Eine sehr sehenswerte ARD-„Plusminus“-Sendung zeigt zur besten Sendezeit, wie Polen mit hochattraktiven Steueranreizen, digitaler Verwaltung und schnellen Genehmigungen wirtschaftlich an Deutschland vorbei rast. Sie macht vor allem deutlich, wie umfangreich CDU und SPD Deutschland ruiniert haben.
Screenprint: ARD/Plusminus
Am Mittwochabend, dem 14. Oktober, um 21.45 Uhr, hat das ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ einen bemerkenswerten Beitrag über den wirtschaftlichen Aufstieg Polens ausgestrahlt. Die Zuschauer erfahren, wie unschlagbar das östliche Nachbarland Unternehmen und Arbeitskräfte anzieht, welche Steuervorteile jungen Beschäftigten zugutekommen und weshalb deutsche Mittelständler ihre Produktion zunehmend nach Polen verlagern. Die Sendung geriet zu einer der deutlichsten Bestandsaufnahmen der deutschen uinösen Standortprobleme, wie man sie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in dieser Deutlichkeit nur sehr selten zu sehen bekommt. Die Sendung ist ausdrücklich jedem zur Ansicht empfohlen.
„Plusminus“ gehört zu den ältesten Wirtschaftsmagazinen des deutschen Fernsehens. Seit 1975 wird das Format ausgestrahlt, sieben ARD-Rundfunkanstalten wechseln sich mit der Produktion ab. Der Anspruch besteht darin, wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu erklären, Verbraucher über ihre Rechte aufzuklären und Missstände aufzudecken.
Am Mittwoch lieferte die Redaktion eine Sendung, deren Befunde weit über die üblichen Ratschläge zum Sparen im Alltag hinausgingen. Sie berührten grundlegende Fragen der deutschen aus dem Ruder gelaufenen Wirtschafts-, Steuer- und Standortpolitik.
Den Auftakt bildete eine Untersuchung über die erheblichen Preisunterschiede bei Zahnimplantaten. Neue digitale Verfahren ermöglichen präzisere Eingriffe, verkürzen die Behandlungsdauer und können kostspielige Operationen überflüssig machen. Eine Patientin erhielt bei verschiedenen Zahnärzten Kostenvoranschläge, die massiv über dem Angebot eines vollständig digital arbeitenden Spezialisten lagen. Die Redaktion zeigte, dass manche Behandlungskosten auch durch hohe Abrechnungssätze zustande kommen. Schon hier war die Botschaft eindeutig: Technischer Fortschritt und effizientere Verfahren ermöglichen erhebliche Einsparungen. Die vorhandenen Strukturen sorgen keineswegs automatisch dafür, dass diese Möglichkeiten genutzt werden.
Nach knapp zehn Minuten wechselte „Plusminus“ dann nach Polen. Die Moderatorin der Sendung, Anna Planken, kündigte das Nachbarland als neuen wirtschaftlichen „Tigerstaat“ an. Jahrzehntelang habe Deutschland als überlegene Wirtschaftsmacht gegolten und Polen als Billiglohnland mit Aufholbedarf. Dieses Bild sei inzwischen überholt. Was folgte, war eine unverblümte Beschreibung der Verhältnisse auf beiden Seiten der Oder und eine Zustandsbeschreibung darüber, WIE stark sich die Verhältnisse gedreht haben.
Polens Aufstieg, Deutschlands wirtschaftliche Stagnation
Die Reportage begann mit Bildern eines Landes, das mit Tempo seine wirtschaftliche Zukunft gestaltet. Moderne Fabriken, neue Infrastruktur, wachsende Unternehmen. Der Ökonom Marcin Piątkowski, der sich seit Jahren mit dem polnischen Wirtschaftswunder beschäftigt, erklärte, dass sich das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen Polens seit 1990 nahezu vervierfacht habe. Deutschland sei im selben Zeitraum deutlich langsamer gewachsen. Die wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse haben sich innerhalb einer Generation erheblich verschoben.
