Die Corona-Warn-App: Ein typisches Bundesprojekt

Die Corona-Warn-App ist eines der Lieblingsprojekte der Bundesregierung im Kampf gegen Corona. Doch wie so oft bei Bundesprojekten, humpelt die Realität den Politiker-Vorstellungen hinterher.

imago images / Michael Weber

Das wahrscheinlich wichtigste Werkzeug, um eine Überforderung des Gesundheitssystems in Deutschland zu verhindern, ist das sogenannte Kontakt-Tracing. Ziel ist es, Personen die sich bei einem bekannten Corona-Fall infiziert haben, zu identifizieren und unter Quarantäne zu stellen, beziehungsweise zu testen und so Infektionsketten zu unterbrechen.

Teil dieser Strategie sind die leidigen Formulare, die beim Besuch in Kneipe, Kaffee und Kino ausgefüllt werden müssen; aber auch die Corona-App der Bundesregierung soll eine Kontakt-Nachverfolgung in Situationen ermöglichen, in denen ein Ausfüllen von Gästelisten unmöglich oder unpraktisch wäre – zum Beispiel in der Bahn, oder wenn man in einem Geschäft in der Schlange steht.

Wie funktioniert die Warn-App?

Die Funktionsweise der Corona-App ist eigentlich simpel. Ein Handy mit der Corona-App nimmt über die im Handy integrierte Bluetooth-Funktion Kontakt zu einem anderen Handy mit der App auf. Beide Handys speichern die Begegnung ab. Erhält ein Nutzer der App einen positiven Corona-Testbefund, so gibt er dies in der App an. Dann werden alle Kontaktpersonen informiert, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten. All dies geschieht anonym. Um eine große Zahl von Fehlalarmen zu vermeiden, werden Kontakte nur gespeichert, wenn die App sie als relevant einschätzt: Wenn zwei App-Nutzer aneinander vorbei gehen, wird der Kontakt nicht gespeichert, wenn sie aber einige Minuten nebeneinander im Bus sitzen, schon. Auch der Abstand, in dem sich die Personen voneinander befinden, wenn der Kontakt stattfindet, ist relevant. Da aber die App ganz ohne GPS-Verfolgung der Bewegungsdaten auskommen muss, schätzt die App die Entfernung zweier Nutzer voneinander anhand der Signalstärke des Bluetooth, die das andere Handy abgibt.

Technische Probleme

Doch hier zeigen sich schon die Probleme der App. Bluetooth ist ein Funkstandard zur Kurzstrecken-Datenübertragung; er wurde nicht entwickelt, um Distanzmessungen durchzuführen. So fand eine irische Studie heraus, dass in Straßenbahnen die Corona-Warn-App derart schlecht darin ist, die Distanz zweier Personen richtig einzuschätzen, dass die App genauso gut raten könnte – die Fehlerquote bliebe in etwa gleich. Dies liegt wohl auch an den vielen Metalloberflächen, die ein S-Bahn-Wagon so hat und die mal als Verstärker, mal als Barriere der Bluetooth-Frequenzen auftreten können. Die Funkwelle werden dadurch hin- und hergeworfen und auf Unvorhersehbare weise verzerrt.

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Gerade in einem der wichtigsten Anwendungsbereiche der Corona-Warnapp, dem öffentlichen Verkehr, ist der Nutzen der App also höchst begrenzt. Dabei ist das keine Eigenheit, die allein die deutsche Corona-App betrifft; eine ähnliche App au der Schweiz schnitt in der Studie ähnlich schlecht ab, eine App aus Italien gar noch schlechter. Es kann also gut sein, dass die App einen Kontakt mit einer Person speichert, die fünf oder sechs Meter entfernt steht – aber den Kontakt zur Person, die eine Sitzreihe entfernt sitzt, nicht speichert.

Schnelle Implementierung bringt schnelle Fehler

Doch es gab auch andere grundlegendere Probleme bei der Corona-App. Diese wurden zwar mittlerweile behoben, verdeutlichen aber die Problematik, die eine schnelle Entwicklung so mit sich bringt.

Ein Fehler im Code seitens Apple führte dazu, dass die Corona-App auf iPhones nicht automatisch einen Datenabgleich von bekannten Infizierten und begegneten Personen durchführte. Die betroffenen Personen konnten daher nicht informiert werden, wenn sie Kontakt zu Infizierten hatten. Teilweise wurde dieser Abgleich fünf Wochen lang nicht durchgeführt: also lange genug, um gleich zweimal hintereinander in Quarantäne zu gehen! Ähnliche Probleme bereiteten einige Handys mit Android-Betriebssystem (Google), die im Stromsparmodus liefen und deswegen keine Hintergrundaktualisierung der App durchführen.

