportschau für 5€. Dann gibt es noch das Angebot der Woche: Wer Anne Will kauft, bekommt Maybritt Illner gratis. Wer auf die große Samstagabendshow nicht verzichten möchte, nimmt „Wetten dass“ mit Thomas Gottschalk und den Wildecker Herzbuben. Als internationaler Stargast singt Rita Pavone „Arrivederci Hans“. 

„Gruenauerin“: „Wenn wir das ganze Fernsehen betrachten, so ist m. E. die jetzige Form des ÖR tot, genauso wie das beitragsfreie Private. Der Trend geht doch ganz offensichtlich dahin, dass Filme, Serien und anderes in hoher technischer Qualität nur noch bei den Streamingdiensten auftauchen, bei denen sicherlich auch die Privaten ihre Anteile haben, so wie sie sich schon in große Onlinespiele und deren Streamingdienste eingekauft haben. Jeder bezahlt das, was er gerne sieht. Das ÖR sollte deshalb auch hinter eine Bezahlschranke gesteckt werden, so dass nur derjenige bezahlen muss, der diese Programme auch wirklich sehen will. Vielleicht hat die Abwesenheit von Geld eine reinigende Wirkung auf das ÖR und es könnte verkleinert zur Qualität zurückfinden oder diese überhaupt erst finden.“

„Sehr geehrter Herr Tichy, Ihr Bild für den ÖRR vom Lagerfeuer, um das herum sich die Bürger versammeln, ist liebenswert und poetisch, aber war doch im Grunde nie ganz zutreffend. Um ein Lagerfeuer herum sitzen in der Regel Gleichgestellte, die ein „Wir“ bilden (wollen). Jedenfalls kenne ich das so. In der heutigen Realität allerdings sitzen, um im Bild zu bleiben, wir Zwangsgebührenzahler einem Feuermeister gegenüber, der mit voller Rückendeckung durch die veraltete Gesetzeslage uns nicht nur zur Zahlung verpflichtet, sondern dafür auch noch unser Denken uniform prägen will… Wenn man es recht bedenkt, stellt sich sogar weitergehend die Frage, ob es überhaupt noch irgendeine Existenzberechtigung für einen zentralen öffentlichen Rundfunk gibt. Unser neues Lagerfeuer ist längst da, es heißt Internet, und trotzdem so zu tun, als bräuchte der dumme Bürger immer noch eine einzige quasistaatliche Stelle, und „die Wahrheit“ hören zu können, ist in etwa so anachronistisch, als würde man Taxifahrer zu einer regelmäßigen Abgabe für Pferdekutschen nötigen.“, so der Leser mit dem Namen „Kartoffelstaerke“.

Obwohl… trägt der Zuseher / Konsument auch eine gewisse Mitschuld, wenn er Gebotenes hinnimmt und alimentiert?

„Es ist mir bis heute völlig unbegreiflich, wie wenig Widerstand auf nahezu allen Ebenen erfolgt, obwohl schon lange die Hütte brennt und was die Art der Sendungen von fast allen Sendern anbelangt, so wird man schon über Jahrzehnte mit allen Unmöglichkeiten traktiert und die „Sau-Arie“ war nur ein weiterer Höhepunkt, nicht nur der Geschmacklosigkeit, sondern auch die Aggressivität, die dahinter steckt und als Konsument muss man sich wirklich fragen, ob die Zuschauer nicht alle bescheuert sind und dieses tägliche Schmierentheater überhaupt noch konsumieren, denn wer geht denn noch in den gleichen Laden zum Einkaufen, wenn die Angestellten auf gleichem Niveau ihre Kunden beschimpfen und dafür auch noch bezahlen müssen, was für ein Wahnsinn in dieser Gesellschaft und das wird sich erst ändern, wenn die Bürger wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommen und sie dabei viel verlieren, vorher reiten sie das Pferd zu Tode, weil einfach der Verstand fehlt um nicht nur die Erkenntnis zu besitzen, sondern auch die Reaktion erfolgen müsste und zwar im eigenen Interesse.“, schreibt „Nibelung“.

