5.400 Euro für Schlauchbootflucht zurück nach Marokko

5.400 Euro pro Person für die Schlauchbootflucht von Spanien nach Marokko.

Getty Images
Um der Corona-Pandemie in Spanien zu entkommen, flohen rund 100 illegal eingewanderte Marokkaner per Schlepper mit zwei Schlauchbooten in ihr Heimatland zurück, meldet n-tv unter Berufung auf die spanische Zeitung El País: Preis pro Passagier 5.400 Euro.

Dem Bericht nach nehmen Schlepper für die Tour in die umgekehrte Richtung hingegen zwischen 400 und 1.000 Euro pro Person.

El País weiß von einem internen Bericht der EU-Kommission, wonach die Mafia in „extremer Flexibilität“ nun auch die Rückreise anbiete, da viele zumeist illegal eingereiste Marokkaner vor der Covid-19-Epidemie und der in Spanien strengen Ausgangssperre fliehen wollten. Auch der Beginn des Fastenmonats Ramadan könnte für viele ein Grund sein, zurück in die Heimat zu wollen.

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Kommentare ( 49 )

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non sequitur
6 Monate her

Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass wir oder unsere Kinder noch Zeiten erleben werden, da autochthone Deutsche diese Art Fluchthilfe in Anspruch nehmen werden.

Hoffnungslos
6 Monate her

Was so ein echter Flüchtling ist,……

Onan der Barbar
6 Monate her

Wahrscheinlich werden sie nach dem Ende der Krise von der Lusthansa auf Kosten des deutschen Michels dirkt nach Berlin gebracht, da sie mit Betreten europäischen Bodens schon alle möglichen Ansprüche erworben haben.

fory63
6 Monate her

Nur mal laut gedacht: wenn die Corona Krise 20 Jahre dauert, würden sich die Migranten wieder in ihre Heimat verflüchtigt haben? Für diesen Bonus können wir gerne noch ein bischen weitermachen. (Sarkasmus aus)

Donostia
6 Monate her

5400 €. kostet es nur wenn mein seinen Pass weg geworfen hat. Mit Pass einfach am Flughafen einchecken für ein paar hundert €.

Epouvantail du Neckar
6 Monate her

Pardon, ich halte die hier aufgeführte Summe von mehr als 5000 € für eher schlecht recherchiert. Andere mögen das mit einem neudeutschen Wort benennen. Und jemand, der dort professionell und im Auftrag die spanische und internationale Jugend sowie den dortigen Jetset vergiftet, wird sich nicht wegen der Corona-Gefahr absetzen, womöglich noch „sans permission“. Weil, das gäbe böse Haue.

bhayes
6 Monate her

Na, das ist dann mal wirklich eine Echte Flucht.

kv
6 Monate her

Das ist verständlich.
Sie können ja jederzeit wieder zurück.

Sonny
6 Monate her

Ich kann mir die Fluchtwelle aus Deutschland in den kommenden Jahren lebhaft vorstellen, nämlich die Flucht der Deutschen. Also spart schon mal, um die fünfeinhalbtausend Euronen pro Person zusammen zu bekommen.

Contra Merkl
6 Monate her
Antworten an  Sonny

Für 5500 Euro kann man in Marokko ein halbes Jahr all inklusive Urlaub machen. Gibt viele Deutsche Rentner, die über den Winter sich hier verdrücken. Habe Bilder gesehen, da wird im Speisesaal sogar ein Weihnachtsfest mit Weihnachtsmann und einem zum Rentier verkleidetem Esel gefeiert.

usalloch
6 Monate her
Antworten an  Sonny

Wer noch alle Sinne beisammen hat, sowie eine ordentliche Ausbildung, sitzt schon auf gepackten Koffern. Von daher sollte die Lufthansa keine Probleme haben wenn Madame M. ihren “Corona Laden “ wieder aufschließt .

Karina Gleiss
6 Monate her

Wie heißt es doch so schön: „das kann man nicht erfinden“. Vielleicht weiten die geschäftstüchtigen Schlepper ihr Geschäftsmodell ja aus zu einer Art Pendelverkehr. Nach dem Vorbild einer Billigfluglinie, nur auf dem Wasser. „Heute hin, morgen zurück.“ Je nach aktueller Situation im „Gastland“.
Damit würden sie aber eventuell den NGO‘s, die ja bisher quasi als „Zwischenhändler“ fungierten, in die Suppe spucken. Ich kann nicht mehr!

Kassandra
6 Monate her
Antworten an  Karina Gleiss

Nun ja. Da ALG II wohl für ein Jahr gewährt wird (siehe Interview von A. Wallasch) und dann einfach so jeden Monat aufs Konto läuft, ohne dass man noch einmal vorstellig werden muss, kann sich so ein Clan nach Bewilligung die „Heimreise“ durchaus leisten – und sich zu Hause mit unseren transferierten Steuergeldern wie die Kings aufspielen…