Fleischwirtschaft in Nöten

Es ist ein eng getaktetes just-in-time-System, das die Versorgung des Landes mit Lebensmitteln sicherstellt. Entsprechend empfindlich zeigt es sich gegenüber Störungen.

imago images / Hans Blossey
Hauptsitz der Fleischfabrik Tönnies Lebensmittel GmbH & Co. KG

Der Donnerschlag der Handelsketten Lidl und Kaufland kam vergangene Woche: Sie nehmen kein Fleisch mehr von Unternehmen an, die mit Werkverträgen arbeiten. Ab 1. Januar kommenden Jahres sollen ihre Lieferanten für Frischfleisch und Geflügel aus Geschäftsbeziehungen auf Basis von Werkverträgen verzichten. Damit erhofft sich die Schwarz-Gruppe in Neckarsulm, von negativen Schlagzeilen verschont zu bleiben. Tönnies und Westfleisch erklärten, auf Werkverträge zu verzichten und sich auch um besseren Wohnraum für die Belegschaft zu kümmern.

Werkverträge sind zwar eine gesetzlich vorgesehene Form der Verträge, Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa ist von der EU gewollt – doch im Augenblick ist das System so in Verruf geraten, dass es Handelsunternehmen angeraten erschien, demonstrativ das Ende dieser Form zu verkünden. Wie das konkret aussehen soll, sagt im Augenblick keiner der Beteiligten.

Immer noch zwangsweise geschlossen ist der Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück. Der wurde vor zwei Wochen zugemacht, weil sich bei rund 1.500 von knapp 7.000 Mitarbeitern positive Coronatests zeigten. Pro Woche wurden dort bisher 140.000 Schweine geschlachtet.

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Prekär wird die Lage bei den Schweinemästern. Sie müssen in den Ställen ihre Schweine weiter füttern, die werden fetter und der Schweinefleisch-Kilopreis sinkt. Heinrich Dierkes, der Vorsitzende der Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN), wettert: »Das ist ein Unding!« und fährt fort: »Natürlich muss alles dafür getan werden, um Mitarbeiter und Bevölkerung vor weiteren Corona-Infektionen zu schützen – das bezweifelt niemand. Dass die Schweinehalter nach immerhin zwei Wochen immer noch nicht ansatzweise wissen, wie es weiter geht, ist ein unhaltbarer Zustand.«

»Macht eure Hausaufgaben!« fordert ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack. »Dabei ist die Systemrelevanz sowohl von Tönnies als auch der Politik klar herausgestellt worden. Es gibt viele, die unter der Infektionswelle und den daraus resultierenden Folgen zu leiden haben. Das gilt ganz besonders und mit jedem Tag der Schließung des Schlachtbetriebes auch für die Bauern. Die Systemrelevanz zeigt sich an dieser Stelle für alle deutschen Schweinehalter, denn an dem Standort werden im Normalbetrieb immerhin 12 – 14 Prozent der deutschen Schweine geschlachtet.«

Es ist ein eng getaktetes just-in-time-System, das die Versorgung des Landes mit Lebensmitteln sicherstellt. Entsprechend empfindlich zeigt es sich gegenüber Störungen.

Staack: »Die Tierhalter sind die Leidtragenden der Schlachthofschließung. Und weder Landesregierung, Bezirksregierung, Landkreis und auch das Unternehmen Tönnies sagen, wie das weitere Vorgehen und der Zeitplan hinsichtlich der Wiederaufnahme des Schlachtbetriebes aussieht.«

Dierkes ergänzt: »Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und Verweis auf ausstehende Hausaufgaben des jeweiligen anderen kommen wir kein Stück weiter. Es kann in jedem Fall nicht sein, dass politische Muskelspiele, persönliche Befindlichkeiten und das Begleichen offener Rechnungen das dringend notwendige Handeln blockieren. Damit lässt man uns Bauern einfach im Regen stehen.«

Doch wann der Betrieb von Tönnies in Rheda wieder aufgenommen wird, ist offen. NRW-Ministerpräsident Laschet wagte nicht, den Betrieb wieder öffnen zu lassen und hat die Schließung gerade um eine Woche verlängert.