„Alfonso“: „Die jüngere, wohlstandverwöhnte Generation ist sowieso fest links und grün geprägt. Von hier ist daher auch keinerlei Widerstand zu erwarten, sie können es daher gar nicht anders, weil sie die Welt ganz anders sehen, mangels historischer Schulbildung. Die große Überzahl der deutschen Bürger ist extrem obrigkeitshörig und Deutsche verfügen über kein Revoluzzer-Gen. (Wir können uns da fast alle an die eigene Nase fassen). Man bedenke, dass die Art Demokratie, die die BRD nach dem Krieg erhielt, nicht von den Bürgern selber erkämpft worden war, sondern dass diese uns von den Alliierten übergestülpt wurde. Was nicht selber erkämpft wurde, hat auch keinen großen Wert und man versteht auch nicht, damit umzugehen.“

Es bleibt ein ungutes Gefühl: ARD und ZDF haben viel Good-Will verloren und viel Ansehen. Aber Medien brauchen die Anerkennung durch ihre Nutzer. Der Unmut ist gewaltig, zu gewaltig für ein System, das über Zwangsbeiträge finanziert ist.

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Kommentare ( 21 )

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Barbara Tiedemann
8 Monate her

Es ist schon fast lustig, bei Facebook wurde ich soeben für 30 Tage gesperrt wegen Hassrede, weil ich mich des WDR-Sprechs „Umweltsau“bedient habe. Irgendein Zeitgenosse hat mich gemeldet..Und keine Widerrede..laut FB nach Überprüfung ist „Umweltsau“ Hatespeech ..:-D

fatherted
8 Monate her

machen wir uns nichts vor….die obigen Kommentare sind nur wenige….die Mehrheit schaut unbeeindruckt weiter und wird sich auch nicht auflehnen. Wenn es zu einer Abstimmung kaeme…das Ergebnis waere aehnlich wie in der Schweiz…..die oeffentlich rechtlichen haben zuviel Macht angehaeuft….die ist nicht so ohne weiteres zu brechen…..es wird zwei Generationen Dauern….dann guckt keiner mehr Deutsches TV und der Staatsfunk kommt aus der Tuerkei….ob das dann besser ist? Nicht mehr mein Problem.

gast
8 Monate her

Ich schaue diese Rundfunksendungen seit Jahren nicht mehr. Nicht weil ich protestieren möchte, sondern weil ich sie ab irgendeinem Punkt als absolut unerträglich empfand. Ich habe somit einen Abstand gewonnen und wenn ich dann was von dem Omasau-Lied lese, dann beschuldige ich nicht einen Rundfunk, den ich ja nicht mehr höre und sehe, weil ich ihn schon viel früher in die Schublade: „Unter aller Sau“ abgeheftet habe, ich beschuldige die Omas und die Mütter der Kinder, die sie da nicht rausgeholt haben. Ich weiß, was das bedeutet ich habe meine rausgeholt. Alle Eltern hatte ich zum Feind und meine Kinder… Mehr

Dyl Ulenspegel
8 Monate her
Antworten an  gast

Bravo. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft. Halten Sie durch!

Alexis de Tocqueville
8 Monate her

Ich würde ja gern meine Einzugsermächtigung widerrufen, nur habe ich keine erteilt. NIEMAND bekommt von mir ne Einzugsermächtigung. Ausser Amazon.
Die Öffentlich-Kommunistischen erst nicht!

Karl Schmidt
8 Monate her

Ich frage mich inzwischen, ob der Begriff „Zwangsgebühr“ überhaupt ein zutreffender Begriff ist: Sicher, es ist ein (nutzungsunabhängige) Gebühr, derer man sich nicht entledigen kann. Aber im Regelfall geht mit der (verpflichtenden) Bezahlung der Bürger auch eine inhaltliche und personelle Mitbestimmung einher. Dafür gibt es zum Beispiel Wahlen an Universitäten oder der Sozialversicherung. Wenn man nun (1.) von dieser Teilhabe faktisch ausgeschlossen ist und (2.) dem politischen Gegner die aggressive und feindselige, unzutreffende und einseitige „Berichterstattung“ (3.) finanzieren muss, was unterscheidet diese „Zwangsgebühr“ dann noch von einem Tribut?

Karl Napf
8 Monate her

Wer Slomka und Frey gegen Kemmerich hetzen hat sehen, der wird verstehen, dass da was falsch laeuft in Deutschland.

