Vor fünf Jahren begann in Deutschland die größte Impfkampagne in der Geschichte der Bundesrepublik. In der Rückschau wird nach Kräften bagatellisiert. Immer noch sind wir von echter medialer Aufarbeitung weit entfernt.
picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
Weihnachten 2025 jährte sich der Beginn der Covid-Impfkampagne zum fünften Mal. Anlässlich dessen zeigte die Tagesschau nochmals die Bilder von Menschenschlangen, die damals vor Impfzentren standen: „Glücklich war, wer zu den ersten in den Impfschlangen gehörte.“, heißt es im Beitrag. Heute dagegen stelle sie „eine gewisse Impfmüdigkeit“ fest. Zu hohe Erwartungen seien geschürt worden, sagt die Virologin Ulrike Protzer. Viele Menschen, die sich trotz Impfung angesteckt hätten, seien enttäuscht worden. Direkt danach heißt es, dass es eine Welle der Solidarität gegeben habe. Viele Menschen hätten sich impfen lassen, um Ältere zu schützen. „Andere dagegen verweigerten, gingen nicht mit.“
Mit keiner Silbe angesprochen werden Impfschäden und die Zweifel, was überhaupt mit den Substanzen in die Menschen injiziert wurde. Dabei gab es schon damals erhebliche Zweifel an den gentechnischen Spritzen.
Ebenso keine Kritik an jenen beispiellosen Willkürmaßnahmen: Lockdowns, Kontaktverbote, Maskenpflichten, Ausgangsbeschränkungen und massive Grundrechtseingriffe. Grundrechte wurden in einem Ausmaß eingeschränkt, wie es die Bundesrepublik seit ihrer Gründung nicht erlebt hatte.
Begründet wurden diese Manöver mit der Behauptung einer außergewöhnlich gefährlichen Pandemie trotz fehlender belastbarer Stichhaltigkeit für ihre Wirksamkeit. Einzige Grundlage waren jene Risikobewertungen des Robert Koch-Instituts, zweifelhafte Modellrechnungen und internationale Empfehlungen. Zentrales Problem war von Beginn an die Definition der Pandemie selbst. „Covid-19“ wurde statistisch über positive PCR-Tests bestimmt, nicht über klinisch gesicherte Krankheitsbilder. Eine saubere medizinische differentialdiagnostische Abgrenzung gegenüber anderen Atemwegserkrankungen unterblieb.
Medien kippten täglich neue dubiose „Inzidenzwerte“ aus. Doch die sagten nichts über eine tatsächliche Krankheitslage aus. Sie beruhten allein auf positiven Testergebnissen, unabhängig von Symptomen, Schweregrad oder Krankenhausbelegung. Steigende Testzahlen erzeugten somit automatisch steigende Inzidenzen – selbst dann, wenn sich die klinische Lage nicht veränderte. Mehr Tests, höhere Inzidenz – auch ohne mehr Kranke. Oder kürzer: Mehr Tests, mehr Panik. Aus einem statistischen Messwert wurde so ein politischer Steuerungshebel.
Vom nüzlichen Hilfsmittel im Labor zum Herrschaftsinstrument wurden jene PCR-Tests. Die weisen auch noch Bruchstücke genetischen Materials nach – aber keine akute Erkrankung und auch nicht zwingend Infektiosität.
Entscheidend sind Kontext, klinisches Bild und Parameter wie die Nachweisgrenze bzw. hohe Ct-Werte, die auch bei sehr geringen Mengen von Virusfragmenten anschlagen können. Genau deshalb gilt in der Diagnostik: Ein positives PCR-Ergebnis allein ist kein Beweis für „krank“, sondern ein Laborbefund, der medizinisch eingeordnet werden muss. Wenn Politik eine „Pandemie“ im Kern über Testzahlen definiert, wird aus einem Messsignal schnell ein gesellschaftliches Steuerungsinstrument – mit allen Risiken von Fehlzuordnung und Übersteuerung.