Pandemie im Schlachtbetrieb
Tönnies-Schließung und die Folgen: Aufruhr in der Fleischwirtschaft
Der Schlachtbetrieb der dänischen Fleischgruppe Danish Crown in Essen meldete keine positiven Fälle von Corona-Gesteten. Ursprünglich hatten erste Tests positive Ergebnisse bei vier Mitarbeitern ergeben. Doch die gehörten offenbar zu den »falsch positiven« Ergebnissen, die die Schnelltests häufig genug liefern. Danish Crown hat deshalb ein eigenes Testprogramm mit einem akkreditierten Labor entwickelt, das schnell einen endgültigen Nachweis erbringen soll. Die Testergebnisse will Danish Crown schnell nach China übermitteln und hofft, dass bald wieder Waren ins Land gelassen werden. Denn vor den chinesischen Grenzen stauen sich mittlerweile die Kühlcontainer deutscher Schlachtereien. Aufgrund der Corona-Meldungen werden diese nicht in das Land gelassen.

Die europäischen Exporte stiegen zuletzt stark an, weil in China die aggressive afrikanische Schweinepest wütet und Millionen von Schweinen gekeult werden müssen. China ist nicht zuletzt ein sehr wichtiger Abnehmer deutscher Schweinefleischprodukte. Es werden überwiegend jene Teile von Schwein und Huhn wie Schweineohren, Innereien und Hühnerfüße exportiert, die auf dem deutschen Markt nicht sonderlich gefragt sind. So werden alle Teile der Schweine genutzt, ohne die Exporte müssten noch mehr Betriebe hierzulande schließen.

Gerät das System der Großbetriebe in Verruf, so versuchen mittelständische Unternehmen auf ihren Wert hinzuweisen und betonen ihren regionalen Charakter mit Verweis auf Qualität und kurze Transportwege. Denn nur 300 von den insgesamt rund 14.000 Metzgereien und Fleischbetrieben sind Großbetriebe, bei denen Tönnies einsam an der Spitze liegt. Jene restlichen 13.700 Betriebe beschäftigen jedoch wesentlich mehr Mitarbeiter, von denen nur ein kleiner Teil auch auf Basis von Werkverträgen beschäftigt sind. Dies funktioniert jedoch ohne Probleme.

Die kleineren und mittleren Betriebe haben kaum Zugang zu jenen osteuropäischen Entsendeorganisationen, die nur an großen Geschäften mit Hunderten von vermittelten Arbeitskräften interessiert sind. Nur die werfen hinreichend Gewinne auch für die Vermittler ab. Sie werben häufig genug Arbeitslose in osteuropäischen Ländern und versprechen viel Geld, beste Arbeit und erstklassige Unterkünfte. Hier angekommen müssen die Arbeitskräfte oft feststellen, dass nur wenig davon stimmt.
Die mittelständischen Betriebe der Fleischindustrie betonen, dass sie ihre Mitarbeiter fast ausschließlich über Empfehlung von ihren Mitarbeitern gewinnen. Das sage einiges über das bessere Betriebsklima gegenüber jenem in den ganz großen. Sie versuchen jetzt in dem Skandal, ihre Stärken wie Qualität ihrer Produkte und ihre Verankerung in der Region hervorzuheben.

Immer noch mehr abkassieren, das können sie
Merkels Metzgermotto: Es darf noch sehr viel mehr sein!
Angewiesen jedoch ist nahezu die gesamte Industrie in diesem Zweig auf Arbeitskräfte aus Osteuropa. Sie finden in Deutschland nicht mehr genügend Arbeitskräfte für diese harte und anstrengende Arbeit. Attraktiv für jene wiederum sind die relativ hohen Löhne vor allem im Vergleich zu ihren Heimatländern. Um den Ruf aufzupäppeln, soll jetzt der Stall der Zukunft entwickelt werden. Doch der dürfte kaum mehr in Deutschland, sondern in China entstehen. Dort werden bereits 10- bis 13-stöckige Gebäudekomplexe als Stallanlagen errichtet.

In Guangxi investierte das Agrarunternehmen Guangxi Yangxiang Co Ltd viel Geld in mehrstöckige Sauenbetriebe. Auf jedem Stockwerk befindet sich ein Schweinestall. Das spart Energie, Flächen und damit Kosten. Eines der größten Probleme der Schweinehaltung, die Übertragung von Erregern, soll mit einem komplizierten Lüftungssystem verhindert werden, das die Luft in jeder Etage über Filter seitlich ansaugt und durch einen hohen Schornstein nach außen abführt. Auch das Personal darf sich nicht in unterschiedlichen Etagen bewegen.

PETA prangert zwar diese »Tierquälerei« in »ganz anderen Dimensionen« an. Zu vermuten steht, dass ihnen der Mut zu Protesten vor Ort fehlt. Mit heimlichen Aufnahmen aus diesen Ställen dürfen wir eher nicht rechnen.