Auch die jüngeren Wachstumszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Polen legte 2024 um rund drei Prozent zu, 2025 folgten weitere 3,6 Prozent. Deutschland steckte 2024 in der Rezession und kam auch im folgenden Jahr kaum vom Fleck. Die Unterschiede sind seit Langem sichtbar und können kaum noch als kurzfristige konjunkturelle Schwankungen abgetan werden. Polen hat seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit über Jahrzehnte hinweg ausgebaut. Deutschland ringt mit stetig steigenden Kosten, schwachen Investitionen und erheblichen politisch selbstverschuldeten strukturellen Problemen.
Wie sich das konkret auswirkt, dokumentierte die Redaktion am Beispiel des hessischen Traditionsunternehmens Dr. Schumacher. Der Hersteller von Feucht- und Desinfektionstüchern hat seine Firmenzentrale weiterhin in Deutschland, das industrielle Herz des Unternehmens schlägt mittlerweile im polnischen Lubań. Dort entstehen jährlich bis zu 500 Millionen Packungen, die unter anderem an große internationale Marken geliefert werden. Polen bietet dem Unternehmen Bedingungen, unter denen es deutlich schneller auf Veränderungen der Nachfrage reagieren kann.
Ein Unternehmensvertreter brachte das entscheidende Problem auf den Punkt: Wenn zusätzliche Produktionskapazitäten benötigt würden, müsse eine neue Halle innerhalb von einem bis anderthalb Jahren entstehen können. Drei Jahre auf eine Genehmigung zu warten, könne sich ein Unternehmen angesichts internationaler Konkurrenz schlicht nicht leisten, bis dahin sei der Kunde längst verloren. Für deutsche Genehmigungsbehörden, die selbst vergleichsweise einfache Bauvorhaben durch immer neue Verfahrensschleifen schicken, ist das ein desaströses Zeugnis über ihre eigene Standortwirkung.

Rund 6.000 Unternehmen mit deutschem Kapital sind inzwischen in Polen tätig. Man muss sich das einfach einmal vergegnwärtigen, was das bedeutet. Die deutschen Direktinvestitionen haben einen Bestand von mehr als 50 Milliarden Euro erreicht. Das ist Ausdruck der engen wirtschaftlichen Verflechtung beider Länder, aber vor allem der wirtschaftlichen Attraktivität des polnischen Standorts. Die Unternehmen investieren dort, wo sie kalkulierbare Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden. Ein bedeutender Teil der industriellen Wertschöpfung deutscher Unternehmen findet inzwischen jenseits der deutschen Grenze statt.
Der polnische Staat lässt den Arbeitern mehr
Geradezu zu einem Schlag in die Magengrube wurde die Reportage dann beim Thema Besteuerung. Polen hat ein System entwickelt, das bestimmten Gruppen erhebliche Vorteile einräumt, wenn sie arbeiten und Einkommen erzielen. In Deutschland gehört die Belastung von Arbeit zu den höchsten aller Industriestaaten. Nach den jüngsten OECD-Zahlen beanspruchten Steuern und Sozialabgaben 2025 bei einem alleinstehenden Durchschnittsverdiener ohne Kinder insgesamt 49,3 Prozent der Arbeitskosten. Nur Belgien lag mit 52,5 Prozent darüber. Der deutsche Staat und die Sozialversicherungen schöpfen damit nahezu die Hälfte dessen ab, was die Beschäftigung eines solchen Arbeitnehmers den Arbeitgeber kostet. Es ist ein gewaltiger Raubzug an der arbeitenden Bevölkerung, anders lässt sich das nicht mehr bezeichnen.
Wie anders die polnische Politik an wichtigen Stellen verfährt, zeigte „Plusminus“ am Beispiel junger Arbeitnehmer. Wer in Polen jünger als 26 Jahre ist, muss auf begünstigte Erwerbseinkünfte bis zu 85.528 Złoty jährlich, umgerechnet ungefähr 20.000 Euro, keine Einkommensteuer bezahlen. Sozialversicherungsbeiträge können weiterhin anfallen. Die Steuerbefreiung soll jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern und ihnen ermöglichen, schneller eigene finanzielle Rücklagen aufzubauen. In Deutschland beginnt die Einkommensteuerpflicht bereits bei wesentlich niedrigeren Einkünften, sofern keine besonderen Freibeträge oder Abzüge greifen.