Es zaehlt hier scheinbar ZDF Moderartoren-Meinung mehr als die demokratische, geheime, ordentliche Wahl des Thueringischen Parlaments.

Ja wo sind wir denn?

Protestwaehler
8 Monate her

Tolle Kommentare, qualitativ weit oberhalb der öffentlich-rechtlichen Propaganda.

F. Jung
8 Monate her

Im fernen Asien bringt mir mein Fernseher über meine drei Provider insgesamt 231 Programmangebote in 14 Sprachen. Schaue ich Arirang aus Korea, erfahre ich internationale Nachrichten in englisch und viel über Land.Leute, Kultur. Ähnlich bei Japaner mit NHK, Chinesen mit CGTN in verschiedenen Sprachen. Jede Station bringt ihre nationale Identität mit. Die einzige im KAbel befindliche deutschsprachige Station ist die „Deutsche Welle“. Die hat komprimierte Nachrichten zur vollen Stunde fast komplett abgeschafft. Die Beiträge wechseln anläßlich der Stunden-Viertel und man sucht vergeblich nach den aktuellen Ereignissen in Deutschland und weltweit. Statt dessen werden in „Global 3000“, „World Stories“, „Fokus Europa“,… Mehr

Dyl Ulenspegel
8 Monate her
Antworten an  F. Jung

In D haben neue käufliche TV-Geräte eine Ländersperre. Wie im Internet, wo die automatisch vom Internetanbieter zugewiesene IP-Adresse die Region Deutschland kennzeichnet. Das soll laut EU Recht eine Gebührenfinanzierung der Produktions- und Lizenzkosten im jeweiligen Land sicherstellen. TIPP: Ausländische Sender sind trotzdem legal unverschlüsselt zu empfangen. Entweder über eine eigene Satellitenschüssel mit eigenem Satellitenempfänger (Senderlisten mit freiem Empfang kann man googeln) oder über das Internet für einen geringen monatlichen Beitrag mit VPN (Virtual Private Network), zum Beispiel bei https://www.unblock-us.com/. Dort erhält man ganz legal über deren Firmennetzwerk eine neue IP-Adresse aus einem anderen Land. Klappt unter anderem bei TV France… Mehr

Hosenmatz
8 Monate her

Bezeichnend war gestern auch das „Interview“ von Marionetta Slomka mit Herrn Kemmerich im heutejournal. Jeden Satz des Herrn unterbrechendes Gekeife und Gezeter, dass diese Wahl ja wohl so nicht sein kann. Hat nur noch gefehlt, dass sie mit dem Fuß aufstampft und ruft: „Aber ich will das nicht, ich will das nicht, ICH WILL DAS NICHT!“ Und ständig der Versuch, dass Herr Kemmerich zugibt, dass er einen Deal mit der AfD hatte, um ihn dann ordentlich in die Pfanne zu hauen. Ich habe mich gewundert, dass der Herr dabei noch so ruhig bleiben konnte. Von Frau Slomka ein Paradebeispiel für… Mehr

gmccar
8 Monate her
Antworten an  Hosenmatz

Nicht zu vergessen, unter welchem Druck der Herr Kemmerich stand und steht. Polizeischutz für die Kinder auf dem Schulweg und für die Ehefrau, verursacht von den Sturmabteilungen von Sozen, DGB,Grünen und Linken „Demok ratten“auf Veranlassung von den Spießgesellen der Staatsratsvorsitzenden.

prague
8 Monate her

Ich habe gerade jetzt eine e;mail an die ZDF Brennpunkt geschrieben, normaleweise konsumiere ich die nicht, aber diesmal wegen der „Skandalwahl“ wollte ich sehen, wie sie sich wieder präsentieren und ob sie die Kritik ernst genommen haben, haben sie nicht. Die erste 3 Minuten, Interviews mit 3 Menschen, die alle die gleiche HALTUNG wie die ZDF hatten, danach habe ich ausgeschaltet. Menschen mit andere Haltung und Ansichten kommen nicht vor, die existieren einfach nicht, ich glaube bald werden die Wahlen verboten und die Antifa(rote Faschisten) wetzen schon die Messer und Molotows.