Ein Schweinehochhaus gabs auch schon mal in Deutschland. Das ehemalige Prestigeobjekt der einstigen DDR-Funktionäre wurde 1970 bei Maasdorf in Sachsen-Anhalt gebaut und sollte auf sechs Etagen Sauen halten. Plattenbauten – für Schweine.

Hart wo populär, aber nicht fair
Bei Hart aber fair: Der „Fukushima-Moment der Fleischindustrie“
Eine merkwürdige, aber auch gefährliche Situation: Niemand weiß im Augenblick, wohin die Reise geht. Ein Blick in die USA zeigt das bedrohliche Potential: In einigen Restaurantketten gibt es oft keine Hamburger mehr. Sechs Millionen Schweine wurden bereits gekeult, weil aufgrund der Corona-Krise einige der größten Schlacht- und Zerlegebetriebe schließen mussten. Die Landwirte konnten ihre Tiere nicht abliefern und hatten keine anderen Möglichkeiten, als sie zu töten. Niemand nahm sie ab, die Preise sind um die Hälfte gesunken.

US-Präsident Donald Trump stufte in einer Verordnung die Schlachtereien zur »kritischen Infrastruktur« hoch, die weiter betrieben werden müsse. Gleichzeitig forderte er das Justizministerium zu einer Überprüfung der Fleischindustrie auf, ob die gegen das Kartellrecht verstoßen habe. Denn die Preise der Tiere seien drastisch gesunken, während die Preise im Handel stark gestiegen seien. Hamsterkäufe führten bereits zu Engpässen, vor allem beim Rindfleisch. Die Kunden stünden vor leeren Kühltruhen, wie das Wall Street Journal berichtete.

Wie schrecklich schief es gehen kann und wie gefährlich Spielereien mit der Lebensmittelversorgung werden können, wenn staatliche Institutionen planen und anordnen, zeigt jener Schweinemord vor rund 100 Jahren.

Die damalige Führung des Deutschen Kaiserreiches wollte zu Beginn des Ersten Weltkrieges wissen, wieviel Nahrungs- und Futtermittel noch im Reich verfügbar waren. Sie glaubte an einen schnellen Sieg, wichtig war die Mobilmachung, unwichtig Reserven an Lebensmitteln. Aus dem schnellen Sieg wurde nichts, die Alliierten blockierten die Importe von Lebensmitteln über See, vor allem den wichtigen Salpeter aus Chile, der sowohl für die Produktion von Munition als auch von Dünger notwendig war.

Man will das Fleischessen vermiesen
Fleischsteuer: kein Weg zu mehr Tierwohl
Das Kaiserlich Statistische Amt ermittelte mit einer Umfrage unter Bauern, dass im Deutschen Reich viel zu wenig Futtermittel für den gesamten Viehbestand vorhanden seien. 25 Millionen Schweine seien zu viel, für sie sei zu wenig Futter vorhanden, deswegen sollten fünf Millionen Schweine zusätzlich geschlachtet werden, so empfahlen die Professoren für Ernährung. Die ahnungsvollen Bauern allerdings hatten vorsichtshalber zu wenig angegeben, um keine Beschlagnahmeaktionen zu riskieren.

Dieser Ratschlag der Professoren erwies sich als eine der schrecklichsten Fehlentscheidungen mit fürchterlichen Folgen. Die fünf Millionen Schweine wurden geschlachtet, im März 1915 überschwemmten die erheblichen Fleischmengen den Markt, die Preise sanken drastisch, um anschließend steil anzusteigen.

Das Fleisch sollte zum Teil konserviert werden. Doch das Blech für die Konservendosen war katastrophal, weil das Militär fast alle Metalle für Waffen und Munition beschlagnahmte. Die Konserven waren bereits im Herbst verdorben und lösten in Verbindung mit einer Missernte durch zu viel Regen und Kartoffelfäule Lebensmittelknappheit und eine katastrophale Nahrungsmittelknappheit aus. Rund 800.000 Menschen verhungerten.

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Kommentare ( 45 )

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November Man
3 Monate her

Fleisch sollte für alle Menschen noch günstiger werden und qualitativ noch besser.
Aber Antibiotika, Wachstumshormone und Gen-verseuchte Futtermittel gehören nicht in die Fleischproduktion.
Was Gen-verseuchtes Soja im menschlichen Körper, vor allem im Gehirn, so alles anrichten kann wird gerade noch erforscht.
Gen-verseuchtes Soja macht nämlich nicht nur Tiere krank, sondern auch Menschen, **
Fleisch ist schließlich ein sehr wichtiger Bestandteil unserer gesunden Nahrung.

