Wieder eine Krawallnacht – diesmal in Augsburg

Die Beispiele mehren sich. Diesmal kam es in Augsburg nach dem EM-Spiel Deutschland gegen Portugal zu einer Massenentgleisung. Polizei und Rettungskräfte wurden angegriffen. Das Milieu der Täter wird verschwiegen.

Screenshot Twitter

„Jugendliche“, wie der Bayrische Rundfunk sie nennt, haben mal wieder für Ärger gesorgt. In Augsburg kam es in der Nacht von Samstag zu Sonntag zu einem massiven Ausbruch von Gewalt.

Polizei-Einsatzleiter Andreas Schaumaier sprach gegenüber dem BR von einem „massiven Ausbruch von Gewalt, der keine Alternative mehr zur Räumung ließ“. Das Ausmaß der Ausschreitungen habe den Tatbestand des Landfriedensbruchs erfüllt. In der Augsburger Innenstadt feierten nach Angaben der Polizei 1.400 Personen nach dem Deutschland-Sieg gegen Portugal.

Im Laufe des Abends ist die Stimmung nach massivem Alkoholkonsum immer aggressiver geworden. Das Fass zum Überlaufen gebracht haben soll dann ein Rettungswagen, der wegen einer Schlägerei gerufen wurde. Nach dreimaligem Ignorieren der Aufforderung der Polizei, die Plätze zu verlassen, kam es dann um zwei Uhr nachts zur Räumung.

Dabei kam es neben „ACAB“-Rufen immer wieder zu gewaltsamen Angriffen auf Polizeibeamte. Es kam nach Angaben der Polizei zum Wurf von Glasflaschen, zu Tritten und zu sexueller Belästigung einer weiblichen Polizistin. Insgesamt sollen rund 200 Gegenstände auf die Beamten geworfen worden sein. Ein Rettungswagen wurde dabei beschädigt. Nur ein Flaschenwerfer wurde festgenommen.

Auch aufseiten der „Feiernden“, so der BR, sei es zu Verletzten gekommen. In der Berichterstattung zu den Vorkommnissen fällt wie so oft auf: aus welchem Milieu die Randalierer kommen, wird verschwiegen. Stattdessen werden pauschale und zumeist gut klingende Begriffe wie „Jugendliche“, „Feiernde“ oder „Partyszene“ verwendet. Worauf das hindeutet, sei dahingestellt.

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Kommentare ( 102 )

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102 Comments
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Sabine W.
1 Monat her

‚ACAB‘-Rufe? Aaaahhh, jaaa… Ich begreife. Dann ist der etwas neuere Begriff ‚Migrantifa‘ offensichtlich ernst zu nehmen. Wie lange wird es dauern, bis auch ÖR-medial sowie insbesondere politisch eingesehen wird, dass nicht von den Rechten die gesellschafts- und ordnungszerstörende Gewalt ausgeht, sondern von einem wachsenden Bodensatz der Gesellschaft, bestehend aus hunderttausenden ungebildeten frustrierten Migrantenmännern, die sich mit dem bereits vorhandenen deutschen Mob zusammentun? Alle vereint ein Motivationsgebilde: Frust, Verachtung der Gesetze, der Obrigkeit, der Kerngesellschaft, Verachtung von Normen, sozialen Regeln. Sie alle kriegen selbst nichts auf die Kette (werden es auch nie) und machen dafür andere verantwortlich. Sei es, weil sie… Mehr

Last edited 1 Monat her by Sabine W.
Postmeister
1 Monat her

Das Problem wäre relatv einfach zu lösen. Jeder der dabei erwischt wird und keine deutsche Staatsbürgerschaft hat, muss zurück in sein Herkunftsland. Und zwar unter sofortiger Beendigung aller Asylgesuche oder Aufenthaltsbegehren. Es wäre so einfach….wenn man will.

DW
1 Monat her
Antworten an  Postmeister

Von denen sind leider mittlerweile viele hier geboren oder haben die deutsche Staatsbürgerschaft. Es ist leider gar nicht mehr einfach, jetzt nicht mehr. Die bleiben uns erhalten und werden immer mehr.

Wolf Koebele
1 Monat her

Hier wurde ebenfalls in den benachbarten Studentenwohnheimen nach dem gemeinsamen Anschauen des Spiels gefeiert: 0 Verletzte, 0 Beleidigte, aber – Studenten! – vielerlei Nationen. Vielleicht waren Nordafrikaner und Orientalen nicht vertreten.

alter weisser Mann
1 Monat her

Hier ist auch die Polizei Teil des Problems. Ich lese hier und anderswo nichts von Festnahmen. Vermutlich sollen diese Ordnungswidrigkeiten/geringen Straftaten eh nicht verfolgt werden. Da kann man sich den Polzeieinsatz auch sparen und wenn der Rettungswagen zur Schlägerei nicht durchkommt, dann ist das eben so.