Doch dass ist so gewollt: Da einige Apps durch eine große Zahl von Hintergrundprozessen einen massiven Stromverbrauch haben, verhindert der Stromsparmodus diese. Trotzdem war hier der Fehler nicht so massiv, wie zuerst von Medienberichten suggeriert. Denn wenn eine App aktiv genutzt wird, darf diese auch im Stromsparmodus Hintergrundprozesse durchführen. Wenn also ein Nutzer die App zwischenzeitlich öffnete, dann wurden auch die Daten abgeglichen und gegebenenfalls Warnungen mitgeteilt – mit Verspätung zwar, aber immerhin.

Der Fehler lag hier nicht an der App selbst, sondern an den Betriebssystemen der Smartphones, auf die die App installiert wurde. Denn damit die Kontaktverfolgung per Bluetooth überhaupt möglich wurde, mussten innerhalb kürzester Zeit Änderungen in den Betriebssystemen der Handys vorgenommen werden – und Zeit geht manchmal eben auf Kosten von Qualität. Trotzdem sind die (bekannten) Fehler mittlerweile behoben.

Alte Handys und neue Apps

Fehler, Probleme und hohe Kosten
Auch ein Problem ist es, dass die App nur auf relativ modernen Handys funktioniert. Bei Apple Geräten zum Beispiel unterstützen erst iPhones ab der Generation „6s“ (vorgestellt 2015) die App. Bei den vorherigen Geräten ist die App nicht mit dem Betriebssystem kompatibel. Bei Android Geräten ist es ähnlich: Erst bei Geräten, die ab 2015 verkauft wurden, ist die App mit dem Betriebssystem kompatibel. Andererseits sind nur die wenigsten Smartphones überhaupt so alt. Laut Apple nutzen zum Beispiel 81 Prozent der Smartphones weltweit das Betriebssystem IOS 13 – welches die Voraussetzung für die Corona-Warnapp ist. Wie hoch der Anteil, der IOS 13 Geräte in Deutschland ist, ist nicht klar, doch dem Statistikdienst Statista zufolge wurden nur etwa 16 Prozent der genutzten Smartphones in Deutschland vor mehr als zwei Jahren gekauft. Der Anteil der fünf Jahre alten Smartphones dürfte deutlich geringer sein.

Zu geringe Nutzung

Ein größeres Problem ist, dass die Warn-App bislang nur 18,4 Millionen mal heruntergeladen wurde. Damit hat – theoretisch – jeder fünfte Deutsche die App. Wie oft dabei die App von einer Person zum zweiten Mal heruntergeladen wurde, nachdem die App vorher deinstalliert worden war, ist unklar. Auch wie viele Personen die App täglich nutzten, ist nicht sicher – denn damit die App auch funktioniert, muss das Bluetooth auf dem Smartphone eingeschaltet sein. Ist das Bluetooth ausgeschaltet – zum Beispiel, um die Laufzeit eines größtenteils entladenen Akkus zu verlängern – bringt die App eben auch nichts.

Die Bundesregierung meldete noch in der Vorwoche, dass die App in den 100 Tagen ihrer Verfügbarkeit gut 5.000 mal dazu genutzt wurde, um Kontaktpersonen zu warnen. Schon zu diesem Zeitpunkt wurden jeden Tag zwischen 1.000 und 2.000 neue Corona-Fälle gemeldet. Dass davon nur etwa 5.000 in der App gemeldet wurden, ist ein Hinweis darauf, dass vielleicht jeder fünfte die App heruntergeladen hat, aber nur ein Bruchteil von ihnen sie dann auch dazu nutzt, um etwaige Kontakte zu warnen.

Ein typisches Bundesprojekt

Trotz aller Probleme: Im Prinzip ist die App eine gute Idee. Zwar kann man kritisieren, dass die oben beschriebenen Probleme bei der Entfernungsmessung die Nutzer in einem falschen Gefühl der Sicherheit wägen können. Doch gleichzeitig ist etwas Schutz, etwas Hilfe bei einer Kontaktnachverfolgung besser als gar keine Kontaktnachverfolgung, gar kein Schutz. Doch auf der anderen Seite stehen hohe Kosten eines fragwürdigen Nutzens.