SpenglersPriest
3 Monate her
Antworten an  November Man

Na dann finden Sie mal genfreies Soja. Menschen sind auch nicht genfrei. Die enthalten sogar Atome. Und Chemie. Unglaublich, oder?

Leon
3 Monate her
Antworten an  November Man

Es wird gerade noch erforscht, aber Sie wissen schon, was raus kommt? Sie eignen sich als Bundesparteivorstand der Grünen.

StefanH
3 Monate her
Antworten an  November Man

Kein Problem: Führen Sie absolute Zollfreiheit für südamerikanisches Rindfleisch auf mit der Bedingung, dass es zu Ihren Bedingungen produziert wurde (lässt sich ganz leicht nachvollziehen, jedes Vieh ist hier gechipt). Mindestgewicht und andere EU-Mistverordnungen lassen wir dann auch noch weg und violà – Sie haben genau das, was Sie wollen.
Ach? Die europäische Bauernlobby hat da was gegen? Na sowas aber auch …

Riffelblech
3 Monate her

Geschimpft wird auf Teufel komm raus auf den „ unmöglichen Tönnies „ wo doch alleine schon die Beratertätigkeit des Herren Gabriel und die Ankündigung des Herren Laschet „ nun aber endlich nach Gesrtz und Gerechtigkeit mit ihm umzugehen „ . So verlogen und verkommen sind die Politiker dieses Landes . Für 20 Erkrankte einen Betrieb zu schlisst Blödsinn . Die positiven Testungen nicht nachzukontrollieren, wie Dr. Schiffsmann vorschlug ist kriminell . Wenn sich selbst der Unternehmer nicht zu diesem Schritt entscheiden kann dann sollte vermutet werden , Einflüsse der Politik sind nicht weit . Und das Gejammer über die Zustände… Mehr

Sabine W.
3 Monate her
Antworten an  Riffelblech

Ich wage noch eine andere steile Geschichte: In den beiden Wohnblöcken in Göttingen, in denen ca. zur gleichen Zeit unter einem ähnlichen Klientel ein massenweiser Corona-Ausbruch zu verzeichnen war, befand sich wohl kaum ein Mensch, der in der Fleischindustrie tätig ist. Die Wohnblöcke mussten kollektiv unter Quarantäne gestellt werden – das wird in diesem Kontext mal wieder geflissentlich verschwiegen. So wie auch in Berlin-Neukölln. Ich möchte Massen-Schlachtbetriebe nicht in Schutz nehmen, aber sollte man nicht auch zwischendurch mal in Betracht ziehen, dass es eine gewisse Klientel gibt, die es außerhalb der Schlachthöfe mit den (manchmal vielleicht zu Recht) auferlegten Hygiene-… Mehr

Schlaubauer
3 Monate her

Dank Lidl und Aldi müssen wir heute keine Lebensmittelknappheit mehr fürchten und schon gar keinen Hunger.

Schmidtrotluff
3 Monate her

Es ist einfach eine Lüge der Grünen, dass „zuviel“ Fleisch gegessen wird. Welcher Teil ist denn „zuviel“ ? Der Schweinebraten des Politbüros oder mein Steak ?
Die quantitativen Betrachtung der Mächtigen sind diktatorisch und freiheitsverachtend.
Den Export schlechtreden …. das ist der Bumerang schlechthin. Der deutsche Sozialstandard ist nur durch Gewinne zu halten, welche im Ausland erzielt werden. Normalerweise müsste das ganze Sozialrecht in die Tonne und der Arbeitsmarkt radikal befreit und vereinfacht werden, wenn wir die Rechnung ohne die Ausbeutung der für uns unsichtbaren Mitmenschen im Ausland aufmachen würden.

Contra Merkl
3 Monate her

Leider wurde doch jetzt in der Tönnies Fleischfabrik gar nichts unternommen. Die Arbeiter sitzen weiter alle in der zu engen Kantine. In einer Fabrik für Lebensmittel können auch nicht kleine Gruppen Pause machen, dann steht die Produktionslinie. Auch wurden keine Auflagen gemacht, dass die Abluft nach draussen ein Kälterückgewinnungssystem braucht, um Frischluft vorzukühlen. Solche Lüftungssysteme bekommt jeder Bauherr eines Niedrigstenergiehauses heute vorgeschrieben. Ohne Frischluft und Abluftsystem wird doch die kontaminierte Luft weiterhin durch den ganzen Betrieb geblasen, d.h. steht der nächste Lockdown steht schon auf der Liste. Meiner Meinung nach hätte es klare Vorgaben seitens der Landesregierung gebraucht, dass jeder… Mehr

Leon
3 Monate her
Antworten an  Contra Merkl

Woher wissen Sie eigentlich so gut Bescheid über die Tönnies-Fleischfabrik?