Athene
1 Monat her

Zuerst einmal. Tatsächlich waren in der Nacht nicht nur Personen mit Migrationshintergrund, sondern auch viele Deutsche. Es war ein Mix aus beidem. An dem Abend waren auch viele Abiturienten unterwegs. Woher ich das weiss? Ich wohne in dieser Stadt und bekomme fast alles genug mit. Natürlich haben dann wieder gewisse Minderheiten sich aufgespielt. Das war das Resultat. Ich war einige Wochen vor der Pandemie nach langer Zeit wieder in einem Club. Ich war geschockt wer alles vertreten war. Man kann es sich vorstellen. Ich habe mich noch nie so unwohl gefühlt. In meiner Partyzeit 2009 war es ganz anders. Zu… Mehr

Deutscher
1 Monat her
Antworten an  Athene

Regional ist es noch viel schlimmer. Bürgermeisterlein und Landrätlein, egal von welcher Partei, sie alle wollen mitspielen beim großen Umbau, sich als besonders tüchtig hervortun, wollen mit den Großen in Stutgart, in München und Berlin konkurrieren und diese am liebsten noch überflügeln vor lauter Toleranz und Buntheit. War doch schon immer so. Die Gauleiter, die Blockwarte, die Kreisräte und Bezirksleiter … sie waren die schärfsten Eiferer und wollten vor allem den ganz Oberen gefallen. Die Zeiten ändern sich, die Mechanismen bleiben.

Last edited 1 Monat her by Deutscher
tamquam
1 Monat her
Antworten an  Athene

Und leider ist das Alles nicht neu. Da ich etwas älter bin mit einer Jugend in der 80’ern stelle ich fest dass diese Dinge sich seit damals kontinuierlich so darstellen und in Ausmaß und Geschwindigkeit offensichtlich nur zunehmen.
Auch ich ging damals selbst in die Lokalpolitik, naiv glaubend man müsse sich eben selber engagieren um etwas zu bewirken…

jens uwe
1 Monat her

Wie bestellt so geliefert.
In 10 Jahren, wird sich unser Land dieses Aufkommen an Polizeikräften nicht mehr leisten können.
Was dann kommt, wissen wir alle.

bfwied
1 Monat her
Antworten an  jens uwe

Irgendwann fällt der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt! Niemand kann sich auf Dauer nur als Duckmäuser zeigen, irgendwann ist auch dessen Duckmäusertum nicht mehr durchzuhalten. Was dann kommt, das ist folgerichtig und nicht zu verhindern, denn sonst ginge das Duckmäusertum ja weiter.
Wir erleben derzeit einen Putsch von oben, er wird, gemäß der Pendelausschläge, durch einen Putsch von unten beantwortet.

Hesta
1 Monat her
Antworten an  bfwied

Von Ulfkotte gab es vor längerem ein .Buch mit dem Titel: was lang gärt wird endlich Wut. Sollte man vielleicht nicht unterschätzen und Gutmenschen empfehlen.

Boris G
1 Monat her

Die Ethnien unterscheiden sich eben auch in ihrem Feierverhalten. Man lese nur unter dem Stichwort „Hochzeitskorso“.

elly
1 Monat her

Feiernde auch in München; „Großeinsatz der Münchner Polizei wegen Feiernden im Univiertel“ https://www.br.de/nachrichten/bayern/grosseinsatz-der-muenchner-polizei-wegen-feiernden-im-univiertel,SarreFI

elly
1 Monat her

gut klingende Begriffe wie „Jugendliche“, „Feiernde“, „Partyszene“ ergänze „Aktivisten“ für Linksterroristen (in der Rigaer Straßen, Berlin sinds wohl weniger Migranten) und NGO Abgesandte.

Hesta
1 Monat her
Antworten an  elly

Ich frage mich schon, was es jeden Tag zu feiern gibt?

daldner
1 Monat her

Immerhin wissen die Polizisten, wer das war – und wohl auch deren Familien und Freunde. Steter Tropfen höhlt den Stein… und bald werden es auch die wissen, die es nicht wissen wollen.

Bernd W.
1 Monat her
Antworten an  daldner

Der stete Tropfen arbeitet leider viel zu langsam, und durch die zunehmend willkürliche Diffamierung vieler Polizisten als rechtsradikal wird es nicht einfacher. Die abgefeimten Linken nutzen alle faulen Tricks, es ist so widerlich; Die Polizei verdient ob ihrer undankbaren Sisyphusarbeit unseren höchsten Respekt, das ACAB-Gesindel unsere tiefste Verachtung!