Bis 2021 wird die App wohl mindestens 58,5 Millionen Euro gekostet haben. Das Finanzministerium schätzt die Kosten sogar auf 69 Milionen Euro. Davon gehen 50 Millionen an die Deutsche Telekom, unter anderem, um Callcenter zu betreiben – deren Betrieb kostet jetzt schon 2,5 Milionen Euro im Monat. Steigt die Zahl der Anrufe in den Callcentern steigen aber auch die Kosten  Die restlichen 8,5 Millionen Euro gehen an das Softwareunternehmen SAP. Gut, Softwareentwicklung ist teuer, gute Softwareentwicklung mit neuer Technologie ist noch teurer und gute Softwareentwicklung mit neuer Technologie, die auch noch schnell sein soll und von einem renomierten Entwickler wie SAP durchgeführt wird, ist am teuersten – aber anscheinend nicht so teuer wie der Betrieb von Callcentern.

Insofern scheint die App bisher vor allen Dingen ein teures, ineffektives Mittel der Corona-Bekämpfung zu sein. Ihre echte Bewährungsprobe kommt allerdings erst noch. Denn die erste große Infektionswelle hat die App verpasst und wurde erst verfügbar, als die Situation weitestgehend unter Kontrolle war. Nun steigen die Fallzahlen wieder – auch wenn die Todeszahlen zur Zeit noch viel geringer sind als im Frühjahr.

Aber wenn das Virus vor allem wieder unter älteren Mitbürgern um sich greifen sollte, die Todeszahlen steigen, dann könnte die App sich als hilfreich erweisen, um den überarbeiteten Gesundheitsämtern bei der Kontaktverfolgung zu helfen, möglicherweise schon infizierte Personen ausfindig machen. Doch bis dahin ist die Corona-App ein typisches Bundesprojekt: teuer, ineffektiv und von der Politik grundlos gelobt.

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Kommentare ( 50 )

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Montesquieu
23 Tage her

Dass selbst die WHO das Tracing unsinnig findet, ist Ihnen bekannt, Herr Tichy?

ioeides
23 Tage her

Sehr geehrter Herr Tichy junior, bitte lesen Sie https://corona-transition.org/was-der-pcr-test-kann-und was-nicht. Sie dürfen davon ausgehen, dass das dort Zusammengefasste ganz überwiegend korrekt ist. Das bedeutet, dass der Test zum Identifizieren von mit Sars-CoV-2 infizierten Personen nicht geeignet ist. Sowohl die Quarantäne-Maßnahmen als auch die Corona Apps als auch dir R-Berechnungen des RKI entbehren also jeglicher medizinischen Grundlage. Auch die auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes erlassenen Einschränkungen der grundgesetzlichen Freiheitsrechte sind mit PCR-Testergebnissen nicht zu begründen. Das beginnt sich langsam auch international herumzusprechen, auch wenn die regierungsfrommen Medien im In- und Ausland entsprechende Informationen nicht verbreiten und ihre Kommentarbereiche strikt zensieren. Frage… Mehr

bkkopp
23 Tage her

Mir scheint, dass die Regierung mehr zur Reduzierung der Infektionsketten erreicht hätte, wenn man viel früher sowohl auf allgemeinen Mundschutz, als auch auf die Beschleunigung der Testorganisation geachtet hätte. Für die genannten Beträge für die App könnte man nicht nur eine gemeinsame Datenbank für RKI/Gesundheitsämter/Labore/Teststationen einrichten, sondern auch jede Teststation mit einer PC-Eingabestation für die Personal- und Kontaktdaten ausstatten. Keine doppelt und dreifache manuelle Dateneingabe im Prozess, und keine Klemmbretter mit Kugelschreiber.

Michael M.
17 Tage her
Antworten an  bkkopp

Mit IT-Infrastruktur, Softwareentwicklung, Softwareprojekten, großen Datenbanken und Datenschutzverordnungen etc. haben Sie scheinbar noch nicht soviel zu tun gehabt oder? Mit 50 Millionen machen sie da deutschlandweit gesehen nahezu gar nichts. Es reicht halt nicht aus einfach einen PC irgendwo hinzustellen (die muß man auch erst einmal beschaffe, europaweite Ausschreibung etc.), da muß Software drauf, eine Netzwerkinfrastruktur muß vorhanden sein, die Bediener müßen geschult sein und der Datenschutz, im Moment meines Erachtens der größte Hemmschuh von allen, muß aufs penibelste eingehalten werden, vom Support gar nicht erst zu sprechen. Wenn es schnell gehen muß ist zunächst einmal Zettel und Papier immer… Mehr

KoelnerJeck
23 Tage her

Was ist ein Smartphone? Läuft die App auf zOS?