Wenn man ein einzelnes Molekül so weit vermehren kann, dass man es messen kann – was die PCR kann –, dann gibt es nur sehr wenige Moleküle, von denen man nicht mindestens eines im Körper hat, so Kary Mullis, der Erfinder der PCR. Er fügte hinzu, dass die PCR an sich nicht aussagt, ob man krank ist („It doesn’t tell you that you’re sick“), sondern nur, dass das gesuchte genetische Material vorhanden ist. PCR ist ein Labortool – kein Pandemie-Barometer.
Zweifelhafte Laborsignale ersetzten medizinische Diagnose. Die Folge: politische Entscheidungen stützten sich auf Fallzahlen, die kaum etwas über tatsächliche Krankheitslast, Infektiosität oder gar Gefährdung einzelner Gruppen aussagten. Es war eine „herbeigetestete Pandemie“.
Die öffentliche, auf Panikmache ausgerichtete Kommunikation, verstärkte diesen Effekt unterstützt von angeblichen Horrorbildern aus einzelnen Regionen etwa Bergamo. Gleichzeitig berichteten Ärzte und Pflegekräfte in Deutschland von leerstehenden Stationen, abgesagten Operationen und unterbeschäftigten Kliniken. Diese Widersprüche fanden im medialen Hauptstrom kaum statt. Stattdessen dominierte ein einheitliches Narrativ, das Zweifel als unsolidarisch oder gefährlich brandmarkte.
Besonders dramatisch waren die Lockdowns. Internationale Vergleiche zeigen keine klare Korrelation zwischen Härte der Maßnahmen und besserem Gesundheitsschutz. Im Gegenteil: Länder mit moderateren Strategien verzeichneten teils geringere Übersterblichkeit. Dagegen lassen sich in Staaten mit harten Einschränkungen deutliche Kollateralschäden nachweisen – insbesondere bei älteren Menschen. Isolation in Pflegeheimen, unterlassene medizinische Versorgung, psychische Belastungen und Pflegepersonalmangel trugen nachweislich zur Mortalität bei. Der behauptete Schutz der Vulnerablen schlug vielfach ins Gegenteil um.
Die Impfkampagne markierte den nächsten Eskalationsschritt. Die eingesetzten mRNA-Produkte erhielten beschleunigte, bedingte Zulassungen. Zentrale Fragen zu Dosiskontrolle, Biodistribution, Steuerbarkeit der Proteinproduktion und Langzeitfolgen waren zu diesem Zeitpunkt ungeklärt. Dennoch wurde eine moralische und teils berufliche Pflicht zur Impfung etabliert. Der ärztliche Grundsatz „vor allem nicht schaden“ wurde politisch relativiert. Aufklärung wich Druck, Risiko-Nutzen-Abwägung wich Appellen an Solidarität.
Deutlich wurde: Einst renommierte Institutionen versagten als Korrektive. Aufsichtsbehörden verweigerten Transparenz, Prüfunterlagen wurden geschwärzt oder nicht herausgegeben. Kritische Wissenschaftler verloren Positionen, Ärzte gerieten unter berufsrechtlichen Druck. Gerichte billigten massive Grundrechtseingriffe mit pauschalem Verweis auf eine angenommene Gefahrenlage.
International verstärkte sich diese Entwicklung. Die wachsende Rolle der Weltgesundheitsorganisation, neue Gesundheitsregelwerke und der Kampf gegen sogenannte „Fehlinformationen“ verschieben Macht weiter in exekutive Strukturen – zulasten parlamentarischer Kontrolle und wissenschaftlichen Diskurses. Wahrheit wird zunehmend normativ definiert, nicht mehr ergebnisoffen erarbeitet.
Corona war damit kein medizinischer Betriebsunfall. Die Corona-Zeit markiert vielmehr einen gesellschaftlichen Kipppunkt. Wissenschaftliche Debatte wurde durch politische Zielvorgaben ersetzt, Medien übernahmen meist regierungstreue Narrative, und staatliche Institutionen versagten als Korrektive. Wir müssen feststellen: Fast alle dieser Systeme haben versagt. Gesundheit wurde instrumentalisiert, um Macht neu zu ordnen.
