Illegale Einwanderung über Libyen vor dem Ende?

Italiens InnenministerMatteo Salvini berichtet davon, dass die libysche Küstenwache binnen weniger Stunden über 600 Migranten an Land zurückgebracht hat.

MAHMUD TURKIA/AFP/Getty Images
Illegal immigrants, who were rescued by the Libyan coastguard in the Mediterranean off the Libyan coast, arrive at a naval base in the capital Tripoli on May 10, 2017.

Nach dem Zurückbringen der 101 Passagiere der lebensgefährlichen Mittelmeer-Überfahrt” (SPON) scheinen sich die Zeichen zu mehren, dass die kommerzielle Libyen-Schleuser-Route der illegalen Einwanderung unter Missbrauch des Sinnes von Seenotrettung wackeln könnte.

Innenminister Matteo Salvini berichtet gestern, dass die libysche Küstenwache in den letzten Stunden 611 Immigranten ans Land zurückgebracht hat und fragt rhetorisch, ob NGO jetzt protestieren und Schmuggler Geschäft verlieren und schließt an, so machen wir jetzt weiter.

Don Alphonso informiert darüber, wie die Lega beim Volk Punkte macht, etwa durch den Verkauf des teuren Regierungsflugzeugs des sozialistischen Vorgängerpremiers Renzi; das erinnert doch gleich an den österreichischen Bundeskanzler Kurz, der Holzklasse fliegt. Warum in Italien nicht gegen die Politikänderung im Mittelmeer demonstriert wird, erklärt Don Alphonso so: Weil der innenpolitische Fokus sich auf „Zustände wie im kippenden Bahnhofsviertel Vasto in Neapel” richten.

Ein Tweet, erneut von Don Alphonso, setzt die Entwicklung illegale Einwanderung mit kommerziellen Schleppern plakativ ins Bild: Pakistanis lassen sich 5.000 km weit nach Libyen schleusen, um von dort (wieder auf direktem Weg per Boot) nach Europa zu gelangen. Was sagen die Befürworter dieser Weltwanderungen in Deutschland dazu? Es muss doch auch ihnen klar sein, da kommen vorwiegend diejenigen, deren Familien das Geld dafür haben, weil sie dem Mittelstand im Herkunftsland angehören.

Aber auch sonst gibt es Anzeichen, dass der Break-Even Point einer von Anfang an falschen Entwicklung der illegalen Enwanderung erreicht sein könnte. Nachdem eine junge Schwedin einen Linienflug aufgehalten hatte, um eine Abschiebung zu verhindern, wollte eine offizielle Grüne in Finnland ihrem Beispiel folgen. Doch die dortige Polizei brachte sie nach zehn Minuten von Bord.

Und WELT-Journalist Tim Röhn, der in Spanien vor Ort recherchiert, kommt in seinem jüngsten Beitrag zu dieser ernüchternden Erkenntnis, die er sich erkennbar alles andere als leicht gemacht hat:

Manuel Bewarder unterstreicht die Sachkompetenz von Tim Röhn:

Unterstützung
oder

Kommentare ( 125 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Andere bringen wir ungekürzt.
Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

----

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Die nächste Rezession wird gewaltig, den wir haben riesige Schuldenberge aufgehäuft. Deutschland wird ganz besonders davon betroffen werden. Dann ist es mit dem Milliarden Zuwendungen ganz schnell zu Ende, und mit der Toleranz auch die heute noch vieles durchgehen lässt – damit meine ich die Toleranz des Wahlvolkes gegenüber den alten Parteien!

Haftar weiß, was er tut. Sánchez nicht.

Wenn Deutschland mal den finanziellen Magneten abstellen würde, wäre das Problem mit den ganzen Bootfahrern auch nicht mehr so stark vorhanden.
Nach der Hessen und Bayern Wahl heißt es wieder Wir haben verstanden. Machen aber weiter so.

Sachleistungen, keine Wohnortwahl, keine Einbürgerung egal wie lange „geduldet“, und keine Familienzusammenführung

Daß die Schlepperei aufhört, da seien doch deutsche Künstler vor! Heute zu lesen, wie Prominente sich dafür einsetzen, daß arme Deutsche das Gutmenschentum der Prominenten finanzieren und ausbaden dürfen.
Solche Aktionen scheinen in Mode zu kommen, denn kürzlich haben Studenten (alle StudenterichexInnenStudierendenx mögen sich mitgemeint fühlen) der Münchner Filmhochschule sich mit Wasser übergossen, woraufhin sie tot am Boden liegenblieben, damit sich bei Markus Söder das schlechte Gewissen regt.
Die Prominenten haben sich Schwimmwesten angelegt. Schöner wäre es noch gewesen, wenn jeder in einen Wasserbottich gestiegen wäre. Da geht noch mehr!

Zum Jubeln ist es eindeutig zu früh. Ob der Break Even Point der illegalen Schleuserei oder überhaupt der illegalen Migration erreicht ist, mag ich noch nicht glauben. Für mich beginnt der erst, wenn der Grenzschutz sowohl außen als auch innen konsequent wieder hergestellt wird und wir das erste Gesetz zur Rückführung und Verdrängung von Migranten bekommen, deren Aufenthalt a) illegal ist und b) nur soziale Lasten bedeutet. Wir müssen endlich anfangen über einen Stopp hinauszudenken. Die Frage ist, wie werden wird sie wieder los? Vor allem muss das das Ziel sein.