Die Redaktion besuchte dazu das polnische Unternehmen Allegro in Poznań. Der heimische Onlinehändler hat sich erfolgreich gegen Amazon behauptet und beschäftigt zahlreiche Fachkräfte in der Softwareentwicklung und Datenanalyse. Ein Unternehmensvertreter erklärte, dass die steuerlichen Anreize für die Beschäftigten enorm wichtig seien. Sie trügen dazu bei, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und im Unternehmen zu halten. Für die polnische Wirtschaft bedeutet das einen handfesten Vorteil im Wettbewerb um junge Arbeitskräfte.
Noch spektakulärer fiel ein weiterer Steuervergleich aus, den „Plusminus“ seinen Zuschauern präsentierte. Eine vierköpfige Familie mit zwei berufstätigen Eltern und einem gemeinsamen Jahreseinkommen von 65.000 Euro sollte in Polen überhaupt keine Einkommensteuer bezahlen. In Deutschland seien nach der gezeigten Modellrechnung nur rund 34.000 Euro steuerfrei, weitere 31.000 Euro unterlägen der Besteuerung. Eine eingeblendete Grafik brachte die vermeintlichen Verhältnisse auf eine einfache Formel: Polen null Prozent Einkommensteuer, Deutschland eine erhebliche steuerpflichtige Einkommenssumme.

An dieser Stelle ist allerdings ein Zusatz erforderlich, die der ARD selbst hätte auffallen müssen. Die polnische Steuerbefreiung für Eltern mit mindestens zwei Kindern war im Oktober 2026 nach den verfügbaren parlamentarischen Unterlagen noch kein geltendes Recht. Präsident Karol Nawrocki hatte im August 2025 einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. Dieser sieht vor, dass begünstigte Einkünfte von Eltern bis zu 140.000 Złoty pro Person von der Einkommensteuer befreit werden. Über den Gesetzentwurf ist im polnischen Parlament noch nicht abschließend entschieden worden.
An den bestehenden polnischen Steueranreizen ändert diese Darstellung jedoch nur sehr wenig. Polen gewährt beispielsweise auch Rückkehrern unter bestimmten Voraussetzungen für vier Jahre eine Einkommensteuerbefreiung bis zu einem jährlichen Höchstbetrag. Die Regelung soll Menschen, die im Ausland gearbeitet haben, zur Rückkehr in ihre Heimat bewegen. „Plusminus“ stellte Joana Stolarek vor, die drei Jahrzehnte in Berlin gelebt hatte und mittlerweile in Warschau arbeitet. Auch Philipp Pannek, in Deutschland aufgewachsen und dort zum Juristen ausgebildet, sieht seine berufliche Zukunft inzwischen in Polen.
Die Wanderungsstatistik liefert dazu beeindruckende Zahlen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zogen 2024 rund 95.000 Menschen von Deutschland nach Polen, in umgekehrter Richtung waren es knapp 84.000. Das ergibt einen Wanderungsverlust Deutschlands von mehr als 11.000 Menschen. Im Jahr 2025 erhöhte sich dieser negative Saldo auf nahezu 17.000. Die frühere Einbahnstraße, auf der polnische Arbeitskräfte wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten nach Deutschland kamen, existiert längst nicht mehr in ihrer alten Form.
Ein weiterer Faktor ist der Arbeitsmarkt. Piątkowski verwies auf die vergleichsweise hohe jährliche Arbeitszeit polnischer Beschäftigter und ihre ausgeprägte Aufstiegsorientierung. Polen verfüge längst über gut ausgebildete Fachkräfte, die international konkurrenzfähige Leistungen erbrächten. Die Zeit, in der das Land vor allem mit niedrigen Löhnen um ausländische Investoren warb, sei vorbei. Auch die Arbeitslosigkeit zählt nach europäischen Maßstäben seit Jahren zu den niedrigsten. Die wirtschaftliche Entwicklung verschafft den Menschen neue Perspektiven, für die frühere Generationen ihre Heimat verlassen mussten.
