Bürgergeld auf Rekordkurs: 41,5 Milliarden Euro Kosten

Merz versprach zweistellige Milliarden-Einsparungen. Der Bundeshaushalt 2025 zeigt das Gegenteil: 41,5 Milliarden Euro für Bürgergeld und Unterkunft, plus 7,97 Milliarden Verwaltung. Der Staat steuert auf den Kollaps der Sozialsysteme zu. Der Raubzug am Steuerzahler geht weiter und weiter.

picture alliance / dts-Agentur

Der „Jahresabschluss Bundeshaushalt 2025“ ist die nüchterne Quittung für eine Politik, die groß und vollmündig ankündigt und klitzelein bis gar nicht liefert, im Gegenteil. 41,5 Milliarden Euro flossen 2025 in Bürgergeld und Unterkunftskosten. Nicht „wie geplant“ weniger, sondern wie immer mehr, viel mehr. Ergebnis: Rekordhoch.

Die Rechnung ist simpel: 29 Milliarden Euro gingen als direkte Leistung an Empfänger, weitere 12,5 Milliarden Euro verschlangen Unterkunft und Heizung. Die Bundesregierung hatte im Haushaltsgesetz 42,6 Milliarden Euro veranschlagt. Am Ende waren es „nur“ 41,5 Milliarden. Wer daraus einen Erfolg basteln will, muss die Messlatte schon sehr tief hängen.

Denn gegenüber 2024 ist das ein Plus von 1,7 Milliarden Euro. Im Jahr davor lagen die Gesamtwerte bei 39,8 Milliarden Euro. Und schon die Einführung des Bürgergelds 2023 hatte die Kosten sprunghaft nach oben getrieben, von 2023 auf 2024 noch einmal um 3,5 Milliarden Euro.

Im Wahlkampf im Dezember 2024 klang das bei Friedrich Merz ganz anders: „Wir werden dieses System Bürgergeld vom Kopf auf die Füße stellen, da werden sich zweistellige Milliardenbeträge einsparen lassen.“ Heute steht im Haushalt nicht „zweistellig weniger“, sondern „weiter höher“. Der Staat spart nicht am System, er spart sich die Reform.

Die bislang angestoßene „Reform“ ist ein Etikettenschwindel: Das Bürgergeld heißt jetzt „Grundsicherung“. Der Apparat bleibt, die Kosten bleiben, die Dynamik bleibt. Nur das Wort ist neu. Dazu kommt die unbequeme Empfängerstruktur, die politisch gern umschifft wird: Jeder zweite Empfänger ist Ausländer. Von der anderen Hälfte haben laut Schätzung 30 bis 50 Prozent einen Migrationshintergrund, allerdings mit deutscher Staatsangehörigkeit. Wer das System stabilisieren will, muss diese Realität mitdenken, statt sie wegzuverwalten.

Apropos Verwaltung: Der eigentliche Skandal steckt im Maschinenraum. Die Verwaltungskosten stiegen 2025 auf 7,97 Milliarden Euro. Das sind 41 Prozent mehr als 2015, als sie bei 5,64 Milliarden Euro lagen. Pro erwerbsfähigem Empfänger fallen laut Berechnungen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe 2.046 Euro Verwaltungskosten im Jahr an. Vor zehn Jahren waren es 1.303 Euro. Aus Hilfe wird ein Verwaltungsprodukt, teuer verpackt. Alles immer nur eine weitere Einladung für eine zusätzliche Aufblähung des Staatsapparats und immer noch mehr Verwaltung.

Finanziert wird der Großteil dieser Verwaltungsausgaben vom Bund, der es immer reichlicher aus den Taschen der Steuerzahler nimmt, rund 6,8 Milliarden Euro. Den Rest tragen die Kommunen. Also genau jene Ebene, die ohnehin unter Druck steht und die Folgen politischer Fehlanreize ausbaden darf.

Und der Gesamtstaat? Der Bundeshaushalt 2025 schloss mit Ausgaben von rund 495,5 Milliarden Euro und Einnahmen von rund 388,6 Milliarden Euro. Die Lücke wurde über Kredite von rund 66,9 Milliarden Euro gedeckt, 14,9 Milliarden weniger als geplant. Das mag im Tabellenwerk nach Entspannung aussehen. Beim Bürgergeld ist davon nichts zu sehen: Rekord bleibt Rekord, Umbenennung bleibt Kosmetik, und das Sparversprechen bleibt eine Wahlkampfzeile.

Ein immer schamloserer Raubzug am Steuerzahler, der sich immer öfter fragt, warum er das Ganze überhaupt noch mitmacht.

Eine Userin auf X macht ihrem sehr nachvollziehbaren Ärger in deutlichen Worten vor ein paar Tagen Luft:

„Es reicht verflixt nochmal!!!
Es kotzt mich regelrecht an.
Ich reiße mich jeden verdammten Morgen um vier aus dem Bett, quäle mich durch den Schichtarbeit, kaputte Knochen, kaputte Bandscheiben, kaputte Laune … nur um am 30/31. des Monats wieder mit 47 Cent auf dem Konto dazustehen.