Es gilt besonders unsere völlig verdrehten Politiker im Auge zu behalten. Die geben ja nicht auf die offenen Grenzen zu propagieren. Der ganze Rest sind bedauerliche Einzelfälle. Frau Merkel will ja auch noch einen UN Vertrag unterschreiben, wo sich dann jeder Migrant sein Zielland einfach aussuchen kann. Dann wird es einen Ansturm von Versorgungssuchenden geben, da werden wir uns mehr als Wundern. Diese Frau ist scheinbar nicht mehr die Bundeskanzlern dieser Republik, sondern willfähriges Werkzeug der UN, um verrückte Umsiedlungspläne umzusetzen. Dem muss Einhalt geboten werden. Kann wohl nicht wahr sein, das der Steuerzahler hier im Land zum Sklaven aller… Mehr

Von jedem Schiff, das sich mit 10 lt Sprit nach Italien auf den Weg macht, müsste der Verantwortliche verhaftet und alle anderen zurück an Land gebracht werden – mit anschließender Versenkung des schwimmenden Untetsatzes.
Dabei handelt es sich um keine Rettung aus Seenot, sondern um reines Schlepperunwesen auf die unverschämteste Art und Weise, welches dazu noch mit der Unterstützung zahlreicher europäischer Parlamentarier rechnen kann, noch schlimmer, einschließlich der deutschen Kanzlerin.

……das genau ist die methode der mohamedaner um ihre forderungen und ziele durchzusetzen. und dazu rufen sie dann islamophobie!

Es ist noch ein weiter Weg, bis Europa endlich die Mittelmeerroute schließt und sich endlich gegen die Invasion aus Asien und Afrika schützt. Mit Deutschland braucht man auf diesem Gebiet gar nicht zu rechnen; hoffen wir, daß auch Spanien bald zur Vernunft kommt, nachdem die neue Regierung sich gerne als Wohltäter internationalen Migrantenums geriert.

Das sind keine Wohltäter, da gibt es nur BBW.
Butterbrot, busticket, Wasserflasche. Die nötigsten Sachen um sich weiter ins Land wo Milch und Honig fließen zu machen.

Und auch die ZEIT hat sich nach der Miriam-Lau Geschichte gerade unwissentlich einen Bock geschossen: Ein Artikel über Lifeline-Seenöter, der unverblümt preisgibt, dass die Rettung aus selbst herbeigeführter Seenot ein ganz regulärere Bestandteil der Schleusung ist.

Ich zitiere: „Kein voll beladenes Schlauchboot schafft es aus eigener Kraft von Libyen nach Europa. Das war allen klar, die in jener besagten Juninacht zur vermeintlich letzten Etappe aufbrachen.“ und weiter „Würde keine Hilfe kommen, wäre das der sichere Tod. Aber die Schleuser hatten versprochen, dass Hilfe kommen würde.“

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-08/seenotrettung-fluechtlinge-mittelmeer-lifeline-portugal

Naja, die ZON-Redakteure und ModeratorInnen kommen kaum noch hinterher mit dem Löschen unliebsamer Beiträge und immer neuen Larmyanz-Artikeln. Da kann das schon mal passieren.

Echt gesagt ich verstehe die Schweden nicht mehr, um noch einmal kurz auf den Linienflug zu kommen. Da sparen sie auf den Flug, freuen sich auf ihren verdienten Urlaub und dann? Wo war die angemessene Reaktion des Flug-Personals oder der Passagiere? Echt gesagt ich hätte ihr das Handy aus der Hand genommen und ihr klar gemacht, dass wenn sie mir weiter meinen Urlaub versaut mit „handfesten“ Konsequenzen zu rechnen hätte. Und die hätte es dann auch gegeben. FYI: Weder die Frau noch ihre Organisation wurde vom Schwedischen Staat bis jetzt belangt! Salvini macht genau den Job, den die EU Organisation… Mehr

Die Aquarius ist doch wieder in See gestochen, unter Marinetraffic.com zu beobachten. Jeder mit Smartphone kann sehen wo der Shuttle Service die Küste abtingelt und wann die Schlauchboote losfahren müssen. Mal sehen wo sie dieses mal Ihre Geretteten anlanden.

In dem Flugzeug hätte ich den Kapitän mal zum Handeln aufgefordert, weil man sonst wohl selbsttätig werden muss, um diesen naiven Kinderzirkus da zu beenden.
Auf das Mädel warten jetzt aber erhebliche finanzielle Konsequenzen, bis hin zu einem halben Jahr Knast.
Sie äussert sich nur noch über ihren Anwalt. Wirklich Heldenhaft.

Ich verstehe die anderen Passagiere in der Maschine nicht, haben die tatenlos zugesehen, was das verdrehte Girl da anstellt? Ohne ein Freund von Gewalt zu sein, ich glaube aber hier wäre links und rechts eins auf die Backen gerechtfertigt gewesen. Diese egoistischen Selbstdarsteller haben wahrscheinlich kein weiteres Herausstellungsmerkmal, bedingt durch eine große Portion Einfalt und Naivität, als dieses. Ich würde vorschlagen, die selbsternannte Scheinheilige sollte durch ehrliche Arbeit den Schaden wieder gut machen.

Hierbei zeigt sich doch wieder die ganze Verachtung der Merkelschen Regierung gegenüber dem Volke . 350000 Nachzugsvisa werden erteilt ,wobei jetzt schon klar ist wer den Schwachsinn bezahlt . Der Steuerzahler ,mittlere und untere Einkommen ,denen geht es gewaltig an den Kragen . Linke und Grüne Willkommenspopulisten mit Wackelbär und Spielzeugrucksack haben in ihrem Wahn D. einen Bärendienst erwiesen . Am schlimmsten sind aber die Linksgrünen Politiker mit Merkel an der Spitze ,die dem Volke eine Last aufbürden ,an der die nächsten drei Generationen zu knabbern haben werden . Nicht zu vergessen ,die veralberten Flüchtlinge,die zwar hier sind aber hier… Mehr