Eine Verwaltung, die tatsächlich funktioniert
Die Attraktivität Polens erschöpft sich keineswegs in der Steuerpolitik. Besonders eindrucksvoll war der Einblick in die digitale Verwaltung. Der Immobilienunternehmer David Lies, der in Deutschland geboren wurde und inzwischen in Poznań tätig ist, demonstrierte eine staatliche Anwendung auf seinem Mobiltelefon. Mit der App lassen sich digitale Ausweisdokumente nutzen und zahlreiche Behördenangelegenheiten erledigen. Der Staat ermöglicht seinen Bürgern damit Leistungen, für die in Deutschland noch immer verschiedene Portale, Formulare und persönliche Behördentermine erforderlich sind.
Die Anwendung mObywatel wird inzwischen von mehr als zwölf Millionen Menschen genutzt. Der Geschäftsführer der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer, Lars Gutheil, bescheinigte Polen gegenüber der ARD einen Vorsprung von mindestens zehn Jahren bei der Verwaltungsdigitalisierung. Das Nachbarland habe die deutsche Phase der Faxgeräte gewissermaßen übersprungen. Die Pointe dürfte bei jenen deutschen Bürgern besonders gut ankommen, denen Politiker seit Jahren neue Digitalisierungsstrategien ankündigen und die ihre Angelegenheiten dennoch regelmäßig auf Papier erledigen müssen.
Auch beim Immobilienerwerb erläuterte Lies weitere Unterschiede. Wer in Polen erstmals eine begünstigte Bestandsimmobilie erwirbt und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, kann von der sonst üblichen zweiprozentigen Steuer auf bestimmte Immobilienkaufgeschäfte befreit werden. Bei Neubauten vom Bauträger greift regelmäßig eine andere steuerliche Behandlung. In Deutschland beträgt die Grunderwerbsteuer je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro können dadurch allein bis zu 26.000 Euro fällig werden, lange bevor die erste Rate des Immobilienkredits bezahlt ist.
Die Reportage führte schließlich zur Infrastruktur. Polen hat sein Fernstraßennetz in den vergangenen Jahrzehnten massiv ausgebaut und die Planungsverfahren entsprechend verändert. Bei großen Straßenbauprojekten können Planung und Bau in einer gemeinsamen Ausschreibung vergeben werden, wodurch Arbeiten parallel stattfinden und Verzögerungen verringert werden. Deutschland trennt diese Prozesse häufig voneinander und produziert damit zusätzliche zeitliche und organisatorische Schnittstellen.
Besonders ehrgeizig ist das polnische Vorhaben eines neuen internationalen Großflughafens zwischen Warschau und Łódź. Er soll mit einem grundlegend modernisierten Schienennetz verbunden werden. Die langfristige Zielvorstellung sieht vor, dass möglichst viele Bürger den neuen Flughafen innerhalb von rund 100 Minuten erreichen können. Ob dieser Anspruch vollständig verwirklicht wird, bleibt abzuwarten. Die Dimension des Projekts dokumentiert jedenfalls, welchen Stellenwert die polnische Politik dem Ausbau ihrer Verkehrswege beimisst.
Deutschland ist so stark abgehängt, dass es ein neues Wort für abgehängt braucht
Deutschland kann sich auf seinen früheren wirtschaftlichen Vorsprung längst nicht mehr verlassen. Die „Plusminus“-Reportage zeigte ein Nachbarland, das die Voraussetzungen für Investitionen systematisch verbessert hat und damit zunehmend auch deutsche Unternehmen und Arbeitskräfte anzieht. Die Beispiele reichen von der Höhe der Abgaben auf Erwerbseinkommen über die Dauer von Genehmigungsverfahren bis zur täglichen Nutzbarkeit staatlicher Dienstleistungen.
Die Sendung war besonders sehenswert, wenn auch schmerzhaft, weil sie diese Unterschiede in einer Klarheit vorführte, die in der deutschen Debatte über die vermeintliche Unvermeidbarkeit immer neuer Belastungen für die Steuerzahler fast vollständig verloren geht. Der Staat beansprucht hierzulande einen international außergewöhnlich hohen Anteil der Arbeitskosten. Gleichzeitig werden immer neue Steuern, steigende Sozialbeiträge und zusätzliche Einnahmequellen beschlossen, weil die vorhandenen Mittel für die politischen Ausgabenwünsche nicht ausreichen sollen.