Kein dezentes Urlaub mehr, keine Ersparnisse, keine Reserve, nur Dauerstress und der ständige Gedanke:

„Wenn jetzt die Waschmaschine den Geist aufgibt, bin ich am Arsch“ …
… und das alles, während ich brav Steuern und Sozialabgaben zahle, die dieses Land am Laufen halten.

Und dann diese Asylanten-Truppe: Abgelehnt vom BAMF, und was machen sie?
Sofort klagen.
Fast jeder Einzelne. 80–90 % Klagequote bei Ablehnungen. Hunderte Millionen Euro Steuergeld für Gerichte, Anwälte, Dolmetscher, Verwaltungsaufwand … alles nur, weil sie hoffen, dass irgendein Richter Mitleid hat oder das BAMF nachgibt, und während sie klagen, kassieren sie weiter: Unterkunft, Essen, Taschengeld, Handy … alles auf unsere Kosten.

Das ist kein Asylrecht mehr, sondern organisierte Erpressung aus meiner Sichtweise!
Das ist ein System, das den fleißigen Idioten bestraft und den Dreistesten belohnt.

Wer hierherkommt, abgelehnt wird und dann monate, oder jahrelang klagt, der soll keinen Cent Bargeld mehr sehen, kein Bürgergeld und keine Bezahlkarte mit 200–400 Euro „Taschengeld“.
Kein „Grundleistungssatz“ in bar.

Nur noch das absolute Existenzminimum … und das ausschließlich als Sachleistungen, hart und unmissverständlich:

Täglich Essenspaket oder Gutschein für Aldi/Lidl … genau das, was man zum Überleben braucht, kein Kaffee, kein Energy-Drink, keine Zigaretten …
Einmal im Monat Kleidungspaket!
Unterbringung nur in Sammelunterkünften, Containern oder Zelthallen, und wer das nicht will, soll gehen
Medizin nur über staatliche Stellen … keine Wahlarzttermine
Kein Internetguthaben, kein Telefonkredit, kein Geldtransfer ins Ausland möglich!
Keine Möglichkeit, Leistungen zu verkaufen oder zu tauschen

Wer arbeiten will und darf, herzlich willkommen, dann gibt’s Lohn statt Almosen.

Wer nicht will, aber darf, dann genau das nacktes Überleben, bis die Abschiebung durch ist. Keine Debatte, keine Ausreden, keine „aber Integration braucht Zeit“-Floskeln.

Und das sollte auch für Antifa gelten!
Keine Faulpelze auf unsere Rücken!!!!

Und wer jetzt kommt und heult „das ist unmenschlich“, dem sage ich:
Unmenschlich ist es, dass der deutsche Arbeiter, der 40 Jahre einzahlt, mit 67 immer noch putzen gehen muss, während 25-jährige Abgelehnte jahrelang auf Kosten aller chillen und klagen dürfen.

Das ist die wahre Unmenschlichkeit, und die wahre Schande.

Ändert das endlich, oder wundert euch nicht, wenn die Stimmung endgültig kippt.

Ende der Diskussion.“

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Kommentare ( 30 )

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AlexR
1 Monat her

„Lieber“ Herr Merz. Ich möchte Sie mal zitieren: muss das denn sein?“! Oder hilft da wirklich der Krankheitstag weniger, dem schon mehr als ausgepressten Steuerzahler, um Ihren Unverstand zu finanzieren?

Juergen P. Schneider
1 Monat her

Die Userin auf X hat ja recht. Und wenn sie es ernst meint, dann wird sie wohl auch vernünftig wählen. Die Töne, die sie anschlägt, hört man häufig, aber leider hat der geäußerte Verdruss keinen Einfluss auf das tatsächliche Wahlverhalten, denn dann stünde das links-grünen Bankrottkartell bei ca. 20%. Diejenigen, die die unhaltbaren Zustände geschaffen haben, werden weiterhin von 75 bis 80% der Wählerschaft mit Mandaten versorgt. Wer Veränderung will, der muss sie auch wählen. Wer keine Veränderung wählen will, der soll sich halt mit dem Fiasko abfinden und einfach die Klappe halten.

humerd
1 Monat her

Die SPD halt:
Start erst November 2026?
Verschiebung um Monate: Arbeitsagentur bremst bei Starttermin für Bürgergeld-Reform“ https://www.focus.de/politik/deutschland/verschiebung-um-monate-arbeitsagentur-bremst-bei-starttermin-fuer-buergergeld-reform_e8aa47dc-919f-4a15-b760-c9f1bcbab926.htmlDiesmal ists nicht der Datenschutz, „komplexe IT Systeme sinds
Die CDU will Krankenkassenkosten von Grundsicherungsempfängern vom Bund übernehmen lassen. Die SPD bezeichnet die Idee ohne Finanzierungsvorschlag als unausgegoren.“ https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-02/nina-warken-dagmar-schmidt-carsten-linnemann-gesetzliche-krankenversicherung-finanzierung-gxe
Die Finanzierung durch die Beitragszahler zu den gesetzlichen Sozialkassen ist für die SPD also „ausgegoren“.