Dr_Dolittle
23 Tage her

Zur Beurteilung der Qualität der App würde für mich nur die Vierfeldertafel hinreichen: wie viele Meldungen gab es, wie viele davon betrafen nach zwei Wochen tatsächlich symptomatische Patienten (Goldstandard, richtig positiv), wie viele Kontakte wurden registriert OHNE daß eine der Parteien nach zwei Wochen symptomatisch war (richtig negativ) und wie viele Kontakte wurden OHNE Alarmmeldung registriert, von denen nach zwei Wochen doch einer symptomatisch wurde (falsch negativ)????? Aus dieser Vierfeldertafel läßt sich dann einfach Sensitivität, Spezifität und Accuracy des Systems errechnen. Interessant wäre auch zu erfahren, um wieviel Prozent sich die täglichen Kontakte reduzierten bei Personen die eine Alarmmeldung erhalten… Mehr

ioeides
23 Tage her
Antworten an  Dr_Dolittle

Beim DrostenPCR-Test gibt es keinen Goldstandard, denn offenbar hat es niemand weltweit bislang geschafft, ein komplettes Sars-CoV-2 Virus zu isolieren, was dazu zwingend erforderlich wäre. Statt dessen begnügt man sich mit 2 RNS-Abschnitten, die man für hinreichend charakteristisch hält.

Subspekt
23 Tage her

Da die App über Bluetooth funktioniert und eine Art ID aussendet, kann man mit einem Bluetoothsniffer herausfinden wer im Umkreis die Corona-Warn-App nutzt. Das geht recht einfach, es gibt schon vor konfigurierte Sniffer in denen die Corona-ID schon eingetragen ist. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Spaß draus gemacht, zu kucken wer die App installiert hat. Ein paar meiner Bekannten, die die App auf jeden fall nutzen und mich auch dazu überreden wollten, hatten sie z. B. nicht. Ist es auch schönes Ratespiel wenn man draußen unterwegs ist: wer hat die App installiert? Kann man es ihnen ansehen… Mehr

8flieger8
23 Tage her
Antworten an  Subspekt

Vielleicht hatten Ihre Bekannten das Bluetooth-Signal ausgeschaltet, weil sie sich bei Ihnen „sicher“ wähnten. Wissen Ihre Bekannten, dass Sie sie ausspionieren?

Michael M.
17 Tage her
Antworten an  8flieger8

Was für ein Schmarrn 8flieger8 und mit Ausspionieren hat das schon mal gar nichts zu tun, wenn schon technisch nahezu ahnungslos dann am besten mal die … halten!

Sonny
23 Tage her

Nun, dann glaube ich mal, dass das alles anonym ist (im Zweifel für den Angeklagten). Bei mir stellt sich ein unkontrollierbarer Lachzwang ein, wenn ich mir bildlich vorstelle, wie in Fußgängerzonen oder Arbeitsstätten ca. ein Viertel der Menschen plötzlich fluchtartig auseinandertreiben und Zickzackkurse auf ihrer Flucht ein hübsches Strickmuster entwerfen, dass jeder Oma die Glückstränen in die Augen treibt. Weil man ja aufgrund der Anonymität nicht weiß, wer hier der „Mörder“ ist, ist die Fluchtroute erstmal ziemlich unbestimmt. Als würde man mit Insektenspray in eine summende Gruppe der lästigen Krabbelviecher sprayen. Lach. Wunderbar, dass Callcenter anscheinend so vielen Menschen „Arbeit“… Mehr

The Angry Ossel
23 Tage her

Bei 1 Millionen Toten (mit Corona) weltweit, da ist sicherlich panikartige Eile angesagt. Ganz klar. Brachiales Durchgreifen ist nun gefragt. Alles andere wäre vollkommen unverhältnismässig.

ioeides
24 Tage her

Was soll denn eine Kontaktverfolgung eines Menschen, der zufällig positiv getestet wurde, von dem man aber eben gar nicht weiß, ob er infiziert ist? Zumal derzeit die Wahrscheinlichkeit, dass er auch noch falsch-positiv getestet wurde, größer ist als die Wahrscheinlichkeit, dass er bestimmte RNA-Schnipsel in sich trägt?

Montesquieu
23 Tage her
Antworten an  ioeides

Ich könnte Ihnen Geschichten aus dem echten Leben erzählen, die würden Sie nicht glauben. PCR Testungen bei niedriger Inzidenz wie bei SARS-cov2 ist wie Würfeln.

ioeides
24 Tage her

Dieses ganze „tracing“ ob mit oder ohne App wird m.W. von der WHO abgelehnt, krankt aber vor allem an einem Punkt, den andere Kommentatoren und ich Herrn Tichy junior schon seit Wochen immer wieder genannt haben, ohne dass er darauf eingegangen ist:
Die Drosten-Version des PCR-Tests kann aus prinzipiellen Gründen gar nicht feststellen,
ob der Proband infiziert ist oder gar ein „spreader“ ist, das hat der Erfinder des PCR-Tests kürzlich sogar noch einmal ausdrücklich betont.