HGV
3 Monate her

An solchen Stellen empfehle ich immer „Soylent Green“. Damit könnte man viele Probleme gleichzeitig lösen und müsste sich nicht den synthetischen Fraß antun. Die Altersgrenze liegt mit Renteneintrittsalter für alte grauhaarige Männer bei 70, Frauen bei 75, LGTBQ+ bei 80. Je nach Hautfarbe gibt es einen Zu- oder Abschlag: – weiß: -5 Jahre – schwarz: 5 Jahre – braun: 0 Jahre – gelb: -7 Jahre – gestreift: 3 Jahre – gefühlt schwarz: 7 Jahre Für mich ist das mittlerweile ein moralisierendes Gewäsch der Ökosozialisten mit einen gehörigen Schuss rassistischer weißer Philosophie der Überlegenheit und Dekadenz. Die Wortführer haben nie in… Mehr

groupie
3 Monate her

Bei der ganzen Sache geht es um Alles – außer um einen Virus. Der wird nur vorgeschoben, um Macht und wirtschaftlichen Druck auszuüben. Was da läuft ist ein Wirtschaftskrieg und unsere Regierung „kämpft“ auf Seiten der Chinesen.
Das Virus selbst ist nur ein Witz, der nicht lustig ist. Die verwöhnten, verblödeten Deutschen haben Angst vor einem Virus, das so normal ist wie Luft und Wasser und genauso zum Leben dazu gehört und übersehen dass unsere Wirtschaft – nicht nur die Fleischindustrie – in die Knie gezwungen wird, um vom Chinesen übernommen oder regiert zu werden.
Aufwachen!

SpenglersPriest
3 Monate her
Antworten an  groupie

Die Lungenpest, die Pocken, HIV, Krebs, Herzinfarkt sind auch so normal wie Luft und Wasser. Was ist denn das für ein Argument? Wenn man etwas tun kann, damit man nicht elendig stirbt, dann sollte man zumindest darüber nachdenken.

**

Iso
3 Monate her

Das ist das deutsche Wirtschaftsmodell. Überall wo es zur Sache geht, als Erntehelfer, Wertarbeiter, Servicekraft in Hotel und Gaststätten, auf dem Bau, oder eben Schlachthöfen, werden so miese Löhne gezahlt, da dafür niemand arbeiten will. Die Gründe sind hausgemacht. Zu hohe Steuern, und zu hohe Lohnnebenkost.

humerd
3 Monate her

„Fleischindustrie: Sigmar Gabriel arbeitete als Berater für Tönnies Demnach war Gabriel seit März 2020 bis mindestens Mai 2020 für den Konzern tätig und erhielt demnach ein Pauschalhonorar in Höhe von 10.000 Euro monatlich sowie ein zusätzliches vierstelliges Honorar für jeden Reisetag. Ursprünglich war die Tätigkeit für zwei Jahre angelegt. Der Sender zitierte Sigmar Gabriel, der auf Anfrage mitteilte, dass er ab dem 1. März 2020 für Tönnies tätig gewesen war. Er habe das Unternehmen angesichts drohender Exportprobleme aufgrund der Afrikanischen Schweinepest beraten. “ https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-07/fleischindustrie-sigmar-gabriel-toennies-berater Nö, die Fleischwirtschaft ist nicht in Nöten, solange sie sich derart teuern Lobbyismus leisten kann. Solange… Mehr

Jan
3 Monate her

„Damit erhofft sich die Schwarz-Gruppe in Neckarsulm, von negativen Schlagzeilen verschont zu bleiben.“

Das permanente Runterhandeln und Ausquetschen der Lieferanten durch die Einkäufer der Supermarktketten ist auch ein Grund für die erbärmlichen Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Aldi, Lidl, Edeka & Co. sind immer auf der Suche nach Tiefpreisen für ihre Sonderangebote und geben den Druck an die Hersteller weiter. Die sollen jetzt bloß nicht so unschuldig und scheinheilig tun.