In Polen entsteht unterdessen ein wirtschaftliches Utopia, in dem deutsche Unternehmen zusätzliche Produktionsstätten errichten, frühere Auswanderer wieder berufliche Perspektiven finden und Bürger zahlreiche Behördengänge längst mit ihrem Mobiltelefon erledigen können. Dass ausgerechnet ein öffentlich-rechtliches deutsches Wirtschaftsmagazin diese Entwicklung zur besten Sendezeit so anschaulich dokumentiert, dürfte in Berlin für deutlich weniger Begeisterung sorgen als bei den Zuschauern.


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Anstatt mal etwas ganz Neues auszuprobieren, versucht der deutsche Wählermichel es immer und immer wieder mit denselben Werkzeugen. Weil die halt früher mal gut waren, müssen sie es eben heute immer noch sein. Er merkt aber nicht, dass sie inzwischen total stumpf und eingerostet sind. Alternativen gibt es doch.
Und noch etwas: Auch wenn viele jetzt langsam wachwerden: Knapp an einer absoluten Mehrheit vorbeigewählt ist trotzdem daneben.
Sicherlich nicht unerheblich sind die Zahlungen der EU der letzten 20 Jahre in Höhe von 180 Milliarden Euro an Polen. Deutschland hat im Vergleich dazu 230 Milliarden eingezahlt. Man könnte fast denken, die Kriegsreparationen werden so hintenrum getätigt. Das Polen das Geld aber sinnvoll einsetzt ist nicht abzustreiten. Fahre selbst hin und wieder rüber und man sieht, daß das Land aufblüht.
Da freuen sich die Polen wenn sie Deutschland überholen und die Deutschen vielleicht auch, wenn nämlich die ganzen Eingebürgerten Goldsstücke, EU sei Dank, nach Polen übersiedeln.
Würde hier nicht der größte Teil der staatlichen Einnahmen in die Klimareligion, die Korruptukraine, die Versorgung der „zukünftigen Rentenzahler“ und ganz tolle „Entwicklungshilfeprojekte“ gekippt, könnte unser Staat ähnlich agieren.
Ein Aspekt blieb in dem Bericht meines Wissens unerwähnt. In den letzten 20 Jahren hat Polen mehr als 200 Milliarden Euro von der EU erhalten. Wer der größte Nettobeitragszahler der EU gewesen ist, ist hinlänglich bekannt. Und es komme mir bitte niemand mit dem Totschlagargument, dass Deutschland als größte Volkswirtschaft am stärksten vom Binnenmarkt und dem Euro profitiert. Für mich waren die EU und der Euro zwei Jahrhundertfehler.
PS: Künftig wird Polen auch von seiner homogenen Bevölkerungsstruktur profitieren, von der wir uns hierzulande verabschiedet haben.
Nicht nur das. In Polen leben Moslems – die alten Tataren seit 600 Jahren und die neuen aus Asien seit 10 Jahre oder so. Sie kriegen dafür Arbeitsvisum und Arbeitserlaubnis und es gibt kaum Probleme. Komisch – die Leute hier würden uns glauben lassen, dass das nicht möglich wäre: eine Gruppe der Bekloppten behauptet dass man die Neuen nicht belasten kann und man offene Grenzen haben muss um Arbeiter zu bekommen, was ein Schwachsinn ist und andere Gruppe der Bekloppten behauptet, dass das alles an Moslems liegt. Ich lache mich schlapp. Mit meinem Nachbar Hassan verstehe ich mich besser als… Mehr
Ich unterhalte mich als Unternehmer jeden Tag mit Kunden und Kollegen. Und dabei stellen sich immer folgende Fragen: Wie soll man das alles noch bezahlen? Wie lange geht das noch gut? Lohnt sich Leistung noch? Die Sozialisten von CDU und SPD saugen das Land finanziell aus und nehmen ihm jede ökonomische Lebenskraft. Im letzten Jahr haben wohl 188.000 Unternehmer/Selbständige ihren Laden einfach abgeschlossen, weil es sich nicht mehr lohnt. Hinzu kommen die Insolvenzen. Wenn also Politik und auch irgendwelche funktionärsgesteuerten Unternehmerverbände vor der AfD warnen, kann ich nur lachen. Ich habe keine Angst vor der AfD, ich habe ausschließlich Angst… Mehr