OJ
1 Monat her

Den Karren hat es längst , nicht mehr sichtbar, in den Dreck gezogen; der Bundeskanzler sitzt immer noch obenauf, man sieht nur noch die letzten Haarspitzen und fragt, warum es nicht vorwärtsgeht.
Diese links-grün-verseuchte, woke-verrottete Brühe ist der moralische Sumpf, der unser Land mit seiner widerlichen Gutmenschenseuche endgültig in hell’s kitchen führt.❗
Macht euer Kreuz endlich dort, wo es selbst ein Goldfisch beim ersten Versuch hinkriegen würde, es gibt nur ein richtiges Feld❗

Innere Unruhe
1 Monat her

Vielen Dank für diesen Bericht.
Was soll man als Wähler tun? – Schwierig.
Es wäre jedoch gut zu erfahren, wie viel Geld jeder Bürger an die Asylanten abdrücken muss.

Juergen P. Schneider
1 Monat her
Antworten an  Innere Unruhe

Wenn Sie immer noch nicht wissen, was Sie als Wähler tun sollten, dann werden Sie es in diesem Leben auch nicht mehr herausfinden.

DDRforever
1 Monat her

Tja, Islamförderung kostet eben. Und die nächsten Wahlen werden wieder zeigen das der BRD Bürger das ganz genau so haben möchte, Inschallah.

Delegro
1 Monat her
Antworten an  DDRforever

So sieht es aus. Nicht die Betrüger, Schwindler und Gewalttäter aus allen Herren Länder sind das Problem. Es sind unsere verstrahlten eigenen Wähler, die sich den vollständigen Untergang immer und immer wieder selber an den Hals wählen. Wie kann man nur so unglaublich dämlich sein? Was stimmt mit diesen Menschen nicht. Haben z.B. die „Alten“ keine Kinder oder Enkel, die ihnen etwas wert sind? Warum wählen sie diesen solche Volksverräter an den Hals. Wann kommt endlich das Aufwachen? Erst wenn es zu spät ist? Und dann will es keiner gewesen sein. Wir haben denen eben geglaubt. Erwachsene Menschen, die sich… Mehr

Judith Panther
1 Monat her

„Der Raubzug am Steuerzahler geht weiter und weiter.“
Weil der Steuerzahler immer noch der Steckdose die Schuld daran gibt, daß der Strom immer teurer wird.
Doch, der ist so doof.

Last edited 1 Monat her by Judith Panther
Chrisamar
1 Monat her

KI generiert:
„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zahl von ca. 62-63% den Migrationshintergrund (inkl. eingebürgerter Personen) beschreibt, während der Anteil der nicht-deutschen Staatsangehörigen niedriger liegt (rund 47-48% im Jahr 2025).“
Und jetzt? Wie soll es weiter gehen mit den offenen Grenzen und dem Einfliegen von Ortskräften und dem Ressetlement Programm?
Hat irgendein Politiker eine Idee?
Mehr Beamte und mehr ÖD, um die Armut in Deutschland zu verwalten.
Aber sonst, was könnte man noch tun, außer „Deutschland hat Platz“ und „wir schaffen das“?

Linus Pauling
1 Monat her

Wir befinden uns aktuell auf einem race to the bottom. Dies wird zu einem Niedergang der wirtschaftlichen und sozialen Grundpfeiler unseres Landes führen, wie es sich die Nachkriegsgenerationen bisher nicht vorstellen konnten. Die Frage dabei ist nicht ob es, sondern wann dies eintreten wird. Bleiben die politischen Mehrheiten und die daraus resultierende Blockade von Reformen erhalten, kann sich das Siechtum noch jahrelang hinziehen. Das Ergebnis wird jedoch eine verarmte Gesellschaft, bestehend aus alten autochthonen Menschen und junger migrantischer Bevölkerung sein. Gut ausgebildete junge Leistungsträger werden das Land weitgehend verlassen haben. Kommt es bei den konservativen politischen Kräften zu einer Überwindung… Mehr

Simplex
1 Monat her
Antworten an  Linus Pauling

Aber das muss generalstabsmässig über Jahre minutiös geplant und vorbereitet werden. Ohne dass man mehrmals dort war und es vor Ort angepackt hat, den neuen „Brückenkopf“ errichtet hat, wird das eher scheitern. Und dann ist immer noch die Frage, ob Sie im Ernstfall hier noch rauskommen.In dem Zusammenhang: Denken Sie an die deutschen Juden, die auch viel zu lange gewartet hatten……!

Buddy
1 Monat her
Antworten an  Linus Pauling

Ich stimme Ihnen in allem zu aber auswandern wird keine Lösung sein, im Ausland wartet man nicht auf uns, außer mit einem gesuchten Beruf oder viel Geld.
Wir müssen hierbleiben und unser Land verändern, ich habe oft im Ausland gearbeitet, Europa, Asien, Afrika, Amerika dort war es nicht besser als bei uns.

Thalavox
1 Monat her

Nur 41,7 Milliarden Euro?
Haben Sie dabei die Belastungen der Länder und Kommunen mit einbezogen oder haben Sie sie vergessen?

Last edited 1 Monat her by Thalavox