Wie das der Heidelberger Arzt Dr. Gunter Frank im TE Wecker ausdrückte: „Da sitzen offensichtlich Menschen, die keinen Respekt mehr vor unserer freiheitlichen Grundordnung haben und entsprechen in ihren Institutionen dagegen arbeiten.“
Fünf Jahre nach Beginn der Impfkampagne ist keine Frage: Das Vertrauen in Medizin, Wissenschaft, Staat und Demokratie ist flöten gegangen. So fehlt bis heute eine umfassende, unabhängige Aufarbeitung der Entscheidungen, ihrer Grundlagen und ihrer Folgen. Die Nächste steht vor der Tür. In Genf versucht gerade, jene zweifelhafte „Weltgesundheitsorganisation“ WHO die Weichen zu stellen, daß sie die Befehlsgewalt über Pandemien bekommt und sich die Staaten blind danach richten sollen, was die WHO bestimmt. Die wiederum wird zum Großteil finanziert von freiwilligen zweckgebundenen Spenden unter anderem von der Bill & Melinda Gates Foundation sowie von Staaten wie China. Fragen nach Unabhängigkeit, Transparenz und demokratischer Legitimation beantworten sich damit von selbst.


Sie müssenangemeldet sein um einen Kommentar oder eine Antwort schreiben zu können
Bitte loggen Sie sich ein
Wenn dieses Kollektiv-Verbrechen übelster Machart keine Realität wäre, dann hätte es durchaus als Romanvorlage für Stephen King, den weltberühmten Meister des Horrors, dienen können.
Ängste und das Übernatürliche in den Abgründen der menschlichen Psyche konnten in der Zeit der Corona-Plandemie oft auch das Vertraute in etwas Schreckliches verwandeln. Auch aufgrund bereits belegbarer Opferzahlen darf dieses Verbrechen niemals ungesühnt bleiben.
Damit die Aussagekraft einer Laboruntersuchung beurteilt werden kann, muss die Krankheit mit Hilfe einer anderen Methode zweifelsfrei diagnostiziert worden sein. Das war bei Corona unmöglich, deshalb hatte der Test überhaupt keine Aussagekraft. Inzidenz bedeutet Inzidenzrate, was wiederum bedeutet, dass man ein definiertes Kollektiv untersucht und dann über eine definierte Zeit beobachtet. Dabei müssen die Ergebnisse der Beobachtung für alle Mitglieder des Kollektivs bekannt sein, damit man die Rate bestimmen kann. Die Verwendung des Ausdrucks „Inzidenz“ offenbart das profunde Nichtwissen des entsprechenden Politikers. Damit kann man überhaupt nichts anfangen, denn der Zufall ersetzt die Inzidenzrate.
Hoffentlich bekommt Trump den Verbrecher Gates noch zu fassen. Immerhin könnte man das Kind auch Soros-Pandemie und Gates-Impfung nennen. Wäre ich Trump, dann wäre meine letzte Amtshandlung, die beiden alten Männer einzusacken und auf Nimmerwiedersehen in Guantanoamo verschwinden zu lassen. Ein fairer Prozess würde mich genauso sehr interessieren, wie er diese Schlächter interessiert hat. Ihre Verbrechen gegen die Mensclichkeit bedürfen sowieso keines Beweises mehr, sie sind offenkundig, wenn auch nicht in allen Details. Rechtfertigungsgründe gibt es nicht, denn Größenwahn und Mordlust rechtfertigen gar nichts.
Wieso sollte Trump Gates verhaften wollen?
Trump und der Verbrecher Gates machen gemeinsame Sache, wenn es darum geht, den AI Alptraum Wirklichkeit werden zu lassen (https://www.youtube.com/watch?v=vxme2F3nW9E).
Ah ja, beide waren auch mit Epstein bestens vertraut, der alle „Digerati“, die Cyberelite und Transhumanisten finanzierte und hofierte.
„Mehr Tests, mehr Panik.“
Es ging ja – nach dem „geleakten“ Brief aus dem Innenministerium – genau darum, Angst und Schrecken zu verbreiten:
„Die Angst vor dem Ersticken ist eine der Urängste des Menschen“.
Ich bin mittlerweile dankbar, dass die Politik diesen Wahnsinn durchgezogen hat: Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt und wenn ich eines gelernt habe dann, dass jeder, ausnahmslos jeder, der mir Angst machen will, auf keinen Fall mein Freund ist.
Die Wendehälse und bezahlten Geschichtsfälscher erreichen allmählich ihre Betriebstemperatur. Wie es nicht anders zu erwarten war.
Wie gut, dass es beginnend bereits seit 2020 genügend Literatur gibt, die sich in weiten Teilen durchaus wie eine Anklageschrift lesen lässt – für den Fall, dass hier irgendwann einmal wieder Recht im Sinne des Gesetzes gesprochen wird. Denn schließlich hat ja künftig wie üblich keiner mitgemacht.
Die gedruckten Versionen können von der SMS-affinen und zensurbesessenen Frau in Brüssel und ihren Brüdern und Schwestern im Geiste hier in Gagaland auch nicht per Knopfdruck gelöscht werden.
Die digitalen Versionen, die auf Festplatten und ausländischen Servern lagern auch nicht. Beweise gibt es genug, sie nicht das Problem.
Sehr geehrter Herr Douglas.
Ja, es war eine Kampagne, aber mit einer Impfung hatte dieses „1984“ überhaupt nichts zu tun!
Oder hat „unsereDemokratie“ etwa neuerdings etwas mit der Herrschaft des Volkes zu tun, wie es einmal erdacht war?
Naja, Prostitution nennt man heute ja auch gerne Sexarbeit. Nur um die Tatsache zu vertuschen, daß es sich immer noch um die Preisgabe des eigenen Körpers handelt. Also ganz ähnlich wie bei dieser „Impfkampagne“.
Eines der Probleme aus der Corona-Zeit, die noch nicht aufgearbeitet sind, ist der Missbrauch der Medizin. PCR-Test, mRNA-Behandlung und Impfpass sind – richtig eingesetzt – sinnvolle medizinische Tools. Aber in der Corona-Zeit wurden sie aus dem Medizin-Kontext herausgelöst und ohne Bedenken in anderen Bereichen eingesetzt: Testergebnis und Impfpass wurden zu Lebensberechtigungskarten, das aggregierte Testergebnis steuerte DIREKT (selbst ohne weitere politische Entscheidung) über die Grenzwerte in den Corona-Verordnungen die Einschränkung von Grundrechten.
Dieser Missbrauch beschädigte die Glaubwürdigkeit aber auch die Handlungsfähigkeit der Medizin. Es ist auch ein großes Versagen der Medizin, dass es dagegen keinerlei Widerspruch gab.
Eine gute Analyse dazu in dem Artikel „Tanzende Krankenschwestern“.
https://sailersblog.de/2025/09/30/tanzende-krankenschwestern-ein-gastbeitrag/
Ja, guter Beitrag. Mir kam das damals extrem spanisch vor. Hatte das im Umfeld auch einige Male angesprochen. Nachdem ich dann das 2. Mal die Reaktion bekommen hatte: „die tanzen halt gerne!!“ mit einem Blick als wäre ich irgendwie minderbemittelt, hab ichs gelassen und den Mund gehalten.
An was erinnert mich das nur… 🤔 Ach ja, die „mittlere Erdtemperatur“ 😃… Die Deutschen glauben alles wenn es von ARD und ZDF verkündet wird… 🤪
Bis zu dem Tag, an dem mir ein A380 auf den Kopf fällt, zähle ich rein statistisch betrachtet zu den Glücklichen, die noch nicht in ein Flugzeugunglück verwickelt waren…